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	<title>Schloss Caputh - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-11-23T21:51:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;nbsp&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Caputh, Schloss.jpg|mini|hochkant=1.7|Schloss Caputh, Hofseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Johann Friedrich Nagel - Schloss Caputh.jpg|mini|Schlossansicht mit dem [[Templiner See]] um 1795. [[Gouache]] von [[Johann Friedrich Nagel]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ab 1662 nach den Prinzipien des frühen [[Barock]] neu erbaute &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Caputh&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt im Ortsteil [[Caputh]] der Gemeinde [[Schwielowsee (Gemeinde)|Schwielowsee]] nahe der brandenburgischen Landeshauptstadt [[Potsdam]] am [[Templiner See]]. Es gehört zur [[Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg]] und war vom Ende des 16. bis Ende des 17. Jahrhunderts Sommersitz der brandenburgischen Kurfürstinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PM Caputh asv2018-06 img23.jpg|mini|Festsaal]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Caputh, Vorgemach des Kurfürsten.jpg|mini|Vorgemach des Kurfürsten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Royen, Willem Frederik van - Zwergsäger auf der Havel bei Caputh - Schloss Caputh 2.jpg|mini|[[Willem Frederik van Royen]], &amp;#039;&amp;#039;[[Zwergsäger]] auf der Havel vor Caputh&amp;#039;&amp;#039;, ca. 1685 im Vorgemach der Kurfürstin mit der ältesten Ansicht des Schlosses]]&lt;br /&gt;
[[Datei:PM Caputh asv2018-06 img08.jpg|mini|Alkoven, Schlafgemach der Kurfürstin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:PM Caputh asv2018-06 img26.jpg|mini|Deckengemälde mit zwei Putten, Schlafgemach des Kurfürsten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:15-07-05-Schloß-Caputh-RalfR-N3S 1623 4 5 6 7 8 9.jpg|mini|[[Fliesensaal Schloss Caputh|Fliesensaal]]]]&lt;br /&gt;
[[File:Schloss Caputh Dorothea Sophie von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg Festsaal.jpg|mini|Porträt der Kurfürstin [[Dorothea Sophie von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg|Dorothea]] im Festsaal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schloss Caputh ist das einzige erhaltene Schloss der Potsdamer Kulturlandschaft aus der Zeit des [[Friedrich Wilhelm (Brandenburg)|Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm]] und erhielt seine heutige Gestalt im Wesentlichen ab 1662 und ab 1671. Das Schloss zeigt die Stilprinzipien des frühen Barock im nördlichen Europa, die hier besonders durch niederländische Vorbilder geprägt wurden. Es wurde von 1995 bis 1999 größtenteils von der [[Stiftung Preußische Schlösser und Gärten]] für neuneinhalb Millionen [[Deutsche Mark|DM]] sowie mit Mitteln der [[Cornelsen Kulturstiftung]] restauriert.&amp;lt;ref&amp;gt;Julia Schmidt: [https://www.berliner-zeitung.de/archiv/sanierung-kostete-neun-millionen-mark---erstmals-alle-raeume-zugaenglich-schloss-caputh-wird-wieder-eroeffnet,10810590,9706170.html &amp;#039;&amp;#039;Sanierung kostete neun Millionen Mark-Erstmals alle Räume zugänglich. Schloss Caputh wird wieder eröffnet.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]],&amp;#039;&amp;#039; 10. September 1999.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anfänge ===&lt;br /&gt;
