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	<title>Schloss Aigen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|behandelt das Schloss in Salzburg. Siehe auch: [[Schloss Aigen (Atzbach)]] bzw. [[Schloss Aigen am Inn]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Aigen Salzburg 01.jpg|mini|hochkant|Kirche und Schloss Aigen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Aigen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein alter Adelssitz im Süden der Stadt [[Salzburg]] und Namensgeber für den heutigen Stadtteil [[Aigen (Salzburg)|Salzburg-Aigen]]. Es befindet sich von Grünland umgeben am Fuß des [[Gaisberg (Salzburg)|Gaisbergs]]. Das Anwesen steht seit 1921 im Besitz der [[Revertera-Salandra|Familie Revertera]]. Das Schloss selbst ist derzeit unbewohnt und wird gegenwärtig grundlegend renoviert, der Eigentümer bewohnt Teile der gut renovierten Nebengebäude des Schlosses. Ein Nebengebäude im Norden beherbergt das [[Gault-Millau|Haubenlokal]] „Gasthof Schloss Aigen“. Hinter dem Schlossgebäude breitet sich zum Gaisberg hin der [[Aigner Park]] mit [[Wasserfall|Wasserfällen]] und Aussichtskanzeln aus, der von vielen Salzburgern als [[Naherholungsgebiet]] und Ausflugsziel genutzt wird. In unmittelbarer Nähe befindet sich heute die „[[Camping]]anlage Schloss Aigen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Illuminatenhöhle.jpg|mini|hochkant|Die „[[Illuminatenorden|Illuminatenhöhle]]“ im Aigner Park (Salzburg)]]&lt;br /&gt;
Das Schloss ging aus einem herrschaftlichen [[Gutshof]] hervor und wurde erstmals 1402 als „freies Eigen“ im Besitz des [[Salzburger Dom|Domkapitels]] erwähnt. Nach mehreren Besitzwechseln erwarb 1614 Levin von Mortaigne (vgl. [[Schloss Seeburg (Seekirchen)|Schloss Seeburg in Seekirchen]]) den Gutshof und wandelte ihn in einen adeligen Landsitz um. Das dazugehörige Bad wurde erstmals im 16. Jahrhundert erwähnt und war – wenngleich nicht unumstritten – aufgrund seines [[Heilwasser]]s bis ins frühe 17. Jahrhundert ebenso bekannt wie das [[Bad Gastein|Wildbad Gastein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von Johann Dietrich von Mortaigne fiel Aigen 1647 an die [[Pranckh (Adelsgeschlecht)|Freiherren von Pranckh]]. Diese verkauften den Ansitz 1673 an Johann Josef Graf [[Kuenburg]]. 1727 ging Schloss Aigen mit dem dazugehörigen Wildbad in den Besitz des kuenbergschen Sekretärs Franz Josef Waldherr über. Dieser ließ den ersten weitläufigen naturnahen Schlosspark im Waldgebiet des Gaisberges anlegen, der von dem nachfolgenden Eigentümer Basil von Amman mit zahlreichen Denkmälern Grotten und anderen Parkbauten ausgestattet, eine Grotte wurde zu einem Treffpunkt für den [[Illuminatenorden]] (Illuminatenloge Apollo). Der Salzburger [[Domherr]] Willibald Wolfegg ließ diesen Raum 1780 als [[Englischer Landschaftsgarten|Englischen Garten]] weiter vergrößern. Hieronymus Graf [[Lodron]], Erblandmarschall von Salzburg, vor allem aber dessen Besitznachfolger, Domherr Ernst Fürst [[Schwarzenberg (fränkisch-böhmisches Adelsgeschlecht)|Schwarzenberg]] sorgten für die weitere Verschönerung und Vergrößerung der naturnahen romantischen Gartenanlage und dem Ausbau des Heilbades. Im 19. Jahrhundert war das Schloss mit seiner prachtvollen wildromantischen Waldgartenanlage weit über die Grenzen Salzburgs bekannt. Auch der bayerische König [[Ludwig I. (Bayern)|Ludwig I.]] hat den Garten in einem Gedicht besungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1921 befindet sich das Schloss im Erbweg im Besitz der aus Oberösterreich stammenden [[Revertera-Salandra|Familie Revertera]]; [[Peter Revertera-Salandra|Peter Graf Revertera]] hatte durch die Heirat mit Ida zu Schwarzenberg den Besitz erhalten. 1939 diente das Schloss dem [[Reichsarbeitsdienst]], bevor es ab 1941 als Schulungsstätte des [[Deutsches Rotes Kreuz|Deutschen Roten Kreuzes]] genutzt wurde. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs waren bis 1948 die [[Halleiner Schulschwestern]] in dem Anwesen untergebracht. Danach wurden die Räume vermietet; der letzte Mieter verstarb 2007, danach stand das Schloss mit Ausnahme eines Nebengebäudes, das von der Familie Revertera-Salandra bewohnt wurde, gut 10 Jahre leer. 2017 wurde mit umfassenden Renovierungsarbeiten begonnen, die vom [[Bundesdenkmalamt]] unterstützt werden. Nunmehr dient auch das Schloss wieder als Wohnsitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloß Aigen Eingangstor.jpg|links|mini|hochkant|Allianzwappen der Grafen Revertera und der Fürsten Schwarzenberg oberhalb des Eingangstores]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Aigen Salzburg 02.jpg|mini|Schloss (rechts) und Wohnbau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Aigen-Schloßschänke.jpg|mini|Schlossschänke von Schloss Aigen]]&lt;br /&gt;
