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	<title>Schloss Arenfels - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T02:20:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Arenfels&amp;diff=809251&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mondra Diamond: Vorlagenfix (u. a. Datumsfehler), Kleinkram</title>
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		<updated>2026-03-10T10:25:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagenfix (u. a. Datumsfehler), Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schloss Arenfels am 04.10.2020.jpg|mini|Schloss Arenfels, Luftbild]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Arenfels Südansicht 2.jpg|mini|hochkant=1.2|Schloss Arenfels, Südseite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Arenfels&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, früher auch &amp;#039;&amp;#039;Schloss Arienfels&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Schloss Argenfels&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kunstfreund.eu/Bad-Hoenningen-Schloss-Argenfels-Ansicht-von-Hoenningen-und-dem-Schlosse-Argenfels |titel=Bad Hönningen. - Schloss Argenfels. - &amp;quot;Ansicht von Hönningen und dem , 50,00 € |sprache=de |abruf=2026-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christian Meichelt |url=https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schloss_Argenfels.jpg |titel=Deutsch: Altkolorierter Aquatintastich von Christian Meichelt nach Vorlage von J.A. Lasinsky um 1830 |datum=1830 |abruf=2026-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.abebooks.de/kunst-grafik-poster/Castle-Argenfels-Schloss-Argenfels-Ansicht-Bad/22655477961/bd |titel=Castle of Argenfels. Schloss zu Argenfels. Ansicht auf Bad Hönningen und den Rhein in der Ferne. Stahlstich von Stokes nach Tombleson um 1830 von William Tombleson (1795-1846), britischer Maler, Zeichner, Stahlstecher und Verleger; J. Stokes: (1830) 1., Signatur des Verfassers Kunst&amp;amp;nbsp;/&amp;amp;nbsp;Grafik&amp;amp;nbsp;/&amp;amp;nbsp;Poster {{!}} historicArt Antiquariat &amp;amp; Kunsthandlung |sprache=de |abruf=2026-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; genannt, ist eine [[Schloss (Architektur)|Schlossanlage]] oberhalb von [[Bad Hönningen]] in [[Rheinland-Pfalz]], die auf eine [[Mittelalter|mittelalterliche]] Burg aus dem 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zurückgeht. Das Schloss erhielt seine heutige äußere Gestalt in der Zeit von 1849 bis 1855, in der es unter der Leitung des Kölner Dombaumeisters [[Ernst Friedrich Zwirner]] im Stil der [[Neugotik]] umfassend verändert wurde. Aufgrund seiner 365&amp;amp;nbsp;Fenster, 52&amp;amp;nbsp;Türen und 12 Türme erhielt es den Beinamen „Schloss des Jahres“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit November 2023 ist über das Schloss das Kinderbuch &amp;#039;&amp;#039;Anton – Das Schlossgespenst von Arenfels&amp;#039;&amp;#039; erhältlich. Geschrieben und illustriert wurde das Buch von Ivo Vajler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Arenfels, Westseite.jpg|mini|Schloss Arenfels, Westseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Arenfels vom gegenüberliegendem Rheinufer.jpg|mini|Schloss Arenfels vom gegenüberliegenden Rheinufer (2022)]]&lt;br /&gt;
Die zweiteilige Anlage besteht aus einem dreiflügeligen Hauptschloss in [[Hufeisenform]], das zur [[Rhein]]seite im Süden offen ist, und einer nördlich vorgelagerten [[Vorburg]] mit Wirtschaftsgebäuden. Diese zweigeschossigen Ökonomiebauten aus dem 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert dienten als [[Remise]]n und Stallungen. Ihre Erdgeschosse weisen [[Eisen|eiserne]] Unterzüge über [[Säule]]n sowie neugotisches [[Maßwerk]] auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;custodis16&amp;quot;&amp;gt;Paul-Georg Custodis: &amp;#039;&amp;#039;Preußen an Rhein und Mosel&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Kunststätten.&amp;#039;&amp;#039; Heft&amp;amp;nbsp;561). Rheinischer Verein, Köln 2015, S.