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	<title>Schloss Finckenstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T03:32:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Finckenstein&amp;diff=900272&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2026-04-23T19:25:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schloss Finckenstein (Westen).jpg|mini|Schloss Finckenstein, Fotografie vor 1931]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2010.05.08 KAMIENIEC (8).JPG|mini|Ruine von Schloss Finckenstein (2010), erhaltenes Eingangstor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Finckenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{plS}} &amp;#039;&amp;#039;[[Kamieniec (Susz)|Kamieniec]]&amp;#039;&amp;#039;) war ein 1720 errichtetes [[Schloss (Architektur)|Barockschloss]] im ehemaligen [[Kreis Rosenberg in Westpreußen|Landkreis Rosenberg in Westpreußen]], etwa sieben Kilometer nordöstlich von [[Susz|Rosenberg]], heute in der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Ermland-Masuren]] gelegen. Seit 1945 ist das Schloss eine Ruine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 18. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
In den Jahren 1716 bis 1720 wurde das Schloss im Auftrag des Generalleutnants [[Albrecht Konrad Finck von Finckenstein]] errichtet, vermutlich nach einem Entwurf von [[Jean de Bodt]] und unter Leitung von [[John von Collas]]. Der Bau entsprach dem Wunsch des [[Preußen|Preußischen]] Königs [[Friedrich I. (Preußen)|Friedrich&amp;amp;nbsp;I.]] und seines Nachfolgers [[Friedrich Wilhelm I. (Preußen)|Friedrich Wilhelm&amp;amp;nbsp;I.]] Das 1701 neu gegründete [[Königreich Preußen]] sollte zur kulturellen Repräsentation mit einigen prächtigen Barockschlössern versehen werden, daher entstanden im Wettbewerb untereinander fast gleichzeitig auch die Schlösser [[Schloss Friedrichstein (Ostpreußen)|Friedrichstein]] und [[Schloss Dönhoffstädt|Dönhoffstädt]] (Grafen Dönhoff), [[Schloss Schlobitten|Schlobitten]] und [[Schloss Schlodien|Schlodien]] (Grafen Dohna) und [[Pribreschny (Kaliningrad)|Capustigall]] (Grafen Waldburg), von denen heute nur noch Dönhoffstädt existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schloss und Gutsherrschaft blieben bis 1782 im Besitz der Familie [[Finck von Finckenstein]], nach denen der einstige Ort Habersdorf benannt worden war. Danach erbten die [[Dohna (Adelsgeschlecht)|Burggrafen zu Dohna-Schlobitten]] den Besitz, wobei ein Großteil der Möbel nach Schlobitten kam.&lt;br /&gt;
[[Datei:Finkenstein-Sammlung Duncker (5365785).jpg|mini|Schloss Finckenstein, Gartenseite um 1861/62, nach der Sammlung [[Alexander Duncker]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2010.05.08 KAMIENIEC (14).JPG|mini|Zustand im Jahr 2010, Blick von der Gartenseite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert und Hauptquartier Napoleons 1807 ===&lt;br /&gt;
Das Schloss erfuhr durch den Aufenthalt [[Napoleon Bonaparte]]s größere Bekanntheit, der es während des [[Vierter Koalitionskrieg|Vierten Koalitionskrieges]] vom April bis Juni 1807 als Hauptquartier nutzte. Als er das Schloss erstmals erblickte, rief Napoléon: „Enfin un château“ &amp;#039;&amp;#039;(Endlich ein Schloss).&amp;#039;&amp;#039; Hier wurde auch der [[Vertrag von Finckenstein]] zwischen Frankreich und dem persischen Herrscher [[Fath-Ali Schah]] unterschrieben. Napoléon verbrachte seine Zeit auf Schloss Finckenstein mit der polnischen Gräfin [[Maria Walewska]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Friedrich Alexander Graf Dohna-Schlobitten, dem Schwiegersohn von Graf Finckenstein, übernahmen Alexander&amp;amp;nbsp;II. von Dohna und dann dessen zweiter Sohn Wilhelm Graf Dohna den Besitz Finckenstein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Siegmar zu Dohna-Schlobitten|Siegmar Graf Dohna]] |Titel=Die Dohna’s. Aufzeichnungen über die Vergangenheit der Familie Dohna |Band=Theil 1. 