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	<title>Schloss Haunsheim - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T21:25:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Haunsheim&amp;diff=1633513&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Maimaid: Zitate nicht kursiv; Tempus; wenig aussagekräftiges Bild entfernt; form.</title>
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		<updated>2025-03-09T22:52:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zitate nicht kursiv; Tempus; wenig aussagekräftiges Bild entfernt; form.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schloss Haunsheim.jpg|mini|hochkant|Schloss Haunsheim]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Haunsheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine drei- und viergeschossige Flügelanlage im [[Neugotik|neugotischen]] Stil. Es steht in [[Haunsheim]], fünf Kilometer nordwestlich von [[Lauingen (Donau)|Lauingen]] im [[Landkreis Dillingen an der Donau]], hoch über dem Zwergbachtal. Das [[Schloss (Architektur)|Schloss]] ist von einem fast rechteckigen [[Englischer Landschaftsgarten|Landschaftsgarten im englischen Stil]] umgeben und im Besitz der [[freiherr]]lichen Familie [[Hauch (Adelsgeschlecht)|von Hauch]]. Schloss und Garten sind nur bedingt öffentlich zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haunsheim Schloss 50.jpg|mini|hochkant|Torbau aus dem frühen 17. Jahrhundert. Die charakteristische doppeltürmige Hofeinfahrt, gekrönt mit zwei Welschen Hauben, wurde von [[Gilg Vältin]] entworfen, der unter anderem auch die Pläne für das [[Kastenhaus Höchstädt|Kastenhaus in Höchstädt]] entworfen hatte und maßgebend am Bau des [[Schloss Höchstädt|Schlosses Höchstädt]] beteiligt war]]&lt;br /&gt;
Im Jahre 1265 begannen die Herren von Haunsheim mit der Errichtung einer [[Veste|Feste]]. Von 1601 bis 1604 ließ der aus [[Sterzing]] in [[Tirol]] stammende [[Reichspfennigmeister]] [[Zacharias Geizkofler]] von [[Edenbergen|Gailenbach]] und Haunsheim, verheiratet mit der [[Augsburg]]er Patriziertochter Maria [[Rehlinger (Patrizier)|Freiin von Rehlingen]], auf den Resten der [[mittelalter]]lichen [[Burg]] ein vierflügeliges Schloss mit einigen Nebengebäuden errichten. 16.864 Gulden musste der Bauherr aufbringen. Der Kunsthistoriker [[Christof Metzger]] schreibt dazu: {{Zitat|Text=Der Neubau war von erprobten Handwerkern ausgeführt. Die Bauleitung hatte [[Balthasar Reißner]], ein Baumeister des Deutschen Ordens, die Handwerker aus den umliegenden Städten waren am Schlossbau von [[Schloss Höchstädt|Höchstädt]] geschult oder als städtische Handwerker ausgewiesen. Für die Schlosskapelle leistete sich Geizkofler ein Altarbild des kaiserlichen Hofmalers [[Joseph Heintz der Ältere|Joseph Heintz d. Ä.]] (heute verschollen), und in der steinernen Eingangshalle prunkte der neue Schlossbau mit einem wahren Prachtstück auf, einem monumentalen Kamin aus gefassten Stuck, den der Augsburger Bildhauer [[Christoph Murmann]] 1605 nach Heintz’ Entwurf in üppigen Spätrenaissanceformen geschaffen hat.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Metzger 2005, S. 127.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1667 ging die [[reichsritterschaft]]liche [[Herrschaft (Territorium)|Herrschaft]] Haunsheim an die [[Freiherren von Racknitz]] über. [[John Churchill, 1. Duke of Marlborough]], hatte 1704, beim Feldzug an der Donau im [[Spanischer Erbfolgekrieg|Spanischen Erbfolgekrieg]], sein Hauptquartier im Schloss Haunsheim aufgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1806 verlor Haunsheim die [[Reichsunmittelbarkeit]] und kam zum [[Königreich Bayern]]. Die [[Freiherren von Süßkind]] erwarben 1823 den Besitz. Da im selben Jahr ein Brand im südlichen Schlossflügel ausbrach, wurde dieser abgebrochen. Wenige Jahre später erfolgte der Abbruch des westlichen Flügels und damit wahrscheinlich auch der Abbruch der [[Schlosskapelle]]. Demzufolge sind von der einst vierflügeligen Anlage nur noch der nördliche und östliche Flügel erhalten. Die nach dem schweren Brand