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	<title>Schloss Castell - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Sassalbo: /* Geschichte */ Sprache und Jahreszahl</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Sprache und Jahreszahl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|beschreibt das Schloss in der Schweiz. Zum gleichnamigen Schloss in Deutschland siehe [[Schloss Castell (Unterfranken)]].}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Castell&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt in der Gemeinde [[Tägerwilen]] im schweizerischen [[Kanton Thurgau]]. Es gehört zu den bedeutendsten [[Historismus|historistischen]] Schlossanlagen der Schweiz. Östlich davon stehen die Ruinen der aus dem 12. Jahrhundert stammenden [[Burgruine Castell|Burg Castell]], die eine der grössten mittelalterlichen Wehranlagen im Bodenseeraum ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:CastellNW.JPG|mini|Nordseite von Schloss Castell]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zentralbibliothek Zürich - Obercastel Schloss im Thurgaüw - 991105011389705501.jpg|mini|Das Schloss in der Mitte des 18. Jahrhunderts in einem Stich von [[David Herrliberger]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Castell Tägerwilen (Südseite).jpg|mini|Südseite]]&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Schloss Castell, manchmal auch als &amp;#039;&amp;#039;Ober-Castell&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, liegt oberhalb der Gemeinde Tägerwilen auf einer Anhöhe des Thurgauer [[Seerücken]]s. Es geht zurück auf den Junker Konrad Vogt von Wartenfels aus [[Konstanz]], der 1585 anstelle eines Bauernhauses einen Herrensitz im Stil der [[Spätrenaissance]] errichten liess, der bis heute den Kern der Anlage bildet. Vor 1635 wechselte der Besitz zu Junker [[Beat Jakob Segesser von Brunegg]], der bischöflich-konstanzischer Obervogt zu Klingnau und Arbon war. 1661 gelangte das Anwesen in den Besitz der [[St. Gallen|St. Galler]] Brüder [[Zollikofer von Altenklingen]], welche 1725 einen Umbau des Schlosses veranlassten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses ging 1790 an den Junker Daniel von Scherer aus St. Gallen über. 1871 wurden auf dem Anwesen für vier Wochen 506 Mitglieder der [[Armée de l’Est|Bourbaki-Armee]] untergebracht. Ein Nachkomme von Daniel von Scherer, Baron Maximilian (Max) von Scherer-Scherburg (1848–1901), liess den Sitz zwischen 1878 und 1894 durch den Architekten [[Emil Otto Tafel]] zum repräsentativen [[Neorenaissance]]-Schloss umgestalten. Zwischen 1892 und 1894 wurde das Anwesen zudem von [[Carl von Häberlin]] mit [[Fresken]] ausgeschmückt, die verschiedene Abschnitte aus der Geschichte des Schlosses darstellen. Von der Innenausstattung verdient ferner die Nachbildung eines „maurischen Saals“ aus der [[Alhambra]] in [[Granada]] (Spanien) Erwähnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Erbschaft gelangte das Schloss 1901 in den Besitz der Familie von Stockar-Scherer-Castell, eines Zweiges der Familie [[Stokar]], denen es 2010 bereits in der vierten Generation gehört. Ein [[Landwirtschaft]]s- und [[Forstwirtschaft|Forstbetrieb]] von insgesamt 160 [[Hektar]]en bildet die wirtschaftliche Grundlage des Anwesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schloss Castell ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, kann aber durch eine Sichtschneise von der vorbeiführenden Strasse aus gut eingesehen werden. Die Parkanlage war bis 2008 öffentlich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Schlossherr mit Herzblut |Sammelwerk=St. Galler Tagblatt |Verlag=CH Regionalmedien AG, Aarau |Datum=2010-05-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zugänglich sind 2025 noch der zum Schloss gehörende Weiher und der umliegende Wald, sowie die nahegelegene [[Burgruine Castell]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kunstführer durch die Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Bern 2005, ISBN 3-906131-95-5.&lt;br /&gt;
* [[Harald Derschka]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ministerialen des Hochstiftes Konstanz&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Konstanzer Arbeitskreis für Mittelalterliche Geschichte: Vorträge und Forschungen&amp;#039;&amp;#039;; Sonderband 45). Thorbecke, Stuttgart 1999, ISBN 3-7995-6755-0, S. 125–139.&lt;br /&gt;
* Michael Losse, Ilga Koch: &amp;#039;&amp;#039;Schlösser und Burgen am westlichen Bodensee.&amp;#039;&amp;#039; Wartberg Verlag, Gudensberg-Gleichen 2004, ISBN 3-8313-1448-9, S. 74.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Kramer (Archivar)|Wolfgang Kramer]], [[Franz Hofmann (Kunsthistoriker, 1961)|Franz Hofmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kunstschätze in Konstanz, Kreuzlingen und Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Michael Greuter, Hilzingen 2009, ISBN 3-938566-11-6. S. 119.&lt;br /&gt;
* Michael Weithmann: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser rund um den Bodensee.&amp;#039;&amp;#039; Tyrolia-Verlag, Innsbruck 2008, ISBN 978-3-7022-2922-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Schloss Castell (Tägerwilen)|Schloss Castell}}&lt;br /&gt;
* [http://www.swisscastles.ch/Thurgau/casteld.html Schloss Castell] auf &amp;#039;&amp;#039;Swisscastles&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser in Thurgau}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=47/38/43.6/N |EW=9/7/58.9/E |type=landmark |region=CH-TG |dim=500 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Castell, Schloss}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Kanton Thurgau|Castell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Renaissancebauwerk in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgut von nationaler Bedeutung im Kanton Thurgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Castell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neorenaissancebauwerk in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tägerwilen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sassalbo</name></author>
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