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	<title>Schloss Arnstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-05-30T06:39:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Schloss Arnstein in Eichenberg. Schloss Arnstein ist auch eine Bezeichnung der [[Burg Arnstein (Unterfranken)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Schloss Arnstein&lt;br /&gt;
|Bild = Arnstein 01.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Schloss Arnstein; im Hintergrund links die [[Burg Hanstein]]&lt;br /&gt;
|Alternativname = Burg Arnstein&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = um 1149&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg, Schloss&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Erhalten oder wesentliche Teile erhalten, Privatbesitz&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Adlige&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale =&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname =&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 51/21/36.1/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 9/54/27.2/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-HE&lt;br /&gt;
|Poskarte =&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 263&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NHN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Arnstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein aus einer ursprünglich [[Gotik|spätgotischen]] Burg hervorgegangenes, mehrfach umgestaltetes Herrenhaus in der Gemarkung [[Eichenberg (Neu-Eichenberg)|Eichenberg]] der Gemeinde [[Neu-Eichenberg]] im [[Nordhessen|nordhessischen]] [[Werra-Meißner-Kreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Das Schloss steht 1,3&amp;amp;nbsp;km südsüdöstlich des Ortsteils Eichenberg&amp;amp;nbsp;Dorf und 2&amp;amp;nbsp;km südsüdwestlich des Ortsteils Eichenberg&amp;amp;nbsp;Bahnhof auf einem schmalen Höhenrücken ({{Höhe|263|DE-NHN|link=true}}),{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} der sich südöstlich oberhalb des von Eichenberg kommenden [[Werra]]-Zuflusses [[Karlsbach (Werra)|Karlsbach]] erhebt; südwestlich des teils bewaldeten Höhenrückens mündet ein Bach aus Südosten kommend in den Karlsbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nordwestlich unterhalb des Höhenrückens verlaufen ein gemeinsamer Abschnitt der Bundesstraßen [[Bundesstraße 80|80]] und [[Bundesstraße 27|27]], die [[Bahnstrecke Halle–Hann. Münden]] und die Werratalstrecke der [[Hannöversche Südbahn|Hannöverschen Südbahn]] ([[Kassel]]–[[Hann. Münden]]–Eichenberg–[[Göttingen]]). Südöstlich unterhalb führt die [[Bahnstrecke Göttingen–Bebra]] vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche Burganlage stammt wohl aus dem 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert und wurde vermutlich als Grenzburg gegen [[Herzogtum Braunschweig-Lüneburg|Braunschweig]] und gegen das [[Kurmainz|mainzische]] [[Eichsfeld]] errichtet. Als Erbauer im Jahre 1149 wird ein Arnold [[Berlepsch (Adelsgeschlecht)|von Berlepsch]] genannt, der auch Namensgeber der Burg gewesen sei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Christian Friedrich Hempel]] |Titel=Allgemeines Europäisches Staats-Rechts-Lexicon |Band=4 |Verlag=Spring&amp;#039;s Erben u. Garbe |Ort=[[Frankfurt am Main|Frankfurt]] und [[Leipzig]] |Datum=1752 |Seiten=29 |Online=https://books.google.de/books?id=T9NfAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA29 |Abruf=2021-09-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Conrad Wiegand |Titel=Erdbeschreibung des Kurfürstenthums Heßen |Auflage=3 |Ort=[[Kassel]] |Datum=1826 |Seiten=98 |Online=https://books.google.de/books?id=BYwAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA98 |Abruf=2021-09-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Arnstein war wahrscheinlich einer der von dem Chronisten [[Johannes Rothe]] erwähnten „acht festen Plätze“ an der unteren Werra, die der [[Wettiner|wettinische]] Landgraf von Thüringen, [[Heinrich III. (Meißen)|Heinrich der Erlauchte]], in dem Vertrag mit [[Sophie von Brabant]] im Jahre 1264, mit dem der [[Thüringisch-hessischer Erbfolgekrieg|Thüringisch-hessische Erbfolgekrieg]] (1247–1264) beendet wurde, ihrem Sohn, dem Landgrafen [[Heinrich I. (Hessen)|Heinrich&amp;amp;nbsp;I.]] von [[Landgrafschaft Hessen|Hessen]], im Gegenzug für dessen Verzicht auf weitere Erbansprüche in [[Thüringen]] übereignete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg war danach mehrfach verpfändet. So sind im Jahre 1337 die Herren von [[Burgruine Rusteberg|Rusteberg]] als Pfandbesitzer erwähnt. Sie betätigten sich allerdings vom Arnstein aus als [[Raubritter]] und brachten dadurch den Mainzer Erzbischof [[Heinrich III. von Virneburg]] und den Landgrafen von Hessen gegen sich auf. Diese beiden schlossen sich 1342 zusammen, um die Rusteberger zu bestrafen. Die Rusteberger wurden vom Arnstein vertrieben, und an ihre Stelle traten die Herren von Berlepsch. Eine Urkunde aus dem Jahr 1366 bezeugt eine bevorzugte Verleihung der [[Pfand (Recht)|Pfandschaftsgelder]] seitens des hessischen Landgrafen an die von Berlepsch, um weitere Bauten auf dem Arnstein zu errichten. Eine Urkunde aus dem