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	<title>Schloss Behringen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T08:33:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Behringen&amp;diff=2008556&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Altsprachenfreund: HC: Ergänze Kategorie:Kulturdenkmal im Wartburgkreis</title>
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		<updated>2025-07-04T13:55:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Kulturdenkmal_im_Wartburgkreis&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Kulturdenkmal im Wartburgkreis (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Kulturdenkmal im Wartburgkreis&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Behringen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Behringen (Hörselberg-Hainich)|Behringen]] am [[Hainich]] in [[Thüringen]] stammt überwiegend aus der [[Renaissance]]- und der [[Barock]]-Zeit. Es wurde ab dem 16. Jahrhundert unter der Adelsfamilie [[Wangenheim (Adelsgeschlecht)|von Wangenheim]] erbaut, die von 1305 bis zur Enteignung im Jahre 1945 in Behringen ansässig war.&lt;br /&gt;
[[Datei:WAK Behringen 65.jpg|miniatur|Schloss Behringen]]&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich hat es einen &amp;#039;&amp;#039;Vorgängerbau&amp;#039;&amp;#039; im südöstlichen Bereich des jetzigen Schlosses gegeben. Unter Friedrich dem Mittleren von Wangenheim begann zur Zeit der Frührenaissance Mitte des 16. Jahrhunderts die Errichtung des jetzigen Schlosses. Aus dieser Zeit stammen Teile des Südflügels, der Erker, die nicht abgerissenen unteren Teile des Treppenturms und der untere Bereich des südlichen Teils des Ostflügels. Obwohl es in einer Inschrift am Erker heißt, dass der Baubeginn bereits 1517 war, wurde später 1547 angenommen. Ein Jahr davor hatte Friedrich der Mittlere Großenbehringen übernommen. Das Schloss wurde spätestens seit 1567 von Friedrich und seiner Familie bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Brand 1621 wurden unter Balthasar von Wangenheim umfassende Umbaumaßnahmen im Inneren vorgenommen. Der Fachwerkbau im mittleren Teil des Ostflügels stammt ebenfalls aus dem 17. Jahrhundert. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] brannte es 1631 erneut im Schloss und 1632 wurde es geplündert. Danach war es zeitweise unbewohnt. Zur Zeit des Barock erfolgten größere Baumaßnahmen, besonders im Inneren des Schlosses. In dieser Zeit, von 1743 bis 1792, lebte Ernst Wilhelm von Wangenheim im Schloss und hat wohl die Ausbauten veranlasst. Er ließ auch den großen [[Schlosspark]] anlegen. Der Treppenturm wurde im 17. oder 18. Jahrhundert zu seiner überragenden Höhe aufgestockt. Das Schloss blieb im Besitz der Familie von Wangenheim, bis es aufgrund von Spielschulden des Urenkels von Ernst Wilhelm von Wangenheim 1844 an die Familie Trützschler fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieg]] wurden am 27. Juni 1866 in der [[Schlacht bei Langensalza]] preußische Truppen aus Minden und Hamburg von der Armee des [[Königreich Hannover|Königreichs Hannover]] geschlagen, welche gleichwohl zwei Tage später vor der überlegenen preußischen Armee kapitulierte. Das Behringer Schloss beherbergte am 24. und 25. Juni 1866 [[Georg V. (Hannover)|König Georg V. von Hannover]] und seinen Generalstab, hier fanden auch die Verhandlungen mit dem preußischen General Alvensleben statt. Militärhistoriker bezeichnen aus heutiger Sicht den Verhandlungstag von Behringen als Grund für die spätere Niederlage der Hannoveraner. Durch diese Verzögerung gewannen die entfernter stehenden preußischen Einheiten Zeit und Gelegenheit, den weiteren Vormarsch der Hannoveraner nach Süden zu vereiteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 1874 wurde der alte Nordflügel abgetragen und durch einen neuen ersetzt. Die Fachwerkobergeschosse des Nord- und Westflügels stammen vom Anfang des 20. Jahrhunderts. Durch seine Heirat mit Mathilde Trützschler von Falkenstein (1880–1913)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gw.geneanet.org/cvpolier?lang=en&amp;amp;n=trutzschler+von+falkenstein&amp;amp;oc=0&amp;amp;p=mathilde |titel=Family tree of Mathilde Trützschler von Falkenstein |sprache=en |abruf=2022-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gelangte Othmar von Wangenheim (1866–1947)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gw.geneanet.org/cvpolier?lang=en&amp;amp;n=von+wangenheim&amp;amp;oc=0&amp;amp;p=othmar |titel=Family tree of Othmar von Wangenheim |sprache=en |abruf=2022-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wieder an das Besitztum seiner Vorfahren. Auch er nahm ab 1928 weitere Um- und Ausbauten vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Othmar und Mathilde von Wangenheim bekamen drei Kinder: die Zwillingstöchter Dorothee (1912–2006) und Elisabeth (1912–2010)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gw.geneanet.org/cvpolier?lang=en&amp;amp;n=von+wangenheim&amp;amp;oc=0&amp;amp;p=elisabeth |titel=Family tree of Elisabeth von Wangenheim |sprache=en |abruf=2022-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie den Sohn Jobst (1913–1943), der im Zweiten Weltkrieg fiel. Als nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] absehbar wurde, dass die [[United States Army|Amerikaner]] Thüringen räumen würden, um der [[Rote Armee|Roten Armee]] das Feld zu überlassen, flüchtete Othmar von Wangenheim ebenso wie seine beiden Zwillingstöchter mit ihren Familien im Juni 1945 nach Westen. Beide Töchter waren zum Zeitpunkt des Kriegsendes schwanger: Die jüngere der beiden, Dorothee von Bandemer (1912–2006), gebar noch am 14. Mai 1945 ihre Tochter Luise-Henriette auf Schloss Behringen. Ihre Zwillingsschwester Elisabeth (1912–2010), die mit Karl August von Wettin, Erbprinz von Sachsen-Weimar-Eisenach (1912–1988), verheiratet war, brachte ihr Kind Elisabeth Sophie am 22. Juli 1945 in [[Bamberg]] zur Welt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.imdb.com/name/nm2064876/bio |titel=Elisabeth Sophie Prinzessin zu Sachsen-Weimar-Eisenach |abruf=2022-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] wollte die letzte Schlossherrin Behringen – im Gegensatz zu ihrer Schwester – nicht mehr besuchen, um es wie in ihrer Kindheit und Jugend in Erinnerung zu behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sowjetische [[Besatzungsmacht]] [[Enteignung|enteignete]] die Besitzer 1946 entschädigungslos und brachte in dem Gebäudekomplex [[Flüchtling]]e unter. Ab 1949 diente er als &amp;#039;&amp;#039;Psychiatrisches und Altenheim&amp;#039;&amp;#039;, womit erhebliche Umbauten verbunden waren. Turmhaube und -oktogon wurden abgerissen, der Westflügel noch Ende der 1980er Jahre entkernt und neu ausgebaut. An der Nordseite des Südflügels wurde ein Zwischenbau errichtet und an der Nordseite des Schlosshofes erfolgte ein umfangreicher Anbau für technische Anlagen. Schließlich wurde das Schloss eine Einrichtung für [[Betreutes Wohnen]] und diente zuletzt bis 2001 als psychiatrisches Pflegeheim. Anschließend übernahm die Gemeinde Behringen das Schloss und ließ es aufwendig [[Restaurierung|restaurieren]] und von den Zubauten befreien. 2007 konnte das &amp;#039;&amp;#039;Schlosshotel am Hainich&amp;#039;&amp;#039; dem Ministerpräsidenten von Thüringen als „barrierefreies Europa-Jugendschloss“ der &amp;#039;&amp;#039;Grenzenlos GmbH&amp;#039;&amp;#039; vorgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Schloss Behringen 3.JPG|Schloss Behringen&lt;br /&gt;