3. Das Haus Schlobitten |Nummer=Finckenstein, Brunau |Auflage=Als Manuscript gedruckt |Verlag=Königliche Geheim Ober-Hofbuchdruckerei (R. v. Decker) |Ort=Berlin |Datum=1877 |Seiten=78–79 |Online=https://www.google.de/books/edition/Aufzeichnungen_%C3%BCber_die_Vergangenheit_d/Qh5R6a-Iq_IC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Dohna+Finckenstein+Brunau&amp;amp;pg=PA78&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2022-10-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Nach dem &amp;#039;&amp;#039;Gothaischen Genealogischen Taschenbuch&amp;#039;&amp;#039;, das teils auf Selbstangaben beruht und nicht immer ganz fehlerfrei ist, waren der Preußische Staatsrat&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser 1938 |Sammelwerk=„Der Gotha“ |WerkErg=A (Uradel). Zugleich Adelsmatrikel der Deutschen Adelsgenossenschaft. |Band=Dohna |Nummer=Schlobitten. 2. Zweig |Auflage=111. |Verlag=Justus Perthes |Ort=Gotha |Datum=1937-11-22 |Seiten=171 |Online=https://www.google.de/books/edition/Gothaisches_genealogisches_Taschenbuch_d/DcqGAAAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Dohna+Finckenstein+Brunau&amp;amp;pg=PA171&amp;amp;printsec=frontcover}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Hermann zu Dohna-Finckenstein]] (1894–1942), Sohn des [[Carl zu Dohna-Schlobitten]], und anschließend sein ältester Sohn, Hauptmann der Waffen-SS Alfred Graf Dohna (1917–1988) die letzten Eigentümer des ehemaligen [[Familienfideikommiss]] Finckenstein-Brunau im westpreußischen Kreis Rosenberg. Das letzte Güteradressbuch von Ostpreußen weist Gut Brunau mit 989 ha noch als Besitz der Dohna aus. Für große Bereiche von Finckenstein, die Nebengüter Klein Liebenau mit 676 ha und Michelau mit 309 ha ist jedoch die Ostpreußische Landgesellschaft mbH als Besitzer aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Paul Niekammer Nachfolger. Hans Wehner |Titel=Landwirtschaftliches Adreßbuch der Domainen, Rittergüter, Güter und Höfe in der Provinz Ostpreußen |Sammelwerk=GAB Niekammer, III |WerkErg=Nach amtlichen Quellen und auf Grund direkter Angaben bearbeitet |Band=Regierungsbezirk Königsberg |Nummer=Kreis Rosenberg |Verlag=Niekammer Adressbuch |Ort=Leipzig |Datum=1932 |ISBN=3-88372-345-2 |Seiten=444 |Kommentar=Reprint: Klaus D. Becker, Potsdam 2021 |Online=[https://www.google.de/books/edition/Landwirtschaftliches_Adre%C3%9Fbuch_Provinz/Sg9NEAAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Finckenstein+Brunau+1932&amp;amp;pg=PA444&amp;amp;printsec=frontcover google.de/books]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Finckenstein wurde 1942 noch als Hauptwohnsitz der Grafen Dohna und als Erbhof bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zerstörung 1945 ===&lt;br /&gt;
Der Barockgarten des Schlosses wurde um 1900 rekonstruiert. Noch immer im Besitz der Dohna-Schlobitten, wurde das Schloss während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] am 22.&amp;amp;nbsp;Januar 1945 durch die [[Rote Armee]] in Brand gesetzt. Die Ruinen sind zum Teil bis heute erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Ferdinand Alexander zu Dohna-Schlobitten]] (1771–1831), Großgrundbesitzer und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Rodrigo zu Dohna-Finckenstein]] (1815–1900), deutscher Großgrundbesitzer und Politiker im Königreich Preußen&lt;br /&gt;
* [[Gustav Schultz]] (1851–1928), deutscher Chemiker, Direktor der Firma &amp;#039;&amp;#039;Sandoz&amp;#039;&amp;#039; und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Carl zu Dohna-Schlobitten]] (1857–1942), Schlossbesitzer, Landrat&lt;br /&gt;
* [[Alfred zu Dohna-Schlobitten]] (1852–1929), General der Kavallerie, verstarb am 16. Dezember 1929 auf Schloss Finckenstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
