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	<title>Schloss Azay-le-Ferron - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T20:14:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Azay-le-Ferron&amp;diff=1704824&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alois3033: Cravant -&gt; Crevant</title>
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		<updated>2026-01-31T14:16:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cravant -&amp;gt; Crevant&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Azay Le Ferron 01 2009.jpg|mini|Schloss Azay-le-Ferron; zu sehen sind links der Turm aus dem 15. sowie die Flügel aus dem 17. und aus dem 18. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Azay Le Ferron 02 2009.jpg|mini|Blick auf den formalen Garten am Schloss mit dem Landschaftsgarten im Hintergrund]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Chateau d&amp;#039;Azay-le-Ferron Topiary.JPG|mini|[[Topiari]]garten mit Bäumen, deren Form an Schachfiguren erinnert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Chateau d&amp;#039;Azay-le-Ferron French Garden.JPG|mini|Teil des Französischen Gartens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Azay-le-Ferron&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gehört zur französischen Gemeinde [[Azay-le-Ferron]] im [[Département Indre]] in der Region [[Centre-Val de Loire]]. Eine [[Burg]] aus dem 15. Jahrhundert war der Ursprung für das im 17. Jahrhundert errichtete [[Schloss (Architektur)|Schloss]], das im 19. und 20. Jahrhundert erneuert wurde. Zu der Anlage gehört ein [[Landschaftspark]], ein [[Barockgarten|Garten im französischen Stil]] und in Form geschnittene [[Eiben]]. Eigentümerin ist die Stadt [[Tours]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schloss steht samt dem zugehörigen [[Schlosspark]] seit dem 25. Januar 1950 als [[Monument historique]] unter [[Denkmalschutz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Base Mérimée|PA00097268|Schloss Azay-le-Ferron}}, abgerufen am 20.&amp;amp;nbsp;Juli 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche Burg wurde von [[Prégent Frotier]] im späten fünfzehnten Jahrhundert auf einem Areal errichtet, das im 13. Jahrhundert [[Nicolas Turpin de Crissé]] gehörte und ab 1412 Teil der [[Baron]]ie Preuilly war. Einer der alten Türme von 1496 ist immer noch vorhanden und wurde in die Anlage aus dem 17. Jahrhundert integriert.&amp;lt;ref&amp;gt;Véronique Moreau: &amp;#039;&amp;#039;Le Château d’Azay-le-Ferron&amp;#039;&amp;#039;, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1560 kam das Schloss an die Familie von Louis I. de Crevant und blieb bis zum Ende des 17. Jahrhunderts in deren Besitz. Zu den Eigentümern gehörten über die Jahrzehnte unter anderem: [[César de Bourbon, duc de Vendôme]], Sohn von König [[Heinrich IV. (Frankreich)|Heinrich IV.]] und seiner [[Mätresse]] [[Gabrielle d’Estrées]], der durch königliches [[Dekret]] Baron von Preuilly wurde, sowie Louis IV. de Crevant, ein Marschall in der Armee [[Ludwig XIV.|Ludwigs XIV.]] 1638 wurde der &amp;#039;&amp;#039;Pavillon Franz I.&amp;#039;&amp;#039; mit seinen beiden Flügeln errichtet. Um den wohnlichen Charakter zu betonen, wurden auch in die Mauern des alten Turms einige Fenster eingefügt.&amp;lt;ref&amp;gt;Véronique Moreau: &amp;#039;&amp;#039;Le Château d’Azay-le-Ferron&amp;#039;&amp;#039;, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die neuen Gebäude tragen als Zier den Salamander König [[Franz I. (Frankreich)|Franz’ I.]] und den [[Hermelin]] von [[Claude de France]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1699 wurde die Baronie von Louis-Nicolas Le Tonnelier de Breteuil gekauft. Seine Tochter, Gabrielle-Emilie, war von 1733 bis 1737 die Geliebte [[Voltaire]]s. Die Familie Breteuil hat möglicherweise den Ostflügel angebaut, der ihr Wappen trägt. 1739 wurde das Schloss dann an Louis François de Gallifet veräußert, dem bis zur [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] eine ganze Reihe von Eigentümern folgte. Danach war das Schloss im Besitz zweier prominenter Waffenfabrikanten und gelangte 1852 schließlich in den Besitz von Victor and Antoine Luzarche. Ihre Nachkommen bewohnten das Anwesen bis Anfang des 20. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Erbin hinterließ das Anwesen testamentarisch der Stadt Tours. Schloss und Park stehen Besuchern offen. Die Innenausstattung umfasst Möbel, Kunstgegenstände und [[Bildwirkerei|Tapisserien]] aus dem 15. bis 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Park und Gärten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ursprüngliche Park wurde im 17. Jahrhundert angelegt und hatte eine Fläche von 50&amp;amp;nbsp;[[Hektar]]. Zehn Hektar davon umfasste der Landschaftspark, der Rest trug die Bezeichnung „Parc Agricole“ und diente vermutlich dem Obst- und Gemüseanbau. Einige Teile dieser frühen Gartenanlage sind noch vorhanden.&amp;lt;ref&amp;gt;Véronique Moreau: &amp;#039;&amp;#039;Le Château d’Azay-le-Ferron&amp;#039;&amp;#039;, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1856 ließ Antoine Luzarche auf einem Areal von 18&amp;amp;nbsp;Hektar einen französischen Landschaftsgarten anlegen, mit Ausblicken, Alleen und [[Boskett]]en. Der neue Park hatte außerdem ein [[Arboretum]] exotischer Bäume wie zum Beispiel kalifornische [[Mammutbäume|Sequoias]]. 1920 kam ein [[Barockgarten|formaler Garten „à la française“]] mit [[Broderie]]en und [[Topiari]]en hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1995 legte die [[Universität Tours|Université Françoise Rabelais]], Tours, in einem Teil des Parks einen Obstgarten mit Birnbäumen und Apfelbäumen an. Ab 1999 wurde entlang der Hauswände [[Spalier]]obst gezogen, zusammen mit Weinstöcken von 40 [[Rebsorte]]n. Im Jahr 2003 kam ein Rosengarten mit 168 Rosensträuchern hinzu, und 2008 ein Weg, der die Entwicklung der Rose von der Römerzeit bis zur Gegenwart veranschaulicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Véronique Moreau: &amp;#039;&amp;#039;Le Château d’Azay-le-Ferron&amp;#039;&amp;#039;, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{bibISBN|208012062X|Seite=605–606}}&lt;br /&gt;
* Véronique Moreau, Jeane Rejasse, Jean-Pierre Couturier: &amp;#039;&amp;#039;Le Château d’Azay-le-Ferron&amp;#039;&amp;#039;. M. G. Editions, Sandillon 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Château d&amp;#039;Azay-le-Ferron|Schloss Azay-le-Ferron}}&lt;br /&gt;
* [http://www.chateau-azay-le-ferron.com/ Offizielle Website des Chateau d’Azay-le-Ferron]&lt;br /&gt;
* [http://www.culture.gouv.fr/public/mistral/memoire_fr?ACTION=CHERCHER&amp;amp;FIELD_5=LBASE&amp;amp;VALUE_5=PA00097268 Fotos aus der Base Mémoire]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=46/51/04/N|EW=01/04/12/E|type=landmark|region=FR-36}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Centre-Val de Loire|AzayleFerron]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monument historique im Département Indre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Azayleferron]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monument historique seit 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monument historique (Schloss)|Azay-le-Ferron]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Département Indre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Azay-le-Ferron]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alois3033</name></author>
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