<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Schloss_Harbach</id>
	<title>Schloss Harbach - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Schloss_Harbach"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Harbach&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-25T10:38:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Harbach&amp;diff=1683650&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Siegfried Hartwagner; Kleinkram</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Harbach&amp;diff=1683650&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-17T18:52:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Siegfried Hartwagner; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Klagenfurt Harbacher Strasse 70 Schloss Harbach 20052009 01.jpg|mini|hochkant=1.4|Schloss Harbach (2009)]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Harbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; steht im Stadtbezirk [[St. Peter (Klagenfurt am Wörthersee)|St.&amp;amp;nbsp;Peter]] am östlichen Stadtrand von [[Klagenfurt am Wörthersee]]. Der ursprüngliche [[mittelalter]]liche Edelmannsitz wurde im Jahr 1213 erstmals urkundlich erwähnt, später zum [[Schloss (Architektur)|Schloss]] und zwischen den Jahren 1893 und 1962 nochmals erheblich um- und ausgebaut. Schloss Harbach wurde ab Ende des 19. Jahrhunderts bis zum Jahr 2002 vom [[Schwestern vom Guten Hirten|Frauenorden vom Guten Hirten]] als Kloster genutzt, dann ging es in den Besitz der Kärntner [[Diakonie Österreich|Diakonie]] über, die seither dort ihren Sitz hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Markus Pernhart - Schloss Harbach.jpg|mini|Schloss Harbach um 1850 auf einem Ölgemälde von [[Markus Pernhart]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Klagenfurt Harbach Kloster Diakonie Kaernten 0206209 23.jpg|mini|Westtrakt mit Klosterkapelle]]&lt;br /&gt;
Harbach, im Osten vor der Stadt gelegen, war im [[Hochmittelalter]] ein Edelmannsitz. Über den mittelalterlichen Bau und dessen Besitzer ist nur wenig bekannt. Die Gebrüder Reimbotus und Hermannus de Horbach wurden im Jahr 1213 in einer Urkunde des Herzogs [[Bernhard von Spanheim]] erwähnt, und im Jahr 1303 wurde ein Heinrich von Harbach genannt. Wann und durch wen der ursprüngliche Bau zu einem Schloss umgestaltet wurde, ist unbekannt. Erst anlässlich des Verkaufs durch den Hofkammer[[prokurator]]en Josef Karl von Keller, der das Anwesen im Jahr 1752 an Dr.&amp;amp;nbsp;Franz Rainer&amp;lt;ref&amp;gt;Erika Siegmund (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Harbach. Ein Edelmannsitz bei Klagenfurt.&amp;#039;&amp;#039; Trauner Druck, Linz 1999, ISBN 3-85487-075-2.&amp;lt;/ref&amp;gt; verkaufte, erscheint das Schloss wieder in Urkunden. Franz Rainer wurde im Jahr 1755 in den [[Adel]]sstand erhoben und benannte sich anschließend nach dem Schloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1886 erwarb Graf [[Reinhard August zu Leiningen-Westerburg-Altleiningen]] Schloss Harbach, mit dem Geld, das er aus dem Verkauf des später berühmt gewordenen [[Schloss Mayerling|Schlosses Mayerling]] an [[Rudolf von Österreich-Ungarn|Kronprinz Rudolf von Österreich]] erlöst hatte. Er veräußerte es im Jahr 1889 an Baronin Maria Mayerhofer von Grünbühel, die Vorsitzende des örtlichen Elisabethen-Vereins.&amp;lt;ref&amp;gt;{{burgen-austria |id=1254 |titel=Klagenfurt – Harbach |abruf=2022-03-05}} (mit Erwähnung von Graf Leiningen als Besitzer).&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1890 bat der Elisabethen-Verein, der sich vorwiegend aus adeligen Damen zusammensetzte und sich der Hilfe für heranwachsende Mädchen in Not verschrieben hatte, den Frauenorden vom Guten Hirten nach [[Klagenfurt am Wörthersee|Klagenfurt]]. Am 18.