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	<title>Schloss Koppitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Koppitz&amp;diff=2841342&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wietek: + lf</title>
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		<updated>2026-02-11T16:40:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Palace in Kopice Westfront1.jpg|mini|300px|Die Ruine des Schlosses Koppitz 2019]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Koppitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{plS|Pałac w Kopicach}}, 1936–1945 &amp;#039;&amp;#039;Schwarzengrund&amp;#039;&amp;#039;) in [[Kopice (Grodków)|Kopice]] (&amp;#039;&amp;#039;Koppitz&amp;#039;&amp;#039;) in der [[Gmina Grodków|Stadt- und Landgemeinde Grodków ]] (&amp;#039;&amp;#039;Grottkau&amp;#039;&amp;#039;) wurde 1958 durch Brand und [[Vandalismus]] zerstört. Als Adelssitz geht es bis auf das [[Mittelalter]] zurück. Im 19. Jahrhundert wurde es im Stil der im [[Neogotik]]- und [[Neorenaissance]] mit [[Tudorstil|Tudor-Elementen]] umgestaltet und aufwändig zur [[Schloss (Architektur)#Bezeichnungen|Residenz]] ausgebaut. Es war der Familiensitz des [[Hans Ulrich von Schaffgotsch (Industrieller)|Montanindustriellen Hans Ulrich von Schaffgotsch]] und seiner Ehefrau [[Johanna von Schaffgotsch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== 14. – 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehepaar schaffgotsch.jpg|mini|hochkant|Ehepaar Schaffgotsch]]&lt;br /&gt;
Von 1360 an gehörte Koppitz den Herren von Borsnitz. Seit 1450 war es in den Händen der Familie von Beess. Im Jahre 1534 gelangte es in den Besitz des [[Bistum Breslau|Breslauer]] [[Kanoniker]]s am [[Breslauer Dom]] Baltzar von Neckern über. Es folgten unter anderen Hans Heinrich Heymann von Rosenthal, Heinrich Gottfried von Spaetgen (auch &amp;#039;&amp;#039;Spätgen&amp;#039;&amp;#039;, † 1750) und 1751 die schlesische [[Francken-Sierstorpff (Adelsgeschlecht)|Adelsgeschlecht von Sierstorpff]]. Das [[Rittergut]] wurde zur Residenz umgebaut und 1783 im durch den Oppelner Architekten Hans Rudolph Stil des [[Klassizismus]] verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1859 wurde das Schloss von [[Hans Ulrich von Schaffgotsch (Industrieller)|Hans Ulrich von Schaffgotsch]] und seiner Frau [[Johanna von Schaffgotsch|Johanna Gryzik von Schomberg-Godulla]] erworben, die es vor 1864 durch den Breslauer Architekten  [[Carl Johann Lüdecke]] zu ihrem herrschaftlichen Wohnsitz umgestaltet und ausgebaut hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie man bis vor kurzem glaubte, war der Erbauer des Schlosses nicht Carl Johann Lüdecke selbst, sondern Constanty Heidenreich und Richard Young.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=IZwJg9SOocQ&amp;amp;t=4s Kopice - historia utraconego piękna. Premiera książki 2021], auf youtube.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dieser aufwendigen Umgestaltung im Stil des [[Eklektizismus]] hatte es den Charakter eines &amp;#039;&amp;#039;Märchenschlosses&amp;#039;&amp;#039;. Es verwies auf das Schicksal der Hausherrin, das ja auch märchenhaft war. Es war die Geschichte des „schlesischen Aschenputtels“ Johanna Gryzik, das als kleines Mädchen von dem kinderlosen Montanindustriellen [[Karl Godulla]] adoptiert worden war und 1848 als Kind sein großes Vermögen geerbt hatte&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://trojka.polskieradio.pl/artykul/2718127 |titel=Pałac jak z bajki, który popadł w ruinę. Rezydencja Schaffgotschów w Kopicach |sprache=pl |abruf=2022-09-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kopice- przed wojną II.jpg|Ostseite des Schlosses – Aufnahme vor 1945&lt;br /&gt;
