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	<title>Schloss Bran - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hutch: Abschnittlink korrigiert</title>
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		<updated>2026-02-28T07:36:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name              = Schloss Bran&amp;lt;br&amp;gt;Schloss Törzburg&lt;br /&gt;
|Bild              = Castelul Bran2.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung  = &lt;br /&gt;
|Alternativname    = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit   = 13. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = [[Höhenburg]]&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = erhalten&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung= [[Hoher Adel]]&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche= &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale= [[Feldstein (Baumaterial)|Feldstein]], [[Backstein]]&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Bran]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 45.51505&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 25.36722&lt;br /&gt;
|Region-ISO        = RO-BV&lt;br /&gt;
|Höhenordinate     = 770&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug        = RO&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Bran&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{roS|Castelul Bran}}), deutsch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;die Törzburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Törzburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist ein mittelalterliches Schloss in [[Bran]] (Törzburg) bei [[Brașov]] (Kronstadt) in [[Siebenbürgen]], [[Rumänien]]. Es weist eine entfernte Ähnlichkeit zum fiktiven Schloss des Grafen Dracula aus dem [[Dracula (Roman)|gleichnamigen Roman]] von [[Bram Stoker]] auf und wird deshalb auch als „Draculaschloss“ beworben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Galerie|Größe=250|align=right&lt;br /&gt;
|Datei:20140628 Bran Castle 07.jpg|&lt;br /&gt;
|Datei:Castelul Bran, interior.jpg|&lt;br /&gt;
|Datei:Castle Bran, Brashov, Romania (27).JPG|&lt;br /&gt;
|Datei:Castle Bran, Brashov, Romania (32).JPG|&lt;br /&gt;
|Datei:Castle Bran, Brashov, Romania (33).JPG|&lt;br /&gt;
|Datei:Bran3.JPG|&lt;br /&gt;
|Datei:Castle Bran, Brashov, Romania (13).JPG|&lt;br /&gt;
|Datei:Bran castel secret passage.jpg|&lt;br /&gt;
|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ordens- und Grenzburg ===&lt;br /&gt;
Das Schloss Bran befindet sich auf dem Felsen &amp;#039;&amp;#039;Dietrichstein&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Titel=Reisehandbuch Siebenbürgen |Verlag=Kraft |Ort=Würzburg |ISBN=3-8083-2019-2 |Seiten=517 |Hrsg=Heinz Heltmann, Gustav Servatius |Datum=1993 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; östlich des [[Piatra-Craiului-Gebirge]]s &amp;#039;&amp;#039;(Königstein)&amp;#039;&amp;#039;, an einer Passstraße zwischen Siebenbürgen und der [[Walachei]] – dem [[Drum național 73]] – etwa 30&amp;amp;nbsp;Kilometer südwestlich von der Kreishauptstadt [[Brașov|Kronstadt]] (Brașov) entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1211 schenkte König [[Andreas II. von Ungarn]] dem [[Deutscher Orden|Deutschen Orden]] das [[Burzenland]], einschließlich dem Recht (mehr dazu [[Deutscher Orden#Gescheiterte Staatsbildung in Siebenbürgen|hier]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;DrDr&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Harald Zimmermann |url=https://m.siebenbuerger.de/zeitung/artikel/kultur/10743-800-jahre-deutscher-orden-im-burzenland.html |titel=800 Jahre Deutscher Orden im Burzenland |hrsg=Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.