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	<title>Schloss Inching - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Beschreibung: &lt;/span&gt; BKL-Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schlossgut Inching.JPG|mini|hochkant=0.9|Schloss Inching]]&lt;br /&gt;
[[File:Schloss Inching.png|mini|Lageplan von Schloss Inching auf dem [[Bayerische Uraufnahme|Urkataster von Bayern]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Inching&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein kleines [[Barock]]schloss in [[Inching]], einem Gemeindeteil der [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] [[Walting]] im [[Landkreis Eichstätt]] in [[Oberbayern]]. Es liegt unmittelbar westlich der Kirche [[St. Martin (Inching)|St. Martin]] in Inching an der [[Altmühl]], 100 Kilometer nördlich von München. Erbaut wurde es Anfang des 18. Jahrhunderts als Sommersitz der Eichstätter [[Domherr]]en und [[Weihbischof|Weihbischöfe]]. Das kleine [[Schloss (Architektur)|Schloss]] bildet auch heute noch mit der [[St. Martin (Inching)|Martinskirche]] und den Nebengebäuden ein einzigartiges historisches [[Bauensemble|Ensemble]] an der Altmühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage ist unter der [[Liste der Baudenkmäler in Walting|Aktennummer D-1-76-165-23]] als [[Baudenkmal]] verzeichnet. „Untertägige mittelalterliche und frühneuzeitliche Siedlungsteile im Bereich des ehem. Schlösschens von Inching“ werden zudem als [[Bodendenkmal]] unter der [[Liste der Bodendenkmäler in Walting|Aktennummer D-1-7133-0390]] geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das Schloss in seiner heutigen Form wurde 1710–1720 von den aus [[Graubünden]] stammenden [[Eichstätt]]er [[Hofbaumeister]]n [[Jakob Engel (Baumeister)|Jakob Engel]] (1632–1714) und [[Gabriel de Gabrieli]] (1671–1747) geschaffen. Vom wohl im 11. oder 12. Jahrhundert erbauten Ursprungshaus befinden sich noch einige Reste im Erdgeschoss des zur Straße gewandten Teils. Jakob Engel errichtete etwa 1710 zur Altmühl hin einen quadratischen Bau mit einem vom Boden durchgehenden Eckerker und dem flachen Dach eines [[Jurahaus]]es an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gabriel de Gabrieli ersetzte einen Großteil des Dachgeschosses durch einen Barocksaal mit [[Erker]] und Seitenkabinetten und schuf damit die einmalige Bauform. Vom ursprünglichen Dach blieben nur die vier Eckflächen übrig, sie enthalten drei Kammern und das Treppenhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das dreistöckige und mit einem artigen Gärtchen versehene Schloss macht zur Altmühl hin eine hübsche Front“ ist bereits 1801 im Geographischen Lexikon von Franken zu lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Stuck]]&amp;amp;shy;decke im halbrunden Erker des Gabrieli-Saals schmückt das Wappen des Bauherrn Ignatz von Pfürdt. Bemerkenswert und von Kunsthistorikern als einmalig bezeichnet sind freihängende Stuck-[[Feston]]s mit Rosen, die Saal und Erker optisch verbinden. Die zwei Seitenkabinette mit Flachkuppel und Oberlicht zeigen [[Akanthus (Ornament)|Akantusranken]] und [[Bandelwerk]] um 1715.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Salon an der Südostecke des ersten Obergeschosses enthält Deckenstuck aus der Zeit um 1710. Die Wände sind mit einer Leinwandtapete bespannt, die ein [[Gitterwerk]] aus [[Ornament]]en – sogenannten [[Rocaille]]n – aus Muscheln und Pflanzenranken auf hellem Grund zeigt. Sie ist noch im Originalzustand und stammt wohl aus derselben Zeit wie der gusseiserne Ofen aus [[Obereichstätt]] (eingegossen 1805). Der Salon ist seit Mitte des 20. Jahrhunderts mit einer originalen [[Biedermeier]]-Möblierung ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rustikale, ehemalige Verwalterwohnung im