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	<title>Schloss Hackledt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T17:57:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Hackledt&amp;diff=1862258&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;HerrAdams: (GR)  File:Schloss Hackledt Wening.jpg → File:Wening B050b Hocklöd, Schloss.jpg bessere Auflösung</title>
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		<updated>2026-02-17T14:50:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;(&lt;a href=&quot;/index.php?title=C:GR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:GR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;GR&lt;/a&gt;)  &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:Schloss_Hackledt_Wening.jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:Schloss Hackledt Wening.jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:Schloss Hackledt Wening.jpg&lt;/a&gt; → &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:Wening_B050b_Hockl%C3%B6d,_Schloss.jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:Wening B050b Hocklöd, Schloss.jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:Wening B050b Hocklöd, Schloss.jpg&lt;/a&gt; bessere Auflösung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Hackledt 08 - Bild DrSeddon.jpg|mini|Westansicht des Schlosses]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Hackledt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ehemaliger Herrschaftssitz im gleichnamigen Dorf [[Hackledt (Gemeinden Eggerding, St. Marienkirchen bei Schärding)|Hackledt]] in der Gemeinde [[Eggerding]] im [[oberösterreich]]ischen [[Bezirk Schärding]]. Das in einer waldigen Gegend in einer Senke gelegene [[Schloss (Architektur)|Schloss]] befindet sich am Westrand des Dorfes und war ursprünglich auf drei Seiten von landwirtschaftlich genutzten Flächen umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schloss Hackledt steht seit 1980 unter [[Denkmalschutz]]. Heute wird es als Gasthaus genutzt. Es ist [[Sanierung (Bauwesen)|sanierungsbedürftig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schloss und [[Hofmark]] Hackledt waren Stammsitz des [[Hackledt (Adelsgeschlecht)|gleichnamigen Geschlechtes]], das von seinem ersten Auftreten im Jahr 1377 bis Ende des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts ununterbrochen dort ansässig war. In den Quellen wird es nie anders denn als freies Eigentum dieser Familie bezeichnet. Das Dorf wird 1396 in einem Schiedsgerichtsurteil erstmals urkundlich erwähnt. [[Michael Wening]] schrieb 1721, dass dieser {{&amp;quot;|Sitz vnd Schloss Landgerichts Schärding von vnfürdencklichen Jahren biß anjetzo denen von Hächledt angehörig}}&amp;lt;!-- Quelle für dieses Zitat??? --&amp;gt; war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wening B050b Hocklöd, Schloss.jpg|mini|[[Kupferstich]] des Schlosses Hackledt von [[Michael Wening]] (1721)]]&lt;br /&gt;
War die Anlage bis zum 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert ein vergleichsweise kleiner [[Ansitz]], so wurde das Gebäude ab 1664 wesentlich umgebaut. Johann Georg von Hackledt (1611–1677) ließ es vergrößern, dabei wurde der [[Burggraben|Schlossgraben]] zugeschüttet und an seiner Stelle ein Verlängerungsbau errichtet. Gleichzeitig wurde die Anlage im Geschmack der Zeit [[barock]]isiert und die [[Burgkapelle|Schlosskapelle]] zu Ehren des Hl.&amp;amp;nbsp;Jakob und der Hl.&amp;amp;nbsp;Anna eingebaut. Das Schloss erhielt dabei jenes Aussehen, das auch im [[Kupferstich]] von Wening überliefert ist. Aus dieser Zeit stammt auch der bis heute erhalten gebliebene, [[erker]]artig vorspringende Vorbau am Westteil. Der Nordosttrakt besaß in der Verlängerung einst eine Küche mit offenem Herd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Johann Nepomuk von Hackledt - Detail.jpg|mini|Grabdenkmal des Johann Nepomuk  [[Hackledt (Adelsgeschlecht)|von Hackledt]] (1727–1799) mit Erwähnung der Sitze Hackledt, [[Schloss Aicha vorm Wald|Aicha vorm Wald]] und [[Schloss Klebstein|Klebstein]] unter seinen Besitztiteln]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Hackledt 12 Schlosskapelle - Bild DrSeddon.JPG|mini|Kapelle in Schloss Hackledt]]&lt;br /&gt;
1779 kam das Innviertel nach dem [[Friede von Teschen|Frieden von Teschen]] an die [[Habsburg]]er. Auch die Familie von Hackledt kam damals mit ihrem Besitz im Innviertel unter österreichische Landeshoheit. Zur [[Hofmark]] des Schlosses Hackledt gehörten um diese Zeit insgesamt 60&amp;amp;nbsp;[[Untertan|untertänige]] Güter, vor allem [[Bauernhof|Bauernhöfe]], die in der Gegend um die Dörfer Eggerding, [[St. Marienkirchen bei Schärding|St.