&amp;amp;nbsp;V. |datum=2011-01-11 |abruf=2019-05-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Titel=Der Deutsche Orden in Siebenbürgen: eine diplomatische Untersuchung |Verlag=Böhlau |Ort=Köln; Weimar; Wien |ISBN=978-3-412-20653-6 |Seiten=97 |Hrsg=Harald Zimmermann |Datum=2011 |Online={{Google Buch |BuchID=YDxRIw58krAC |Seite=97}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, dort Burgen zu bauen – erst aus Holz, später dann auch aus Stein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adriányi71&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gabriel Adriányi |Titel=Zur Geschichte des Deutschen Ritterordens in Siebenbürgen |Hrsg=Georg Stadtmüller |Sammelwerk=Ungarn-Jahrbuch. Zeitschrift für die Kunde Ungarns und verwandte Gebiete |Band=3 |Verlag=Hase &amp;amp; Koehler Verlag |Ort=Mainz |Datum=1971 |ISBN=3-7758-0791-8 |ISSN=0082-755X |Seiten=9–22 |Online=https://epa.oszk.hu/01500/01536/00003/pdf/UJ_1971_009-022.pdf#page=11 |Format=PDF |KBytes=2894 |Abruf=2019-05-25 |Zitat=„&amp;#039;&amp;#039;Nach zehn Jahren, vor dem 7.&amp;amp;nbsp;Mai 1222, war eine völlig neue Schenkung an den Orden nötig.&amp;#039;&amp;#039; […] &amp;#039;&amp;#039;Die neue Schenkungsurkunde wiederholte im ersten Teil zuerst fast wörtlich den Text der Schenkungen von 1211 und 1212&amp;#039;&amp;#039;. […] &amp;#039;&amp;#039;Die ersten Privilegien waren die alten, nur die Erlaubnis, hölzerne Burgen und Städte gegen die Kumanen erbauen zu dürfen, wurde auf steinerne Burgen und Städte abgeändert…&amp;#039;&amp;#039;“ (S.&amp;amp;nbsp;14–15)}}&amp;lt;!--https://www.amad.org/jspui/handle/123456789/102194--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Orden errichtete daraufhin Burgen an fünf strategisch wichtigen Plätzen, von denen aber nur die [[Marienburg (Feldioara)|Marienburg]] (rumänisch &amp;#039;&amp;#039;Cetatea Feldioara&amp;#039;&amp;#039;) zweifelsfrei identifiziert werden kann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ordensland&amp;quot; /&amp;gt; Mehrere spätere Urkunden&amp;lt;ref name=&amp;quot;Maurer1875&amp;quot; /&amp;gt; legen nahe, dass an der Stelle der Törzburg zur Zeit der Deutschritter eine andere, &amp;#039;&amp;#039;Dietrichstein&amp;#039;&amp;#039; genannte, Burg stand, die nach einem [[Komtur (Amt)|Komtur]] Dietrich ({{laS|Theodericus}}) benannt war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ordensland&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bernd Brzezinsky |titel=Ordensburg Marienburg (Cetatea Feldioara) |werk=burgen-im-ordensland.de |datum=2012-04 |url=http://www.burgen-im-ordensland.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=79 |abruf=2019-05-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Maurer1875&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Friedrich Maurer |Titel=Die Besitzergreifung Siebenbürgens durch die das Land jetzt bewohnenden Nationen |Verlag=Salzwasser-Verlag |Ort=Paderborn |Datum=2015 |ISBN=978-3-73400-560-2 |Seiten=136 |Kommentar=Nachdruck des Originals von 1875; Books on Demand |Online={{Google Buch |BuchID=HsVxCgAAQBAJ |Seite=120}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name dieser Burg ging dann auf den gesamten Felsen über, während sie selbst 1242 von den [[Mongolensturm|Mongolen]] [[Schlacht bei Muhi#Folgen der ungarischen Niederlage|zerstört]] worden sein soll.&amp;lt;!-- {{cn|date=May 2019}} Noch kein Beleg für die Zerstörung durch Mongolen 1242 gefunden. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort Törzburg wurde 1357 erstmals urkundlich erwähnt. Am 19. November 1377 gestattete der ungarische König [[Ludwig I. (Ungarn)|Ludwig der Große]] den [[Siebenbürger Sachsen|siebenbürgisch-sächsischen]] Bewohnern von Kronstadt, auf dem &amp;#039;&amp;#039;Dietrichstein&amp;#039;&amp;#039; am Berg Königstein eine Grenz- und [[Zollburg]] zu errichten, die nach ihrem Ort den Namen „Törzburg“&amp;lt;ref&amp;gt;Hofrat Dr. [[Eugen Guglia]]: in &amp;#039;&amp;#039;„Urania“, Wochenschrift für Volksbildung&amp;#039;&amp;#039;, Wien, 1917.