&amp;amp;nbsp;16.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Vorgängerbau des neugotischen Hauptschlosses mit seinen vier Geschossen erinnert nur noch ein [[Renaissance]]giebel an der westlichen Fassade. Ein hoher Turm mit [[Helm (Architektur)|Kegelhelm]] und neugotisch gearbeiteter Steinspitze ragt aus dem Mittelflügel des Schlosses empor. West- und Ostflügel des Schlosses sind an ihren Südenden jeweils durch einen [[Staffelgiebel|Treppengiebel]] mit Steinfiguren abgeschlossen, die von dem Kölner Dombildhauer [[Christian Mohr (Bildhauer)|Christian Mohr]] gefertigt wurden. Der Giebel des Westflügels zeigt eine Statue [[Jeanne d’Arc]]s, während die Steinfiguren des Giebels am Ostflügel [[Gottfried von Bouillon]] und [[Richard Löwenherz]] darstellen. Das [[Portal (Architektur)|Portal]] im nördlichen Mitteltrakt trägt einen Balkon, dessen steinerne Brüstung das Wappen der Familie von [[Westerholt (Adelsgeschlecht)|Westerholt]]-Gysenberg zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gesamte Schlossgebäude trägt einen Putz, der an der rheinwärtigen Seite in den Jahren von 2000 bis 2003 nach altem Vorbild teilweise erneuert wurde und eine helle Ockerfarbe besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren befanden sich die Räume der Familie im Erdgeschoss, während im ersten Obergeschoss Repräsentationsräume lagen. Noch heute ist viel der architektonischen Raumausstattung im Stil der Neugotik erhalten. Dazu zählt neben dem [[Rittersaal]] und Marmor- sowie [[Wedgwoodware|Wedgwoodkamine]] auch eine drei Stockwerke verbindende Treppe aus [[Gusseisen]], die nach Entwürfen von Christoph Stephan in der [[Sayner Hütte]] gefertigt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;custodis16&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Die Anfänge ===&lt;br /&gt;
In den Jahren 1258 und 1259 errichteten Heinrich&amp;amp;nbsp;II. von [[Isenburg (Adelsgeschlecht)|Isenburg]] (1213–1287) oder sein Sohn Gerlach (urkundlich 1246–1303) auf einem Felsplateau über dem Rhein eine erste Wehranlage,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hellmuth Gensicke]]: &amp;#039;&amp;#039;Landesgeschichte des Westerwaldes.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Historische Kommission für Nassau, Wiesbaden 1999, ISBN 3-922244-80-7, S.&amp;amp;nbsp;294.&amp;lt;/ref&amp;gt; die von ihren Ausmaßen wesentlich kleiner war als das heutige Schloss. Das Baumaterial für diese [[Burg]] konnte vor Ort direkt aus dem Fels gewonnen werden. An der Südseite wurden die Gebäude durch einen tiefen [[Halsgraben]] gesichert, während der Bergfried die Nordost-Seite schützte. Im Innenhof der Anlage befand sich ein tiefer Ziehbrunnen, dessen Schacht bis zum Grundwasserspiegel des Rheins hinabreichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urkundlich erstmals erwähnt wird das heutige Schloss Arenfels als „Burg Arenvelz“ in einer Bürgschaftserklärung des [[Gerlach I. (Limburg)|Gerlach von Isenburg]] für Gräfin [[Mechthild von Sayn]] vom 6. August 1259.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Willscheid: &amp;#039;&amp;#039;Schloss Arenfels und seine Bewohner. Zur 750-Jahrfeier am 4.&amp;amp;nbsp;September 2009.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Heimat-Jahrbuch des Landkreises Neuwied.&amp;#039;&amp;#039; 2011, ISBN 978-3-9809797-8-8, S.&amp;amp;nbsp;79–89.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Burg des 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts ist mit Ausnahme des ummauerten Bergfriedsockels heute nichts mehr erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Linie Isenburg-Arenfels 1371 erlosch, kam die Burg anschließend an das [[Kurtrier|Kurfürstentum Trier]], das die Anlage als [[Lehnswesen|Lehen]] an die Familie von Isenburg-Grenzau vergab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Renaissanceschloss ===&lt;br /&gt;
