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	<title>Schloss Aich - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wandelndes Lexikon: nicht existierende Vorlage</title>
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		<updated>2024-05-03T19:50:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;nicht existierende Vorlage&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name= Schloss Aich&lt;br /&gt;
|Bild= Aich Vischer.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung= Schloss Aich um 1674. Stich von [[Georg Matthäus Vischer]]&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit= 1220 Teil der Herrschaft Zellhof&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Landschloss&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand= Umgebaut zu Bauernhof&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung= &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale= &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = Bad Zell, Aich Nr. 1&lt;br /&gt;
|Längengrad= 14.678333&lt;br /&gt;
|Breitengrad= 48.369722&lt;br /&gt;
|Region-ISO= AT-4&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 583&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug= AT&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Aich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Aych&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein ehemaliges Schloss in [[Oberösterreich]]. Es liegt rund 2,5 Kilometer nördlich des Ortes [[Bad Zell]] in der Ortschaft Aich. Das Schloss gehörte um 1220 zur [[Schloss Zellhof|Herrschaft Zellhof]], war ein Landschloss und ist heute ein Bauernhof mit dem [[Hausname|Hofnamen]] &amp;#039;&amp;#039;Meier in Aich&amp;#039;&amp;#039;. Es steht unter Denkmalschutz ({{BDA Objekt Ref |15300 |WD-Item=Q1559433 |Bad Zell |text=Listeneintrag}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Um 1220 gehörte der Standort zur Herrschaft Zellhof. Im 13. Jahrhundert wurde die Burg abgetragen und ein Schloss stattdessen errichtet, nur der [[Wehrturm]] blieb erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1422 werden als Besitzer die [[Herren von Tannpeck]] (Tanpöck, Tanböck, Tannbeck, Tannbacken und Varianten) genannt. In der Folge kauften die [[Kapeller]] das Schloss und den dazugehörenden Meierhof, den Tannpeckhof (Tannböckhof, [[Edelsitz Zell]], in Bad Zell), und wurden die [[Lehnswesen|Lehnsherren]] der Tannpecks. Kaspar Tannpeck und sein Sohn Hans Tannbeck übergaben während des Ungarnkriegs (um 1477) ihre beiden Schlösser Aich und Windhaag den Feinden Kaiser [[Friedrich III. (HRR)|Friedrichs III.]] kampflos. Daraufhin wurden sie gefangen genommen und 1485 des Hochverrats angeklagt. Ihre Besitzungen wurden beschlagnahmt und das Lehen als Verfallen erklärt. Ab 1485 gehörte das Schloss den Herrn [[Ladislaus Prager|Laßla (Ladislaus) Prager]] und Ulrich von [[Starhemberg]]. Laßla hatte zuvor Regina Tannpeck, die einzige Tochter des Hans Tannpeck (dem &amp;#039;&amp;#039;letzten&amp;#039;&amp;#039; Tannpeck), geheiratet. 1492 verzichtete der Lehnsherr der Kapellen, Christoph von [[Haus Liechtenstein|Liechtenstein]], zugunsten von Regina auf das Schloss. Laßla wurde vom Kaiser mit der [[Burgruine Windhaag|Burg Windhaag]] belehnt. Die Ehe von Laßla und Regina vereinte die alten Besitztümer wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1597 wurden die Herrschaften Aich und Windhaag von [[Ladislaus Prager#Nachkommen des Lasla Prager|Freiherr Friedrich von Prag]] an [[Lorenz Schütter]] d.&amp;amp;nbsp;Ä. verkauft. Dessen Sohn, Lorenz Schütter d.&amp;amp;nbsp;J., verkaufte 1630 das Schloss Windhaag an [[Joachim Enzmilner]] und das Schloss Aich an Michel Pernauer zu Pernegg. Letzterer verkaufte das Schloss Aich bald an Hilleprant [[Jörger von Tollet|Jörger]]. Als bekennende Protestanten mussten die Jörger schließlich 1631 ihren gesamten Besitz ([[Burgruine Prandegg|Prandegg]], den Markt Zell, [[Schloss Zellhof]], Pranthof (Gemeinde Gutau), [[Schloss Habichrigl]], Schloss Aich und alle anderen Höfe und Zehente) an Gotthard von [[Scherffenberg]] (auch: Schärfenberg), Herr auf [[Burgruine Spielberg|Spielberg]] verkaufen. Dieser verstarb aber relativ bald darauf. Die Witwe Scherffenberg heiratete 1636 Hans Reichard von [[Starhemberg]]. Die Schlösser Aich, Habichrigl und Zellhof verkaufte die Witwe Scherffenberg 1645 an ihren Schwiegersohn Georg Siegmund von [[Salburg]], dem Besitzer von Prandegg. Nun blieb das Schloss länger im Besitz dieser Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1823 wurde das Schloss aus dem Herrschaftsverband ausgegliedert und an Bauern verkauft. Der neue Besitzer ließ den Turm und die Kapelle abtragen und der [[Palas]] wurde umgebaut bzw. auf einen bäuerlichen Hausstock reduziert. 1885 kaufte es Georg Kranawitter und vererbte es seiner Tochter (1920). Im Jahr 1952 ging es durch Heirat an die Familie Mayr, deshalb nennt man das ehemalige Schloss heute &amp;#039;&amp;#039;Meierhof oder Meier in Aich&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schloss Aich heute ==&lt;br /&gt;
