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	<title>Schloss Goldenstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T00:52:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Goldenstein&amp;diff=1396669&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Carolin: /* Hausbesetzung 2025 */ akt.: +Erzabt Jakob Auer als Vermittler</title>
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		<updated>2026-04-30T06:00:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Hausbesetzung 2025: &lt;/span&gt; akt.: +Erzabt Jakob Auer als Vermittler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Goldenstein&lt;br /&gt;
|Bild = Elsbethen Schloss Goldenstein.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Schloss Goldenstein&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = Mittelalter (wohl um 1400), Erscheinungsbild Barock&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Hügelburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = &lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Elsbethen]]-Goldensteinstraße&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 47.758764&lt;br /&gt;
|Längengrad = 13.081369&lt;br /&gt;
|Region-ISO = AT-5&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Goldenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt unweit der [[Pfarrkirche zur Heiligen Elisabeth (Elsbethen)|Pfarrkirche zur Heiligen Elisabeth]] in [[Elsbethen]], einer südlichen Umlandgemeinde der Stadt [[Salzburg]]. Das [[Schloss (Architektur)|Schloss]] beherbergt heute eine private Mittelschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Danreiter G 0501 I 05.jpg|mini|hochkant=1.2|&amp;#039;&amp;#039;Die Garten-Prospect von [[Schloss Hellbrunn|Hellbrunn]]&amp;#039;&amp;#039;, Danreiter, ca. 1735: mit der nach Schloss Goldenstein hin ausgerichteten Schlossgartenachse (rechts [[Hellbrunnerberg]], hinten [[Mühlstein (Elsbethen)|Mühlstein]] und [[Schwarzenberg (Salzkammergut-Berge)|Schwarzenberg]])]]&lt;br /&gt;
Mit dem Namen Goldenstein wurde die an der oberen [[Salzach]] betriebene [[Goldwäscherei]] in Verbindung gebracht. Andere behaupten, es sei ein typischer Burgenname.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Hörburger]]: &amp;#039;&amp;#039;Salzburger Ortsnamenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, Salzburg 1982.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Anwesen ist erst ab dem 15. Jahrhundert archivalisch belegt. Der erste nachweisbare Besitzer von Goldenstein war Hans von [[Haunsperger (Adelsgeschlecht)|Haunsperg]], der 1417 genannt wird. Besitzer wechselten mehrfach, bis Raimund Anton Meinrad von Rehlingen das Schloss im Jahr 1710 dem [[Stift Sankt Peter (Salzburg)|Stift St.&amp;amp;nbsp;Peter]] verkaufte. Das Stift verwendete es im 18. und 19. Jahrhundert als Verwaltungssitz und Erholungsort. Seit 1897 gehört das Schloss [[Augustiner-Chorfrauen B.M.V.|Augustiner Chorfrauen]], die es als Kloster und Schule verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besitz des Stiftes St. Peter ===&lt;br /&gt;
Das äußere Erscheinungsbild des Schlosses zu Beginn des 18. Jahrhunderts ist auf erhaltenen Gemälden veranschaulicht. Der hoch aufragende Bau wurde von Süden mit der sogenannten Herrschaftsstiege, den zwei Flügelbauten und dem Lustgarten mit der für die Zeit typischen, streng symmetrischen Anordnung dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter ist belegt, dass im Laufe des 18. Jahrhunderts umfangreiche Erneuerungsarbeiten innen und außen vorgenommen wurden, etwa in den Jahren von 1761 bis 1768 und besonders 1772. Auch der Maler [[Franz Xaver König]] arbeitete in den vier Gästezimmern und im Speiseraum. 1790 wurde das gesamte Schloss neu möbliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur Äbte des Stiftes St. Peter, sondern auch Familienangehörige, Professoren, Klosterbrüder, Salzburger Adelige und Bürger sowie Besucher aus den umliegenden Grafschaften fanden sich regelmäßig im Schloss ein. [[Michael Haydn]], der jüngere Bruder von [[Joseph Haydn]], weilte regelmäßig von Freitag bis Samstag in Goldenstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kloster und Schule ab 1877 ===&lt;br /&gt;