[[Datei:ArenfelsRenaissanceschloss.jpg|mini|Gemälde des Schlosses mit dem Bauzustand von etwa 1670]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Argenfels.jpg|mini|Stich um 1830 von [[Christian Meichelt]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter [[Graf]] [[Salentin von Isenburg|Salentin von Isenburg-Grenzau]] erfolgte in der zweiten Hälfte des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts der Umbau der Burg zu einem Schloss. Salentin ließ einen Ostflügel im Stil der Renaissance errichten und ihn durch einen Mittelflügel mit dem bereits vorhandenen Westflügel verbinden. Weil eine militärische Nutzung der Anlage nicht mehr gegeben war, wurden während der Bauarbeiten alte, wehrhafte Teile der Burg entfernt oder umgebaut: Der Halsgraben wurde zugeschüttet, während der alte Bergfried in den Mittelflügel integriert wurde. Durch die fehlende Befestigung konnten schwedische Truppen deshalb das Schloss während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] leicht einnehmen und besetzten es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als mit [[Ernst von Isenburg-Grenzau]] 1664 der letzte männliche Vertreter dieser Linie starb, zog der Trierer [[Erzbischof]] [[Karl Kaspar von der Leyen]] das Schloss als erledigtes Lehen ein und belehnte 1670 schließlich einen Verwandten, den [[Freiherr]]n Johann Carl Caspar von der Leyen zu Adendorf, mit dem Schloss und der dazugehörigen [[Herrschaft (Territorium)|Herrschaft]]. Johann Carl Caspar ließ die heutigen Wirtschaftsgebäude nördlich des Schlosses errichten und baute die Anlage mit beachtlichem Aufwand zur bevorzugten Sommerresidenz seiner Familie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des [[Holländischer Krieg|Französisch-Niederländischen Krieges]] war Schloss Arenfels durch den [[Marschall von Frankreich|französischen Marschall]] [[Henri de La Tour d’Auvergne, vicomte de Turenne|Henri de La Tour d’Auvergne]] besetzt, der zu jener Zeit die französische Armee am Niederrhein befehligte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umbau im Stil der Neugotik ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Arenfels-Sammlung Duncker (5365544).jpg|mini|Alte [[Lithografie]] mit dem Baubestand nach der Umgestaltung im Stil der Neugotik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schloss und Herrschaft Arenfels verblieben bis 1848 im Besitz derer von der Leyen, doch fehlten der Familie seit Beginn des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts die Geldmittel, um die Anlage ausreichend zu erhalten. Die Folge war der allmähliche Verfall der Gebäude. Um die finanziellen Schwierigkeiten zu beheben, verkaufte die seit 1809 in den Fürstenstand erhobene Familie das Schloss 1848 an den [[Graf|Reichsgrafen]] [[Friedrich von Westerholt und Gysenberg|Friedrich Ludolf von Westerholt-Gysenberg]], der die heruntergekommenen Gebäude ab 1849 instand setzen ließ, um sich dort anschließend mit seiner Frau Johanna von Charlé niederzulassen. Für die Bauarbeiten engagierte er den Kölner Dombaumeister [[Ernst Friedrich Zwirner]], der die Anlage in den Jahren 1852–1858 nach englischen und mittelalterlich-deutschen Vorbildern im Stil der Neugotik völlig umgestaltete. Die umfassende Veränderung war eigentlich nicht im Sinne des Bauherrn, der zu Beginn nur die Sanierung des Renaissanceschlosses im Sinn hatte. Doch Zwirner gelang es ein ums andere Mal, Ludolf Friedrich von Westerholt-Gysenberg von seinen Plänen der weitreichenden Umgestaltungen zu überzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1852 waren die Instandsetzung und der Umbau des Ostflügels abgeschlossen, woran sich 1853 die Umgestaltung des Mittelflügels anschloss. 