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	<title>Schloss Gernstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T09:04:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Gernstein&amp;diff=2558657&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alnilam: Änderung 259616082 von Wilhelm Lempfrecher rückgängig gemacht; unbelegt, außerdem zerschießt die Änderung Zuordnungen</title>
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		<updated>2025-09-10T09:09:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/259616082&quot; title=&quot;Spezial:Diff/259616082&quot;&gt;259616082&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Wilhelm_Lempfrecher&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Wilhelm Lempfrecher&quot;&gt;Wilhelm Lempfrecher&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; unbelegt, außerdem zerschießt die Änderung Zuordnungen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schloss Gernstein Tinnetal Klausen.jpg|miniatur|Ansicht aus dem Tinnetal]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Gernstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Garnstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; {{ItS|&amp;#039;&amp;#039;Castello di Gernstein&amp;#039;&amp;#039;}} oder {{Lang|it|&amp;#039;&amp;#039;Castel Tina&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein [[Neuromanik|neuromanisches]] Schloss zwischen [[Villanders]] und [[Latzfons]] bei [[Klausen (Südtirol)|Klausen]] in [[Südtirol]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Schloss liegt im [[Tinnetal]] oberhalb des [[Tinnebach]]s und geht auf das 12. Jahrhundert zurück. Es hatte die Aufgabe, den uralten Weg von [[Brixen]] über die Berge nach dem Süden zu bewachen und wurde 1215 erstmals in Zusammenhang mit der Familie „Garre“ als „Garrenstein“ erwähnt&amp;lt;ref&amp;gt;[[Oswald Trapp]]: &amp;#039;&amp;#039;Tiroler Burgenbuch: Eisacktal&amp;#039;&amp;#039;, Band 4, S. 174&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Da Klausen und das Gebiet um [[Villanders]] aufgrund des Erzreichtums und des Bergbaues von Bedeutung waren, war die Befestigungsanlage auch strategisch wichtig&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.bergwerk.it/de/geschichte-pfunderer-bergwerk-villanders/gruendung-bergwerk-villanders/ |wayback=20120121192029 |text=Die erste urkundliche Erwähnung }}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Nach dem Aussterben der Garrensteiner ging die Burg an die Herren von Voitsberg über, die die Burg als Lehen der Brixner Fürstbischöfe empfingen. 1356 lehnten sich die Voitsberger (nunmehr: Garnsteiner) gegen das [[Bistum Brixen]] auf und verloren die Burg, wahrscheinlich nach einer Belagerung durch Fürstbischof [[Matthäus an der Gassen]]&amp;lt;ref&amp;gt;Trapp, &amp;#039;&amp;#039;Burgenbuch: Eisacktal&amp;#039;&amp;#039;, S. 175&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
1373 belehnte Bischof [[Johann Ribi von Lenzburg]] seinen Neffen Johann V. Segesser mit allen Gütern des depossedierten Hans von Garrenstein, also mit Burg und Herrschaft Garrenstein und mit dem Gericht Latzfons. Die Veste brannte kurz vor 1389 ab&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch zur Schweizer Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band III, S. 198&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
1389 wurde die Burg als [[Pfand (Recht)|Pfandschaft]] (nicht mehr als [[Lehen]]) an die Herren von [[Villanders]] vergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1550 empfingen es die Ritter [[Heudorf (Adelsgeschlecht)|Heydorf]] wiederum als Lehen des Brixner Fürstbischofs, [[Cristoforo Madruzzo]],&amp;lt;ref&amp;gt;Heraldisch-Genealogische Gesellschaft Adler, &amp;#039;&amp;#039;Neues Jahrbuch&amp;#039;&amp;#039; 1891, S. 73&amp;lt;/ref&amp;gt; doch verfiel die Burg ab dem 16. Jahrhundert zur Ruine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1607 bis 1797 war Garnstein an Ludwig Lindner, den Kammermeister des Hochstiftes Brixen, und seine Nachkommen verliehen, die das Prädikat „von Gerrenstein“ führten&amp;lt;ref&amp;gt;Trapp, &amp;#039;&amp;#039;Burgenbuch: Eisacktal&amp;#039;&amp;#039;, S. 178&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1777 fungierte Franz Joseph Anton Bernwerth von Gernstein als [[Pfleggericht|Gerichtspfleger]] der Herrschaft [[Burgruine Altenburg (Eppan)|Altenburg]] in [[Eppan]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite journal | author = [[Hannes Obermair]] | title = Nonsberger Regesten. Das Archiv Unterweg-Perger in Proveis (1274–1777) | journal = [[Der Schlern]] | volume = 66 | issue = 9 | year = 1992 | pages = 587–600, Bezug: S. 598, Nr. 36 | url = https://www.academia.edu/9764242/Nonsberger_Regesten._Das_Archiv_Unterweg-Perger_in_Proveis_1274_1777_ | format = PDF }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Gerstein bei Klausen.jpeg|miniatur|hochkant|Ansichtskarte von Schloss Gernstein bei Klausen, ca. 1907]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1880 wurde die Ruine von dem preußischen [[Generalleutnant]] [[Friedrich von Gerstein-Hohenstein]] (1814–1891) gekauft und im historistischen Stil der [[Neuromanik]] wiederaufgebaut. Der Grund für den Kauf lag darin, dass Generalleutnant Gerstein-Hohenstein ein Schloss erwerben wollte, das von alters her den Namen seiner Familie trug. Eine historische Beziehung zwischen dem Schloss und der preußischen Adelsfamilie gibt es darüber hinaus nicht. Seit damals herrscht die Bezeichnung „Gernstein“ vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 wurde Gernstein als „deutsches Eigentum“ von der italienischen Besatzungsmacht beschlagnahmt.&amp;lt;ref&amp;gt;Trapp, &amp;#039;&amp;#039;Burgenbuch: Eisacktal&amp;#039;&amp;#039;, S. 179.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1970 ist das Schloss in privatem Besitz und kann nicht besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der wildromantischen Lage und der malerischen Schönheit des historistischen Wiederaufbaues ist Schloss Gernstein ein beliebtes Fotomotiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Oswald Trapp]]: &amp;#039;&amp;#039;Garnstein&amp;#039;&amp;#039;. In: Oswald Trapp (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Tiroler Burgenbuch. IV. Band: Eisacktal&amp;#039;&amp;#039;. Verlagsanstalt Athesia, Bozen 1977, S. 174–182.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Castle Gernstein|Schloss Gernstein}}&lt;br /&gt;
* {{DenkmalSüdtirol|15442}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser Südtirols}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46.664447|EW=11.540993|type=landmark|region=IT-BZ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Südtirol|Gernstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Klausen (Südtirol)|Gernstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Klausen (Südtirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Gernstein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alnilam</name></author>
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