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	<title>Schloss Darfeld - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T02:49:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Darfeld&amp;diff=179303&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Redaktor GLAM: Higher resolution version of image</title>
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		<updated>2025-11-21T21:46:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Higher resolution version of image&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:20160505 Schloss Darfeld, Rosendahl (05290).jpg|mini|Schloss Darfeld]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Darfeld-Sammlung Duncker (5363410).jpg|mini|Schloss Darfeld um 1860, Sammlung [[Alexander Duncker]]]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Darfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haus Darfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Wasserburg|Wasserschloss]] Darfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Gutshaus]], ehemaliger [[Rittersitz]], ehemaliger [[Amtssitz]] und [[Baudenkmal]] in der [[Bauerschaft]] Netter bei dem Dorf [[Darfeld]] in der Gemeinde [[Rosendahl]], [[Kreis Coesfeld]], [[Nordrhein-Westfalen]], auf 95&amp;amp;nbsp;m [[Meereshöhe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde nach einem [[Brand]] am 15. Oktober 1899 schwer beschädigt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Locales und Westfälisch-Rheinländisches |Sammelwerk=Castroper Zeitung |Ort=Castrop |Datum=1900-01-02 |Seiten=2 |Online=https://zeitpunkt.nrw/download/pdf/7474008?name=1%20211900 |Format=PDF |KBytes=4200}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und in den Jahren 1902–1904 in der heutigen Form wieder aufgebaut. Aus der Bauzeit 1612–1618 ist vor allem die [[Manierismus|manieristische]] Fassade zum Innenhof erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wasserschloss wird bis heute privat bewohnt. Eine Besichtigung sämtlicher Gebäude und Anlagen ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besitzer ==&lt;br /&gt;
Erste [[Besitz]]er und wohl auch Gründer der Anlage sollen die [[Ritter]] von Darfeld, die in der Zeit von 1092 bis 1290 [[Urkunde|urkundlich]] belegt sind und [[Ministeriale]]n des [[Hochstift Münster|Hochstifts Münster]] waren, gewesen sein. Da das Haus Darfeld aber weit außerhalb des Dorfes Darfeld liegt und es für die Zeit vor 1500 keinerlei Belege gibt, ist dies nicht gesichert. Die älteren Ritter könnten ebenso in dem Dorf angesiedelt gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1553 besaß die Adelsfamilie [[Vörden (Adelsgeschlecht)|von Vörden]] das Anwesen. Jobst von Vörden ließ als erster ein Schloss an dieser Stelle erbauen, über dessen Gestaltung keine Erkenntnisse vorliegen. Sein Nachfolger Johann Heinrich, der [[Scholaster|Domscholaster]] in [[Münster]] geworden war, verkaufte 1651 das Gut an den Grafen Adrian von Flodorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf Adrian von Flodorf stand persönlich im [[Streit]] mit dem Bischof von Münster, [[Christoph Bernhard von Galen]]. Dieser Streit wirkte sich sogar negativ auf die [[Politik|politischen]] Beziehungen des Hochstifts Münster zu den [[Republik der Sieben Vereinigten Provinzen|Vereinigten Niederlanden]] aus. Wegen dieser Gegensätze und weil der Graf den [[Kaufpreis]] nicht [[Zahlung|zahlen]] wollte, fiel Schloss Darfeld zunächst an den [[Verkäufer]] zurück. 