Kurfürstin [[Katharina von Brandenburg-Küstrin|Katharina]] erwarb 1594 den [[Rittergut|Rittersitz]] Caputh von der [[Rochow (Adelsgeschlecht)|Familie von Rochow]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Adolf von Rochow|Adolf Friedrich August von Rochow]] |Titel=Nachrichten zur Geschichte des Geschlechts derer von Rochow und ihrer Besitzungen |Nummer=Angabe Verkauf Caputh um 1577 |Verlag=Ernst und Korn |Ort=Berlin |Datum=1861 |Seiten=64 |Online=http://diglib.hab.de/wdb.php?dir=drucke/alv-f-10-2f&amp;amp;pointer=71 |Abruf=2021-06-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die von der Kurfürstin erbaute Sommerresidenz wurde im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] weitgehend zerstört und so 1662 vom Großen Kurfürsten dem kurfürstlichen Quartiermeister [[Philip de Chiese]] (auch Philippe de la Chièze) geschenkt. Dieser errichtete auf den alten Resten ein Landhaus in der Größe von neun zu zwei Fensterachsen mit abgewalmtem [[Satteldach]], das auch heute noch das Aussehen des Schlosses prägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Große Kurfürst und Kurfürstin Dorothea ===&lt;br /&gt;
Der Große Kurfürst erwarb das Gut 1671 mit sämtlichen Ländereien und Weinberg im Tausch mit einem 150 [[Hufe]]n (ca. 2.600 Hektar) großen Besitz im [[Memel]]delta in [[Ostpreußen]] zurück und schenkte das frühbarocke [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]] seiner zweiten Ehefrau, der Kurfürstin [[Dorothea Sophie von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg]]. Die Kurfürstin erweiterte das Schloss 1673 bis 1684 zu einer weitgehend erhaltenen repräsentativen Dreiflügelanlage mit Mittel[[risalit]] und doppelläufig geschwungener Freitreppe an der Nordseite, dem damaligen Hauptzugang vom Templiner See, über den man Caputh per Schiff aus Potsdam erreichte. Kurfürstin Katharina hatte auch den dortigen &amp;#039;&amp;#039;Katharinenbau&amp;#039;&amp;#039; besessen, den Vorgängerbau des [[Potsdamer Stadtschloss]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Erweiterung um zwei quadratische Eckpavillons an der Südseite entstand ein kleiner Ehrenhof des aus einem Gutshaus zum [[Lustschloss]] der Kurfürstin erweiterten Gebäudes. Die [[Bossenwerk|Rustika]] ist wie zu Zeiten der Kurfürstin Dorothea in kräftigem Ocker abgesetzt, wie auch die Umrahmungen der Fenster mit ohrenförmigen [[Fasche]]n. Zum Erhalt des hohen Festsaals im östlichen Teil wurde das eineinhalbgeschossige Schloss um ein halbes Stockwerk mit [[Attika (Architektur)|Attika]] aufgestockt. Hinweise auf die Dauer der Erweiterungsarbeiten geben die mit 1684 datierte Kaminplatte des Festsaales sowie das als einziges signierte und datierte Deckengemälde im Vorzimmer des Kurfürsten ([[Samuel Theodor Gericke]], 1687). Die Kurfürstin Dorothea stattete bis zu ihrem Tod 1689 auch die Innenräume reichhaltig aus. Das Sommerschloss war insbesondere nach dem Tod des Kurfürsten 1688 ihr bevorzugter Wohnsitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachfolger ===&lt;br /&gt;
Nach ihrem Tod 1689 kaufte der Sohn des Großen Kurfürsten aus erster Ehe, Friedrich III. – ab 1701 [[Friedrich I. (Preußen)|König Friedrich I. in Preußen]] – Schloss Caputh von seinen Halbgeschwistern zurück und schenkte es 1690 entsprechend der Tradition seiner Ehefrau [[Sophie Charlotte von Hannover|Sophie Charlotte]]. Diese gab das Schloss vier Jahre später an den Kurfürsten zurück, da sie sich dem Schlossbau von Lietzenburg, ab 1705 [[Schloss Charlottenburg]] genannt, widmete. Unter Friedrich erlebte Caputh als sein Lieblingssitz, ausgestattet zu einem Lustschloss für Festlichkeiten und Jagdaufenthalte, seine glanzvollste Zeit. Die Möblierung wurde ausgewechselt und in einigen Räumen, wie dem oberen Vestibül und der Porzellankammer, der erhaltene Stuck mit kräftigem Akanthusblattwerk erneuert. Sein Sohn und Nachfolger, der auch &amp;#039;&amp;#039;Soldatenkönig&amp;#039;&amp;#039; genannte König [[Friedrich Wilhelm I. (Preußen)|Friedrich Wilhelm I.]] nutzte das Schloss zur Jagd und schuf den bekannten [[Fliesensaal Schloss Caputh|Fliesensaal]]. [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich der Große]] verpachtete die Anlage an eine Färberei für türkische Garne und eine Weberei für [[Moleskin|Englischleder]]. Ende des 18. Jahrhunderts wurde der Garten als Obstbaumschule genutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der preußische Generalleutnant [[August von Thümen]] kaufte 1820 das Schloss. Sein Sohn