&amp;lt;/ref&amp;gt; erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.burgenwelt.org/rumaenien/torz/object.php Burgenwelt.org: Geschichte von Schloss Bran] abgerufen am 2. August 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu der Zeit machten die Kronstädter das Gebiet um die Burg [[Urbarmachung|urbar]] und wurden zum Dank dafür von Zollgebühren befreit und auch mit anderen Vorrechten bedacht, die die umliegenden sächsischen Dörfer des Burzenlandes nicht genossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Phillipi: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Ritter im Burzenlande&amp;#039;&amp;#039;, Druck und Verlag [[Johann Gött]], Kronstadt 1861, S. 49.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Törzburg blieb bis 1427 unter ungarischer Herrschaft. Die Burg wurde 1436 erstmals von den Türken belagert. Im Jahr 1498 gelangte sie in den Besitz Kronstadts und überstand 1529 erfolgreich eine Belagerung durch walachische Truppen. Im Jahre 1593 zerstörte selbstentzündetes [[Schießpulver]] den Pulverturm. Zwei Jahre später zog der siebenbürgische Fürst [[Sigismund Báthory]] mit einer 40.000 Mann starken Armee durch den Ort Törzburg, um [[Mihai Viteazul|Michael dem Tapferen]], dem [[Woiwode]]n der [[Fürstentum Walachei|Walachei]], gegen die Türken zu Hilfe zu kommen. Zu einer erneuten erfolglosen Belagerung der Törzburg kam es im Jahr 1600 durch [[Nicolae Pătrașcu]], dem Sohn Michaels. 1612 wurde die Burg kampflos Fürst [[Gabriel Báthory]] übergeben und 1660 von General Mikes Mihaly erobert. 1789 wurde die Törzburg zum dritten Mal erfolglos durch ein 5000 Mann starkes türkisches Heer belagert. Im 19. Jahrhundert nahm die Bedeutung des Wehrensembles ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohl auch in Anspielung auf die jedes Mal tapfere Verteidigung bei den zahlreichen Eroberungsversuchen der Burg prangt über dem Eingangstor bis heute folgender Wahlspruch&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://the-passenger.de/2021/09/30/castelul-bran-toerzburg-romania/ |titel=Castelul Bran |werk=The Passenger |datum=2021-09-20 |sprache=EN |abruf=2025-05-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, der mit einem berühmten lateinischen Satz des [[Horaz]] endet (deutsch: „Süß und wert ist es, für das Vaterland zu sterben.“):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wenn ihm der Vogel hat gemacht &lt;br /&gt;
:Ein Nest, darin sein Eyer bracht, &lt;br /&gt;
:So fleugt er nicht aus Furcht darvon &lt;br /&gt;
:Und tut kein andern sitzen laßen &lt;br /&gt;
:Auf seine Eyer in dem Nest, &lt;br /&gt;
:Sondern sich drauff erwürgen leßt.&lt;br /&gt;
:[[Liste lateinischer Phrasen/D#Dulce et decorum est pro patria mori.|DVLCE ET DECORVM EST PRO PATRIA MORI]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Residenz- und Museumsschloss ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Großrumänien|Anschluss Siebenbürgens an Rumänien]] schenkte die Stadt Kronstadt das Schloss am 1. Dezember 1920 [[Marie von Edinburgh|Königin Maria]], der Gattin [[Ferdinand I. (Rumänien)|König Ferdinands I.]] Die Königin ließ es anschließend umbauen und restaurieren. Die kleine Scheune am Fuße des Schlosses ließ die Königin vom tschechischen Architekten Karel Liman zum Teehaus &amp;#039;&amp;#039;(Casa de ceai)&amp;#039;&amp;#039; umgestalten, und 1925 wurden in der Nachbarschaft ein See und eine Grünanlage nach den Plänen des deutschen Architekten Friedrich Rebhuhn angelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://casadeceai.bran-castle.com/ro/casa-de-ceai/istoric &amp;#039;&amp;#039;Casa de ceai, refugiul Reginei Maria&amp;#039;&amp;#039;], bei casadeceai.bran-castle.com, abgerufen am 17. März 2021 (rumänisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Königin machte das Schloss zu ihrem Hauptwohnsitz und zur Residenz der