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	<title>Schloss Alteglofsheim - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T02:51:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Alteglofsheim&amp;diff=1349346&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;HerrAdams: link-fix, Bilder an passende Stellen verschoben, Gliederung</title>
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		<updated>2026-03-14T14:45:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;link-fix, Bilder an passende Stellen verschoben, Gliederung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Aerial image of Schloss Alteglofsheim (view from the southeast).jpg|mini|hochkant=1.3|Schloss Alteglofsheim von Südosten aus der Luft gesehen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Alteglolfsheim.jpg|mini|Außenansicht von Schloss Alteglofsheim]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Alteglofsheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt in der gleichnamigen [[Oberpfalz|oberpfälzischen]] Gemeinde [[Alteglofsheim]] im [[Landkreis Regensburg]] in [[Bayern]]. Die Anlage ist unter der Aktennummer D-3-75-113-1 als [[Denkmalschutz|denkmalgeschütztes]] [[Liste der Baudenkmäler in Alteglofsheim|Baudenkmal]] von Alteglofsheim verzeichnet. „Archäologische Befunde und Funde im Bereich des Schlosses Alteglofsheim mit dazugehöriger Kapelle St. Maria, Ökonomie und Gartenanlage, ehemals mittelalterliche Burg“ werden zudem als [[Bodendenkmal]] unter der [[Liste der Bodendenkmäler in Alteglofsheim|Aktennummer D-3-7039-0658]] geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der stattliche ehemalige [[Herrensitz]], der auf eine [[hochmittelalter]]liche [[Burg]]anlage, das &amp;#039;&amp;#039;Castrum Egelofsheim&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1240, zurückgeht, liegt innerhalb des Dorfes etwas von der Hauptstraße entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wening S025 Alteglofsheim, Schloss, von Osten.jpg|mini|Schloss Alteglofsheim nach einem Kupferstich von [[Michael Wening]] von 1726]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Alteglofsheim.PNG|mini|Lageplan von Schloss Alteglofsheim auf dem [[Bayerische Uraufnahme|Urkataster von Bayern]]]]&lt;br /&gt;
Der Name stammt vom Geschlecht der [[Eglofsheim]]er. Seit dem 10. Jahrhundert gab es hier eine Wasserburg mit einer dazugehörigen [[Hofmark]]. Die Burg wurde im Laufe der Jahrhunderte öfter um- und ausgebaut. Von 1480 bis (mindestens) 1573 waren die Freiherrn von Parsberg Besitzer von Burg und Hofmark Alteglofsheim (zuletzt: Ottheinrich von Parsberg zu Alteglofsheim, † 1573). 1659 brachte [[Johann Georg von Königsfeld|Johann Georg Freiherr von Königsfeld]] Gut Alteglofsheim käuflich an sich. 1685 wurde er [[Reichsgraf]]. [[Michael Wening]] berichtet über ihn, er habe „das Geschloß um einen neuen Trakt erweitert und mit Bauzierlichkeiten, mit gefälligen Malereien und anderen köstlichen Raritäten wohl eingerichtet und herausgeputzt“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Herbert Schindler (Kunsthistoriker)|Herbert Schindler]]: &amp;#039;&amp;#039;Schlösser im Donauland.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Unbekanntes Bayern.&amp;#039;&amp;#039; 1960, Nachdruck Oktober 1976, S. 94&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er überließ das Gut testamentarisch 1694 seinem Enkel [[Johann Georg von Königsfeld|Hans Georg Joseph Anton Maria Graf von Königsfeld]]. Dieser war Staats- und Konferenzminister des Kurfürsten [[Karl VII. (HRR)|Karl Albrecht]] und Erster Minister während dessen Zeit als Kaiser. Er ließ 1728 bis 1734 das Schloss noch einmal beträchtlich ausbauen und neu ausstatten. Sein Nachfolger Graf Christian Johann August von Königsfeld, kurfürstlicher Gesandter in Wien, baute 1780 den Nordflügel des Schlosses mit dem prunkvollen Speisesaal (Ovalsaal). 1810 erlosch das Geschlecht der Königsfelder. Es folgten als Besitzer die Freiherrn von Cetto, 1835 erwarb Fürst [[Maximilian Karl von Thurn und Taxis]] das Schloss. Die Fürsten von Thurn und Taxis verkauften es 1939 an einen Pfarrer, später kam es an seine Haushälterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kriegs- und Nachkriegszeit führten zu einer Zweckentfremdung des Schlosses, das immer mehr verfiel. 1973 erwarb es der [[Freistaat Bayern]] und stellte es 1980 der [[Universität Regensburg]] zur Verfügung. 1989 wurde das Schloss als Standort für die dritte bayerische Musikakademie festgelegt. Mit den Bauarbeiten begann man 1992. Im Juni 1999 nahm die Musikakademie hier ihren Betrieb auf. Das Schloss konnte nach den sich auf 55 Millionen Mark beziffernden Umbauten und Renovierungen im September 2000 durch Kultusminister [[Hans Zehetmair]] seiner neuen Bestimmung übergeben werden. Die im Frühjahr 2002 abgeschlossene Sanierung des Schlossparks kostete weitere 1,3 Millionen Mark. Eine Besichtigung des Schlosses ist nur für Gruppen nach Voranmeldung möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Alteglofsheim-Am-Schlosshof-11.jpg|mini|Schlosshof]]&lt;br /&gt;
