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	<title>Schloss Krobnitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T01:28:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Krobnitz&amp;diff=1742097&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2024-08-30T18:21:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schloss Krobnitz.jpg|mini|hochkant=1.3|Schloss Krobnitz]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Krobnitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (früher auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Crobnitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) im [[Landkreis Görlitz]] war der Alterssitz des preußischen Kriegs- und Marineministers [[Albrecht Graf von Roon]]. Nach erfolgter Restaurierung dient es als Museum und Veranstaltungsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Schloss Krobnitz liegt im gleichnamigen Dorf [[Krobnitz]] fünf Kilometer nordwestlich von [[Reichenbach/O.L.]], dessen Ortsteil es seit 1994 ist. Krobnitz liegt am [[Schwarzer Schöps|Schwarzen Schöps]], einem Nebenfluss der Spree. Etwa zwei Kilometer östlich von Krobnitz beginnen die [[Königshainer Berge]]. Die Krobnitzer Gegend gehört zu dem Teil der [[Oberlausitz]], der infolge der [[Teilung des Königreiches Sachsen]] auf dem [[Wiener Kongress]] 1815 an [[Preußen]] gefallen war ([[Provinz Schlesien]]) und 1945 wieder zu [[Sachsen]] kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Albrecht Graf von Roon by Gustav Gräf.jpg|mini|hochkant|Schlossherr Graf [[Albrecht von Roon]], Foto eines Ölgemäldes von [[Gustav Graef]]]]&lt;br /&gt;
Ein Rittergut war schon im Jahr 1551 vorhanden, als Hans v. [[Debschitz (Adelsgeschlecht)|Döbschütz]] auf Krobnitz gesessen Erwähnung fand. 1589 verkauften die Gläubiger des Hans v. Döbschütz jun. das Gut an Christoph Balthasar v. Brettin, der es zwei Jahre später Christoph v. Nostitz und Rengersdorf weiterverkaufte. Bis zum Jahr 1688 verblieb es im Besitz der Familie [[Nostitz (Adelsgeschlecht)|von Nostitz]] (in der Reihenfolge Christoph, Christoph d. J., Hans, Carl Christoph, Johann Caspar). 1688 bis 1721 befand sich das Gut im Besitz der Familie von Warnsdorf und von 1721 bis 1732 gehörte es denen von Loeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1732 kaufte Carl Heinrich Wilhelm [[Uechtritz (Adelsgeschlecht)|von Uechtritz]] Krobnitz für 18.000 Taler. Er ließ um 1750 ein barockes Herrenhaus errichten. Eingangshalle und Treppenhaus aus der Erbauungszeit sind noch vorhanden, ebenso die Raumaufteilung. Sein Sohn Friedrich Wilhelm v. Uechtritz legte eine frühromantische Parkanlage („Friedrichtal“) an, die noch in Resten erhalten ist. Nachdem im Jahr 1804 die Uechtritzschen Erben das Gut verkauften, wurde es für 20 Jahre zum Spekulationsobjekt. Mit dem Kauf durch Friedrich Georg Henning [[Oertzen (Adelsgeschlecht)|v. Oertzen]] 1824 stabilisierten sich die ökonomischen Verhältnisse. Am 6. September 1873 verkauften die Erben der Familie v. Oertzen Schloss und Gut für 134.600 Taler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwerber war Graf [[Albrecht von Roon]] der als preußische [[Preußisches Kriegsministerium|Kriegs-]] und Marineminister großen Anteil an den Siegen in den [[Deutsche Einigungskriege|Deutschen Einigungskriege]] hatte. Er ließ Krobnitz von 1873 bis 1875 zu seinem Altersruhesitz ausbauen, vermutlich nach Plänen des Berliner Bauinspektors [[Wilhelm Neumann (Architekt, 1826)|Wilhelm Neumann]].&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Donath: &amp;#039;&amp;#039;Burgen &amp;amp; Schlösser in Sachsen.&amp;#039;&amp;#039; M. Imhof Verlag, Petersberg 2012, ISBN 978-3-86568-768-5, S. 88&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ersetzte das [[Mansarde]]ngeschoss des Barockbaus durch ein Vollgeschoss, gekrönt von einer flachen [[Balustrade]] nach dem Vorbild des [[Preußisches Kriegsministerium|Preußischen Kriegsministeriums]] in der [[Leipziger Straße (Berlin)|Leipziger Straße]] in Berlin. Das Gebäude erhielt eine spätklassizistische Fassade und einen zweigeschossigen Seitenflügel mit einem achteckigen Aussichtsturm. Seit diesem repräsentativen Umbau kann man von einem Schloss sprechen. Graf Roon ließ auch den Landschaftspark anlegen und im hinteren Teil 1876 eine [[Familiengruft]] errichten. In den [[Englischer Landschaftsgarten|Englischen Landschaftsgarten]] ist ein mit Felsen übersätes Tal einbezogen. Seit 1893 erhob sich über der Gruft eine von seinem Sohn [[Waldemar von Roon|Waldemar]] nach dem Entwurf des Berliner Architekten [[Wilhelm Walter (Architekt)|Wilhelm Walter]] (1850–1914) erbaute [[neogotisch]]e Kapelle.