königlichen Familie. Nach dem Tod der Königin erbte im Jahr 1938 ihre Tochter [[Ileana von Rumänien|Prinzessin Ileana]], die mit [[Anton Habsburg-Lothringen|Anton von Habsburg-Lothringen]] verheiratet war, das Schloss. Auf diese Weise ging es in den Besitz der [[Habsburg]]er-Familiendynastie über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] und dem Sturz der Monarchie wurde Schloss Bran zum Staatseigentum erklärt. Unter dem kommunistischen Diktator [[Nicolae Ceaușescu]] wurde es zur Touristenattraktion ausgebaut, die bis heute jährlich rund 560.000 Besucher anzieht. Schloss Bran wird den Touristen als &amp;#039;&amp;#039;Draculaschloss&amp;#039;&amp;#039; präsentiert, obwohl es dessen Beschreibung aus Bram Stokers Roman &amp;#039;&amp;#039;Dracula&amp;#039;&amp;#039; nur ganz entfernt ähnelt. Des Weiteren wird als letzter realer Bezugspunkt im Roman der [[Tihuța-Pass|Borgo-Pass]] (Tihuța-Pass) erwähnt, von wo Jonathan Harker mit der Kutsche des Grafen Dracula abgeholt wird. Der Borgo-Pass liegt ([[Luftlinie]]) 190 km nördlich von Schloss Bran. Das historische Vorbild der Romanfigur, der walachische Fürst [[Vlad III. Drăculea]], hat das Schloss wahrscheinlich nie betreten, zumal es zur Stadt Kronstadt gehörte, die ihm feindlich gesinnt war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|wayback=20100317191137|url=http://www.planet-wissen.de/laender_leute/berg_und_tal/karpaten/wissensfrage_draculas_schloss.jsp|text=Stimmt es, dass Graf Dracula im berühmten Draculaschloss Bran in Transsilvanien lebte?}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. Mai 2006 erfolgte die Rückgabe des Schlosses an die überlebenden Nachkommen von Prinzessin Ileana und Anton von Habsburg-Lothringen. Die bis dahin im Schloss ausgestellten Exponate ließ das rumänische Kulturministerium in einem neuen Museum im benachbarten Zollhaus an der ehemaligen Grenze zwischen [[Österreich-Ungarn]] und Rumänien ausstellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien&amp;#039;&amp;#039;, Bukarest, 3. Juni 2009, S. 1: &amp;#039;&amp;#039;Törzburger Schloss als Museum wiedereröffnet&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dominic von Habsburg, der Älteste der Erben, lebte damals bereits in den [[Vereinigte Staaten|USA]] und bot die Törzburg für 80 Millionen US-Dollar dem rumänischen Staat an, der jedoch das Angebot ausschlug.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Badische Zeitung |url=https://www.badische-zeitung.de/habsburg-spross-will-vampir-schloss-verkaufen |titel=Habsburg-Spross will Vampir-Schloss verkaufen |datum=2006-12-16 |sprache=de |abruf=2025-05-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Infolgedessen befindet sich das Schloss weiterhin im Besitz der Familie von Habsburg mit Dominic von Habsburg als Schlossherr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Nutzung ==&lt;br /&gt;
Die Törzburg hat 57 Zimmer. Unter der Ägide von Dominic von Habsburg wurde in diesen Räumlichkeiten ein Museum eingerichtet, welches am 1. Juni 2009 eröffnet wurde. Dort sind Objekte und Möbel aus dem Besitz des Adelshauses ausgestellt, darunter eine Krone, ein Zepter und ein Silberdolch von König Ferdinand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Besonderheiten befindet sich auch eine ehemals [[Geheimgang|geheime Treppe]], die den ersten und dritten Stock miteinander verbindet. Der Zugang befindet sich versteckt hinter einem Kamin. Über die frühere Funktion des Geheimgangs ist nichts Konkretes bekannt; er wurde erst bei den Renovierungsarbeiten in den 1920er Jahren zufällig wiederentdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Museumsteil ist den Legenden und Mythen um [[Vampir]]e und insbesondere Graf Vlad Dracula gewidmet; auch eine eingerichtete [[Folter]]kammer kann besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeittunnel ===&lt;br /&gt;