Generalleutnant [[Wilhelm von Thümen]] ließ den Park nach dem Verschönerungsplan von [[Peter Joseph Lenné]] umgestalten. Über den Türen des Festsaales wurden Gipsreliefs mit Szenen aus den [[Befreiungskriege]]n eingefügt. Es gelangte 1908 im Erbgang über Pauline von Thümen (1823–1905), Tochter des erwähnten Generalleutnants Wilhelm, in den Besitz der [[Willich (Adelsgeschlecht, 1786)|Familie von Willich]]. Pauline hatte 1853 den Gutsbesitzer Ernst von Willich (1820–1892), Herrn der Güter &amp;#039;&amp;#039;Gorzyn&amp;#039;&amp;#039; ([[Kreis Birnbaum|Krs. Birnbaum]]) und &amp;#039;&amp;#039;Neu-Görtzig&amp;#039;&amp;#039; ([[Landkreis Schwerin (Warthe)|Krs. Schwerin a.&amp;amp;nbsp;W.]]) in der [[Provinz Posen]], geheiratet. Letzter Gutsbesitzer auf Caputh war dessen zweiter Sohn Alfred von Willich (1862–1941) mit seiner Ehefrau Hertha, geborene [[Selchow (Adelsgeschlecht)|von Selchow]] (1874–1847). Alfred war auch Besitzer des Gutes [[Neu Langerwisch]]. Das Paar hatte drei Töchter und einen Sohn,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Walter v. Hueck |Titel=Genealogisches Handbuch des Adels B |Band=XVI |Nummer=786, [[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]] |Verlag=C. A. Starke |Ort=Limburg a.&amp;amp;nbsp;d. Lahn |Datum=1985 |Seiten=492-493 |DNB=850828252}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der Sohn Nikolaus (1898–1946) übernahm schon zu Lebzeiten des Vaters die Güterverwaltung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Siegfried von Boehn (Genealoge)|Siegfried von Boehn]], Wolfgang von Loebell, Karl von Oppen, Otto Graf Lambsdorff |Hrsg=Verein der ehem. Zöglinge der Ritterakademie Brandenburg |Titel=Zöglinge der Ritterakademie zu Brandenburg a.&amp;amp;nbsp;H. |Band=Teil: Forts. u. Erg.&amp;amp;nbsp;2., 1914–1945 |Nummer=Zögling 1867 Nikolaus von Willich |Verlag=Gerhard Heinrigs |Ort=Köln |Datum=1970 |Seiten=60 |DNB=720252679}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nikolaus verwaltete auch das eigene Gut der Mutter in Schlesien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Schlesisches Güter-Adreßbuch. Verzeichnis sämtlicher Rittergüter sowie der größeren Landgüter der Provinzen Nieder- und Oberschlesien |Auflage=15. |Verlag=Wilhelm Gottlieb Korn |Ort=Breslau |Datum=1937 |Seiten=696 |Online=https://www.google.de/books/edition/Schlesisches_G%C3%BCter_Adre%C3%9Fbuch_Oberschle/lCMSEAAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Nikolaus+von+Willich+Caputh&amp;amp;pg=PA696&amp;amp;printsec=frontcover}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der gesamte Grundbesitz der Willichs in und um Caputh umfasste vor der [[Weltwirtschaftskrise|großen Wirtschaftskrise]] 625&amp;amp;nbsp;ha.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Seyfert, Hans Wehner |Hrsg=Niekammer |Titel=Landwirtschaftliches Adressbuch der Rittergüter, Güter und Bauernhöfe der Provinz Brandenburg |Band=VII |Auflage=4. |Verlag=Reichenbach |Ort=Leipzig |Datum=1929 |Seiten=171 |Online=https://martin-opitz-bibliothek.de/de/elektronischer-lesesaal?action=book&amp;amp;bookId=0010141-4-1929#lg=1&amp;amp;slide=212}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das im Zuge der [[Bodenreform in Deutschland#Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone ab 1945|Bodenreform]] enteignete Schlossensemble wurde ab 1947 als berufsbildende Einrichtung genutzt. Im November 1995 übernahm die &amp;#039;&amp;#039;Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg&amp;#039;&amp;#039; das Schloss und führte umfassende Restaurierungsarbeiten durch. Seit 1998 ist Schloss Caputh der Öffentlichkeit zugänglich. Das Schloss, der Schlosspark mit [[Kavaliershaus]] und der Wirtschaftshof des Schlosses mit Nebengebäuden stehen unter [[Denkmalschutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Caputh-Schloss-02.jpg|Seitenansicht&lt;br /&gt;
   PM Caputh asv2018-06 img04.jpg|Schloss Caputh, Park- und Seeseite&lt;br /&gt;