Goldenstein ist das einzige Haus der vom hl. [[Pierre Fourier|Petrus Forerius]] und der seligen [[Alix Le Clerc]] gegründeten Regulierten Chorfrauen des hl. Augustinus in Österreich. Das Stammkloster der Regulierten Chorfrauen in Goldenstein war in [[Rastatt]] im westdeutschen [[Baden (Land)|Baden]]. Von dort mussten sie 1876 wegziehen, weil sich die Klosterfrauen weigerten, sich einer weltlichen Schulleitung zu unterstellen. Die Rastatter Klosterfrauen fanden zunächst im Salzburger [[Stift Nonnberg]] Aufnahme. Schließlich stellte das Benediktinerstift St.&amp;amp;nbsp;Peter das in seinem Besitz stehende Schloss Goldenstein zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Mai 1877 bezogen 19 Chorfrauen und vier Laienschwestern Goldenstein, das sich in einem schlechten Bauzustand befand. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wurde ihr Ansuchen um Eröffnung einer Privatschule sowie die Anerkennung der Examen von sechs Lehrfrauen 1878 genehmigt. Der Kaufvertrag vom 12. März 1897 regelt letztendlich die Besitzverhältnisse zwischen dem Stift St.&amp;amp;nbsp;Peter und den Ordensfrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schule wurde in kirchlicher Trägerschaft weitergeführt. Eine der bekanntesten Schülerinnen war [[Romy Schneider]], die das Goldenstein-Internat von 1949 bis 1953 besuchte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Susanne Huber |url=https://www.kirchenzeitung.at/site/themen/bewusstleben/im-internat-mit-romy |titel=Im Internat mit „Romy“ |titelerg=Zum 40. Todestag der Schauspielerin Romy Schneider |werk=kirchenzeitung.at |hrsg=Kirchenzeitung der Diözese Linz |datum=2022-05-24 |sprache=de |abruf=2025-09-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hausbesetzung 2025 ===&lt;br /&gt;
==== Vorgeschichte ====&lt;br /&gt;
Mit 1. Oktober 2022 wurde Propst [[Markus Grasl]] vom [[Stift Reichersberg|Augustiner-Chorherrenstift Reichersberg]] zum Apostolischen Kommissar des Klosters Goldenstein ernannt. Die Liegenschaft ist nun zu gleichen Teilen im Besitz des [[Stift Reichersberg|Stiftes Reichersberg]] und der [[Erzdiözese Salzburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stift-reichersberg.at/augustiner-chorfrauen-kloster-goldenstein.html |titel=Augustiner Chorfrauen Goldenstein |werk=Stift-Reichersberg.at |datum=2022-11-20 |sprache=de |abruf=2025-09-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter des Jahres 2023 wurden die drei damals noch verbliebenen Schwestern in das [[Schloss Kahlsperg]] übersiedelt, wo sie Pflege und Unterkunft erhielten. Internationale Medien berichteten über die unfreiwillige Ausquartierung;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bethany Bell |url=https://www.bbc.com/news/articles/c5y8r2gk0vyo |titel=Defiant nuns flee Austrian care home for their abandoned convent in the Alps |werk=BBC |datum=2025-09-13 |sprache=en-GB |abruf=2025-09-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Propst Markus Grasl und die Generalsekretärin der Österreichischen Ordenskonferenz Sr. Christine Rod nahmen Stellung dazu.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Markus Grasl, Christine Rod |url=https://www.ordensgemeinschaften.at/9586/stellungnahmen-zur-berichterstattung-ueber-die-goldensteiner-schwestern |titel=Stellungnahmen zur Berichterstattung über die Goldensteiner Schwestern |werk=[[Österreichische Ordenskonferenz|ordensgemeinschaften.at]] |datum=2025-08-18 |sprache=de |abruf=2025-09-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Madeleine Spendier |url=https://katholisch.de/artikel/63940-ordensfrauen-wollen-zurueck-in-ihr-kloster-warum-das-nicht-mehr-geht |titel=Ordensfrauen wollen zurück in ihr Kloster – Warum das nicht mehr geht |werk=[[katholisch.de]] |datum=2025-09-10 |kommentar=Interview mit Schwester Beate Brandt |abruf=2025-08-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Besetzung von Schloss Goldenstein ====&lt;br /&gt;
Im September 2025 kehrten die drei Schwestern in ihr altes Kloster zurück. Mittels eines Schlüsseldiensts verschafften sie sich Zugang. Seither halten die Nonnen ihr Kloster [[Hausbesetzung|besetzt]]. Die Ausstattung des Gebäudes war zurückgebaut worden, sodass sie anfangs ohne Strom und fließendes Wasser im Gebäude lebten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url= https://katholisch.de/artikel/64223-drei-nonnen-samt-schluesseldienst-sorgen-fuer-wirbel-in-oesterreich |autor=Benedikt Heider |titel=Drei Nonnen samt Schlüsseldienst sorgen für Wirbel in Österreich |werk=katholisch.de |datum=2025-09-09 |sprache=de |abruf=2025-09-10}} &amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kommunikation der kirchlichen Autoritäten nach der Besetzung des Klosters wurde scharf kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.herder.de/communio/theologie/vom-scheitern-kirchlicher-krisenkommunikation-ein-hoch-auf-die-nonnen-von-goldenstein/ |autor=Benjamin Leven |titel=Ein Hoch auf die Nonnen von Goldenstein! – Vom Scheitern kirchlicher Krisenkommunikation |werk=[[Communio (Zeitschrift)|Communio]] (online) |datum=2025-09-20 |sprache=de |abruf=2025-09-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kritik an der Besetzung ====&lt;br /&gt;