&amp;amp;nbsp;Marienkirchen]] und [[Mayrhof]] lagen. Kurz vor seinem Tod setzte Joseph Anton Freiherr von Hackledt (1729–1799) seinen entfernten Verwandten Johann Nepomuk Freiherrn von Peckenzell (1776–1851) aus [[Dorfbach (Ortenburg)|Dorfbach]] als [[Erbe|Universalerben]] ein. Dadurch kam das Schloss aus der Familie von Hackledt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Nepomuk Freiherr von Peckenzell verkaufte das Schloss 1839 für 27.000&amp;amp;nbsp;[[Gulden]] an das [[Stift Reichersberg]]. Das [[Stift (Kirche)|Stift]] behielt es bis 1928 und verkaufte es dann an das Landwirtsehepaar Josef und Theresia Großbötzl aus Mayrhof. Der Kaufpreis für die reinen Realitäten betrug 46.000&amp;amp;nbsp;[[Österreichischer Schilling|Schilling]]. Nachdem das Schloss in bürgerliche Hände gekommen war, folgte ein rascher Wechsel der Besitzer, wobei die verbliebenen Gründe schrittweise abgetrennt und verkauft wurden. Im Schloss wurden Räume für eine Nutzung als Gasthaus adaptiert. Auf die Großbötzl folgten als Besitzer die Familien Stiegerbauer, Matz, Rachbauer und Wildi. In jüngster Zeit wurden Dach und Fassade [[Restaurierung|restauriert]]. Gegenwärtig finden im Schloss wieder regelmäßig Ausstellungen, Konzerte, Vortragsabende und Lesungen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 2022/2023 wurde das Bodenniveau rund um die Anlage durch umfangreiche Baggerarbeiten im Süden und Westen des Schlosses beträchtlich abgesenkt, um das Bauwerk effizient trockenzulegen. Im Anschluss daran begann eine umfassende Innenrenovierung des Schlosses, die noch andauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Anlage lässt sich charakterisieren als ein [[spätmittelalter]]licher Kernbau mit einfachem, annähernd quadratischem Grundriss, der Mitte des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts um einen längsrechteckigen Erweiterungsbau nach Westen verlängert wurde. Es war nie ein Wehrbau im Sinne einer [[Wasserburg]], sondern entwickelte sich aus einem kleinen, ursprünglich aus Holz erbauten Edelsitz. Herrenhäuser dieser Art waren im Innviertel häufig zu finden. Ein aus der Ebene herausgeschnittener Graben umgab den stehengebliebenen, mit dem Aushub noch weiter aufgeböschten Erdkegel, auf dem das Schlösschen errichtet wurde. Bedeckt wird der Bau von einem [[Steildach|steilen Dach]], dessen rückwärtiger Teil [[Walmdach|abgewalmt]] ist. Die Innenräume besitzen größtenteils Balken- und [[Stuck]]decken, der Flur weist ein [[Netzrippengewölbe]] auf. Die Bauformen von Schloss Hackledt ähneln stark jenen des Meierhofes von [[Schloss Forchtenau]], der von Hackledt rund neun Kilometer entfernt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Seddon:  &amp;#039;&amp;#039;Adelige Lebenswege&amp;#039;&amp;#039;, S. 1160–1182.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schloss Hackledt.JPG|Eingangsbereich&lt;br /&gt;
Schloss Hackledt Seitenansicht.jpg|Südseite&lt;br /&gt;
Schloss Hackledt Rückseite.jpg|Nordseite&lt;br /&gt;
Notgeld Eggerding Schloss Hackledt.jpg|Notgeldschein&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christopher R. Seddon: &amp;#039;&amp;#039;Adelige Lebenswege zwischen Bayern und Österreich. Herrschaftsformen und Herrschaftsstrukturen des Landadels am unteren Inn in der Frühen Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; Wien 2009, S. 1160–1186 (detaillierte Besitzgeschichte von Schloss Hackledt).&lt;br /&gt;
* Hans Branstätter, Ferdinand Schmoigl: &amp;#039;&amp;#039;Eggerding. Ein Heimatbuch für die Gemeinden Eggerding und Mayrhof.&amp;#039;&amp;#039; Linz 1980.&amp;lt;!--genaue Seitenangabe fehlt --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Herbert Erich Baumert]], [[Georg Grüll]]: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser in Oberösterreich: Innviertel und Alpenvorland.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Wien 1985.&amp;lt;!--genaue Seitenangabe fehlt --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Norbert Grabherr]]: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser in Oberösterreich. Ein Leitfaden für Burgenwanderer und Heimatfreunde.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Linz 1976.&amp;lt;!--genaue Seitenangabe fehlt --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Oskar Hille: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser in Oberösterreich einst und jetzt.&amp;#039;&amp;#039; Horn 1975.&amp;lt;!--genaue Seitenangabe fehlt --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Alois Haberl: &amp;#039;&amp;#039;St. Marienkirchen bei Schärding. Hackenbuch - Hackelöd&amp;#039;&amp;#039;, in: Schärdinger Heimatbund (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimat. Beiträge zur Heimatkunde und Heimatgeschichte des Bezirkes Schärding&amp;#039;&amp;#039; 8 (1911), S. 117–127.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{burgen-austria|id=276}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Innviertel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=48/21/8.8/N|EW=13/26/44.8/E|type=building|region=AT-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Oberösterreich|Hackledt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eggerding]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Oberösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Bezirk Schärding]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Hackledt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;HerrAdams</name></author>
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