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	<title>Schloss Innernstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T05:47:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Innernstein&amp;diff=2480742&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: österr. Schreibweise (österreichbezogener Artikel)</title>
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		<updated>2025-04-21T14:26:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;österr. Schreibweise (österreichbezogener Artikel)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name=Schloss Innernstein (Stain, Kaiserstain)&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname=Innernstein Nr. 1&lt;br /&gt;
|Höhenordinate=387&lt;br /&gt;
|Poskarte=&lt;br /&gt;
|Region-ISO=AT-4&lt;br /&gt;
|Unauffindbar=&lt;br /&gt;
|Längengrad=14.754001&lt;br /&gt;
|Breitengrad=48.270023&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale=&lt;br /&gt;
|Bild=Schloss Innernstein Georg Matthaeus Vischer.jpg&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung=&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand=umfassend saniert&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage=umgebaut zu Landschloss&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit=1290 erstmals erwähnt&lt;br /&gt;
|Alternativname=&lt;br /&gt;
|Bilderwunsch=&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung=Stich von [[Georg Matthäus Vischer]] 1674. Ansicht von Westen.&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug=AT}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Innernstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Veste Stain&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Schlösschen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaiserstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) befindet sich in der [[Ortschaft]] und [[Katastralgemeinde]] [[Innernstein]] 3 km östlich des Ortszentrums der [[Marktgemeinde]] [[Münzbach]] im [[Bezirk Perg]] in [[Oberösterreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innernstein hat ein Gegenstück nur 5 km weiter südlich: [[Schloss Außenstein]]. Beide Schlösser stehen aber &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; zueinander in Beziehung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche Burg steht auf einem Felskopf über dem Tälchen des Sulzbaches (Käfermühlbachzubringer). Die steil abfallende Felsen machten die Burg von der Nordseite her uneinnehmbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Südwesten der zu einem Schloss umgebauten Burg steht noch immer ein massiver runder Verteidigungsturm. Er war früher höher, seine Höhe, ebenso wie die Höhe des [[Torturm]]s im Südosten wurden bei einem Umbau reduziert. Der Torturm hat ein leicht geschwungenes [[Zeltdach]], darunter eine Uhr. An den Torturm schließen Wohntrakte mit unregelmäßiger Fassade an, da sie auf der [[Ringmauer]] der alten Burg gebaut wurden. Den Torturm erreichte man früher über eine Zugbrücke über den Burggraben. Dieser ist nun zugeschüttet, die Zugbrücke verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die breite, [[Kreuzgratgewölbe|kreuzgratgewölbte]] [[Torbau|Torhalle]] gelangt man in einen trapezförmigen Schlosshof (Innenhof) mit Laubengängen an drei Seiten. Die [[Arkade]]n im Obergeschoß wurden 1589 vermauert. An den dabei entstandenen Mauerflächen befinden sich die [[Wappen]] der einstigen Burg- und Schlossherren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1906 ließ Freiherr Hermann von Tinti (* 1870 Wien; † 1926 Innernstein) den Hof an der Nordseite mit einem neuen Schlosstrakt im [[Neugotik|neugotischen]] Stil aus Bruchstein schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im westlichen Schlosstrakt blieb eine Einpfeilerhalle mit Kreuzgratgewölbe erhalten. Das Obergeschoß ist im Inneren weitgehend [[Barock|barockisiert]]. Mehrere Türen stammen aus der Zeit um 1700.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996–1998 wurden im Rahmen der [[Donaufestwochen]] Konzerte im Schloss Innernstein veranstaltet. Damals gastierten dort u. a. die Salzburger Residenzsolisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schloss, die Gartenanlagen und die davor sich ausdehnenden Wirtschaftsgebäude wurden in den 2010er-Jahren umfassend saniert. Im Norden der Schlossanlage entstand auch ein bewaldetes und eingezäuntes Gehege für Wildtiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlossanlage ist Privatbesitz, sie ist bewohnt und allgemein nicht zugänglich. Das Schloss steht &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; unter Denkmalschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Kapelle}} Schlosskapelle ==&lt;br /&gt;
Die Allerheiligen-Kapelle im Schloss Innernstein besaß unter Freiherr Hermann Tinti eine [[Messlizenz]]. Die Kapelle wurde 1991 renoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Gruftkapelle}} Gruftkapelle am Friedhof Münzbach ==&lt;br /&gt;
