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	<title>Schloss Lemberk - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T17:19:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Lemberk&amp;diff=221301&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Frank Schulenburg: linkfix</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Zámek Lemberk - celek (3).JPG|mini|Schloss Lemberk]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Lemberk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Schloss Lämberg&amp;#039;&amp;#039;) befindet sich nordöstlich von [[Jablonné v Podještědí]] auf einer Anhöhe des [[Lausitzer Gebirge]]s über dem Tal des [[Panenský potok]] im [[Okres Liberec]], [[Tschechien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die ersten Nachrichten von einer Feste in Lämberg stammen aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Jaroslav aus dem Adelsgeschlecht der [[Markwartinger]], seit 1239 Burggraf der [[Festung Königstein]] in [[Sachsen]], und sein Bruder Gallus I. von Lämberg (&amp;#039;&amp;#039;Havel z Lemberka&amp;#039;&amp;#039;; lateinisch &amp;#039;&amp;#039;Gallus de Yablonni&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joachim Bahlcke]], Winfried Eberhard, Miloslav Polívka (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten]].&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;Böhmen und Mähren&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 329). Kröner, Stuttgart 1998, ISBN 3-520-32901-8, S. 109.&amp;lt;/ref&amp;gt;) waren in der Herrschaft [[Jablonné v Podještědí|Gabel]] zunächst gemeinsam Lehensnehmer. Zum Schutz gegen die [[Mongolen]] bauten sie vor dem Jahr 1241 eine steinerne Burg, welche nach dem Wappenschild ihres Geschlechts &amp;#039;&amp;#039;Löwenberg&amp;#039;&amp;#039; genannt wurde, aus welchem sich Lämberg entwickelte. Dieser Burgenbau bewährte sich, als nach der [[Schlacht bei Liegnitz (1241)|Schlacht bei Liegnitz]] Teile des Mongolenheeres über [[Nordböhmen]] flüchteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gallus I. von Lämberg war Berater am Hof des Königs [[Wenzel I. (Böhmen)|Wenzel I.]], der ihn in Anerkennung seiner Verdienste 1248 mit dem [[Grafschaft Glatz|Glatzer Land]] belehnte, wo er 1252–1253 [[Burggraf von Glatz]] war. Dort geht die Gründung der Stadt [[Bystrzyca Kłodzka|Habelschwerdt]] auf ihn zurück. Er war mit der 1995 heiliggesprochenen [[Zdislava]] von Lämberg verheiratet. Auf ihre Initiative hin wurden die [[Dominikaner]]klöster in Gabel und in [[Turnov|Turnau]] gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hasko (&amp;#039;&amp;#039;Hašek&amp;#039;&amp;#039;) von Lämberg († 1398), kaiserlicher Rat am Hof [[Karl IV. (HRR)|Karls IV.]], war der letzte Besitzer von Lämberg aus dem Geschlecht der Markwardinger. Während der [[Hussitenkriege]] wechselten die Eigentümer rasch, meist gehörten sie zu Lausitzer oder sächsischen Adelsfamilien. Von der ursprünglich erbauten Burg blieb nur der untere Teil des Turmes mit einem [[Gotik|gotischen]] Fenster erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1518 kaufte der [[Oberlausitz]]er Vogt Wilhelm II. von [[Eulenburg (Adelsgeschlecht)|Ileburg]] (&amp;#039;&amp;#039;Eulenburg&amp;#039;&amp;#039;) die verwahrloste [[Grundherrschaft|Herrschaft]] mit den entvölkerten Dörfern. Nach seinem Tod 1538 ging die Herrschaft an seine Frau, später dann an seine Tochter Anna († 1554), verehelicht mit Heinrich I. von [[Kurzbach (Adelsgeschlecht)|Kurzbach]]. Ileburgs Enkel Heinrich II. von Kurzbach erbte die Herrschaft, kaufte Dörfer dazu, siedelte Bauern an, baute eine Mühle, Sägewerke, eine Bierbrauerei und ein Hammerwerk. Um 1570 ließ er die Burg zu einem [[Renaissance]]schloss umbauen; aus dieser Zeit stammt der westliche Renaissancetrakt mit seiner gotischen Anordnung der Räumlichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1581 gelangte Schloss Lämberg an die [[Berka von Dubá]] von Neufalkenburg, 1600 an die Burggrafen von [[Dohna (Adelsgeschlecht)|Dohna]]. Weitere umfangreiche Umbauten folgten; die Kassettendecke im Rittersaal, die mit 77 Bildern die Fabeln des [[Äsop]] darstellt, stammt vermutlich aus dieser Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lemberk Schlossgarten.jpg|mini|Im Garten des Bredowschen Sommerschlosses (Bredovský letohrádek)]]&lt;br /&gt;
