<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Schloss_Horben</id>
	<title>Schloss Horben - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Schloss_Horben"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Horben&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-25T21:20:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Horben&amp;diff=294572&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AnBuKu: + fix coord.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Horben&amp;diff=294572&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-02-08T01:01:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ fix coord.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Burg &lt;br /&gt;
|Name = Schloss Horben&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Bild = Schloss Horben 03.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Schloss Horben&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 1700&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = &lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = erhalten&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Beinwil (Freiamt)]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 47.22011&lt;br /&gt;
|Längengrad = 8.32670&lt;br /&gt;
|Region-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = CH&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Horben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein kleines [[Schloss (Architektur)|Schloss]] bei [[Beinwil (Freiamt)]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Aargau]]. Es liegt in 818 Metern Höhe auf der Horben-Hochebene, auf dem Kamm des [[Lindenberg (Schweiz)|Lindenbergs]] nahe der Grenze zum [[Kanton Luzern]]. Das Gebäude entstand zu Beginn des 18. Jahrhunderts als Sommersitz der Mönche des nahe gelegenen [[Kloster Muri|Klosters Muri]] und ist ein [[Schweizerisches Inventar der Kulturgüter von nationaler und regionaler Bedeutung|Kulturgut von nationaler Bedeutung]]. Von besonderem Wert sind Tapetenmalereien von [[Caspar Wolf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Gemäss der [[Acta Murensia]] besass das [[Kloster Muri]] bereits im 12. Jahrhundert 16 [[Juchart]]en Land und eine [[Sennerei]]. In den Jahren 1700/1701 liess Abt [[Plazidus Zurlauben]] hoch über dem Tal einen Sommersitz bzw. ein Erholungsheim für die [[Mönchtum|Mönche]] der [[Benediktiner]]abtei errichten. Die Arbeiten standen unter der Leitung des Maurers Hans Rey und des Zimmermanns Hans Mäder, die Kosten betrugen 1183 [[Gulden]]. Fürstabt [[Gerold Haimb]] gab 1730 den Auftrag zum Bau der benachbarten Schlosskapelle, die den Heiligen [[Wendelin]] und Ubaldus geweiht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Erweiterung des Schlosses erfolgte 1739, vier Jahre später kam ein Springbrunnen hinzu. Zwischen 1762 und 1764 erhielt das Gebäude seine heutige Form, als Fürstabt [[Bonaventura Bucher]] es zu einem [[barock]]en Wohnschloss ausgebaut liess. [[Caspar Wolf]], einer der berühmtesten Alpen- und [[Landschaftsmalerei|Landschaftsmaler]] seiner Zeit, schuf wertvolle Tapetenmalereien im Abt- und im Jagdzimmer. Von [[Johann Elias Ridinger]] stammt die [[Stuck]]decke im Jagdzimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung des Klosters im Jahr 1841 ging das Schloss in Privatbesitz über und wurde für verschiedene Zwecke genutzt, beispielsweise als [[Gaststätte]] und [[Kur]]anstalt. 1913 gelangte es in den Besitz der Familie Borsinger. Diese liess das nachträglich angebaute Nebengebäude für Ziegenmilch- und [[Milchkur|Molkenkuren]] wieder abreissen und das mittlerweile leicht verwahrloste Schloss wieder restaurieren. Das Schloss, das als private Residenz dient, ist im Gegensatz zur Kapelle nicht öffentlich zugänglich. Beide Gebäude stehen seit 1963 unter [[Denkmalschutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerk ==&lt;br /&gt;