In dem 1937 gedrehten Hollywood-Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Maria Walewska (Film)|Maria Walewska]]&amp;#039;&amp;#039; (Originaltitel: &amp;#039;&amp;#039;Conquest&amp;#039;&amp;#039;) mit [[Greta Garbo]] und [[Charles Boyer]] wurde Schloss Finckenstein durch Kulissen nachgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Architektur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Harald Goldbeck-Löwe, Aleksandra Paradowska: &amp;#039;&amp;#039;Finckenstein – Kamieniec Suski. Ein barockes Gesamtkunstwerk für den Erzieher preußischer Kronprinzen&amp;#039;&amp;#039;. In: Isabella Woldt, Tadeusz J. Zuchowski (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Im Schatten von Berlin und Warschau. Adelssitze im Herzogtum Preußen und Nordpolen 1650–1850&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 2010, S.&amp;amp;nbsp;155–183; [[doi:10.18452/7509]], {{URN|nbn:de:kobv:11-100184857}}.&lt;br /&gt;
* Ursula Gräfin zu Dohna: &amp;#039;&amp;#039;Gärten und Parks in Ostpreußen. 400 Jahre Gartenkunst.&amp;#039;&amp;#039; Busse Seewald Verlag, Herford 1993, ISBN 3-512-03102-1.&lt;br /&gt;
* [[Carl von Lorck]]: &amp;#039;&amp;#039;Schloss Finckenstein. Ein Bauwerk des preußischen Barock im Osten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bau- und Kunstdenkmäler des deutschen Ostens&amp;#039;&amp;#039;. Reihe B, Band 7. Weidlich, Frankfurt am Main 1966; {{DNB|458845817}}.&lt;br /&gt;
* Burggraf und Graf Hannibal zu Dohna: &amp;#039;&amp;#039;Napoleon im Frühjahr 1807 – ein Zeitbild&amp;#039;&amp;#039;. Georg Wigand Verlag, Leipzig 1907.&lt;br /&gt;
* {{SammlungDunckerGrafik |Titel=Finkenstein |Blatt=204 |zlb=99 |zlbText=101}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Genealogie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Lothar zu Dohna|Lothar Graf zu Dohna]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Dohnas und ihre Häuser. Profil einer europäischen Adelsfamilie&amp;#039;&amp;#039;. Wallstein Verlag, Göttingen 2013, ISBN 978-3-8353-1237-1, S.&amp;amp;nbsp;773 ff.&lt;br /&gt;
* [[Hans Friedrich von Ehrenkrook]], [[Jürgen von Flotow]], [[Friedrich Wilhelm Euler (Genealoge)|Friedrich Wilhelm Euler]]: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch der Gräflichen Häuser&amp;#039;&amp;#039;. Band I, Band 2 der Gesamtreihe GHdA. C. A. Starke, Glücksburg (Ostsee) 1952, S. 121 ff. {{ISSN|0435-2408}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Genealogisches Handbuch des Adels|Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser]] 1942 A (Uradel)&amp;#039;&amp;#039;. Zugleich Adelsmatrikel der [[Deutsche Adelsgenossenschaft|Deutschen Adelsgenossenschaft]]. Jg. 115. Justus Perthes, Gotha 1941, S.&amp;amp;nbsp;175.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Palace in Kamieniec|Schloss Finckenstein}}&lt;br /&gt;
* [http://www.aefl.de/ordld/Finckenstein_neu/01/finckenstein_1.htm Umfangreiche Informationen über das Schloss Finckenstein.] aefl.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=53.76716 |EW=19.37563|type=landmark |region=PL-28}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Finckenstein}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur (Ostpreußen)|Schloss Finckenstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlossruine in Polen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Polen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in der Woiwodschaft Ermland-Masuren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in der Woiwodschaft Ermland-Masuren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Susz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finck von Finckenstein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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