Kopice- przed wojną komnaty II.jpg|Innenansicht vor 1945&lt;br /&gt;
Kopice- przed wojną komnaty III.jpg|Innenaufnahme aus der Zwischenkriegszeit (1920–1940)&lt;br /&gt;
Kopice- przed wojną komnaty.jpg|Innenansicht vor 1945&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Bis 1945 war Schloss Koppitz im Besitz eines Nachkommen der Erbauerin Johanna von Schaffgotsch, die 1910 gestorben war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirren und Kampfhandlungen des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] überstand das Schloss ohne Schaden. Noch in der ersten Hälfte der 1950er Jahre wurden dort Ferienaufenthalte und Veranstaltungen für Kinder veranstaltet. Später wurde die Schlossanlage geplündert, und im Jahre 1958 ging das Schloss in Flammen auf. Danach sind das Schlossgebäude und der Park durch ständigen Missbrauch und Vandalismus in einen ruinösen Zustand geraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 21. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1990 verkaufte die Stadt- und Landgemeinde Grodków in der Hoffnung auf den versprochenen Wiederaufbau einem Krakauer Geschäftsmann für einen geringen Geldbetrag die Schlossruine; zusätzlich wurde Ratenzahlung bis 2015 eingeräumt. Der neue Eigentümer hielt sich aber nicht an sein Renovierungsversprechen; der Prozess der Verwüstung wurde in den 18 Jahren bis 2008 nur noch beschleunigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kopice (woj opolskie)-palace.jpg|Ostseite des Schlosses – Zustand 2006&lt;br /&gt;
Koppitz .kaplica.JPG|Verfallene Schlosskapelle (Innenansicht)&lt;br /&gt;
Zamek w Kopicach 15.jpg|Schlosskapelle&lt;br /&gt;
Kopice zespół pałacowy 02.JPG|Eingestürztes Dach am Seitenflügel&lt;br /&gt;
Elementy architektoniczne1.jpg|Verfallene Ornamente am Schloss&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2008 kaufte das Unternehmen ZARMEN aus [[Chorzów]] (&amp;#039;&amp;#039;Königshütte&amp;#039;&amp;#039;) die ruinöse Schlossanlage mit der erklärten Absicht, sie zu rekonstruieren. Im Herbst 2012 wurde mit Renovierungsarbeiten begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach unzähligen Besitzerwechseln und Versuchen, das Schloss zu restaurieren, wurde es Anfang 2017 von der Firma Globucor Luxembourg Polska übernommen. Diese plant die Einrichtung eines Deutsch-Polnischen Museums. Die Arbeiten sollen etwa sieben Jahre dauern.&amp;lt;ref&amp;gt;Gazeta Wyborcza: [https://opole.wyborcza.pl/opole/7,35086,21302511,w-palacu-w-kopicach-powstanie-polsko-niemieckie-muzeum-przekonamy.html W pałacu w Kopicach powstanie polsko-niemieckie muzeum? Przekonamy się za 7 lat]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung des Schlosses ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Palace in Kopice Northside 2019.jpg|mini|Nordseite des Schlosses]]&lt;br /&gt;
Das Ehepaar Johanna und Hans Ulrich von Schaffgotsch lebte ein halbes Jahrhundert in diesem Schloss und konnte dort im November 1908 die [[Goldene Hochzeit]] feiern. Der Gebäudekomplex hatte auf jeder Etage (einschließlich Keller) mehr als 50 Räume. Es beherbergte eine hervorragende Sammlung von Skulpturen, Gemälden und Jagdtrophäen, eine Sammlung seltener Bücher und Rüstungen. Als Gäste verkehrten dort die angesehensten Mitglieder der europäischen [[Aristokratie]], Fürsten und Barone, aber auch Künstler und Politiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dreistöckige zentrale Teil besaß einen betonten Haupteingang, der durch einen markanten [[Risalit]] mit Säulenhalle charakterisiert war. Zwei Türme ragten mit ihren Ecktürmchen und