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	<title>Schloss Bredebeck - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T13:11:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Bredebeck&amp;diff=2009393&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Luitold: HC: Entferne Kategorie:Erbaut in den 1900er Jahren; Ergänze Kategorie:Erbaut 1902</title>
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		<updated>2025-09-24T05:59:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Erbaut_in_den_1900er_Jahren&quot; title=&quot;Kategorie:Erbaut in den 1900er Jahren&quot;&gt;Kategorie:Erbaut in den 1900er Jahren&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Erbaut_1902&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Erbaut 1902 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Erbaut 1902&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schloss Bredebeck.jpg|mini|hochkant=1.4|Schloss Bredebeck, Ansicht von Osten]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Bredebeck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde 1901/1902 von dem [[Landwirtschaft|Landwirt]] Hellberg erbaut. Es ist gemäß seiner Größe und Funktion eigentlich ein [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]]. Das Gebäude steht in [[Niedersachsen]] zwischen den ehemaligen Orten Hörsten und Hohne, die im Zuge der Errichtung des [[Truppenübungsplatz Bergen|Truppenübungsplatzes Bergen]] verschwanden. Das Schlossgelände wurde 1936 ebenfalls in den  Bereich des Truppenübungsplatzes einbezogen und ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Bredebeck (1922).JPG|mini|Das Haus um 1922, vor dem Anbau der Seitenflügel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In alten Urkunden von 1476 und 1511 wird der Ort &amp;#039;&amp;#039;tom Bredtbeck&amp;#039;&amp;#039; und 1589 &amp;#039;&amp;#039;Bretbeck&amp;#039;&amp;#039; genannt. In der Nähe des damaligen Hofes führte der Liethbach, ein Nebenfluss der [[Meiße]], zu einem großen Forst mit Namen &amp;#039;&amp;#039;Breede&amp;#039;&amp;#039;. So erklärt sich der Name Bredebeck. In der Urkunde von 1476 wird erwähnt, dass die Gebrüder Ernst, Gebhard und Kurt von [[Bothmer (Adelsgeschlecht)|Bothmer]] den Hof &amp;#039;&amp;#039;tom Bredbeck&amp;#039;&amp;#039; an Heinrich, Otto und Lambert von Dageförde verkauften. Zwischen 1563 und 1700 waren Bauern mit den Namen Bredbeck, Bredebeck, Bretbeck auf dem Hof ansässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Landwirt Gustav Hellberg ließ auf dem [[Gutshof|Gutsgelände]] 1901/1902 das heutige Herrenhaus errichten, doch schon am 23.&amp;amp;nbsp;November 1909 wurden der Hof und das Schlossgebäude für 160.000&amp;amp;nbsp;[[Reichsmark]] an den [[Major]] a.&amp;amp;nbsp;D. von Rosen veräußert. Der verkaufte es 1922 an den Rechtsanwalt Adolf Kühling weiter. Das Gebäude bestand bis dahin nur aus dem noch heute erhaltenen Mittelteil, den Kühling an beiden Seiten durch Anbauten erweitern ließ. 1932 ging der Besitz auf Ernst Kühling über. 1936 wurde das Schloss in das Gelände des Truppenübungsplatzes Bergen einbezogen. Seit 1945 diente es als [[Offizierskasino]] des zu dem jeweiligen Zeitpunkt ansässigen britischen Regiments. Zuletzt waren dieses das Panzeraufklärungsregiment [[9th/12th Royal Lancers|9th/12th Royal Lancers (Prince of Wales’s)]]. Gelegentlich wurde es auch als Gästehaus genutzt. Als solches diente es schon der [[Britische Königsfamilie|britischen Königsfamilie]] als Unterkunft, als deren Mitglieder der [[Britische Streitkräfte in Deutschland|britischen Armee in Deutschland]] einen Truppenbesuch abstatteten. Das Schloss wurde im Mai 2015, anlässlich des Abzugs der [[British Army|britischen Armee]], dem deutschen Staat zurückgegeben. Die Nachnutzung, die der [[Bundesanstalt für Immobilienaufgaben]] obliegt, ist seitdem unklar.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.haz.de/Nachrichten/Der-Norden/Uebersicht/Schloss-Bredebeck-droht-der-Verfall Schloss Bredebeck droht der Verfall] haz.de, am 5. Mai 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bredebeck-1@Einfahrt.jpg|mini|Einfahrt mit Lindenallee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bredebeck-11@Diana.jpg|mini|hochkant|Jagdgöttin Diana mit Hund an der Schlosszufahrt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in [[barock]]isierenden Formen gehaltene Herrenhaus ist über eine lange [[Linden (Botanik)|Lindenallee]] erreichbar, die bei einer im Wald gelegenen Toreinfahrt beginnt. Die geradlinige Zufahrt in der Mittelachse des Gebäudes endet in einem östlich des Herrenhauses liegenden Vorplatz und ist um ein langrechteckiges Wasserbassin mit [[Springbrunnen|Fontäne]] herumgeführt. An den Schmalseiten des Beckens führen vier Stufen zu diesem hinunter. Die östliche Treppe ist an beiden Seiten von [[Treppe#Wangentreppen|Wangen]] aus [[Sandstein]] gefasst, die jeweils mit einem lebensgroßen Wildschweinkopf und einem Relief in Form eines Jagdhorns und einer [[Saufeder]] verziert sind. An der Zufahrt finden sich zwei [[Skulptur|Plastiken]] auf [[Piedestal|Postamenten]], die eine in Form einer Frauengestalt mit der [[Garbe (Landwirtschaft)|Garbe]] im Arm, die andere die Göttin [[Diana]] mit Bogen, [[Köcher]] und Jagdhund darstellend. An der Ostseite des Vorplatzes finden sich zwei niedrige, [[Segmentbogen|segmentbogige]] Mauernischen mit Sitzbänken, die von Puttengruppen flankiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hauptgebäude ist ein zweigeschossiger [[Putz (Baustoff)|Putzbau]] mit weißem Anstrich und [[Dachziegel|ziegelgedecktem]] Dach. Er besteht aus einem älteren Mittelteil mit sieben Achsen und zwei [[Risalit|Seitenrisaliten]], einem südlichen Flügelbau mit vorgebauter [[Brüstung|Steinbrüstung]] und [[Portikus]] sowie einem durch einen kurzen Zwischentrakt anschließenden Nordflügel, der einen [[Schweifgiebel|geschweiften Giebel]] und eine aufwändig gestaltete [[Windrichtungsgeber|Wetterfahne]] besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mittelteil des Hauptgebäudes beherbergt ein barock gestaltetes [[Vestibül]], dessen Wand durch [[Stuck]]elemente gegliedert ist. Auch seine Decke besitzt Stuckverzierung. Zur Gartenseite im Westen liegt der sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Gartensaal&amp;#039;&amp;#039; im [[Klassizismus|klassizistischen]] Stil. Der Raum besitzt eine Balkendecke mit Konsölchen[[fries]] sowie einen in Balkenhöhe rundherum laufenden Wandfries. Die Balkenlage wird von vollplastischen [[Säule]]n [[Ionische Ordnung|ionischer Ordnung]] getragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Erdgeschoss des Südflügels befindet sich der sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Große Saal&amp;#039;&amp;#039;, der die gesamte Länge des Anbaus einnimmt. Seine Wände sind zum Teil mit dunkel [[Beizen (Holz)|gebeiztem]] Eichenholz in Form von [[Kannelierung|kannelierten]] Pilastern mit Komposit[[kapitell]]en verkleidet. Die stuckierte Decke des [[Saal (Architektur)|Saals]] zeigt als Flach[[relief]] die Darstellung eines Hirsches. Der Raum besitzt einen [[Parkett]]fußboden sowie an der Westwand einen Kamin aus gelb-bräunlichem [[Marmor]] mit der Jahreszahl 1926. Den übrigen Raum des Erdgeschosses nehmen zwei kleinere, zur Gartenseite liegende Zimmer ein. Dabei handelt es sich zum einen um eine Bibliothek mit eingebauten Stellagen und verglasten Wandschränken, die heute als Billardzimmer dient, und zum anderen um ein [[Zimmer#Kabinett|Spiegelkabinett]] in den Formen des [[Empire (Stilrichtung)|Empire]]. Das Zimmer ist in den Farben Weiß und Gold gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Innenräume 2013&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schloss Bredebeck04 Eingangsflur.jpg|Vestibül&lt;br /&gt;
Schloss Bredebeck06 Großer Saal 03.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Großer Saal&amp;#039;&amp;#039; mit Stuckdecke und Marmorkamin&lt;br /&gt;
Schloss Bredebeck10 Bibliothek.jpg|Bibliothek mit Billardtisch&lt;br /&gt;
Schloss Bredebeck Speiseraum2@ 02.jpg|Speiseraum mit silbernen Kerzenständern und Figuren&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Joachim Bühring, Konrad Maier (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmale des Landkreises Celle.&amp;#039;&amp;#039; Textband 1, Nachdruck der Ausgabe von 1970 (= &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmälerinventare Niedersachsens&amp;#039;&amp;#039;. Band 38). Wenner, Osnabrück 1980, ISBN 3-87898-214-3, S.&amp;amp;nbsp;225–226.&lt;br /&gt;
* Matthias Blazek: 1936 übernimmt die Deutsche Wehrmacht Gut Bredebeck von Familie Kühling / Gebäude in Truppenübungsplatz Bergen einbezogen – Nach dem Krieg Unterkunft für die Briten, Sachsenspiegel 21, Cellesche Zeitung vom 21. Mai 2016.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/47/14/N |EW=09/53/25/E |type=landmark |region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Landkreis Celle|Bredebeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrenhaus in Niedersachsen|Bredebeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heidmark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lohheide]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal im Landkreis Celle|Bredebeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige militärische Einrichtung (Vereinigtes Königreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausländische Streitkräfte in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Bredebeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohngebäude im Landkreis Celle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Luitold</name></author>
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