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	<title>Schloss Harmating - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Altsprachenfreund am 5. Juni 2023 um 08:22 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Harmating Schloss-4a.jpg|mini|Schloss Harmating]]&lt;br /&gt;
[[File:Schloss Harmating.PNG|mini|Lageplan von Schloss Harmating auf dem [[Bayerische Uraufnahme|Urkataster von Bayern]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Harmating Michael Wening.jpg|mini|Schloss Harmating um 1700]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Harmating&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt im [[Harmating|gleichnamigen Weiler]] in der oberbayerischen Gemeinde [[Egling]] auf einem Moränenhügel am Rande des an dieser Stelle etwas nach Nordosten aufgeweiteten [[Isar]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;tals. Die ältesten Teile des [[Schloss (Architektur)|Schlosses]] stammen vermutlich aus dem 13. Jahrhundert, sein heutiges Erscheinungsbild im Stil der [[Renaissance]] erhielt es im 16. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;Dietmar Hundt, Elisabeth Ettelt: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser im Bayerischen Oberland.&amp;#039;&amp;#039; S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als [[Baudenkmal]] ist es von besonderer Bedeutung, da es innen wie außen im Wesentlichen noch im Originalzustand erhalten ist. Die Anlage ist unter der [[Liste der Baudenkmäler in Egling|Aktennummer D-1-73-120-48]] als Baudenkmal verzeichnet. „Untertägige mittelalterliche und frühneuzeitliche Befunde im Bereich von Schloss Harmating mit Schlosskapelle und abgegangenem Wirtschaftshof“ werden zudem als [[Bodendenkmal]] unter der [[Liste der Bodendenkmäler in Egling|Aktennummer D-1-8135-0075]] geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der mittelalterliche Edelsitz wurde wohl im 13. Jahrhundert von den Herren von Harmating, welche erstmals um 1140 genannt wurden, als [[Turmburg]] erbaut. Um 1300 zählte er zum Besitz der Grafen von [[Grafschaft Hohenwaldeck|Hohenwaldeck]]. Weitere Eigentümer waren die Herren von Egling, die Herren von Ross sowie die [[tirol]]ische Familie der Tänzl von [[Schloss Tratzberg|Tratzberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.dereglinger.de/geschichte/dms/Gzeit.html | wayback=20050111180559 | text=Liste der im Gemeindegebiet geschützten Gebäude}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Spätestens 1531 gelangte Harmating in das Eigentum der Münchner [[Patrizier]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;familie Barth, deren Mitgliedern Kaiser [[Rudolf II. (HRR)|Rudolph II.]] im Jahr 1596 die [[Adel|Edelmanns]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;freiheit zusammen mit der [[Niedere Gerichtsbarkeit|Niederen Gerichtsbarkeit]] verlieh. 1681 wurden sie in den [[Freiherr]]enstand erhoben. Aus der Familie [[Barth (Patrizierfamilie)|Barth]], die ihren Namen mit dem des Schlosses ergänzte, stammte unter anderem der Münchener Bürgermeister und Landschaftskanzler Ferdinand Barth, der das Schloss von 1689 bis 1705 besaß. Der als Alpinist und Forschungsreisender bekannt gewordene [[Hermann von Barth]] (1845–1876), welcher herausragende Beiträge zur Erforschung von [[Allgäuer Alpen]], [[Wettersteingebirge]] und [[Karwendel]] lieferte, verbrachte seine Kindheit auf Schloss Harmating.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1941 gelangte die Familie [[Schirnding (Adelsgeschlecht)|von Schirnding]] durch Erbfolge in den Besitz des Schlosses. Heute bewohnt es der Schriftsteller [[Albert von Schirnding]] mit seiner Familie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte umfassende Sanierung des Schlosses erfolgte im Jahr 2002.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.hb.bv.tum.de/Personen/henke.htm | wayback=20091123084619 | text=Klaudius Henke}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur und Ausstattung ==&lt;br /&gt;
Schloss Harmating ist ein dreigeschossiger Rechteckbau mit markantem, steilem [[Schopfwalmdach]] und einer an der Ostfassade angebauten [[Schlosskapelle|Kapelle]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.burgenregister.de/burgenlexikon_anzeige.php?id=1131&amp;amp;Kategorie1=Land&amp;amp;Kategorie2=Deutschland&amp;amp;Kategorie3=Bayern&amp;amp;stext= | archive-is=20120803053841 | text=Schloss  Harmating}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Den [[Erker]] an der Südseite und die Ausgestaltung der Räume erhielt es im 16. Jahrhundert. Türen, Möbel und Öfen aus der Renaissance sind erhalten. Die kunstgeschichtlich bedeutendsten Räume befinden sich im ersten Obergeschoss. Dort liegt ein geräumiges Zimmer im Südosten des Gebäudes mit [[Kassettendecke|Felderdecke]] des frühen 19. Jahrhunderts, die mit [[Medaillon (Ornament)|Medaillons]] verziert ist, auf denen die Namen aller Barth von 1324 bis 1758 angebracht sind. In einem Raum mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Eurasburger Zimmer&amp;#039;&amp;#039; hängen zahlreiche Familienporträts. Einen Bezug zum nicht weit entfernten [[Eurasburg (Oberbayern)|Eurasburg]] hatte die Familie Barth spätestens ab etwa 1700, als sie in den Besitz des [[Schloss Eurasburg|dortigen Schlosses]] kam. Im &amp;#039;&amp;#039;Kanzlerzimmer,&amp;#039;&amp;#039; nach dem Amt des Ferdinand Barth benannt, befinden sich wertvolle Deckenmalereien, welche möglicherweise von [[Melchior Steidl]] stammen. Im Erker finden sich Fresken unter anderem mit Wappen der Familien Barth und [[Ligsalz (Patrizierfamilie)|Ligsalz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche [[Jagdtrophäe|Trophäen]] im Gebäude zeugen davon, dass es einst als [[Jagdschloss]] genutzt wurde. Zum Inventar zählen auch über 15.000 Bücher aus dem Besitz der Familie von Schirnding.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine spät[[Gotik|gotische]] Kapelle wurde 1630 durch die dem [[Heiliges Kreuz|Hl. Kreuz]] geweihte Schlosskapelle ersetzt. Der ein[[Kirchenschiff|schiffige]] Bau mit drei[[Joch (Architektur)|joch]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;igem [[Kreuzgratgewölbe]] wurde gegen 1708 erneuert und dabei etwas verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schloss ist der Öffentlichkeit nicht zugänglich und kann nicht besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dietmar Hundt, Elisabeth Ettelt: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser im Bayerischen Oberland.&amp;#039;&amp;#039; Pannonia-Verlag, Freilassing 1984, ISBN 3-7897-0120-3, S. 22–23. &lt;br /&gt;
* Hermann Hoffmann (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Schlossarchiv Harmating.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Bayerische Heimatforschung, München-Pasing 1955.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{AlleBurgen|3880|Schloss Harmating}}&lt;br /&gt;
* {{HistLexBay|45102|link|Helmut Stahleder|Barth zu Harmating, Adelsfamilie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=47/53/17/N|EW=11/32/29.4/E|type=landmark|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen|Harmating]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Renaissancebauwerk in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Egling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Egling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Egling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Harmating]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Altsprachenfreund</name></author>
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