   Caputh-Schlosspark-01.jpg|Typisch für Lenné: Sichtachsen gestalten den Park&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
=== Fliesensaal ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Fliesensaal Schloss Caputh|Fliesensaal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Sehenswürdigkeiten zählen der prunkvoll dekorierte Festsaal sowie im Souterrain der [[Fliesensaal Schloss Caputh|Fliesensaal]], dessen Wände und Deckengewölbe der Soldatenkönig [[Friedrich Wilhelm I. (Preußen)|Friedrich Wilhelm I.]] um 1720 mit ca. 7500 blau-weißen holländischen [[Fayence]]fliesen als Speisesaal für seine Jagdgesellschaften ausstatten ließ. Er ist nach dem Fliesensaal im [[Schloss Oranienbaum]] bei [[Wörlitz]] der älteste und wegen seiner Gewölbe wohl der bedeutendste in Deutschland. Die Gewölbe konnten mit einer nicht sichtbaren Betonrippenkonstruktion gerettet werden. Über hundert beschädigte Fliesen wurden zusammengefügt und retuschiert, 200 Originalfliesen wurden nachgekauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wohnkultur zur Zeit der Kurfürstin Dorothea ===&lt;br /&gt;
Die Räume des Kurfürsten befinden sich angrenzend an dem Festsaal im östlichen Teil des Schlosses und sind kleiner als die im Westteil des Schlosses gelegenen vier Schlaf- und Wohnräume und zwei Kabinette der Kurfürstin. Barocker Deckenstuck und Deckengemälde der beiden Hofmaler [[Samuel Theodor Gericke]] und [[Augustin und Matthäus Terwesten|Augustin Terwesten]] aus der Zeit der Kurfürstin Dorothea sind im Schlafgemach der Kurfürsten, im Festsaal und im Vorgemach des Kurfürsten (Räume 18, 23, 24) fast vollständig erhalten geblieben. Die Deckenmalereien verweisen auf die Auftraggeberin, so dass Monogramm der Kurfürstin in der Decke des Treppenhauses. Die Allegorien im Schlafzimmer und den Kabinetten der Kurfürstin sind weiblich oder zeigen die Göttin [[Juno (Mythologie)|Juno]], während im Appartement des Kurfürsten [[Putto|Putten]] vorherrschen. Die männliche Allegorie im Deckengemälde des Hauptsaals ist die [[Dummheit]], welche von [[Minerva]], der Schutzherrin der Künste, vertrieben wird und in Richtung des Appartements des Kurfürsten flüchtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Heiko Laß: &amp;#039;&amp;#039;Schloss Caputh, die Schlösser der Hohenzollernfrauen und der Schlossbesitz von Frauen in der Frühen Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Burgen und Schlösser]], 2/2021, S.&amp;amp;nbsp;90–101, hier S.&amp;amp;nbsp;91&amp;lt;/ref&amp;gt; Minerva galt in der Antike zugleich als Beschützerin des Gewerbes, eine passende Allegorie für die geschäftstüchtige Kurfürstin, die ihr Geld in ländlichen und städtischen Grundbesitz investierte, so etwa die nach ihr benannte Berliner [[Dorotheenstadt]], welche sie 1673 parzellierte und verpachtete. Sie ließ auch [[Schloss Schwedt]] und [[Schloss Wildenbruch]] neu aufbauen, nachdem sie die dortigen Grundherrschaften erworben hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Räume waren ursprünglich mit kostbaren Ledertapeten und Wandbespannungen ausgestattet. Zur Inneneinrichtung gehören Lackmöbel, Porzellane, Fayencen und Skulpturen der Originalausstattung oder aus dem Nachlass der Kurfürstin Dorothea aus dem Potsdamer und Berliner Schloss. Die heute ausgestellten Kunstwerke vermitteln einen Eindruck von höfischer Kunstentfaltung und fürstlicher Wohnkultur um 1700. Aus dem [[Berliner Stadtschloss]] stammt ein Tisch aus dunklem Ebenholz mit herzförmigen Einlagen aus Elfenbein. Im westlichen Eckpavillon richtete Dorothea eine Porzellankammer ein. Dies war die zweite Porzellankammer dieser Art in Brandenburg nach dem Porzellankabinett der Kurfürstin [[Luise Henriette von Oranien|Luise Henriette]], der ersten Gemahlin des Großen Kurfürsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemäldesammlung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:15-07-05-Schloß-Caputh-RalfR-N3S 1492.jpg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Dame