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	<title>Schloss Enn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T15:08:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Enn&amp;diff=608060&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wurgl: Normdaten ergänzt, deutsche Schlüsselworte</title>
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		<updated>2024-02-18T09:28:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Normdaten ergänzt, deutsche Schlüsselworte&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Enn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Burg Enn&amp;#039;&amp;#039;) erhebt sich auf einem Hügel in der [[Südtirol]]er Gemeinde [[Montan]] in der Nähe von [[Bozen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Enn.jpg|mini|Schloss Enn]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Raum Neumarkt IT 2013 062.jpg|mini|Schloss Enn]]&lt;br /&gt;
Erbaut wurde die Burg, die heute die Dorfansicht Montans dominiert, durch die [[Edelfrei]]en von Enn vermutlich im 13. Jahrhundert; diese Datierung beruht auf Analysen des Mauerwerks, da der Erbauungszeitraum urkundlich nicht fassbar ist. Frühere Nennungen, etwa aus dem 12. Jahrhundert, von Burgen im Gebiet (der) &amp;#039;&amp;#039;Enn&amp;#039;&amp;#039; wurden zwar in älterer Literatur mitunter auf das heutige Schloss Enn bezogen, die neuere Forschung identifiziert diese inzwischen jedoch eher mit [[Burgruine Kaldiff|Kaldiff]] und fallweise [[Castelfeder]].&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Feller: &amp;#039;&amp;#039;Das Rechnungsbuch Heinrichs von Rottenburg – Ein Zeugnis adeliger Herrschaft und Wirtschaftsführung im spätmittelalterlichen Tirol&amp;#039;&amp;#039;, Böhlau, Wien/München 2010, ISBN 978-3-486-59122-4, S. 128–129.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende des 13. Jahrhunderts mussten die Herren von Enn die Burg und das damit verbundene [[Gericht]] an die [[Grafen von Tirol]] abgeben, die hier tirolische Pfleger und Richter einsetzten, unter ihnen Gottschalk (Gottschlin) von Bozen in den Jahren 1299–1334. Dieser ließ 1321 mit Konsens des Landesfürsten zehn Höfe in [[Altrei]] anlegen, wodurch auch dieser Bereich in den Gerichtssprengel von Enn und Kaldiff gelangte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Alpenländer&amp;quot;&amp;gt;[[Franz Huter]] (Hrsg.), Hanns Bachmann: &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten]].&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;Österreich.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 2: &amp;#039;&amp;#039;Alpenländer mit Südtirol&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 279). 2., überarbeitete Auflage. Kröner, Stuttgart 1978. ISBN 3-520-27902-9, S. 561.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Florian Daniel von Vilas Epitaph at Montan cemetery Enn 1839.jpg|mini|Das Epitaph des 1839 auf Schloss Enn verstorbenen Florian Daniel von Vilas im Friedhof Montan]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg wechselte im Laufe der Zeit häufig seine Eigentümer, bis sie im Jahr 1648 durch landesfürstliche Verlehnung an den Venezianer Pietro [[Zenobio]] gelangte, zugleich mit der [[Haderburg]] samt [[Salurn]], Kaldiff und [[Schloss Königsberg (Faedo)|Schloss Königsberg]]. Gegen diese Lehnsvergabe an eine einflussreiche Familie des „Erbfeinds“ [[Republik Venedig]], bei denen der Tiroler Landesfürst Kredit aufgenommen hatte, gab es großen Protest im Tiroler Adel. Das Anwesen befindet sich nach wie vor im Besitz der Nachfahren der genannten [[Patrizier]]familie, Rubin de Cervin Albrizzi, die es in den 1880er Jahren vom Architekten [[Otto Schmid (Architekt, 1857)|Otto Schmid]] im [[Neugotik|neugotischen Stil]] restaurieren ließen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Enn: Konservieren oder weiterbauen?&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Bettina Schlorhaufer]]: &amp;#039;&amp;#039;Berghotels 1890–1930. Südtirol, Nordtirol und Trentino: Bauten und Projekte von Musch &amp;amp; Lun und Otto Schmid.&amp;#039;&amp;#039; Birkhäuser, Basel 2021. ISBN 978-3-0356-2269-0, Band 1, S. 113–124.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Schloss kann nicht besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Schloss Enn befindet sich das mit seinen Beständen bis in das 15. Jahrhundert zurückreichende Enner [[Archiv|Schlossarchiv]], das derzeit jedoch partiell in das in [[Venedig]] befindliche Familienarchiv Zenobio-Albrizzi verbracht ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hannes Obermair]]: &amp;#039;&amp;#039;Soziale Produktion von Recht? Das Weistum des Gerichts Salurn in Südtirol von 1403&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Concilium Medii Aevi]].&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. 2001, S. 179–208, hier: S. 194.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal pro Jahr veranstaltet die Musikkapelle Montan im August auf Schloss Enn ein Konzert, zu dem besonders viele Besucher nach Montan kommen, da die Atmosphäre der Anlage einmalig und dies die einzige Gelegenheit ist, das Schloss zu besichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Magdalena Hörmann-Weingartner: &amp;#039;&amp;#039;Enn&amp;#039;&amp;#039;. In: Magdalena Hörmann-Weingartner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Tiroler Burgenbuch. X. Band: Überetsch und Südtiroler Unterland&amp;#039;&amp;#039;. Verlagsanstalt Athesia, Bozen 2011, ISBN 978-88-8266-780-1, S. 333–362.&lt;br /&gt;
* Viktor Malfèr: &amp;#039;&amp;#039;Enn oder Caldif?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Schlern]]&amp;#039;&amp;#039;. Jg. 49, 1975, S.&amp;amp;nbsp;193–196.&lt;br /&gt;
* Giovanni Rubin: &amp;#039;&amp;#039;Otto Schmid e il restauro del Castello di Enn a Montagna&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;turrisbabel&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 62, Mai 2004, S.&amp;amp;nbsp;28–31.&lt;br /&gt;
* Giovanni Rubin de Cervin Albrizzi: &amp;#039;&amp;#039;Schloß Enn – Rettung und Restaurierung im 19. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Arx&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 27, 2005, S.&amp;amp;nbsp;3–6.&lt;br /&gt;
* [[Bettina Schlorhaufer]]: &amp;#039;&amp;#039;Schloss Enn: Konservieren oder weiterbauen?&amp;#039;&amp;#039; In: Dies.: &amp;#039;&amp;#039;Berghotels 1890–1930. Südtirol, Nordtirol und Trentino: Bauten und Projekte von Musch &amp;amp; Lun und Otto Schmid&amp;#039;&amp;#039;. Birkhäuser, Basel 2021, ISBN 978-3-0356-2269-0, Band 1, S. 113–124.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DenkmalSüdtirol|16076}}&lt;br /&gt;
* [http://www.montan-bz.it/index.html?/SchlossEnn.html Informationen zum Schloss Enn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser Südtirols}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=46.331765 |EW=11.307743 |type=landmark |region=IT-BZ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4837256-0|VIAF=246987147}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Enn}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Montan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Enn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wurgl</name></author>
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