1659 besaß Christoph Bernhard als [[Lehnswesen|Lehnsherr]] das Schloss. Doch erst 1679 schloss der [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] Dietrich Ludolf von [[Galen (Adelsgeschlecht)|Galen]] zu [[Haus Ermelinghof|Ermelinghof]] einen abschließenden [[Vergleich (Recht)|Vergleich]] mit Flodorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1680 erwarb der Dombursar [[Goswin Droste zu Vischering]], nachdem er bereits nach und nach die Rentenbriefe über das Gut angekauft hatte, das Gut endgültig. Nach dessen Tod gelangte es 1690 an die [[Stammlinie]] der für die Geschichte des Bistums Münster sehr bedeutsamen Familie Droste zu Vischering, Erbdrosten des Fürstbistums, die es bald zu ihrem Hauptsitz machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserschloss Darfeld.jpg|mini|Lageplan]]&lt;br /&gt;
Die Schlossanlage besteht aus der [[Kernburg|Hauptburg]] und einer [[Vorburg]]. Beide liegen auf [[Insel]]n in einer [[Gräfte]], die durch den [[Aufstau]] des Burloer Baches entstand. An der Staustelle wurde wohl gleichzeitig mit der Gründung der Anlage eine [[Wassermühle]] errichtet, deren Nachfolgebau noch heute (2012) an gleicher Stelle steht. Die Hauptburg ist über zwei Brücken auf dem Weg über die Vorburg erschlossen. Die Lage in einem Wassergraben diente ebenso der Verteidigung wie die Anlage einer Vorburg, die ursprünglich die Aufgaben eines [[Zwinger (Architektur)|Zwingers]] erfüllte. Dieses [[Entwurf|Konzept]] hat starke Ähnlichkeit mit der Anlage des 17&amp;amp;nbsp;km nördlich gelegenen [[Schloss Burgsteinfurt|Schlosses Burgsteinfurt]]. Die ursprünglichen Wehrbauten auf den Inseln sind durch den Bau repräsentativer Wohnbauten nahezu vollständig verschwunden. Einzig der starke Eckturm kann als Rest eines [[Wehrturm]]s angesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb der Gräfte liegen zwei [[Symmetrie (Geometrie)|symmetrisch]] auf die Zufahrt zur Vorburg ausgerichtete Wirtschaftsgebäude. An das nördliche schließen ein Fachwerkhaus mit einem Dielentor, die alte Försterei und die Mühle an. Südlich entwickelt sich der Schlosspark, der in einen [[Forst]] überleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hauptburg ===&lt;br /&gt;
Die Hauptburg umgibt auf drei Seiten einen [[Innenhof]], auch [[Arkade]]nhof genannt, und besteht aus dem Herrenhaus, dem Galeriebau und der Kapelle.&lt;br /&gt;
==== Herrenhaus ====&lt;br /&gt;
Das Herrenhaus wurde nach dem Brand von 1899 von dem Architekten [[Hermann Schaedtler]] 1902–1904 wieder errichtet. Wie viele seiner Werke hat er auch dieses im [[Architekturstil|Baustil]] der [[Neorenaissance]] entworfen. Von dem älteren Vorgängerbau übernahm er Elemente der Gestaltung und einige [[Gebäudeteil|Bauteile]], insbesondere den äußeren [[Eckturm]] im Südwesten. Ein 1904 zusätzlich angebauter Querflügel, der das Haus nördlich abschloss, wurde 1968 wieder abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Galeriebau ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Darfeld (Südansicht).jpg|mini|Galeriebau (Südseite des Schlosses)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Darfeld Schloss Arkadenhof.JPG|mini|Arkadenhof und Kapelle (rechts)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Galeriebau wurde 1612 von [[Gerhard Gröninger]] begonnen und 1618 beendet, wie aus einer [[Inschrift]] an der Tordurchfahrt im Arkadenhof hervorgeht. Der Bau wurde jedoch nicht von ihm vollendet, da in einem [[Gerichtsverfahren]] mit dem [[Bauherr]]n Jobst von Vörden erhebliche [[Mangel (Qualität)|Mängel]] hinsichtlich der [[Funktion (Objekt)|Funktion]], der künstlerischen [[Gestaltung]] und [[Bautechnik|bautechnischen]] Ausführung festgestellt wurden. Es wird nicht ausgeschlossen, dass – wie früher angenommen – der Bau ursprünglich als Teil einer [[achteck]]igen Anlage