mit Papagei&amp;#039;&amp;#039; von [[Willem van Mieris]]]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Kunstwerke im Schloss Caputh}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemäldesammlung mit mehr als hundert von ursprünglich 300 Werken besteht überwiegend aus niederländischer und italienischer Malerei. Dabei prägte die erste Ehe des Großen Kurfürsten mit Luise Henriette von Oranien den Stil des kurfürstlichen Hofes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Dame mit Papagei&amp;#039;&amp;#039; des [[Leiden (Stadt)|Leidener]] Feinmalers [[Willem van Mieris]] (1662–1747) wurde nach dem Zweiten Weltkrieg als [[Beutekunst (Zweiter Weltkrieg)|Beutekunst]] von britischen Soldaten aus dem Berliner [[Jagdschloss Grunewald]] geraubt. In den 1980er Jahren tauchte es unter anderer Zuschreibung bei [[Christie’s]] und einer Ausstellung auf und wurde 2002 der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg angeboten. Seit 2004 ist es im Kabinett am Saal der Kurfürstin zu sehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dieter Weirauch |Titel=Happy End nach einem Kunstraub – „Dame mit Papagei“ zurückgegeben |Sammelwerk=[[Die Welt]] |Datum=2004-04-08 |Online=https://www.welt.de/print-welt/article305717/Happy-End-nach-einem-Kunstraub-Dame-mit-Papagei-zurueckgegeben.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es war das wertvollste Bild aus dem Nachlass der Kurfürstin Dorothea, die es 1689 kurz nach seiner Entstehung erworben hatte; es gehörte zu ihren Lieblingsbildern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.spsg.de/presse-foto-film/pressearchiv/pressemeldung/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=379&amp;amp;cHash=123b1dc1943330a53841ef1ca13ec75e |wayback=20181009013117 |text=&amp;#039;&amp;#039;Glückliche Rückkehr der „Dame mit Papagei“&amp;#039;&amp;#039;.}} spsg.de, 7. April 2004; abgerufen am 6. November 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorgemach des Kurfürsten befinden sich Bildnisse der ersten zwölf römischen Cäsaren zwischen 1616 und 1625 von unterschiedlichen niederländischen und flämischen Malern vermutlich für [[Johann Moritz (Nassau-Siegen)|Johann Moritz von Nassau-Siegen]] erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Park ==&lt;br /&gt;
[[Datei:15-07-05-Schloß-Caputh-RalfR-N3S 1455.jpg|mini|left|Kavaliershaus, heute ein Restaurant]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Schlosspark|Schlossgarten]] hat eine Größe von ca. 3,5 Hektar. Der Park liegt am Ufer des [[Templiner See]]s. Die barocke Parkanlage mit Skulpturen und Fontänen, terrassiertem Garten und vielen Obstbäumen wurde in Anlehnung an [[Peter Joseph Lenné|Lennés]] Verschönerungsplan aus dem Jahre 1830 mit dem südlichen Abschluss am Ufer der [[Havel]] umgestaltet. Zwischen der Havel und dem Schloss wurde der Gartenraum mit locker gestellten Bäumen gefüllt, die gerade noch den Blick zum Fluss freiließen. Die Hälfte des Gartens wurde von Gemüsefeldern eingenommen. Dichtes Buschwerk und Bäume schirmten diese Beete ab. In Lennés Plänen sind die barocken Sichtbeziehungen nicht vorgesehen. Als Bäume wurden später unter anderem [[Edelkastanie|Esskastanien]] (Maronen) gepflanzt. Die Familie von Thümen errichtete auch das [[Kavaliershaus]] zwischen Schloss und Havel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ereignisse ==&lt;br /&gt;
[[Datei:15-07-05-Schloß-Caputh-RalfR-N3S 1712.jpg|mini|hochkant|Samuel Theodor Gericke, Dreikönigs&amp;amp;shy;treffen, Kopie des englischen Botschafters, aus dem Nachlass von [[Andy Warhol]], Schloß Caputh, Porzellan&amp;amp;shy;kammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Juli 1709 trafen sich im Schloss Caputh drei gekrönte europäische Häupter im Rahmen des [[Dreikönigstreffen (1709)|Dreikönigstreffens]]. Mit einem Prunkschiff kamen der dänische König [[Friedrich IV. (Dänemark und Norwegen)|Friedrich IV.]] und [[August II. (Polen)|August der Starke]]. Gastgeber war der preußische König [[Friedrich I. (Preußen)|Friedrich I.]] Die beiden Gäste verhandelten mit dem preußischen König über eine Allianz gegen Schweden. Der ein paar Tage später abgeschlossene Freundschafts- und Neutralitätspakt hatte jedoch politisch kaum Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Schloss in der Literatur ==&lt;br /&gt;