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.golocal.de/reichenbach-oberlausitz/friedhof/gruft-der-grafen-von-roon-YV0qJ/ Gruft der Grafen von Roon]&amp;#039;&amp;#039;. Informationen und Abbildungen im Bewertungsportal &amp;#039;&amp;#039;golocal&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 10. April 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bauausführung hatte der Görlitzer Baumeister Friedrich Bruno Neumann, Stifter der Glocke war ein Geschenk Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelms II.]] Nach dem [[Gothaischer Hofkalender|Gothaischen Genealogischen Taschenbuch]] erbte der nachfolgende Enkel Hans Albrecht Graf Roon (1907–1938) die nur direkt 302 ha&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Niekammer’s Landwirtschaftliches Güter-Adreßbücher. Schlesien. 1921 |TitelErg=Mit Unterstützung staatlicher Behörden und landwirtschaftlicher Körperschaften |Hrsg=R. Strauch |Sammelwerk=GAB-Reihe Paul Niekammer |Band=Band XVI: &amp;#039;&amp;#039;Landwirtschaftliches Adreßbuch der Rittergüter, Güter und Höfe der Provinz Schlesien (Nieder– und Oberschlesien)&amp;#039;&amp;#039; |Nummer=Letzte Ausgabe Paul-Niekammer-Reihe. Kreis Görlitz |Verlag=Reichenbach’sche Verlagsbuchhandlung |Ort=Liegnitz, Leipzig |Datum=1921 |Seiten=392–393 |Kommentar=Verzeichnis sämtlicher Rittergüter, Güter und Höfe von ca. 20&amp;amp;nbsp;ha aufwärts |Online=https://martin-opitz-bibliothek.de/de/elektronischer-lesesaal?action=book&amp;amp;bookId=0010145-1921#lg=1&amp;amp;slide=214 |Abruf=2022-07-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; große Begüterung Majorat Krobnitz mit Vorwerk Oberwald als [[Familienfideikommiss|Fideikommissherr]], dann Besitzer des Allod Krobnitz, verheiratet mit der Generalstochter Ilse von Dewitz. Das [[Genealogisches Handbuch des Adels|Genealogische Handbuch des Adels]] benennt ab 1938 als Erben Manfred Graf Roon. 1941 wurde Krobnitz Teil einer Schutzforst-Stiftung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Schutzforst Krobnitz des Manfred Graf von Roon in Krobnitz |Hrsg=Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz |Band=Rep. |Nummer=I. HA Rep. 84a, Nr. 45659 |Verlag=Eigenverlag |Ort=Krobnitz, Berlin |Datum=1941 |Seiten=1 f. |Online=https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/AR3UVGOC7LSJYVK7ZHELZHWWTMK7TPR4 |Abruf=2022-07-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Besitz der Familie Roon wurde 1945 im Zuge der [[Bodenreform in Deutschland#Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone ab 1945|Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone]] entschädigungslos enteignet. Das Schloss diente kurzzeitig der [[Rote Armee|Roten Armee]] als Kommandantur. Danach bezogen es [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Flüchtlinge und Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten]]. Anfang der 1950er-Jahre wurden elf Wohnungen eingebaut, wobei die Raumstruktur und weitere architektonische Details verloren gingen. Der Verfall der Anlage schritt trotz Nutzung unter anderem durch eine Kindertagesstätte beständig fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2000 erwarb die Stadt Reichenbach das Anwesen von der [[Treuhandanstalt]] und [[Restaurierung|restaurierte]] in einer regen Bautätigkeit in den Jahren 2002 bis 2005 fachgerecht das Schloss und die angrenzenden Gebäude. Die Sanierung des Schlossparks erfolgte von 2006 bis 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten ==&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Schloss&amp;#039;&amp;#039; besitzt nach der Restaurierung wieder das Aussehen, das ihm Albrecht Graf von Roon bei seinem Umbau gab. Auch der verloren gegangene Turm wurde wieder errichtet. Ein 1914 angeschlossener Saalbau, der sich nicht in das Gesamtensemble einfügte, wurde abgerissen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prospekt&amp;quot;&amp;gt;Museumsprospekt&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute dient das Schloss als Museum und ist auch Sitz des Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbundes. Das Museum beherbergt Dauerausstellungen zur Geschichte des Gutes und zu Graf von Roon. Sonderausstellungen, Sommerkonzerte aber auch das Hochzeitszimmer komplettieren die Nutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das östlich des Schlosses befindliche ehemalige &amp;#039;&amp;#039;Inspektorenhaus&amp;#039;&amp;#039; nutzte der Verein für Arbeitsmarkt- und Regionalentwicklung (AUR) e. V. zur arbeitstherapeutischen Betreuung von schwervermittelbaren Langzeitarbeitslosen und benachteiligten Jugendlichen durch Beschäftigungsmaßnahmen in den Gewerken Holz und Metall.