Jahre 1371 erwähnt als Pfandinhaber der Burg Arnstein Arnold und Hans von Berlepsch, Odomar [[Bodenhausen (Adelsgeschlecht)|von Bodenhausen]] und dessen Gemahlin Mechthild von Rusteberg, sowie die Brüder Thilo und Heinrich von Rusteberg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLücke&amp;quot; /&amp;gt; Die Burg wurde 1396 zerstört, aber wieder aufgebaut. Ab 1434 war sie landgräflich-hessisches [[Lehnswesen|Lehen]] der Herren von [[Bodenhausen (Adelsgeschlecht)|Bodenhausen]], die durch Heirat und Erbschaft die Nachfolge der in den dreißiger Jahren des 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts in männlicher Linie ausgestorbenen Rusterberger antraten und das Anwesen bis zu ihrem Konkurs 1938 in Besitz hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1600 wurde die Burg abgebrochen und das dreistöckige, schlossartige [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]] errichtet. Im Jahr 1623, im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]], wurde dieses durch [[Johann t’Serclaes von Tilly|Tilly’sche]] Truppen verwüstet. Um 1750 war das Herrenhaus bereits sehr verfallen. Die völlige Zerstörung erfolgte 1760, im [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieg]], durch die französische Besatzung und [[Preußen|preußische]] [[Artillerie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Anlage ==&lt;br /&gt;
Beim Neuaufbau der stark verfallenen Gebäude Anfang des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurde aus dem mächtigen spätmittelalterlichen Baukörper ein zweigeschossiges Schloss mit [[Mansarddach]], dem um 1804 ein [[Terrasse (Landwirtschaft)|Terrassengarten]] angefügt wurde. Das Schloss ist ein weitgehend einheitlicher, rechteckiger [[Mauerwerk#Bruchsteinmauerwerk|Bruchsteinbau]] mit [[Lisene#Verwendung|Eckquaderung]] und einem [[Barock|barocken]] Portal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Schloss nördlich vorgelagert ist ein großer zweiflügeliger Gutshof aus dem 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. An den beiden Seiten der dem Gutshof zugewandten Schmalseite befinden sich je ein kleiner Pavillon aus der Umbauphase um 1600 mit massivem Untergeschoss und einem [[Fachwerkhaus|Fachwerk]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;obergeschoss mit ornamentierter Schwelle und ornamentierten Füllhölzern, von denen der linke (westliche) als Torhaus dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1981 erwarb Horst-Alexander von [[Einsiedel (Adelsgeschlecht)|Einsiedel]]-Syhra das Schloss, der auch das [[Amtshaus Koldingen]] übernahm. Die heute ungepflegte Anlage befindet sich in Privatbesitz. Eine Besichtigung ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rudolf Knappe: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Burgen in Hessen. 800 Burgen, Burgruinen und Burgstätten.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Wartberg-Verlag, Gudensberg-Gleichen 2000, ISBN 3-86134-228-6, S.&amp;amp;nbsp;48.&lt;br /&gt;
* Heinrich Reimer: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon für Kurhessen,&amp;#039;&amp;#039; Veröffentlichungen der [[Historische Kommission für Hessen|Historischen Kommission für Hessen]], Bd. 14, N.G. Elwert, Marburg 1974 (Unveränderter Neudruck der 1. Ausgabe Marburg 1926), ISBN 3-7708-0510-0 (geb.) ISBN 3-7708-0509-7 (brosch.)&lt;br /&gt;
* Peer Zietz: &amp;#039;&amp;#039;Kulturdenkmäler in Hessen: Werra-Meißner-Kreis III, Altkreis Witzenhausen&amp;#039;&amp;#039; ([[Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland]]), Vieweg, Braunschweig/Wiesbaden 1996, ISBN 3-528-06228-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Ebidat|8023|Arnstein|Stefan Eismann}}&lt;br /&gt;
* [https://schloesser.gnm.de/wiki/Eichenberg,_Burg_Arnstein &amp;#039;&amp;#039;Eichenberg, Burg Arnstein&amp;#039;&amp;#039;] im Wiki des Projekts „Renaissanceschlösser in Hessen“ am Germanischen Nationalmuseum&lt;br /&gt;
* [https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/showItemsList.action?nodeId=g55541 Historische Karte von Schloss Arnstein] aus dem Hessischen Staatsarchiv Marburg auf arcinsys.hessen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLücke&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Heinrich Lücke]] |Titel=Burgen, Schlösser und Herrensitze im Gebiete der unteren Werra. Heft&amp;amp;nbsp;2 |Verlag=Verlag von H. Lücke |Ort=Parensen |Datum=1924 |Seiten=92}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Werra-Meißner-Kreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1264247532|VIAF=2240166007123375590008}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Werra-Meißner-Kreis|Arnstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg im Werra-Meißner-Kreis|Arnstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Neu-Eichenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Neu-Eichenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlepsch (Adelsgeschlecht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodenhausen (Adelsgeschlecht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Arnstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Arnstein]]&lt;/div&gt;</summary>
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