Eine ausführliche Würdigung des Schlosses findet sich bei [[Theodor Fontane]] in den &amp;#039;&amp;#039;[[Wanderungen durch die Mark Brandenburg]]&amp;#039;&amp;#039;. Er schildert ausführlich die Geschichte und den persönlichen Eindruck eines Besuches. Seine Darstellung beginnt mit den Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Wer hat nicht von Caputh (so heißt das Dorf) gehöret,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das, in verwichner Zeit, die größte Zier besaß,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Dorothea sich, die Brandenburg noch ehret,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Schloß am Havelstrom zum Witwensitz erlas.&lt;br /&gt;
 |Autor=Theodor Fontane&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Theodor Fontane: &amp;#039;&amp;#039;[[Wanderungen durch die Mark Brandenburg]].&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Havelland, die Landschaft um Spandau, Potsdam, Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Caputh&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heiko Laß: &amp;#039;&amp;#039;Schloß Caputh, die Schlösser der Hohenzollernfrauen und der Schlossbesitz von Frauen in der frühen Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser. Zeitschrift für Burgenforschung und Denkmalpflege.&amp;#039;&amp;#039; Band 62, Nr.&amp;amp;nbsp;2, 2021, S.&amp;amp;nbsp;90–101 ([https://www.deutsche-burgen.org/de/assets/bos/burgen_und_schloesser_02-2021/index.html#4 deutsche-burgen.org]).&lt;br /&gt;
* Heiko Laß: &amp;#039;&amp;#039;Caputh, Lustschloss Caputh.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Stephan Hoppe]], [[Hubert Locher (Kunsthistoriker)|Hubert Locher]], Matteo Burioni (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland]].&amp;#039;&amp;#039; Heidelberg 2020 ([https://www.deckenmalerei.eu/212c511f-1e20-4237-bc77-26b27a33168a deckenmalerei.eu]).&lt;br /&gt;
* Gerd Schurig: &amp;#039;&amp;#039;Der Park des Schlosses Caputh.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nichts gedeiht ohne Pflege. Die Potsdamer Parklandschaft und ihre Gärtner.&amp;#039;&amp;#039; Ausstellungskatalog Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, Potsdam 2011, S.&amp;amp;nbsp;24–29.&lt;br /&gt;
* Claudia Sommer, Petra Reichelt, Gerd Schurig: &amp;#039;&amp;#039;Schloss und Park Caputh&amp;#039;&amp;#039; (Königliche Schlösser und Gärten in Brandenburg). Berlin/München 2009, ISBN 978-3-422-04011-3.&lt;br /&gt;
* Gerd Schurig: &amp;#039;&amp;#039;Garten, Caputh.&amp;#039;&amp;#039; In: Bund Heimat und Umwelt in Deutschland (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Weißbuch der historischen Gärten und Parks in den neuen Bundesländern.&amp;#039;&amp;#039; 2. überarb. Auflage. Bonn 2005, ISBN 3-925374-69-8, S.&amp;amp;nbsp;51 f.&lt;br /&gt;
* Gerd Schurig: &amp;#039;&amp;#039;Caputh Schlossgarten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Peter Joseph Lenné, Parks und Gärten im Land Brandenburg, Werkverzeichnis.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. BLDAM und SPSG. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 2005, S.&amp;amp;nbsp;40–43.&lt;br /&gt;
* Claudia Sommer: &amp;#039;&amp;#039;Ein Lusthaus unweit Potsdam. Zur Teileröffnung des Schlosses Caputh.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Museums Journal,&amp;#039;&amp;#039; 1998, 12, Nr.&amp;amp;nbsp;3, S.&amp;amp;nbsp;52–54.&lt;br /&gt;
* [[Hellmut Lorenz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Berliner Baukunst der Barockzeit. Die Zeichnungen und Notizen aus dem Reisetagebuch des Architekten Christoph Pitzler.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1998.&lt;br /&gt;