&amp;amp;nbsp;April 1890 erfolgte die Neugründung der Schwestern in Harbach, die sich hier fortan sowohl um in Not geratene als auch um schwer erziehbare Mädchen kümmerte. Als sich das Gebäude schon bald als zu klein erwies, wurden ab dem Jahr 1893 umfangreiche Zu- und Umbauten vorgenommen. Zunächst wurde nordseitig ein Trakt angebaut, der im Jahr 1897 bezogen werden konnte. Zu Beginn des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts entstand ein weiterer, west-ostseitig ausgerichteter Bau. An dessen Westende wurde von 1914 bis 1918 der Kirchentrakt errichtet und in dessen ersten Geschoß eine [[Kapelle (Kirchenbau)|Klosterkapelle]] eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ostende entstanden nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] weitere Anbauten. Im Jahr 1925 wurden ein Kindergarten und ein Schülerhort eröffnet. Im Jahr 1936 entstand ein neues Schulhaus; die bis dahin einklassige Volksschule wurde zu einer dreiklassigen erweitert und zudem eine hauswirtschaftliche Fachschule eröffnet. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde Schloss Harbach durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] für eine &amp;#039;&amp;#039;Landes-Knabenanstalt&amp;#039;&amp;#039; verwendet. Den Schwestern wurden die Räumlichkeiten erst im Jahr 1955 zurückgegeben. Das ursprüngliche Schloss, inzwischen eher ein „Anhängsel“ des Gebäudekomplexes, wurde im Jahr 1962 von zwei auf drei Geschoße aufgestockt. In den Jahren 1976 bis 1979 wurde eine komplette Außenrestaurierung vorgenommen. In den Jahren 2012 und 2013 wurde die Anlage modernisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Klosterkirche ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Klagenfurt Harbach Klosterkirche Fresko A. Veiter Christus 03062009 05.jpg|mini|Fresko A. Veiters an der Altarwand der Klosterkirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Klagenfurt Harbach Klosterkirche Wappenfenster 03062009 81.jpg|mini|Das Harbacher Wappenfenster]]&lt;br /&gt;
Der Kirchentrakt befindet sich im ersten Stock des am Westende gelegenen Gebäudes und weist den Ordensregeln gemäß einen ungewöhnlichen Grundriss auf. Das [[Kirchenschiff]] ist für die jugendlichen Heimbewohner bestimmt, eine Art Querschiff im Westen an der Nordseite ist für die weltlichen Kirchenbesucher vorgesehen, wohingegen die Klosterschwestern mit der Südseite vorliebnehmen. Der Tischaltar wurde im Schnittpunkt von Schiff und „Querhaus“ postiert. Im Jahr 1968 wurde der dem Herz geweihte Kirchenraum umgestaltet: weiße, glatte Wände, Putzdecke mit untergezogenen [[Trambaum|Holzträmen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Restaurierung blieb das alte querformatige [[Fresko]] [[August Veiter]]s an der Altarwand im Westen erhalten. Es zeigt dem [[Patrozinium]] entsprechend Christus mit sichtbarem Herzen inmitten einer Landschaft mit Palmen, Bäumen und Schafen. Ihm zur Seite die [[Heiliger|Heiligen]] [[Augustinus von Hippo|Augustinus]] und [[Franz von Sales]], während zu seinen Füßen kniend die Ordensstifter [[Johannes Eudes]] und die [[Ordensschwester|Nonne]] [[Rosa Virginia Pelletier]] dargestellt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl Bauer (Maler, 1905)|Karl Bauer]] schuf im Jahr 1968 die [[Glasmalerei|Glasgemälde]] in den hoch angesetzten Fenstern, die sich ebenfalls auf das Patrozinium des Ordens beziehen. Von der alten Ausstattung blieb ein Glasgemälde erhalten. Es stellt das Wappen der [[Rainer von Harbach]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der alten Ausstattung stammt weiters eine [[Gröden]]er Statue aus dem 19. Jahrhundert und zeigt den heiligen [[Josef von Nazaret]] mit Kind, sowie ein [[Ölmalerei|Ölbild]] aus der Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts, dessen Motiv die heilige Mutter [[Anna (Heilige)|Anna]] mit der lesenden jungen Maria ist. Die metallenen [[Kreuzweg]]stationen und die stirnseitige Verkleidung des [[Altar]]tisches sind neueren Datums. Sie wurden vom Wiener Künstler [[Ernst Granegger]] Im Jahr 1969 geschaffen. Die Glocke der Kirche stammt aus dem Jahr 1741 und ist vielleicht ein Werk Marx Mathias Zechenters.