Erdgeschoss wird heute als Ferienwohnung genutzt. Vom oben schon genannten „artigen Gärtchen“ mit einem noch erhaltenen kleinen [[Rokoko]]-[[Pavillon]] führen wenige Stufen hinab zur Altmühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Inching – noch heute ein kleines Dorf mit etwa 100 Einwohnern im Altmühltal – wurde bereits 1055 urkundlich erwähnt. Damals verlieh Kaiser [[Heinrich III. (HRR)|Heinrich III.]] der [[Bistum Eichstätt|Eichstätter Kirche]] das Weinbaurecht zwischen Rebdorf und Inching. Ein [[Edelfrei|Edler]] Adalbert von Inchingen wurde 1166 genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1260 übereignete der damalige Bischof von Eichstätt, [[Engelhard von Dolling|Engelhard von Tollingen]], die Kirche von Inching dem [[Hochstift Eichstätt|Eichstätter]] [[Domkapitel]], das bis zur [[Säkularisation in Bayern|Säkularisation]] 1806 die Dorf- und Gemeindeherrschaft ausübte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Inching Panorama.jpg|mini|hochkant=1.5|Panorama Inching]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Besitzer des Schlossgutes verkaufte [[Domdekan]] Rudolf Dietrich Freiherr von [[Freyberg (Adelsgeschlecht)|Freyberg]] 1714 sein „Fischgut zu Inching mit Gärten, Wiesen, Äcker und Fischwassern“ an den [[Liste der Eichstätter Domherren|Eichstätter Domherrn]] [[Freiherr]] Gottfried Ignatz von Pfürdt. Dessen prachtvolles [[Epitaph]] ist im [[Kreuzgang]] des [[Eichstätter Dom]]es zu bewundern. Grabmale weiterer geistlicher Besitzer finden sich dort. Spätere Besitzer sind u.&amp;amp;nbsp;a. der [[Dompropst]] Franz Heinrich Freiherr [[Kageneck (Adelsgeschlecht)|von Kageneck]], der Domherr Heinrich Benedikt [[Andlau (Adelsgeschlecht)|von Andlau]] und als letzter fürstlicher Besitzer vor der Säkularisation Domherr Maria Casemir Graf Schenk von Castell. Das Epitaph von [[Graf]] [[Schenk von Castell]] hängt in der Eichstätter Friedhofskapelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach hatte das Schlossgut mehrere schnell wechselnde Besitzer, einzelne Gebäude und Flächen wurden separat verkauft, der Gebäudezustand verschlechterte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1919 erwarb der Denkmalpfleger, Architekt, Maler und Fotograf [[Heinrich Ullmann]] das Anwesen. Er hat sich besonders um die Erforschung, Dokumentation und den Erhalt der typischen Altmühl-Jurahäuser verdient gemacht und ein umfangreiches Werk hinterlassen. In dem Bildband „Im Altmühltal“ sind historische Photographien und Zeichnungen veröffentlicht. Heute betreibt sein Urenkel zusammen mit seiner Frau im Erdgeschoss eine Ferienwohnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Karl Zecherle (Redaktion) |Hrsg=Landkreis Eichstätt |Titel=Burgen und Schlösser |TitelErg=Kreis Eichstätt im Naturpark Altmühltal |Auflage=2. unveränderte |Verlag=Hercynia-Verlag |Ort=Kipfenberg |Datum=1987 |Seiten=26–27 |DNB=944206697}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{AlleBurgen|3948|Schloss Inching}}&lt;br /&gt;
* [http://www.schloss-inching.de/ Schloss Inching]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/53/54/N |EW=11/16/28/E |elevation =383|type=city |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Eichstätt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Landkreis Eichstätt|Inching]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Walting]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Walting]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Walting]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Bayern|Inching]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altmühl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Inching]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jesi</name></author>
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