* Generaldirektion der Staatlichen Schlösser und Gärten Potsdam-Sanssouci (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Potsdamer Schlösser und Gärten. Bau- und Gartenkunst vom 17. bis 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Potsdam 1993.&lt;br /&gt;
* Claudia Sommer: &amp;#039;&amp;#039;Das Schloß Caputh.&amp;#039;&amp;#039; In: Carmen Hohlfeld: &amp;#039;&amp;#039;Caputh und die Caputher. Ein kulturhistorischer Streifzug.&amp;#039;&amp;#039; Caputh 1992, S.&amp;amp;nbsp;22–32.&lt;br /&gt;
* Claudia Sommer: &amp;#039;&amp;#039;„Ein klein doch feines Lusthaus&amp;amp;nbsp;…“ Das kurfürstliche Sommerschloß in Caputh.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Museumsjournal]],&amp;#039;&amp;#039; 1990, 4, S.&amp;amp;nbsp;65–68.&lt;br /&gt;
* {{ZeitschrBauwesen |Autor=Hans F. W. Fieck |Titel=Schloß Kaputh bei Potsdam |Jahr=1911 |Heft=4 |Spalten=247–260 |Kommentar=Atlas: Tafeln 25–27 |zlb=127}}&lt;br /&gt;
* [[Leopold Reidemeister]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Porzellankabinette der brandenburgisch-preußischen Schlösser.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Preußischen Kunstsammlungen,&amp;#039;&amp;#039; 1933, 54. Band, S.&amp;amp;nbsp;262–272, {{JSTOR|25169920}}&lt;br /&gt;
* Theodor Fontane: &amp;#039;&amp;#039;[[Wanderungen durch die Mark Brandenburg]].&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Havelland.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[August Kopisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Königlichen Schlösser und Gärten in Potsdam.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1854.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.spsg.de/schloesser-gaerten/objekt/schloss-park-caputh/ Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=https://preussen.de/de/geschichte/preussische_orte/mark_brandenburg/caputh.html |text=Schloß und Garten Caputh |wayback=20160730182529}} in preussen.de&lt;br /&gt;
* [https://ns.gis-bldam-brandenburg.de/hida4web/view?docId=obj09190124.xml Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum]&lt;br /&gt;
* [https://easydb.spsg.de/appl_FotoverwaltungFrames?easydb=f40p222qb5srf1p9o34dc56341&amp;amp;ls=2&amp;amp;ts=1684812120 suche:Caputh, nur Firefox] fotothek.spsg.de&lt;br /&gt;
* [https://bildindex.de/document/obj21010472 bildindex]&lt;br /&gt;
* [https://caputher-musiken.de/ &amp;#039;&amp;#039;Caputher Musiken&amp;#039;&amp;#039; mit aktuellem Programm]&lt;br /&gt;
* [https://architekturmuseum.ub.tu-berlin.de/index.php?p=51&amp;amp;SID=16848126906430 TU Berlin]&lt;br /&gt;
* [https://welt.de/regionales/berlin/article194071797/Logierhaus-am-Schloss-Caputh-wird-saniert.html &amp;#039;&amp;#039;Logierhaus am Schloss Caputh wird saniert&amp;#039;&amp;#039;.] [[Die Welt|Welt Online]].&lt;br /&gt;
* [https://wehrbauten.de/thread.php?postid=9961 Fotos .] wehrbauten.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=52/20/56.8/N|EW=13/0/2.57/E|type=landmark|dim=14|region=DE-BB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalgeschütztes Bauwerk in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Landkreis Potsdam-Mittelmark|Caputh]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Brandenburg|Schwielowsee, Schloss Caputh]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 17. Jahrhundert|Schwielowsee, Schloss Caputh]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rittergut in Brandenburg|Caputh]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Schwielowsee (Gemeinde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Caputh]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Schwielowsee (Gemeinde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Caputh]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thümen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Moffenbraut</name></author>
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