um einen Innenhof herum konzipiert war, wie der [[Stumpfer Winkel|stumpfwinklige]] Grundriss nahelegt. Jedoch wird nunmehr eher von der Absicht ausgegangen, einen [[Gebäudetrakt|Seitenflügel]] des Herrenhauses als [[Verbindungstechnik|Verbindung]] zu anderen Bauten auf der Hauptburg zu errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[zweigeschossig]]e Bau ist eine [[Rekonstruktion (Architektur)|Rekonstruktion]] des Vorgängerbaues, die jedoch von dem Architekten im Detail aufwendiger ausgestaltet wurde. Von dem älteren Bauwerk waren noch die [[Frontseite|Front]] zum Innenhof aus [[Baumberger Kalksandstein|Baumberger Sandstein]] mit der [[Gewölbe|gewölbten]] [[Laubengang|Laube]] im Erdgeschoss und dem [[Treppenturm]] im Winkel zum Flügel mit der Kapelle ebenso wie der Mittelteil der südlichen [[Außenwand]] mit dem [[Tor (Architektur)|Tor]], dem Rahmen für die [[Zugbrücke]] und dem [[Wappen]] erhalten geblieben und wurden von Schaedtler in den Neubau integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Fassade]] zum Innenhof ist noch aus dem Bau von 1618 erhalten und besteht aus zwei übereinander gestellten [[Arkade]]n, die untere höhere mit [[Säule]]n mit ionischen [[Kapitell]]en, die obere zierlichere mit korinthischen. Die Vorlage der Säulen betont die [[Pfeiler]] der [[Bogen (Architektur)|Bögen]], wie man es bereits in dem Entwurf einer Hausfassade von Jacques Ducerceau aus dem Jahr 1534 finden kann. Die mittlere Achse mit der Tordurchfahrt ist breiter als die übrigen, aber von zwei schmaleren flankiert. Hier finden sich Spitzbögen; die übrigen Bögen sind Rundbögen. Die scheinbar abgleitenden [[Schlussstein]]e tragen [[Putto|Puttenköpfe]], ebenso wie die [[Zwickel (Architektur)|Bogenzwickel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Obergeschoss aufwendiger verziert als das Erdgeschoss. Dort stehen die zierlicheren Säulen mit größerem Abstand vor den Bogenpfeilern, die mit [[Beschlagwerk]] besetzt sind. Die hohen [[Piedestal|Postamente]] der Säulen sind im Erdgeschoss glatt, tragen im Obergeschoss aber an der Frontseite [[Maske]]n, an den anderen Seiten Beschlagwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Zwerchgiebel]] und die [[Balustrade]] im Dachbereich wurden erst nach 1899 hinzugefügt. Die Verglasung im Obergeschoss ist ebenso beim Wiederaufbau vorgenommen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kapelle ====&lt;br /&gt;
Die [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] ist durch einen kurzen Zwischenbau an den Galeriebau angebunden. Sie ist dem Hl. [[Antonius von Padua]] geweiht und wurde von [[Hilger Hertel der Ältere|Hilger Hertel d.&amp;amp;nbsp;Ä.]] im Jahr 1873 im Stil der [[Neuromanik]] als Ersatz für einen Vorgängerbau aus [[Fachwerk]] erbaut. Dem [[Saalkirche|Saalbau]] aus [[Sandstein]] wurde eine halbrunde [[Apsis]] angebaut. Die Innenausstattung aus der Bauzeit ist geschlossen erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorburg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Darfeld Schloss Vorburg Torhaus.JPG|mini|Torhaus der Vorburg]]&lt;br /&gt;
Auf der Vorburg befinden sich zwei in Sandstein erbaute, zweigeschossige Gebäude, die die Insel im [[Westen]] und [[Osten]] begrenzen. Die Fassade des 1867 erbauten Torhauses ist durch teilweise doppelt ausgeführte Rund- und Segmentbögen in [[Backstein]] gegliedert. Über der Tordurchfahrt stehen links das Wappen der Droste zu Vischering, rechts der Familie von Galen. Auf dem Bogen der Tordurchfahrt befindet sich eine [[latein]]ische [[Inschrift]]: „In te Domine speravi, non confundar in aeternum“ (letzter Satz des [[Te Deum]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nebengebäude ===&lt;br /&gt;