Die Zufahrt zum Schlossplatz flankieren zwei gemauerte Pfeiler, auf denen [[Klassizismus|klassizistische]] Steinurnen aus dem 18. Jahrhundert stehen. Das Schloss selbst ist ein rechteckiger, viergeschoßiger Bau mit einer, mit [[Lisene]]n eingefassten [[Biedermeier]]-Fassade und einem hohen [[Walmdach]]. Der Westfront im Hof ist ein fünfgeschoßiger Turm angebaut. Umschlossen wird das Schloss trapezförmig um einen Innenhof von drei niedrigen, einst als Wirtschaftsgebäude angelegten Wohnbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nördlichen Rundbogentor findet sich seit 1921 das marmorne Wappen der Grafen Revertera und der Fürsten Schwarzenberg. Am nördlichen Wirtschaftsgebäude sind vier Marmorplatten mit ehemaligen Grabsteinen des einstigen Friedhofes mit Totenköpfen mit je vier Fledermausflügeln aus dem 17. Jahrhundert eingemauert. Südlich des Hauptgebäudes wurde 1920 ein Anbau errichtet, in dessen ovaler Halle die im 17. Jahrhundert aus [[Carrara-Marmor]] angefertigte Büste des Kardinals Ippolito Aldobrandini, dem späteren [[Clemens VIII. (Papst)|Papst Clemens VIII.]] steht. Das Schlossgebäude macht heute einen heruntergekommenen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemaligen Wirtschaftsgebäude nördlich des Ansitzes stammen in der heutigen Bausubstanz großteils aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. In ihnen befindet sich der Gasthof Schloss Aigen. Dieser wurde immer wieder saniert, sodass er in einem passablen Zustand blieb. Früher fanden Theateraufführungen im Gastgarten statt, an deren Wiederaufnahme ist (2018) nicht gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schloß Aigen.&amp;#039;&amp;#039; In: Kunsthistorisches Institut der k.&amp;amp;nbsp;k. Zentral-Kommission für Denkmalpflege (Hrsg.), [[Max Dvořák]] (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Kunsttopographie.&amp;#039;&amp;#039; Band 11: [[Paul Buberl]], [[Franz Martin]] (archivalischer Teil): &amp;#039;&amp;#039;Die Denkmale des politischen Bezirkes Salzburg.&amp;#039;&amp;#039; III. Teil: &amp;#039;&amp;#039;Gerichtsbezirk Salzburg. (Die Denkmale des Gerichtsbezirkes Salzburg).&amp;#039;&amp;#039; Schroll, Wien 1916, S. 10–12 ([http://www.diglib.tugraz.at/download.php?id=53e09eafd3a8e&amp;amp;location=browse PDF]).&lt;br /&gt;
* Otto Hauck: Schloss Aigen aus dem Dornröschenschlaf erweckt. &amp;#039;&amp;#039;Bastei – Magazin des [[Salzburger Stadtverein]]s&amp;#039;&amp;#039;, 2018, 67. Jahrgang, S. 27–29.&lt;br /&gt;
* Gabriele Praschl-Bichler: &amp;#039;&amp;#039;Die Habsburger in Salzburg.&amp;#039;&amp;#039; Stocker, Graz 1999, ISBN 3-7020-0842-X.&lt;br /&gt;
* [[Karl Heinz Ritschel]]: &amp;#039;&amp;#039;Salzburg. Anmut und Macht.&amp;#039;&amp;#039; Otto Müller, Salzburg 2005, ISBN 3-7013-1098-X (Nachdruck der Ausgabe Wien 1970).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.salzburg.gv.at/themen/ks/kultur/burgen/aigen.htm Schloss Aigen]&lt;br /&gt;
* [https://www.schloss-aigen.at/ Gasthof Schloss Aigen]&lt;br /&gt;
* {{burgen-austria|id=680|name=Salzburg – Aigen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen, Festungen und Schlösser in Salzburg}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=47/47/10/N |EW=13/05/17/E |type=landmark |region=AT-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Aigen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Garten und Park in Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschloss]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gartenbaudenkmal (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal im Land Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aigen (Salzburg)]]&lt;/div&gt;</summary>
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