Ende 2025 traten erste Spannungen im Team der Helfer auf. Der Betreuer des erfolgreichen Instagram-Accounts wurde von der Sprecherin der Schwestern als unautorisiert bezeichnet, gleichzeitig wurde verkündet, die Schwestern würden die sozialen Medien fortan meiden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2025-12/kloster-goldenstein-besetzt-nonnen-vatikan-gxe Rebellische Nonnen ziehen sich von Instagram und Facebook zurück] in Die Zeit Online vom  17. Dezember 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang 2026 kamen Vorwürfe der Veruntreuung von Spendengeldern dazu. Christiane Wirtenberger, Organisatorin der Hausbesetzung und Sprecherin der drei Schwestern, wurde wegen Veruntreuung von Geldern von einer Helferin bei der Staatsanwaltschaft Salzburg angezeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://salzburg.orf.at/stories/3339382/ Goldenstein Nonnen: Anzeige wegen Veruntreuung] in ORF Online SaLzburg vom 26. Jänner 2026&amp;lt;/ref&amp;gt; Die gegen den Ordensoberen [[Markus Grasl]] von der Sprecherin der Nonnen erhobenen Vorwürfe der Veruntreuung von Sozialleistungen hingegen waren unwahr und wurden vom Gericht am 3. Februar eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.derstandard.at/story/3000000306933/nonnen-von-goldenstein-betrugsermittlungen-eingestellt Nonnen von Goldenstein: Betrugsermittlungen eingestellt] in Der Standard vom 3. Februar 2026&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Medienangaben lehnten die Nonnen ein Angebot von Propst Grasl ab, demzufolge sie in Goldenstein bleiben dürften, sofern sie sich im Gegenzug aus sozialen Medien zurückzögen, keine Anwälte engagierten und auf die Hilfe ehemaliger Klosterschülerinnen verzichteten. Der Vatikan setzte im April 2026 den Erzabt [[Jakob Auer (Erzabt)|Jakob Auer]] als Vermittler ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/gesellschaft/id_101233294/goldenstein-nonnen-vatikan-setzt-einen-erzabt-als-vermittler-ein.html |titel=Rebellische Nonnen – Vatikan setzt Erzabt als Vermittler ein |werk=t-online.de= |datum=2026-04-29 |sprache=de |abruf=2026-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung der heutigen Anlage ==&lt;br /&gt;
Schloss Goldenstein befindet sich leicht erhöht auf einem Felshügel im Norden der straßendorfartigen Ansiedlung von Elsbethen (heute &amp;#039;&amp;#039;Goldensteinstraße&amp;#039;&amp;#039;). Die Schlossanlage besteht aus einem turmartigen, achtgeschoßigen Hauptbau über annähernd quadratischem Grundriss. Der Eingangsfront vorgelagert ist ein rechteckiger Innenhof, der im Süden von dem Kapellenbau aus dem Jahre 1926/1927 und im Osten und Westen von zweigeschoßigen Flügelbauten begrenzt ist. Das [[Chorgestühl]] der Kapelle stammt aus dem ehemaligen [[Augustinerorden|Augustiner]] Kloster in [[Hallein]]. Die Flügelbauten wurden im Jahre 1882 vom Baumeister [[Valentin Ceconi]] errichtet. 1908 wurde das Schloss durch einen Zubau an der Nordost-Ecke erweitert, der heute als Schule genützt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptfront ist architektonisch sparsam gegliedert. Drei symmetrisch gesetzte Fensterachsen gliedern die fünfgeschoßige Fassade. Weitere drei Geschoße befinden sich unter dem steilen Schopf[[walmdach]]. Über eine doppelläufige Stiege und durch das Rundbogenportal gelangt man in das Innere des Schlosses. Der breite, gewölbte Mittelflur prägt die Innenstruktur des Gebäudes bis in das dritte Obergeschoß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Erdgeschoß ist die [[barock]]e [[Formensprache]] in den vereinzelt erhaltenen [[Stuck]]verzierungen erkennbar, ebenso stellt ein [[Türblatt]] mit der Darstellung eines zweiten Stiegenaufganges ein barockes Element dar. In diesem Geschoß befindet sich auch die [[Kapelle (Kirchenbau)|Schlosskapelle]], die heute als [[Refektorium]] dient. Ebenfalls befinden sich in diesem Stockwerk Lagerräume für die Habseligkeiten der Schülerinnen, von denen der teilunterkellerte Bereich auf drei Ebenen erschlossen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Stock befindet sich das &amp;#039;&amp;#039;Grüne Zimmer&amp;#039;&amp;#039;, dessen Ausstattungselemente wie zum Beispiel die kassettierte Holzdecke, die Türumrahmungen und die Türblätter aus der Zeit um 1600 stammen. Auch eine Bildersammlung befindet sich hier, dazu zählt das Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Mariä Verkündigung&amp;#039;&amp;#039;, das [[Martin Schongauer]] zugeschrieben wird und aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts stammt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Stock beherbergt Schulräume, die Internatsleitung, einen Lehrmittelraum und das Turn- sowie das Klavierzimmer. Im Flur hängen [[Stahlstich]]e von Antonio Picciani von 1805 mit Szenen aus dem Leben des Papstes [[Pius&amp;amp;nbsp;VI.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Stock ist die Ausstattung aus der Zeit um 1600 teilweise erhalten. Aus dieser Zeit stammt der aus [[Adneter Marmor]] verlegte Flurboden und die kassierte Holzdecke des [[Rittersaal]]s, der heute als Studiersaal dient. Das &amp;#039;&amp;#039;Feenzimmer&amp;#039;&amp;#039; ist als Handarbeitsraum in Verwendung, der &amp;#039;&amp;#039;Engelsaal&amp;#039;&amp;#039; wiederum dient als Klassenraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Goldenstein Tafel Haydn.jpg|mini|Tafel über Michael Haydn in Goldenstein]]&lt;br /&gt;
