<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Schloss_Gadebusch</id>
	<title>Schloss Gadebusch - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Schloss_Gadebusch"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Gadebusch&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-23T11:11:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Gadebusch&amp;diff=1106934&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alabasterstein: /* Vorgeschichte */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Gadebusch&amp;diff=1106934&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-03-11T09:31:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Vorgeschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schloss Gadebusch 02.jpg|miniatur|Schloss Gadebusch (Hoffassade, 2019)]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Gadebusch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Architektur der Renaissance|Renaissanceschloss]] von 1573 im Nordwesten des Landes [[Mecklenburg-Vorpommern]] in der Stadt [[Gadebusch]], zwischen [[Schwerin]] und [[Ratzeburg]] gelegen. Es ist ein seltenes Beispiel der mecklenburgischen bzw. norddeutschen [[Backsteinrenaissance]] mit Reliefs im regionalen &amp;#039;&amp;#039;[[Johann-Albrecht-Stil]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baulichkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gadebusch castle 07 2014 03.JPG|miniatur|Reliefplatten am Schloss]]&lt;br /&gt;
Die baugeschichtliche wie kunsthistorische Bedeutung dieses Gebäudes geht auf den überaus reichen Fassadenschmuck zurück. Dieser ist teilweise in Haustein (Kalkstein), überwiegend jedoch in [[Terrakotta]] ausgeführt. Wie bereits beim [[Schweriner Schloss]] (und dem [[Fürstenhof (Wismar)|Fürstenhof]] in Wismar) wurden die Fassaden des Schlosses mit Reliefplatten aus der Lübecker Werkstatt des Niederländers [[Statius von Düren]] reichhaltig verziert, die [[Portal (Architektur)|Portale]] und Fensterleibungen entsprechend hervorgehoben. Hier wurde teilweise auf Biblische Szenen zurückgegriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ursprungsbau des Schlosses war eine slawische [[Ringwall]]burg, die an dieser Stelle für das 8. Jahrhundert nachgewiesen wurde. Die Burg Godebuz befand sich unter [[Abodriten|obodritischer]] Herrschaft. Nach der Eroberung durch die Truppen von [[Heinrich der Löwe|Heinrich dem Löwen]] wurde die Burg 1143 an die Grafschaft Ratzeburg übertragen. Von 1200 bis 1204 war die Burg dänisch besetzt und wurde dann im 13. Jahrhundert zu einer festen Burg aus Backstein mit einem freistehenden steinernen [[Bergfried]] umgebaut. Von 1283 bis 1299 war die Burg Hauptresidenz mecklenburgischer Fürsten. Aus dieser Zeit hat auch der nahegelegene [[Burgsee (Gadebusch)|Burgsee]] seinen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Gadebusch 05.jpg|mini|Rückansicht von Schloss Gadebusch, 2019]]&lt;br /&gt;
Das Renaissanceschloss auf dem Schlossberg mit [[Terrakotta|Terrakotten]], als typisches Beispiel [[Norddeutschland|norddeutscher]] [[Backsteinrenaissance]], wurde durch Baumeister [[Christoph Haubitz]] von 1571 bis 1573 unter dem [[Administrator (Evangelische Kirche)|Administrator]] des [[Bistum Ratzeburg|Bistums Ratzeburg]] [[Christoph von Mecklenburg]] umgebaut. Im Jahr 1675 traf der preußische Kurfürst [[Friedrich Wilhelm (Brandenburg)|Friedrich Wilhelm]] auf der Burg den Dänenkönig [[Christian V. (Dänemark und Norwegen)|Christian V.]] um ihr Bündnis im [[Schonischer Krieg|Schonischen Krieg]] zu besiegeln. Von 1734 bis 1768 geriet die Burg unter hannoversche Besatzung, danach wurde sie Sitz des herzoglichen Verwaltungsamtes. Von 1878 bis 1879 zum Amtsgebäude durchgebaut. Ende des 18. Jahrhunderts wurde der Bergfried abgerissen. Bei einer 1903 und 1904 durch [[Gustav Hamann]] erfolgten Renovierung wurden unter anderem die halbrunden dreiteiligen Giebelabschlüsse des Treppenhauses wiederhergestellt und einzelne verlorene und zerstörte Terrakotten ersetzt. 1945 wurde hier das [[Barber-Ljaschtschenko-Abkommen]] unterzeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 wurde das Schloss von der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] als Museum, Internat und später als Verwaltungsgebäude und [[Amtsgericht Gadebusch|Amtsgericht]] genutzt. 1953 zog der Liedermacher [[Wolf Biermann]] von Hamburg in das Internat im Schloss um und machte dort in der Heinrich-Heine-Oberschule 1955 sein Abitur.