 Schloss behr ost.JPG|Schloss Behringen von Osten&lt;br /&gt;
 Schloss Behr Innen.JPG|Schlosshof Behringen&lt;br /&gt;
 Schloss Behringen Epitaphe.JPG|Epitaphe auf dem Schlosshof Behringen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dem Schloss östlich benachbarte frühere &amp;#039;&amp;#039;Inspektorhaus&amp;#039;&amp;#039; konnte restauriert im Jahr 2000 seine neue Funktion als [[Heimatmuseum]] und Gemeindebibliothek aufnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Schlosspark&amp;#039;&amp;#039; (338 ar) aus dem 18. Jahrhundert ist in Teilen erhalten. Bekannt ist seine 200 Jahre alte [[Weymouthskiefer]]. Andere seltene Baumarten gingen verloren, Neupflanzungen sind erfolgt. Im Park beginnt ein 6 km langer [[Skulpturenweg|&amp;#039;&amp;#039;Skulpturen-Wanderweg&amp;#039;&amp;#039;]] bis [[Hütscheroda]], er wurde mit modernen Plastiken nach 1996 angelegt. Ebenfalls im Behringer Schlosspark beginnt der [[Rennstieg des Hainich]], der über 32 km bis nach [[Eigenrieden]] führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Behringen Heimatmuseum.JPG|Heimatmuseum, früheres Inspektorhaus des Schlosses&lt;br /&gt;
 Behringen Weymuthskiefer.JPG|Weymouthskiefer im Schlosspark Behringen&lt;br /&gt;
 Behringen Thälmann.JPG|Thälmann-Gedenkstein im Schlosspark Behringen&lt;br /&gt;
 Schwan und Leda.JPG|Skulptur: &amp;#039;&amp;#039;Leda und der Schwan&amp;#039;&amp;#039; im Schlosspark Behringen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Günter Groth: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Gemeinde Behringen 1920 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2006, ISBN 978-3-938997-08-6&lt;br /&gt;
* Günter Groth: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Gemeinde Behringen 1945 bis 1989&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.pons-asini.de/deutsch/REFERENZEN/FORSCHUNG/Behringen.html |titel=Bestandserfassung Schloss Behringen |abruf=2021-05-10}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.thueringen.de/leader/eisenach/schpark.html |titel=Rekonstruktion und Vervollständigung des alten Schlossparkes in Behringen und Ausbau des ehem. zum Schloss gehörenden Inspektorhauses zum Heimatmuseum für die Region Hainich/Werratal |archiv-url=https://web.archive.org/web/20070915025848/http://www.thueringen.de/leader/eisenach/schpark.html |archiv-datum=2007-09-15 |abruf=2021-05-10}}&lt;br /&gt;
* {{Cite web|url=https://www.burgerbe.de/2013/03/05/schloss-behringen-von-der-psychiatrie-zum-schlosshotel-am-hainich/|title=Schloss Behringen: Von düsterer Psychiatrie zum schmucken Hotel|date=2013-03-05|accessdate=2022-02-15|work=Burgerbe}}&lt;br /&gt;
* {{Cite web|url=https://www.pressreader.com/germany/thuringer-allgemeine-gotha/20160618/282449938311807|title=Das Schloss ist Wahrzeichen von Behringen|date=2016-07-18|accessdate=2022-02-15|author=Heiko Stasjulevics|work=Thüringer Allgemeine}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=51/1/21/N|EW=10/30/50/E|type=landmark|region=DE-TH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7625557-8}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Wartburgkreis|Behringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Renaissancebauwerk in Thüringen|Behringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Hörselberg-Hainich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wangenheim (Adelsgeschlecht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal im Wartburgkreis]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Altsprachenfreund</name></author>
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