Der vierte und fünfte Stock sind bescheiden, nahezu spartanisch ausgestattet und dienen hauptsächlich den Schülerinnen als Unterkunft; sie sind klösterlichen Dormitorien nachempfunden. Die letzten drei Stockwerke dienen als [[Speicher (Gebäude)|Speicher]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Innenhof befindet sich eine Brunnenanlage mit einer Marmoreinfassung, die das Salzburger Stadtwappen und die Jahreszahl 1598 trägt. Die 1882 von Baumeister Valentin Ceconi zur Erweiterung errichteten Seitenflügel der Schlossanlage dienen als [[Dormitorium]] und als Speisesaal für die Schüler. Die Pforte und das Sprechzimmer sind ebenfalls hier untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Speisesaal hängen alte Ansichten und Porträts der Besitzer von Goldenstein sowie vier Schlossansichten, die dem aus [[Bad Berleburg|Berleburg]] im Fürstentum [[Kreis Wittgenstein|Wittgenstein]] stammenden Aquarellmaler Louis Walle 1830 zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schloß Goldenstein.&amp;#039;&amp;#039; In: Kunsthistorisches Institut der k. k. Zentral-Kommission für Denkmalpflege (Hrsg.), [[Max Dvořák]] (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Kunsttopographie.&amp;#039;&amp;#039; Band 11: [[Paul Buberl]], [[Franz Martin]] (archivalischer Teil): &amp;#039;&amp;#039;Die Denkmale des politischen Bezirkes Salzburg.&amp;#039;&amp;#039; III. Teil: &amp;#039;&amp;#039;Gerichtsbezirk Salzburg. (Die Denkmale des Gerichtsbezirkes Salzburg).&amp;#039;&amp;#039; Schroll, Wien 1916, S. 52–66 [https://diglib.tugraz.at/download.php?id=53e0a61abcb2f&amp;amp;location=browse (PDF)].&lt;br /&gt;
* [[Adolf Hahnl]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Landsitze der Äbte von St. Peter.&amp;#039;&amp;#039; In: Amt der Salzburger Landesregierung – Kulturabteilung (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das älteste Kloster im deutschen Sprachraum. St. Peter in Salzburg. 3. Landesausstellung, 15. Mai – 26. Oktober 1982. Schätze europäischer Kultur.&amp;#039;&amp;#039; Salzburg 1982, S. 54–58.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Schloss Goldenstein (Elsbethen)}}&lt;br /&gt;
* {{burgen-austria|id=630}}&lt;br /&gt;
* {{Salzburger Nachrichten|wiki|titel=Schloss Goldenstein}}&lt;br /&gt;
* [https://ms-goldenstein.salzburg.at Homepage der Privaten Mittelschule Goldenstein]&lt;br /&gt;
* [https://www.stift-reichersberg.at/augustiner-chorfrauen-kloster-goldenstein.html Homepage des Klosters auf der Website des Stiftes Reichersberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Burgen, Festungen und Schlösser in Salzburg&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemeindegliederung von Elsbethen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4677411-7|VIAF=242747985}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Goldenstein Schloss}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elsbethen|Schloss]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Land Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk im Land Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk im Land Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster im Land Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Augustinerinnenkloster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schule im Land Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internat in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster in der Erzdiözese Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stift Sankt Peter (Salzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildungseinrichtung in der Erzdiözese Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholische Schule in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptschule in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unbewegliches Denkmal unter Denkmalschutz im Land Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 15. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Carolin</name></author>
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