1854 erfolgte der Bau des heutigen Bergfrieds bis zum abschließenden Zinnenkranz, der 1859 seinen Helm mit steinerner Spitze erhielt. Den Abschluss der Bauarbeiten im gleichen Jahr markierten der Ausbau des Westflügels sowie der Bau der zahlreichen kleinen Türmchen an der Fassade. Zwirner gestaltete auch das Innere des Schlosses vollkommen neu. Die Arbeiten dazu dauerten bis 1858. Die zu Beginn veranschlagten Kosten von 30.000 Talern waren am Ende auf 135.000 Taler angewachsen. Obwohl Schloss Arenfels heute zu den herausragenden Beispielen der rheinischen Neugotik gezählt wird, zeigt ein Zitat Ludolf Friedrichs von Westerholt-Gysenberg, dass Zwirners Bauwerk bei ihm nicht auf uneingeschränkte Gegenliebe stieß: &amp;#039;&amp;#039;„Um das unwiederbringlich zerstörte Renaissanceschloss wird es schade sein! Nur dass viele Kunst-Banausen das Schloss schön finden, gibt mir etwas Trost.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.rheinischersagenweg.de/bad-hoenningen/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Die &amp;quot;Zerstörung&amp;quot; von Schloss Arenfels&amp;#039;&amp;#039;|wayback=20090504110358}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ab dem 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Der Architekt und Burgenforscher [[Bodo Ebhardt]] führte ab 1931 umfassende Baubestandsaufnahmen am Schloss Arenfels durch, das anschließend unter seiner Leitung instand gesetzt wurde. Doch im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden die Gebäude wieder stark beschädigt. Im Zuge der Kämpfe um die Brücke von Remagen wurde das Schloss acht Tage lang von amerikanischer Artillerie beschossen und trug schwere Schäden davon. So waren der Bergfried und die beiden neugotischen Giebel zur Rheinseite einsturzgefährdet, und die Galerie des Bergfrieds war in Teilen vernichtet. Der Dachstuhl des Westflügels war abgebrannt, und auch die Dachstühle der beiden anderen Gebäudeflügel waren zum Teil beschädigt. Am 15.&amp;amp;nbsp;März 1945 wurde das Schloss an die Amerikaner übergeben. Als diese die Anlage nach acht Wochen Besatzung wieder räumten, war sie geplündert und stark verschmutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden taten Umwelteinflüsse ihr Übriges, um die Bausubstanz zu schädigen. Zwar wurden nach dem Krieg durch die Eigentümer zahlreiche Reparaturen durchgeführt, sie konnten aber nicht alle nötigen bausichernden Arbeiten ausführen lassen. Das [[Landesamt für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz]] initiierte deshalb im Jahr 2000 ein Sanierungsprogramm, das vor allem die Steinschäden der Bausubstanz beseitigen soll und bis heute andauert. Die bisherigen Arbeiten der Sanierung umfassen unter anderem die Sicherung der neugotischen Giebel, das Auftragen des neuen Verputzes und den Austausch der stark beschädigten Jeanne-d’Arc-Statue durch eine Kopie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während zahlreiche Möbelstücke schon in den Wirren des Zweiten Weltkriegs verloren gingen, wurden 1951 die beachtliche Waffensammlung und die wertvollen Bücher der Schlossbibliothek versteigert. Die 6.500 Bücher befinden sich heute im Besitz des Stadtarchivs Bottrop und wurden zwischen 1999 und 2011 erschlossen und weitgehend restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ehemaliger Eigentümer des Schlosses Arenfels war Antonius Freiherr [[Geyr (Adelsgeschlecht)|Geyr von Schweppenburg]],&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Fenstermacher: &amp;#039;&amp;#039;Jetzt gibt es Führungen. Tour durchs Schloss Arenfels räumt mit falschen Mythen auf.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Rhein-Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe vom 14.&amp;amp;nbsp;August 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; ein Enkel von Fritz Graf Westerholt-Arenfels (†&amp;amp;nbsp;1951) und Sohn von Theodor Kuno Geyr von Schweppenburg (*&amp;amp;nbsp;8.&amp;amp;nbsp;August 1918; †&amp;amp;nbsp;14. September 2015) sowie Wilhelmine Gräfin Westerholt-Arenfels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2020 wird Schloss Arenfels als Veranstaltungslocation und Hotel betrieben. Es kann für Hochzeiten, Tagungen und Filmaufnahmen genutzt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;home&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schloss-arenfels.com/ |titel=Website des Schlosses |werk=Schloss Arenfels |hrsg=Benedikt Feltens Events |datum=2022 |sprache=de |abruf=2022-07-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2021 wurde Christian Runkel aus Rheinbrohl neuer Eigentümer der Schlossanlage.