1623 kam Schloss Lämberg durch Kauf in den Besitz von [[Wallenstein]], den späteren Herzog von [[Herzogtum Friedland|Friedland]]. Kurz vor seiner Ermordung am 25. Februar 1634 in [[Cheb|Eger]] verkaufte er es dem kaiserlichen Feldmarschall Johann Ludolf [[Bredow (Adelsgeschlecht)#Grafen von Breda|von Breda]]. Zwischen 1660 und 1680 beauftragten dessen Nachkommen Künstler und Baumeister aus Holland und Italien und ließen Schloss Lämberg im [[Barock|frühbarocken]] Stil zu ihrer Familienresidenz ausbauen. Nord- und Ostflügel wurden errichtet, das Schloss erhielt eine neue, reich mit Stuckelementen und Reliefs verzierte Fassade. Zur gleichen Zeit wurde in der Nähe des Schlosses ein Sommerhaus mit Garten erbaut. Das Schloss Lämberg zählt zu den größten und ältesten Denkmälern der Festungsbaukunst in [[Böhmen]]. Es hat einen fast quadratischen Grundriss mit weiten Höfen, einer Zugbrücke, einem Wehrhaus, einem mächtigen Turm mit einer barocken Haube, einen Rittersaal, Kemenaten, Gewölbe und eine Küche mit einer offenen Herdstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1726 verkauften die Grafen Breda die Herrschaft Lämberg mit den zugehörigen Dörfern an Graf Philipp Josef von Gallas. Von diesem erbte 1757 sein Neffe [[Clam-Gallas|Christian Philipp von Clam-Gallas]] die Herrschaft. Zu Beginn des [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieges]] kam es am 21. April 1757 zwischen preußischen und österreichischen Truppenverbänden zu dem [[Gefecht bei Reichenberg]] und auf Schloss Lämberg wurde ein Feldlazarett eingerichtet. Infolge schlechter Versorgung starben hier mehr als 1000 Soldaten; an sie erinnert an ihrer Begräbnisstätte im nahegelegenen Wald ein hölzernes Kreuz. Während der [[Napoleonische Kriege|Napoleonischen Kriege]] und im [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieg]] von 1866 wurde das Schloss Lämberg als Militär-Spital genutzt. Ein Massengrab der [[Cholera]]toten ist bis heute bekannt. Vermutlich aus Desinfektionsgründen wurden damals Möbel aus der Schlosseinrichtung verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel an Schloss Lemberk.jpg|mini|Gedenktafel an Schloss Lemberk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie [[Clam-Gallas]], welche sich meist in Prag aufhielt, ließ das vom Siebenjährigen Krieg fast desolate Schloss wieder herrichten. Das unbebaute Gelände hinter der Gartenmauer schenkte Graf Clam-Gallas der zugehörigen Ortsgemeinde zum Bau einer Schule, welche 1796 fertiggestellt wurde und bis zum Jahr 1879 bestand. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs im Jahr 1918 wurde das Schloss Lämberg wieder voll möbliert. Nach einer Bodenreform der [[Tschechoslowakei]] wurden die Einrichtungen der Jagdhäuser im [[Isergebirge]] nach Lämberg gebracht. Später folgte auch das Inventar des enteigneten [[Palais Clam-Gallas (Prag)|Palais Clam-Gallas]] in Prag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ableben der letzten männlichen Nachkommen der Familie Clam-Gallas ging Schloss Lämberg an die Tochter Gabriele von [[Auersperg]]. Sie besaß das Schloss bis zur Enteignung durch die Tschechoslowakei im Jahre 1945. Das Bauwerk wurde vom tschechoslowakischen Denkmalamt verwaltet und auch als Magazin für Gegenstände aus anderen Schlössern in Böhmen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. Juni 1992 wurde Schloss Lemberk der Öffentlichkeit als Museum zugänglich gemacht. Neben den Schlossräumen kann im Erdgeschoss des Westflügels ein der [[Zdislava|hl. Zdislava von Lämberg]] gewidmetes Museum mit Erinnerungsstücken aus ihrem Leben besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Victor Pinkava: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Gabel und des Schlosses Lämberg in Böhmen.&amp;#039;&amp;#039; Gabel 1897.&lt;br /&gt;
* Hans-Ulrich Engel: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser in Böhmen.&amp;#039;&amp;#039; Nach alten Vorlagen, 2. Auflage, Weidlich, Frankfurt am Main 1978, ISBN 3-8035-8013-7, S. 48; Abb. S. 174.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.hrady.cz/index.php?OID=1121 Beschreibung der Burg] auf Hrady.cz (tschechisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.luzicke-hory.cz/mista/index.php?pg=zmlembd Beschreibung der Burg] (deutsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser in der Region Liberec}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/46/38.77/N |EW=14/47/16.36/E |type=landmark |region=CZ-513}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Tschechien|Lemberk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Tschechien|Lemberk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Hauses Auersperg|Lemberk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum in Tschechien|Lemberk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Okres Liberec]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal im Okres Liberec]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jablonné v Podještědí]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Lemberk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Markwartinger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Adelsgeschlechts Bredow|Lemberk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Frank Schulenburg</name></author>
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