Der spätgotische Anlagenkern mit dem 35 Meter hohen Bergfried im Westen stammt aus dem Anfang des 14. Jahrhunderts. Er überragt den hohen Giebel eines Baukörpers mit zwei runden Flankentürmchen des frühen 17. Jahrhunderts. Um 1680 lehnte man daran im Süden einen [[Gebäudeflügel|Trakt]] mit der zweischiffigen Kapelle im Untergeschoss. Um 1730 wurde er nach Westen verlängert, nachdem man im rechten Winkel zu ihm den von Süden nach Norden orientierten Flügel begonnenen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Stiegenhaus]] im alten Trakt wurde um 1730 im Stil des [[Rokoko]] ausgestattet. Hier befand sich das von Stuck umrahmte, später zerstörte Deckenfresko von [[Nikolaus Gottfried Stuber]], das den Götterhimmel darstellte. [[François de Cuvilliés der Ältere]] war Mitgestalter des Hauptgeschosses, von dessen beiden Erkerzimmern eines neben [[Bandelwerk]]stuck ein Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Endymion&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Diana&amp;#039;&amp;#039; von [[Cosmas Damian Asam]] besitzt. Im folgenden Saal befinden sich mehrere Deckengemälde, dessen mittleres das [[Urteil des Paris]] zum Thema hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Schönen Zimmer ===&lt;br /&gt;
An der Südseite befinden sich die acht so genannten &amp;#039;&amp;#039;Schönen Zimmer&amp;#039;&amp;#039;: Empfangssaal, Audienzzimmer, Schlafzimmer, Kabinett, Salon, Bibliothek, Speisezimmer und Teekabinett. Alle Räume haben elegante Stuckdecken, die von Cuvilliés entworfen und von [[Johann Baptist Zimmermann]] gestaltet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Deckengemälde des &amp;#039;&amp;#039;Roten Zimmers&amp;#039;&amp;#039; zeigt [[Hermes]], der [[Iuppiter|Jupiter]] und [[Io (Mythologie)|Jo]] das Haupt des [[Argos (Riese)|Argos]] bringt, das &amp;#039;&amp;#039;Grüne Zimmer&amp;#039;&amp;#039; die Göttin [[Venus (Mythologie)|Venus]], die [[Amor (Mythologie)|Amor]] einschläfert, aufweckt und mit einem Köcher ausrüstet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Decke Kaisersaal Alteglofsheim.jpg|mini|Stuckdecke Kaisersaal]]&lt;br /&gt;
=== Tafelzimmer, Kaisersaal ===&lt;br /&gt;
Die Decke des Kaisersaals ist das letzte noch erhaltene profane Werk des Stuckateurs [[Giovanni Battista Carlone (Stuckateur)|Giovanni Battista Carlone]]. Die vier Figuren stehen für die vier Erdteile Europa, Asien, Amerika und Afrika, sie symbolisieren den damaligen weltumfassenden Herrschaftsanspruch des Hauses Österreich.&lt;br /&gt;
Mittelpunkt der Deckengestaltung ist das Jakob Heybel zugeschriebene Tafelbild, das Kaiser [[Leopold I. (HRR)|Leopold I.]] und seine Gemahlin Eleonore als Jupiter und Juno auf einem Adler sitzend und von den übrigen Reichsfürsten, Familienmitgliedern des Hauses Habsburg und den Adeligen, die sich im Kampf gegen die [[Zweite Wiener Türkenbelagerung|Türken vor Wien 1683]] besonders hervorgetan haben, u.&amp;amp;nbsp;a. der französische König [[Ludwig XIV.]] umgeben. Auf vier kleineren Gemälden sind die Geburt der Venus, Venus und [[Mars (Mythologie)|Mars]], [[Boreas]] und Orithya sowie Rinaldo und Armida zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Asam-Salettl ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cosmas Damian Asam 001.jpg|mini|hochkant=1.3|Das Deckenfresko von [[Cosmas Damian Asam]]]]&lt;br /&gt;
Im nördlichen Trakt befindet sich der von den [[Brüder Asam|Brüdern Asam]] gestaltete zweigeschossige &amp;#039;&amp;#039;Ovalsaal&amp;#039;&amp;#039; (Asam-Salettl), in den ein festliches Treppenhaus führt. Über üppigem Dekorationsschmuck und Gemälden mit Stillleben und Jagdstücken erhebt sich Cosmas Damian Asams Deckengemälde mit [[Apoll]] auf dem Sonnenwagen. Vor ihm fliehen die Mächte der Nacht, über ihm sind Mars und Venus zu sehen. Am Rand des Bildes hat sich Asam selbst als Jäger mit einem erhobenen Glas Bier verewigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Andreas Boos]]: &amp;#039;&amp;#039;Burgen im Süden der Oberpfalz – Die früh- und hochmittelalterlichen Befestigungen des Regensburger Umlandes&amp;#039;&amp;#039;. Universitätsverlag Regensburg 1998, ISBN 3-930480-03-4, S. 91–98.&lt;br /&gt;
* [[Peter Morsbach]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Lustgarten von Schloß Alteglofsheim. Zum Beginn der französischen Gartenkunst in Bayern&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Die Gartenkunst]] 6 (1/1994), S. 69–88.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://burgenseite.de/html/alteglofsheim.html Schloss Alteglofsheim auf burgenseite.de]&lt;br /&gt;
* {{AlleBurgen|5806|Schloss Alteglofsheim, Alt-Eglofsheim}}&lt;br /&gt;
* [http://www.alteglofsheim.de/Ortsplan/Historie/historie.html Geschichte Alteglofsheims]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Regensburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=48/55/6/N|EW=12/12/17/E|type=landmark|elevation=359|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Alteglofsheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Alteglofsheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Alteglofsheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Landkreis Regensburg|Alteglofsheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayerische Denkmalschutzmedaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Alteglofsheim]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;HerrAdams</name></author>
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