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.saechsische.de/plus/stadt-setzt-sich-als-erste-kommune-im-verein-ein-611960.html |titel=Stadt setzt sich als erste Kommune im Verein ein |autor=Anja Hecking |werk=[[Sächsische Zeitung]] |datum=2004-09-10 |abruf=2023-05-03}}&amp;lt;!-- Der Verein hat sich 2020 wohl aufgelöst, vgl. https://www.goerlitzer-anzeiger.de/goerlitz/service/17340_neuer-betreiber-fuer-goerlitzer-helenenbad.html – oder er hat seinen Sitz wieder in Görlitz, vgl. https://www.goerlitz.de/vereine/detail/51-Verein-fuer-Arbeitsmarkt-und-Regionalentwicklung-e.-V. --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In der dem Schloss gegenüberliegenden &amp;#039;&amp;#039;Alten Schmiede&amp;#039;&amp;#039; sind ein großer und ein kleiner Saal und im Obergeschoss ein Vortragssaal entstanden. Hier finden regelmäßig Vorträge und Kammerkonzerte, aber auch private Feiern statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der in langen Jahren verwilderte Park wurde ebenfalls überarbeitet. Die Roonsche Familiengruft ist noch vorhanden. Die darüber befindliche Gruftkapelle ist zu [[Deutsche Demokratische Republik|DDR-Zeiten]] 1980 trotz guten Erhaltungszustands aus ideologischen Gründen abgerissen worden, doch sind ihre Grundmauern wiederhergestellt und ihre Glocke wird im Museum gezeigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prospekt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;160&amp;quot; heights=&amp;quot;120&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Krobnitz Gesamtanlage.jpg|Die Gesamtanlage&lt;br /&gt;
20070423145DR Krobnitz (Reichenbach) Schloß.jpg|Foyer und Treppenhaus&lt;br /&gt;
Krobnitz Hochzeitszimmer.jpg|Das Hochzeitszimmer&lt;br /&gt;
Krobnitz Alte Schmiede.jpg|Die Alte Schmiede&lt;br /&gt;
Krobnitz Gruft.jpg|Die Roonsche Familiengruft&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlosspark ==&lt;br /&gt;
[[Datei:20070423175DR Krobnitz (Reichenbach) Schloßpark.jpg|mini|hochkant|Der Schlosspark]]&lt;br /&gt;
Der Schlosspark ist Mitglied des [[Gartenkulturpfad beiderseits der Neiße|Gartenkulturpfades beiderseits der Neiße]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gartenkulturpfad-neisse.org/parks/ Website Gartenkulturpfad beiderseits der Neiße, Mitglieder und Kooperationspartner], abgerufen am 4. Juni 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies verbessert die Möglichkeiten der Pflege (&amp;#039;&amp;#039;Parkseminare&amp;#039;&amp;#039;) und die Aussichten auf Förderung sowie die touristische Erschließung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Steffen Menzel: &amp;#039;&amp;#039;Schloss Krobnitz – Geschichte des Rittergutes und seiner Besitzer.&amp;#039;&amp;#039; (= Krobnitzer Hefte 1), Verlag Gunter Oettel, Görlitz / Zittau 2008&lt;br /&gt;
* [[Lars-Arne Dannenberg]], [[Matthias Donath]]: &amp;#039;&amp;#039;Schlösser in der östlichen Oberlausitz.&amp;#039;&amp;#039; Edition Sächsische Zeitung, Meißen 2009&lt;br /&gt;
* Steffen Menzel: &amp;#039;&amp;#039;Schloss Krobnitz – Ein Stück Preußen in Sachsen.&amp;#039;&amp;#039; in: Kalender Sächsische Heimat 2015, Wochenblatt 5. Woche 26. Januar–1. Februar 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gartenkulturpfad-neisse.org/parks/krobnitz/ Schlosspark auf der Homepage des Gartenkulturpfad beiderseits der Neiße]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=51/10/35.90/N|EW=14/45/27.30/E|type=landmark|region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Krobnitz, Schloss}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Landkreis Görlitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Reichenbach/O.L.]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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