Verzierungen rechts und links des Haupthauses empor und der Gebäudekomplex war auf drei Seiten von einem Teich umgeben, so dass das Schloss fast wie eine Wasserburg wirkte. Von der nordwestlichen Seite wurde über eine steinerne Brücke über den [[Burggraben]] das Schloss erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parkanlage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Przypałacowy park w Kopicach.jpg|mini|links|Tor zum Park des Schlosses (2010)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopice Pałac, 1864, nr ID 609946, 01.jpg|mini|Die Schlossruine von der Gartenseite]]&lt;br /&gt;
Das Schloss war einer sehr großen und weiträumigen Parkanlage mit vielen Skulpturen und Kunstwerken umgeben. Dieser große Landschaftspark im [[Englischer Garten|Englischen Stil]], dessen Gründer und Betreuer der königliche Gartendirektor Georg Hempel war, war ebenfalls sehenswert. In der Nähe des Schlosses befanden sich Blumen- und Gemüsegärten, ein Obstgarten, eine Orangerie, ein Rosarium und ein Wintergarten. Tropenpflanzen und bunte Blumenkompositionen befanden sich vor dem Palasteingang. Im Park gab es hundertjährige Eichen, künstliche Ruinen eines Schlosses, einen sogenannten Mausturm, die [[Grabkapelle]] der Familie, einen [[Diana]]tempel, einen &amp;#039;&amp;#039;Chinesischen Pavillon&amp;#039;&amp;#039; und verschiedene [[Gartenlaube|Lauben]]. Er wies originelle Springbrunnen auf und in ihm standen sehr viele lebensgroße Tier- und Menschenfiguren von Carl Kern. Sie sind heutzutage alle nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kopice Palace|Schloss Koppitz}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kopice.pl/ Archivfotos, Geschichte und aktuelle Fotos plus Fakten zum Schloss] (poln.)&lt;br /&gt;
* [http://kopice.net/ Website des Dorfes Kopice] (poln.)&lt;br /&gt;
* [http://www.kopice.pl/ Galerie mit Bildern] (poln.)&lt;br /&gt;
* [https://www.photo-photo.at/gallery/list.php?exhibition=183&amp;amp;u=1766395,0 Weitere Ansichten Schloss Koppitz] (poln.)&lt;br /&gt;
* Mausoleum [http://www.mauzoleumkopice.pl Schaffgotsch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hugo Weczerka]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten]].&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;Schlesien&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 316). Kröner, Stuttgart 1977, ISBN 3-520-31601-3, S. 242 f.&lt;br /&gt;
* Janusz L. Dobesz, Irma Kozina, Maciej Mischok, &amp;#039;&amp;#039;Kopice : historia utraconego piękna&amp;#039;&amp;#039;, Katowice: Muzeum Śląskie, 2020, ISBN 978-8-365-94516-7&lt;br /&gt;
* Anna Bedkowaka-Karmelita: &amp;#039;&amp;#039;Reiseführer durch das Oppelner Land&amp;#039;&amp;#039;. Opole (Alkazar) 2008, S. 65/66. ISBN 978-83-925591-3-9&lt;br /&gt;
* Stanisław Firszt: &amp;#039;&amp;#039;Schaffgotschowie arystokratyczny ród na Śląsku&amp;#039;&amp;#039;, Parafia w Kopicach i Maciej Mischok, 2022, ISBN 978-8-367-15620-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50.646086|EW=17.446361|type=landmark|dim=80|region=PL-16}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Schlesien|Koppitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlossruine in Polen|Koppitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in der Woiwodschaft Opole|Koppitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in der Gmina Grodków|Koppitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in der Gmina Grodków]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Koppitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schaffgotsch (Adelsgeschlecht)]]&lt;/div&gt;</summary>
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