&amp;lt;ref&amp;gt;Hartwagner 1980, S. 114.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Osten über dem Haupteingang befindet sich die schlichte gemauerte [[Orgel]]empore mit Flachdecke und [[Putz (Baustoff)|verputzter]] [[Brüstung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Nutzung ==&lt;br /&gt;
Die Schwestern vom Guten Hirten führten das Mädchenheim Harbach und die angeschlossenen Schulen bis zum Jahr 2002, dann verkauften sie das Anwesen an die evangelische &amp;#039;&amp;#039;Stiftung de La Tour&amp;#039;&amp;#039;, die zur [[Diakonie de La Tour]] (ehm. Diakonie Kärnten) gehört. Diese betreute in Harbach nach der Übernahme des Gebäudes zwei Mädchenwohngemeinschaften, und bis zum Jahr 2014 eine Sondererziehungsschule und ein Sonderhort für Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen. Im Jahr 2014 wurden die Schule und der Hort geschlossen, stattdessen befindet sich nun eine Montessorischule für die 1. bis 4. Schulstufe, so wie eine Montessorischule für die 4. bis 8. Schulstufe auf dem Gelände. Auch die Verwaltung der Diakonie de La Tour ist seither im Schloss Harbach untergebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.evang.at/themen/nachrichten/detail/article/stiftung-de-la-tour-uebernimmt-kloster-harbach/?cHash=4b3ce10f2a8ef007e39f2967a0fb8a35 |wayback=20141208020927 |text=De la Tour übernimmt Kloster Harbach}}.&amp;#039;&amp;#039; epd-Nachrichten (vom 7. August 2002).&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2004 wurde in dem Anwesen ein Altenwohn- und Pflegeheim errichtet, das im Jahr 2012 in einen Neubau in St. Peter übersiedelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Burgen und Schlössern in Österreich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Hartwagner]]: &amp;#039;&amp;#039;Klagenfurt Stadt.&amp;#039;&amp;#039; St. Peter, Salzburg 1980, ISBN 3-900173-26-5 (= &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Kunstmonographie.&amp;#039;&amp;#039; Band X), S. 114–115 (Nachdruck 1994, ohne ISBN).&lt;br /&gt;
* Gabriele Russwurm-Biró: &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio Kärnten|Dehio-Handbuch Kärnten]].&amp;#039;&amp;#039; Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 397.&lt;br /&gt;
* Erika Siegmund: &amp;#039;&amp;#039;Harbach. Ein Edelmannsitz bei Klagenfurt.&amp;#039;&amp;#039; Trauner Drucke, Linz 1999, ISBN 3-85487-075-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{burgen-austria |id=1254 |titel=Klagenfurt – Harbach |abruf=2022-03-05 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.diakonie-delatour.at/ueber-uns/geschichte/kloster-harbach |wayback=20220128231301 |text=Diakonie de La Tour: Die Geschichte des Klosters Harbach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=46/37/18/N |EW=14/20/32/E |type=landmark |region=AT-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schloss Harbach Klagenfurt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Klagenfurt am Wörthersee|Harbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Klagenfurt am Wörthersee|Harbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herz-Jesu-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Kloster in Kärnten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk in Kärnten|Harbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diakonische Einrichtung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Kloster der Schwestern vom Guten Hirten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
	</entry>
</feed>