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	<title>Schloss Freudenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T01:16:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Freudenberg&amp;diff=587936&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-20769-5: /* Weblinks */Toten Link korrigiert</title>
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		<updated>2026-01-10T20:02:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt;Toten Link korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|bezieht sich auf das Hessische Schloss Freudenberg; es ist nicht mit dem Schweizer [[Schloss Freudenberg (Rotkreuz)]] im Kanton Zug zu verwechseln.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Freudenberg in Wiesbaden von Süden.jpg|mini|300px|Südwestansicht des Schlosses.]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Freudenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in der [[Hessen|hessischen]] Landeshauptstadt [[Wiesbaden]], Stadtteil [[Wiesbaden-Dotzheim|Dotzheim]] ist seit 1993 ein [[Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne]] und des Denkens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Schloss Freudenberg ist eine [[Schloss (Architektur)|schlossartige]] [[Villa]], die von 1904 bis 1905 nach Plänen des [[Architekt]]en [[Paul Schultze-Naumburg]] inmitten eines Parks errichtet wurde. Auftraggeber waren der aus [[Schottland]] stammende Kunstmaler [[James Pitcairn-Knowles]] und [[Marie Eugénie Victoire Guérinet]] (1870–1959). Das Paar bewohnte das Schloss nur drei Jahre lang bis 1908. Architektonische Vorbilder waren offenbar [[Palladianismus|palladianische]] Villen im Allgemeinen, jedoch im Besonderen das ebenfalls bei Wiesbaden gelegene und von 1822 bis 1826 erbaute [[Jagdschloss Platte]] der [[Haus Nassau|Herzöge von Nassau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1910 war „Freifrau Entreß v. Fürsteneck“ die Besitzerin des Schlosses Freudenberg, wie in den historischen Wiesbadener Adressbüchern aufgeführt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://hlbrm.digitale-sammlungen.hebis.de/adressbuecher-hlbrm/search/quick?query=F%C3%BCrsteneck Adressbuch der Residenzstadt Wiesbaden und Umgegend]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1914 wird dort „Baron Hans v. Fürsteneck“ genannt. Nach dem Ersten Weltkrieg wandelte sich Schloss Freudenberg zu einem [[Offizierskasino]] der französischen Armee und dann zu einem Sommersitz des Wiesbadener Palast-Hotels. Um 1920 richtete der [[Landkreis Essen]] dort das „Kinderheim Taunusblick“ ein, das später von der Stadt [[Essen]] übernommen und 1931 geschlossen wurde. Zwei Jahre später wurde das Schloss von der Gauamtsleitung der NS-Frauenschaft Essen als Mütterheim genutzt und gehörte zum [[Lebensborn]] e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1939 wurde das Schloss an die Heeresstandortverwaltung Wiesbaden verkauft. Nach Kriegsende betrieben die [[Streitkräfte der Vereinigten Staaten]] für die nahegelegene [[Kaserne]] [[Camp Pieri]] im Schloss ein Offizierskasino. 1973 übergab die US-Armee das extrem sanierungsbedürftige Gebäude an die [[Bundesvermögensverwaltung]]. Von 1977 bis 1984 nutzte die [[Vereinigte Pfingstgemeinde International|United Pentecostal Church]] das Gebäude und betrieb hier eine Bibelschule, einen Buchladen, eine Teestube und einen Gottesdienstraum. Anschließend stand das Schloss leer und verfiel.&amp;lt;ref&amp;gt;schlossfreudenberg.de: {{Webarchiv | url=http://www.schloss-freudenberg.de/html/index.php?url=geschichte.php | wayback=20071021203907 | text=Geschichte}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zerstörung, Vandalismus und Brandschäden waren die Folge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 übernahm die &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft Natur &amp;amp; Kunst gemeinnütziger e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; aufgrund einer Initiative von Matthias Schenk und Beatrice Dastis Schenk, zusammen mit einer Gruppe von Künstlern, Handwerkern und Pädagogen das Schloss sowie den Park. Unter dem Leitmotiv &amp;#039;&amp;#039;Sanierung = Heilung durch Kunst und Kultur&amp;#039;&amp;#039; wurde das erste Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne und des Denkens gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sanierung und Erfahrungsfeld ==&lt;br /&gt;