verbliebenen Gebäude wurden von &amp;#039;&amp;#039;Werkmeister Bucher&amp;#039;&amp;#039; aus [[Ulm]] im Stil der Neugotik umgearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amalie Freiin von Süßkind heiratete 1839 Hermann Freiherr vom Holtz. Dadurch kam 1849 Haunsheim an die freiherrliche Familie vom Holtz, die das Schloss im neugotischen Stil umbauen ließ. Bei den Umbaumaßnahmen wurden Reitbahn und [[Sternwarte]], die bereits von Geizkofler errichtet wurden, abgerissen. Bereits 15 Jahre später erfolgte der Besitzübergang an Franz Carl Hauch, dessen Familie 1876 in den Freiherrenstand erhoben wurde. Das Schloss ist noch heute im Besitz der Familie [[Hauch (Adelsgeschlecht)|von Hauch]], die 1980 mit der Renovierung der gesamten Schlossanlage mit Nebengebäuden und Schlossmauern begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den vier Türmen der einst das Schloss umgebenden [[Ringmauer]] ist noch ein Rundturm erhalten: {{Zitat|Text=Wahrscheinlich handelt es sich dabei um den Turm, der von [[Esaias Holl]], dem Bruder des berühmten [[Elias Holl]], zweigeschossig mit [[Schießscharte]]n errichtet wurde. Der erhaltene Turm ist eingeschossig, mit einem neugotischen [[Maschikuli]]kranz und [[Zinne]]n sowie [[Maßwerk]]fenstern versehen. Über der Türe prangt das Wappenrelief der jetzigen Besitzerfamilie und die Jahreszahl 1864. Auf der Hofseite ziert den Turm ein Steinrelief mit dem Allianzwappen Geizkofler/Rehlingen MDCII, daneben eine eiserne Pechfackel … Sowohl unter dem Gartensaal als auch unter dem hohen Schlossflügel sind [[Gewölbe]]keller, teilweise mit [[Säule]]n aus [[Romanik|romanischer]] Zeit, erhalten.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Hauch, Stoffels 2003, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am westlichen Schlossportal befindet sich das [[Allianzwappen]] der Freiherren von Hauch und der [[Freiherren von Gemmingen]], darunter die Jahreszahl der Übernahme des Gebäudes durch die von Hauchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige architektonische Kostbarkeiten des Schlosses sind auf Anfrage der Öffentlichkeit zugänglich, zum Beispiel die [[Orangerie]] mit ihrer Glas-/Gusseisenkonstruktion, der Gewölbekeller, der [[Rittersaal]] und der Festsaal. Sie werden wegen ihres romantischen Ambientes gerne für Jubiläen und andere Festlichkeiten gemietet. Ferner finden Ausstellungen, Konzert- und Liederabende statt. Der 1999 gegründete Förderverein &amp;#039;&amp;#039;Freundeskreis Schloss Haunsheim e. V.&amp;#039;&amp;#039; sieht seine Hauptaufgabe darin, die Geschichte des Schlosses und seiner Besitzer sowie die Baugeschichte zu erforschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gisela von Hauch, Hermann Stoffels: &amp;#039;&amp;#039;Schloss Haunsheim&amp;#039;&amp;#039;. Broschüre. Haunsheim 2003.&lt;br /&gt;
* [[Kreis- und Stadtsparkasse Dillingen|Kreis- und Stadtsparkasse Dillingen a. d. Donau]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schlösser im Landkreis&amp;#039;&amp;#039;. Dillingen 2003, S. 23–29.&lt;br /&gt;
* Christof Metzger: &amp;#039;&amp;#039;Landsitze Augsburger Patrizier&amp;#039;&amp;#039;. [[Deutscher Kunstverlag]], München/Berlin 2005, S. 124–129.&lt;br /&gt;
* Wilfried Sponsel: &amp;#039;&amp;#039;Burgen, Schlösser und Residenzen in Bayerisch-Schwaben&amp;#039;&amp;#039;. Augsburg 2006, S. 50–51.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.schloss-haunsheim.de Website des Freundeskreises Schloss Haunsheim]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Dillingen an der Donau}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=48/35/58/N|EW=10/22/9.7/E|type=landmark|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Landkreis Dillingen an der Donau|Haunsheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Haunsheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Haunsheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Haunsheim]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Maimaid</name></author>
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