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Wolf Biermann | Titel=Warte nicht auf bessre Zeiten! | Verlag=Ullstein | Ort=Berlin | Jahr=2016 | Seiten=60-72| ISBN=978-3-549-07473-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Im Jahr 2002 wurde das seit 1991 im Zuge der Stadtsanierung von Gadebusch teilsanierte Gebäude an den Verleger&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.edition-von-freisleben.org/index.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; Herbert Freisleben-Liechtenstein aus [[Rimpar]] verkauft. Im März 2015 verschenkte Freisleben das Schloss an den Verein Hoffnungsgut.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.svz.de/lokales/gadebusch-rehnaer-zeitung/schloss-odyssee-nimmt-kein-ende-id9226991.html Schloss-Odyssee nimmt kein Ende]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Sommer 2012 beherbergte das Schloss Gadebusch ein Entwicklungsprojekt des gemeinnützigen Vereins HoffnungsGut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.schloss-gadebusch.de | wayback=20130218225929 | text=www.schloss-gadebusch.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 2017 wurde es zwangsversteigert;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.svz.de/lokales/gadebusch-rehnaer-zeitung/schloss-kommt-unter-den-hammer-id17476456.html Schloss kommt unter den Hammer]&amp;lt;/ref&amp;gt; Besitzer wurde die Stadt Gadebusch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schloss wird seit 2020 saniert und soll nach Vollendung die Landesmusikakademie Mecklenburg-Vorpommern beherbergen. Das Land ist bislang das einzige in Deutschland ohne eine solche Einrichtung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.sueddeutsche.de/kultur/architektur-gadebusch-schloss-gadebusch-soll-saniert-werden-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-180324-99-623991| titel=Schloss Gadebusch soll saniert werden | hrsg=[[Süddeutsche Zeitung]]| datum=2018-03-24| abruf=2020-08-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schloss-museum-gadebusch.de/was-passiert-bei-uns/veranstaltungen-aktuell/start-der-sanierung-der-terrakotten-der-hoffassade/ Start der Sanierung der Terrakotten der Hoffassade], Schloss-Museum Gadebusch, abgerufen am 17. April 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Schlie]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin.&amp;#039;&amp;#039; II. Band: &amp;#039;&amp;#039;Die Amtsgerichtsbezirke Wismar, Grevesmühlen, Rehna, Gadebusch und Schwerin.&amp;#039;&amp;#039; Schwerin 1898, S. 481–487 ({{archive.org|diekunstundgesch02schl|Blatt=481}}).&lt;br /&gt;
** Neudruck Schwerin 1992, ISBN 3-910179-06-1.&lt;br /&gt;
* Frank Braun: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen zur Baugeschichte des Gadebuscher Schlosses&amp;#039;&amp;#039;, in: K. Krüger –  E. Münch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Hauptgebäude der Universität Rostock 1870 - 2016&amp;#039;&amp;#039;, Rostocker Studien zur Universitätsgeschichte Band 30 (Rostock 2016) S. 105–117 [http://rosdok.uni-rostock.de/mcrviewer/recordIdentifier/rosdok_id00000145/studien30_1.pdf?x=-1180.2188841201719&amp;amp;y=0&amp;amp;scale=0.26567844925883694&amp;amp;rotation=0&amp;amp;layout=singlePageLayout&amp;amp;page=105 (Link Online-Digitalisat Uni Rostock)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Schloss Gadebusch}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|246336668}}&lt;br /&gt;
* [http://www.schloss-gadebusch.de/03c198a061002c504/index.html Schloss Gadebusch bei www.schloss-gadebusch.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.gadebusch.de/index.phtml?Aktion=showdata&amp;amp;ID=331&amp;amp;Instanz=1076&amp;amp;Datensatz=11&amp;amp;SpecialTop=2 Schloss Gadebusch auf der Seite der Stadt Gadebusch]&lt;br /&gt;
* [https://www.svz.de/regionales/mecklenburg-vorpommern/der-schatz-auf-dem-schlossberg-id19120281.html Schloss Gadebusch: Der Schatz auf dem Schlossberg], SVZ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=53/42/2/N |EW=11/7/9/E |type=landmark |region=DE-MV}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1191136825|VIAF=1739156434627812120008}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Landkreis Nordwestmecklenburg|Gadebusch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Renaissancebauwerk in Mecklenburg-Vorpommern|Gadebusch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Gadebusch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Backsteinrenaissance|Gadebusch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Gadebusch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Gadebusch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Hauses Mecklenburg|Gadebusch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 16. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alabasterstein</name></author>
	</entry>
</feed>