==== Wirtschaftsgebäude ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Darfeld Schloss Wirtschaftsgebäude.JPG|mini|Wirtschaftsgebäude]]&lt;br /&gt;
Sie stammen aus dem 18. Jahrhundert; die Zuschreibung an [[Johann Conrad Schlaun]] ist unsicher, liegt jedoch nahe. Die Gebäude dienten und dienen – umgebaut – überwiegend Zwecken der [[Landwirtschaft]] und [[Forstwirtschaft]]. Die Gebäude werden wirtschaftlich und privat genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wassermühle]] am Nordende des Teiches wurde vielfach umgebaut und wird heute (2020) nicht mehr als solche genutzt. Ein [[Wasserrad]] ist noch vorhanden und, Stand Mai 2023, in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wohnhäuser ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Am schloss1.jpg|mini|Alte Försterei]]&lt;br /&gt;
An den Hof des großen Wirtschaftsgebäudes ist ein [[Giebel- und traufständig|giebelständiger]] [[Vierständerbau]] aus [[Fachwerkhaus|Fachwerk]] mit einem Dielentor angebaut, der ebenfalls aus dem 18. Jahrhundert stammt. Gleich nebenan befindet sich die traufenständige alte [[Forsthaus|Försterei]], ein Backsteinbau des 18. Jahrhunderts. Sie diente zeitweilig als Vikarie und wird heute privat bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlosspark ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick in den schlossgarten.jpg|mini|Barocke Skulptur im Schlosspark]]&lt;br /&gt;
[[Süden|Südlich]] der Vorburg liegt der [[Schlosspark]] mit angrenzendem [[Forst]]. Er ist ein [[Landschaftsgarten]], der weitläufig angelegt ist, mit Teichen, die teilweise eine Insel umschließen, und einem Baumhügel sowie einem aus [[Hainbuche]]n gebildeten [[Laubengang]], der vermutlich aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stammt. Von der vorausgegangenen [[barock]]en Anlage sind noch einige [[Skulptur]]en erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion ==&lt;br /&gt;
Das Schloss Darfeld erfüllte in den verschiedenen Zeitabschnitten folgende [[Funktion (Objekt)|Funktionen]]:&lt;br /&gt;
* ca. 1050–1550&lt;br /&gt;
** Sitz des Grundherrn der [[Grundherrschaft]] Haus Darfeld mit ca. 5 [[Leibeigenschaft|Eigenbehörigen]]&lt;br /&gt;
* ca. 1550–1690&lt;br /&gt;
** [[Landtagsfähigkeit|landtagsfähiges]] [[Rittergut]] des Hochstifts Münster&lt;br /&gt;
** Sitz des Grundherrn der Grundherrschaft Haus Darfeld&lt;br /&gt;
* 1690 bis 1802&lt;br /&gt;
** Sitz des Grundherrn der Grundherrschaften Haus Darfeld, Haus Asbeck usw. (siehe Besitzliste unten bei dem Archiv)&lt;br /&gt;
** landtagsfähiges Rittergut des Hochstifts Münster&lt;br /&gt;
** [[Amtssitz]] des [[Drost|Erbdrosten]] des [[Hochstift Münster|Hochstifts Münster]]&lt;br /&gt;
** Amtssitz des Amtsdrosten der Ämter Ahaus und Horstmar des Hochstifts Münster&lt;br /&gt;
** Wohnsitz der Familie Droste zu Vischering&lt;br /&gt;
* 1802–1830&lt;br /&gt;
** Wohnsitz der Familie Droste zu Vischering&lt;br /&gt;
* 1830–1886&lt;br /&gt;
** Wohnsitz der Familie Droste zu Vischering&lt;br /&gt;
** Rittergut der [[Provinz Westfalen]]&lt;br /&gt;
* 1887–1942&lt;br /&gt;
** Wohnsitz der Familie Droste zu Vischering&lt;br /&gt;
* 1942–1963&lt;br /&gt;
** Nutzung für Zwecke der [[Wehrmacht]], als [[Heimerziehung|Kinderheim]], [[Waisenhaus]], für Zwecke der [[Besatzungsmacht]], als Unterkunft für [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945 bis 1950|Vertriebene]] (teilw. bis 1968)&lt;br /&gt;
* 1961 Sterbeort [[Franz von Galen]]s (Helene von Galen, verheiratete Droste zu Vischering, war eine jüngere Schwester des Vaters von Franz und [[Clemens August Graf von Galen]])&lt;br /&gt;