Vor dem Ausbau von 1739 zählte das Schloss zwei Stockwerke mit 2×3 Achsen unter abgewalmten [[Satteldach]]. Heute zählt es 4×5 Achsen. An den Traufseiten folgen zwei Hauptgeschosse auf das niedrige Erdgeschoss, an den Giebelseiten gibt es vier Geschosse. Über dem Dach erhebt sich eine sechskantige [[Zwiebelturm|Zwiebelhaube]]. Die Hausecken sind in [[Lisene]]n eingefasst, die Fenster in [[Stichbogen|Stichbögen]]. Das stichbogige und gerahmte Hauptportal ist mit einem [[Rundgiebel]] verdacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Jagdzimmer liegt im Nordosten des ersten Stockwerks. Die Tapetenmalerei vereinigt in einer Darstellung einer Ideallandschaft Motive aus der Geschichte der [[Habsburg]]er (Stifter des Klosters), Jagdszenen und Szenen aus der [[Bibel]]. Dargestellt werden unter anderem der Mord an König [[Albrecht I. (HRR)|Albrecht I.]], König [[Rudolf I. (HRR)|Rudolf I.]] mit Jagdgefolge, die Metapher vom [[Guter Hirte|Guten Hirten]], Christus mit der Samariterin sowie die Gleichnisse des [[Barmherziger Samariter|barmherzigen Samariters]] und des [[Verlorener Sohn|verlorenen Sohns]]. Das Muster der Stuckatur zeigt einen weiten leeren Spiegel mit Leiste, durchbrochen von [[Rocaille]]kartuschen an den Ecken und in den Seitenmitten. Hauptthema der Tapetenmalereien im Abtzimmer ist die Legende des Heiligen [[Benedikt von Nursia]], die in einer gebirgigen Landschaft mit Wildbach und Holzbrücke angesiedelt ist. Die Stuckaturen weisen ein ähnliches Muster auf wie im Jagdzimmer. In der Ecke steht ein im Jahr 1764 von Michael Leonz Küchler geschaffener [[Turmofen]], auf dessen blauweissen Kacheln Ruinen- und Hafenlandschaften dargestellt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Horben Kapelle.jpg|mini|Schlosskapelle St. Wendelin]]&lt;br /&gt;
Die Kapelle St. Wendelin liegt südlich des Schlosses und misst 7 × 4 Meter und besitzt einen kleinen, dreiseitig geschlossenen Chor sowie je drei Stichbogenfenster an den Längsseiten. Ein sechskantiger [[Dachreiter]] mit Zwiebelhelm und kleiner Glocke erhebt sich über dem Südende, [[Toskanische Ordnung|toskanische Säulen]] tragen das [[Vorzeichen (Architektur)|Vorzeichen]] am Nordende. Im Innern befindet sich eine flache Balkendecke mit Stuckverzierungen. Hinter dem [[Chorschranke|Chorgitter]] steht der im Jahr 1745 aufgestellte Altar mit vergoldeten Schnitzereien ([[Akanthus (Ornament)|Akanthus]]- und Muschelmotive), ein Werk des [[Fürstenberg (schwäbisches Adelsgeschlecht)|fürstenbergischen]] Hofschreiners Matthäus Baisch. Im Hauptblatt ist der Gute Hirte dargestellt, im Oberblatt der Kapellenpatron Wendelin. Auf Konsolen am [[Chorbogen]] stehen halblebensgrosse Statuen der Heiligen Antonius und Wendelin, an der Ostwand eine Reliefstatue der [[Gottesgebärerin|Muttergottes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umgebung ==&lt;br /&gt;
Auf der Westseite des Schlosses entspringt der [[Wissenbach (Reuss)|Wissenbach]], der den Schlossweiher speist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hochplateau Horben mit dem Schloss ist vor allem an Wochenenden ein beliebtes Ausflugsziel. Im Sommer lockt ein weitläufiges [[Wanderweg]]netz. Im Winter, wenn genug Schnee liegt, wird in unmittelbarer Nähe ein kurzer [[Skilift]] in Betrieb genommen und es werden drei [[Loipe|Langlaufloipen]] gespurt. Die Lindenbergloipe ist 12 Kilometer lang, die Horbenloipe 4,4 Kilometer. Eine weitere 2,2 Kilometer lange Loipe wird nachts beleuchtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Georg Germann | Herausgeber=[[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] | Titel=Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau | Band=Band V, Bezirk Muri | Verlag=Birkhäuser | Ort=Basel | Jahr=1967 | Seiten=60–68}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturgüter in Beinwil (Freiamt)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.swisscastles.ch/Aargau/horben_d.html Eintrag auf swisscastles.ch]&lt;br /&gt;
* {{DIAG|20904|Wendelinskapelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Aargau|Horben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Kanton Aargau|Horben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgut von nationaler Bedeutung im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalschutzobjekt im Kanton Aargau|Horben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk im Kanton Aargau|Beinwil]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1700er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beinwil (Freiamt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Horben]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AnBuKu</name></author>
	</entry>
</feed>