Um das Museum zeitgemäß und attraktiv zu gestalten, wurden auch neue Wege eingeschlagen. Hierbei wurden Pläne aus den 1930er Jahren aufgegriffen und in moderner Form aus- und umgestaltet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Bau der Burg im 14. Jahrhundert war ein [[Brunnen]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;schacht in den Felsen getrieben worden. Als Königin Maria das Schloss übernahm, ließ sie einen horizontalen [[Tunnel]] von der Parkanlage am Fuß des Felsens zu dem Brunnenschacht graben, damit man über einen elektrischen Aufzug ohne große Anstrengung vom Park in die Burg gelangen konnte. Tunnel und Brunnenschacht gerieten nach der Übernahme durch die Kommunisten 1948 in Vergessenheit. Als das Schloss wieder an die Habsburger fiel, ließ Dominic von Habsburg den Tunnel wesentlich vergrößern und einen modernen Aufzug im ehemaligen Brunnenschacht installieren. Zahlreiche [[Multimedia]]-Elemente sorgen dafür, dass man heute in Tunnel und Aufzug eine Art [[Zeitreise]] durch die Geschichte der Burg erleben kann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bran-castle.com/explore/the-time-tunnel/ |titel=The Time Tunnel |werk=Bran Castle |sprache=en |abruf=2025-05-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gastgewerbe ===&lt;br /&gt;
Das Schloss verfügt über ein Restaurant, und im Schlossturm wird ein Luxusappartement für Übernachtungen vermietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nationale Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Schloss Bran gilt als eine der bedeutendsten Touristenattraktionen Rumäniens und nationales Monument. Das Schloss und seine Umgebung stehen unter Denkmalschutz. Hierzu zählen auch das „Teehaus“ der Königin &amp;#039;&amp;#039;(Casa de Ceai)&amp;#039;&amp;#039; sowie das dazugehörige Freilichtmuseum &amp;#039;&amp;#039;(Secția Etnografică Bran)&amp;#039;&amp;#039; und das ehemalige Zollhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.uniuneanotarilor.ro/files/2016/LMI_2015.pdf Liste historischer Denkmäler des rumänischen Kulturministeriums, 2015 aktualisiert] (PDF; 12,7&amp;amp;nbsp;MB; rumänisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Törzburg als Modellbausatz ==&lt;br /&gt;
Der deutsche Hersteller von [[Modelleisenbahn]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;zubehör [[Gebrüder Faller|Faller]] bot zu seinem 75. Firmenjubiläum im Jahr 2021 einen auf weltweit 2000 Exemplare limitierten Bausatz der Törzburg im Maßstab 1:87 ([[Nenngröße H0]]) an. Es war dies einer der größten jemals von dem Unternehmen herausgegebenen Modellbausätze.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.world-in-scale.de/gallery/monuments-of-time/1-87-schloss-bran-t%C3%B6rzburg-by-falller-gmbh/ |titel=Schloss Bran (auch: Törzburg, rumänisch: Castelul Bran, ungarisch: Törcsvár) Limited-edition anniversary model for »75 Years of Faller |werk=Michael Franz Creations |sprache=de-DE |abruf=2025-05-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/furtwangen/guetenbacher-modellhaeuschen-liegen-weiter-im-trend;art372519,10716012 |titel=Gütenbacher Modellhäuschen liegen weiter im Trend |werk=Südkurier |datum=2021-01-20 |sprache=de |abruf=2025-05-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bran Castle|Schloss Bran}}&lt;br /&gt;
* [https://bran-castle.com www.bran-castle.com] – Offizielle Website von Schloss Bran&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Schlösser in Rumänien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal (Rumänien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Rumänien|Bran]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Kreis Brașov]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Bran]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschordensburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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