Die Gruftkapelle der Freiherren von Tinti an der Westseite des Friedhofs von Münzbach wurde 1906 vom Linzer Dombaumeister [[Matthäus Schlager]] als [[Neugotik|neugotischer]] Natursteinbau mit zweijochigem [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]], [[Kreuzrippengewölbe]] und einjochigem [[Chor (Architektur)|Chor]] mit Dreieckschluss errichtet. Diese Filialkirche ist dem [[Heiliges Kreuz|Hl. Kreuz]] geweiht. An der Südwand befinden sich Grabstätte und Grabplatte der Geschwister Elisabeth von Schöller-Szüts, geborene Tinti (* 1900 Innernstein; † 1969 Innernstein) und Leopold Tinti (* 1904 Wien; † 1977 Wien). Über dem Kirchenportal ist ein [[Relief]] des Tinti’schen [[Wappen|Familienwappens]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1209 wurde erstmals in einer Urkunde des [[Abtei Baumgartenberg|Stiftes Baumgartenberg]] ein Chunradus de Staine genannt. Dessen Schloss, das sich bis ins 15. Jahrhundert im Besitz der Familie befand, steht auf einem Felskopf oberhalb des Sulzbaches. Die [[Renaissance]]-Anlage erhielt in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts die heutige Form. Die Jahreszahl 1589 ist auf einem [[Sgraffito]] an der Westseite dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stainer hatten das Schloss als Dienstmannen der [[Herren von Perg und Machland|Herren von Machland]] und später der Herren von Clam-Velburg als freieigenen Besitz inne. 1292 verpfändeten sie Teile und später die gesamte Liegenschaft und wurden zu Lehensnehmern der [[Kapeller]] und später der [[Haus Liechtenstein|Liechtensteiner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innernstein war bis zum Ende der Grundherrschaften im 19. Jahrhundert ein liechtensteinisches Ritterlehen. 1710 wurde ein [[Urbar (Verzeichnis)|Urbar]] über die [[Kaiserstein (Adelsgeschlecht)|Kaisersteinische]] Herrschaft Innernstein mit einem Umfang von 58 Seiten errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlossherren ===&lt;br /&gt;
* 1209 bis 1292 Chrunradus de Staine&lt;br /&gt;
* 1292 bis 1407 Kapeller (u.&amp;amp;nbsp;a. [[Ulrich II. von Kapellen]], Hans I. von Kapellen, [[Eberhard I. von Kapellen]])&lt;br /&gt;
* 1407 bis 1850 Liechtensteiner (u.&amp;amp;nbsp;a. Hartmann von Liechtenstein)&lt;br /&gt;
* 1850 bis 1876 Grafen von [[Clam-Martinic]]&lt;br /&gt;
* 1876 bis 1897 Fürst und Altgraf Salm-Reifferscheid&lt;br /&gt;
* 1897 bis 1969 Freiherr von Tinti (venezianisches Adelsgeschlecht)&lt;br /&gt;
* 1969 bis 1994 Elisabeth Brandner&lt;br /&gt;
* 1994 bis 2002 Walter Nossek&lt;br /&gt;
* 2003 bis dato Franz Greisinger, Kommerzialrat, Unternehmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lehensnehmer ===&lt;br /&gt;
* 1292 bis 1424 Stainer (Herborg, Hanns, Friedrich Stainer, Jörg der Stainer)&lt;br /&gt;
* 1424 bis 1499 Steinböck, Schweinböck&lt;br /&gt;
* 1499 bis 1517 Ulrich II von Liechtenstein&lt;br /&gt;
* 1517 bis 1611 Veit I. bis Veit III. Flusshart (protestantisch)&lt;br /&gt;
* 1611 bis 1625 Sebisch (protestantisch u. a. Hans Georg Sebisch, Elisabeth Sebisch)&lt;br /&gt;
* 1625 bis 1633 Hofkammerrat von Mühlheim&lt;br /&gt;
* 1633 bis 1731 Freiherren von [[Kaiserstein (Adelsgeschlecht)|Kaiserstein]] (u.&amp;amp;nbsp;a. Tobias Hellfried von Kaiserstein, Johann Georg von Kaiserstein und seine Frau Sophia, Ernst von Kaiserstein und seine Frau Katharina, Ernst Johann von Kaiserstein auf Innerststein, Pottendorf, Ulm und [[Český Heršlák|Böhmisch Hörschlag]])&lt;br /&gt;
* 1731 bis 1804 Freiherren von Stiebar (u.&amp;amp;nbsp;a. Johann Friedrich von Stiebar)&lt;br /&gt;
* 1804 bis 1820 Freiherr von Rosenberg&lt;br /&gt;
* 1820 bis 1850 Grafen von [[Clam-Martinic]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Innernstein-Muenzbach-1040120-Oberoesterreich.jpg|Von Nordwesten 2021&lt;br /&gt;
 Innernstein-Muenzbach-1040125-Oberoesterreich.jpg|Ansicht von Westen&lt;br /&gt;
 Innernstein-Muenzbach-1040130-Oberoesterreich.jpg|Ansicht von Süden&lt;br /&gt;
 Filialkirche Münzbach Friedhof.jpg|Gruftkapelle der Tinti&lt;br /&gt;
 Wappen Tinti.jpg|Gruftkapelle der Tinti&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Eckhard Oberklammer]]: &amp;#039;&amp;#039;Bezirk Perg – Kunst und Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Linz 2010, S. 137ff.&lt;br /&gt;
* Arbeitskreis [[Josef Grafeneder]]: &amp;#039;&amp;#039;Münzbach – Land und Leute – Gestern und heute.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Marktgemeinde Münzbach. Druckerei Moserbauer, Ried im Innkreis 2010, ISBN 978-3-902684-17-2, S. 123ff und 450.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{austriaforum|Wissenssammlungen/Burgen_und_Schlösser/Oberösterreich/Innernstein}}, abgerufen am 6. Januar 2021.&lt;br /&gt;
* {{burgen-austria|id=1411|name=Innernstein}}, abgerufen am 6. Januar 2021.&lt;br /&gt;
* Land Oberösterreich: Doris-Kulturatlas, Burgen und Schlösser. &amp;#039;&amp;#039;[https://doris.ooe.gv.at/themen/geschichte/baudenkmaeler_view.aspx?HA_ID=41113_1001 Innerstein]&amp;#039;&amp;#039; (mit Bildern) auf www.doris.at, abgerufen am 6. Januar 2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Innerstein, Schloss}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Münzbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Mühlviertel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Renaissancebauwerk in Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aist-Naarn-Kuppenland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Innernstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Kapellenkategorien und Koordinate in Weiterleitung [[Tintische Gruftkapelle]] und [[Schlosskapelle Innernstein]] --&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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