* seit 1963&lt;br /&gt;
** vom Eigentümer privat bewohnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Touristik ==&lt;br /&gt;
Mit dem [[Schloss Burgsteinfurt]] teilt es den Charakter einer ursprünglichen [[Festung|Wehranlage]] auf zwei Inseln mit repräsentativen Wohnbauten des [[Adel]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele andere [[Schloss (Architektur)|Schlösser]] der Region ist Schloss Darfeld heute (2012) in Privatbesitz und wird [[Wohnung|bewohnt]]. Daher ist die Anlage nur von außen aus der Ferne über die Teichanlage hinweg zu besichtigen; der Schlosspark ist nicht öffentlich zugänglich. Führungen werden nicht angeboten, Parkmöglichkeiten für Fahrräder oder Autos sind am Schloss nicht gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* A. Ludorff: &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Coesfeld.&amp;#039;&amp;#039; Münster i.&amp;amp;nbsp;W. 1913.&lt;br /&gt;
* Josef Häming: &amp;#039;&amp;#039;Die Matrikel der ritterschaftlichen Güter in der Provinz Westfalen 1830–1886 und Nachweis ihrer Archive.&amp;#039;&amp;#039; In: Wolfgang Bockhorst (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Tradita Westphaliae.&amp;#039;&amp;#039; Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Münster 1987.&lt;br /&gt;
* Bernhard Feldmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Höfe des Münsterlandes und ihre grundherrlichen Verhältnisse.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur westfälischen Familienforschung&amp;#039;&amp;#039;, 1994, 52.&lt;br /&gt;
* Marcus Weidner: &amp;#039;&amp;#039;Die Matrikel der landtagsfähigen (und „dubiosen“) Häuser des Fürstbistums Münster von 1704.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Westfälische Zeitschrift]]&amp;#039;&amp;#039;, 1997, 147, S. 143.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Nordrhein-Westfalen&amp;#039;&amp;#039;. 3. Auflage. Stuttgart 2006.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio-Handbuch|Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler]], Nordrhein-Westfalen&amp;#039;&amp;#039;. II: &amp;#039;&amp;#039;Westfalen&amp;#039;&amp;#039;. Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. 2011.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Bockhorst (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Adelsarchive in Westfalen.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Münster 2012.&lt;br /&gt;
* {{SammlungDunckerGrafik |Titel=Darfeld |Blatt=122 |zlb=15}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Wasserschloss Darfeld}}&lt;br /&gt;
* {{Ebidat |ID=3202 |Name=Darfeld |Autor=Stefan Eismann}}&lt;br /&gt;
* [http://www.schloss-darfeld.de/index.html Homepage des Schlosses Darfeld]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Kreis Coesfeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=52/01/14.50/N|EW=07/15/42.00/E|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserschloss in Nordrhein-Westfalen|Darfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Rosendahl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Kreis Coesfeld|Darfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Renaissancebauwerk in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Manierismus in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk von Johann Conrad Schlaun]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Rosendahl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Droste zu Vischering]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Redaktor GLAM</name></author>
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