&amp;lt;ref name=&amp;quot;home&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Paul-Georg Custodis: &amp;#039;&amp;#039;Schloss Arenfels bei Bad Hönningen am Rhein. Skizzen zur Baugeschichte, zur Bedeutung und zu den jüngsten Restaurierungen.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Rheinische Heimatpflege]].&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang&amp;amp;nbsp;39, Nr.&amp;amp;nbsp;1, 2002, {{ISSN|0342-1805}}, S.&amp;amp;nbsp;1–11.&lt;br /&gt;
* Paul-Georg Custodis: &amp;#039;&amp;#039;Schloss Arenfels bei Bad Hönningen am Rhein&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Rheinische Kunststätten]].&amp;#039;&amp;#039; Heft&amp;amp;nbsp;486). Rheinischer Verein, Köln 2005, ISBN 3-88094-925-5.&lt;br /&gt;
* Paul-Georg Custodis: &amp;#039;&amp;#039;Sicherung eines bedrohten Denkmals. Das neugotische Schloss Arenfels bei Bad Hönningen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Baudenkmäler in Rheinland-Pfalz.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang&amp;amp;nbsp;57, Nr.&amp;amp;nbsp;2, Mainz am Rhein 2003, {{ISSN|1614-4619}}, S.&amp;amp;nbsp;46–47.&lt;br /&gt;
* [[Bodo Ebhardt]]: &amp;#039;&amp;#039;Schloss Arienfels bei Hönningen am Rhein. Der Bau und seine Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Burg-Verlag, Marksburg bei Braubach am Rhein 1932.&lt;br /&gt;
* Hartmut Kahmen: &amp;#039;&amp;#039;Herdringen, Arenfels, Moyland. Drei Schlossbauten Ernst Friedrich Zwirners.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation an der Universität Frankfurt am Main. Frankfurt am Main 1973.&lt;br /&gt;
* Heiko Laß: &amp;#039;&amp;#039;Der Rhein. Burgen und Schlösser von Mainz bis Köln.&amp;#039;&amp;#039; Michael Imhof, Petersberg 2005, ISBN 3-937251-64-2, S.&amp;amp;nbsp;123.&lt;br /&gt;
* Heinrich Neu, Hans Weigert: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kreises Neuwied&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz]].&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;16, Abt.&amp;amp;nbsp;2). L. Schwann, Düsseldorf 1940, S.&amp;amp;nbsp;56–60.&lt;br /&gt;
* Alexander Thon, Stefan Ulrich: &amp;#039;&amp;#039;„… wie ein Monarch mitten in seinem Hofstaate thront.“ Burgen am unteren Mittelrhein.&amp;#039;&amp;#039; Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 2010, ISBN 978-3-7954-2210-3, S.&amp;amp;nbsp;12–17.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* [https://www.schloss-arenfels.com/ Website des Schlosses]&lt;br /&gt;
* [https://www.rheinland360.de/wp-content/uploads/touren/nr/bad_hoe/gew/gas/sch_are/171014/index.html Virtuelle Tour durch die Schlossanlage]&lt;br /&gt;
* [https://www.bad-hoenningen.de/aktivitaeten/schloss-arenfels/ Schloss auf der Website von Bad Hönningen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50/31/19/N|EW=7/18/26/E|type=landmark|region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser am Mittelrhein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4718837-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss am Mittelrhein|Arenfels]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Landkreis Neuwied|Arenfels]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neugotisches Bauwerk in Rheinland-Pfalz|Arenfels]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal im Landkreis Neuwied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bad Hönningen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Adelsgeschlechts Isenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Adelsgeschlechts Westerholt|Arenfels]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Adelsgeschlechts Geyr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Arenfels]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mondra Diamond</name></author>
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