Zu Beginn der Gebäudesanierung im Jahr 1994 hat Emil Hädler, Professor an der [[Fachhochschule Mainz]] und Experte für Altbauinstandhaltung, den Leitsatz &amp;#039;&amp;#039;Sanierung = Heilung durch Kunst&amp;#039;&amp;#039; formuliert. Im traditionellen Sanierungskonzept wird eine Gebäudenutzung für die Zeit der Maßnahmen komplett eingestellt oder nur unter erschwerten Bedingungen fortgeführt. Im Schloss Freudenberg dagegen laufen Nutzung und Sanierung bewusst kontinuierlich parallel: ein sich ständig änderndes [[Provisorium]] soll jeweils neue Möglichkeiten der Wahrnehmung eröffnen. Inzwischen ist diese Methode, das Erfahrungsfeld der Sinne in einem Gebäude und Grünanlage zu gestalten, ein Impuls für weitere Erfahrungsfelder europaweit und weltweit geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der künstlerischen Aktivitäten bezieht sich auf das [[Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne]] von [[Hugo Kükelhaus]], welches mit 160 Stationen, Instrumenten und Versuchen nach den Vorbildern von diesem bestückt ist. Es ist eine Art „Labor“, in dem jeder experimentieren kann. Man begibt sich bewusst auf eine Entdeckungsreise der eigenen Wahrnehmungsfähigkeiten mit allen Sinnen. Diese permanente Ausstellung wird von den Begründern des Vereins als Gesamtkunstwerk bezeichnet, im Sinne der &amp;#039;&amp;#039;Sozialen Plastik&amp;#039;&amp;#039; von [[Joseph Beuys]] und finanziert sich selbst durch den Eintrittsgelder, Tagungen, Seminaren und Kulturveranstaltungen, die stattfinden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anleitungen im Park von Schloss Freudenberg, Wiesbaden-Dotzheim.JPG|Anleitungen in typischer Handschrift&lt;br /&gt;
Baviera,_Vincenzo_-_Der_Stehdreher,_1994,_Schloss_Freudenberg,_Wiesbaden-Dotzheim.JPG|[[Vincenzo Baviera]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Stehdreher&amp;#039;&amp;#039;, 1994&lt;br /&gt;
Windharfe im Park von Schloss Freudenberg.JPG|[[Äolsharfe|Windharfe]]&lt;br /&gt;
Grabstein von Marie Eugénie Victoire Guérinet.JPG|Grabstein von Marie Eugénie Victoire Guérinet, gen. &amp;#039;&amp;#039;Ivonne&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Große Simultanschaukel im Park von Schloss Freudenberg, Wiesbaden-Dotzheim.JPG|[[Schaukel|Große Simultanschaukel]]&lt;br /&gt;
Klangschalen im Park von Schloss Freudenberg, Wiesbaden-Dotzheim.JPG|[[Klangschale|Klangschalen]]&lt;br /&gt;
Kräuterbeet &amp;#039;Barfuß riechen&amp;#039; im Park von Schloss Freudenberg, Wiesbaden-Dotzheim.JPG|Kräuterbeet &amp;#039;&amp;#039;Barfuß riechen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Omnibus_für_direkte_Demokratie.JPG|Ausgemusterter Bus der Aktion [[Omnibus für direkte Demokratie]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folklore im Garten ==&lt;br /&gt;
Das 1977 erstmals stattfindende Wiesbadener [[Musikfestival]] &amp;#039;&amp;#039;Folklore&amp;#039;&amp;#039; wurde in den 1990ern in den Schlosspark verlegt und hieß dort [[Folklore im Garten]]. Ab dem Jahr 2007 wurde es auf das Gelände des [[Kulturzentrum Schlachthof (Wiesbaden)|Kulturzentrums Schlachthof]] verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Jörg Koch: &amp;#039;&amp;#039;Entfaltung der Sinne und des Denkens. Schloss Freudenberg&amp;#039;&amp;#039;. In: ders.: &amp;#039;&amp;#039;Wiesbaden. 55 Meilensteine der Geschichte. Menschen, Orte und Ereignisse, die unsere Stadt bis heute prägen&amp;#039;&amp;#039;. Sutton, Tübingen 2023, ISBN 978-3-96303-485-5, S. 56f. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Schloss Freudenberg (Wiesbaden)|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.schlossfreudenberg.de/ Schloss Freudenberg]&lt;br /&gt;
* [http://www.kindererlebnis.de/freudenb.htm Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne]&lt;br /&gt;
* [https://tourismus.wiesbaden.de/entdecken/kultur/schloss-freudenberg Schloss Freudenberg] auf der Seite der Stadt Wiesbaden&lt;br /&gt;
* photoflug.de: [https://www.photoflug.de/portfolio/st-dte-und-gemeinden/wiesbaden-luftbilder/bild,1020-schlo-freudenberg-wiesbaden-luftbild.html Luftbild von Schloss und Park]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser in Wiesbaden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50.066111 |EW=8.180833 |type=landmark |region=DE-HE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1268361089|VIAF=3142166414907902740003}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Wiesbaden|Freudenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erlebnispädagogische Einrichtung (Wahrnehmungsvermögen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wiesbaden-Dotzheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohngebäude in Wiesbaden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Freudenberg]]&lt;/div&gt;</summary>
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