Trotz der Umbauten zu einem Bauernhof ist die Grundstruktur eines Schlosses noch immer gut erkennbar. Gänzlich fehlen freilich der hohe Schlossturm und die einstige Schlosskapelle. Um den viereckigen Hof gruppieren sich nach wie vor der ehemalige Torturm (eingekürzt, Toröffnung zugemauert), die südlichen Wirtschaftstrakte (mit Gewölben), der westliche Scheunentrakt und der nördliche Wohntrakt (ehemals Palas, nun eingekürzt). Restaurierungen 1998 und 2013 erbrachten ein vorzügliches Erscheinungsbild. Fassade mit Ortsteinquaderung und ornamentalem Sgraffitofries, Doppelwappen Schattauer-Scharfföderin. Nordseite mit Inschrift 1607 I K. Denkmalschutz ist gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mit Marmor eingerahmte Doppelwappen über dem Eingang zum Wohntrakt ist beschriftet mit &amp;#039;&amp;#039;1591&amp;#039;&amp;#039; und den Namen &amp;#039;&amp;#039;Georg Schattauer zur Aich&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Magdalena Schattauerin geborne Scharfföderin&amp;#039;&amp;#039;. Georg Schattauer war Pfleger (Verwalter) von [[Burgruine Windhaag|Windhaag]] und [[Burgruine Klingenberg|Klingenberg]]. Den Sitz und Hof zu Aich erhielt Schattauer 1594 von Friedrich [[Ladislaus Prager|Prager]] († 1600) zu &amp;#039;&amp;#039;rechtem freien ledigen Aigentum&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.landesarchiv-ooe.at/fileadmin/user_upload/Dateien/Verzeichnisse/07_Kirchliche_Archive/StA_Windhaag_Urkunden.pdf |titel=Urkunden |titelerg=Stiftsarchiv Windhaag bei Perg. Urkunden. S. 65. Dok. 162a von 1594-08-24 |werk=www.landesarchiv-ooe.at |hrsg=[[Oberösterreichisches Landesarchiv]] |datum= |offline=2024-01-07 |abruf=2020-11-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (der Sitz unterstand damit nur mehr dem Grundherrn, war nicht mehr rittermässiges Lehen). 1603 bis 1608 war Schattauer Bestandinhaber (Pächter) der Herrschaften Windhaag und Klingenberg unter der Erbengemeinschaft des [[Lorenz Schütter]] († 1599). Schattau ist übrigens eine Gegend nahe [[Unterweißenbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweit der modernen Hofzufahrt steht die Mair-Kapelle. Erbaut 1600 und 1750 beim Eingang zu einem ehemaligen quadratischen Lustgarten. Renoviert ab 1979. Freigelegte Ausmalung mit Heiligenfiguren aus der Erbauungszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Bad-Zell-Oberoesterreich-Aich-Schloss.jpg|Ansicht von Osten.&lt;br /&gt;
 Bad-Zell-Oberoesterreich-Aich-Suedseite.jpg|Ehemaliger Palas (eingekürzt)&lt;br /&gt;
 Bad-Zell-Obroesterreich-Aich-1591.jpg|Doppelwappen Schattauer - Scharfföderin&lt;br /&gt;
 Bad-Zell-Oberoesterreich-Aich-Nordseite.jpg|alt=Nordseite&lt;br /&gt;
 Bad-Zell-Oberoesterreich-Aich-1607.jpg|alt=Sgraffito 1607 I K&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bundesdenkmalamt Österreich (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio Mühlviertel 2003|Dehio – Oberösterreich Mühlviertel]].&amp;#039;&amp;#039; Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 978-3-85028-362-5, S. 74–75.&lt;br /&gt;
* [[Norbert Grabherr]]: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser in Oberösterreich.&amp;#039;&amp;#039; Oberösterreichischer Landesverlag, 1970, S. 246.&lt;br /&gt;
* [[Georg Grüll]]: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser im Mühlviertel.&amp;#039;&amp;#039; Birken-Verlag, Wien 1968, S. 138.&lt;br /&gt;
* Oskar Hille: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser von Oberösterreich.&amp;#039;&amp;#039; Wilhelm Ennsthaler, 2. Auflage, Steyr 1992, ISBN 3-85068-323-0.&lt;br /&gt;
* {{PillweinOOE|1|450|Hervorhebung=Aich Aych}}&lt;br /&gt;
* [[Christian K. Steingruber]]: &amp;#039;&amp;#039;Kritische Anmerkungen zum Historisch-topographischen Handbuch der Wehranlagen und Herrensitze OÖ von N. Grabherr&amp;#039;&amp;#039;, Version 2023/II. S. 272 (C/23/1 Aich, [http://steyr.dahoam.net/wp-flippingbooks/Steingruber/Wehranlagen_Herrensitze/272/ online] auf steyr.dahoam.net).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.burgenkunde.at/oberoesterreich/aich/aich.htm |titel=Aich |werk=burgenkunde.at |datum= |abruf=2022-07-02 |abruf-verborgen=ja |kommentar=mit Bildern}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://doris.ooe.gv.at/themen/geschichte/baudenkmaeler_view.aspx?HA_ID=40627_1001 |titel=Aich |werk=doris.at |hrsg=Land Oberösterreich. Doris-Kulturatlas |datum= |abruf=2022-07-02 |abruf-verborgen=ja |kommentar=mit Bildern}}&lt;br /&gt;
* {{Zedler Online|s1|404|785||Aich, ein feines Schloss in Oberösterreich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Mühlviertel|Aich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umgenutztes Bauwerk in Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gehöft in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gutshof in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bad Zell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Oberösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Bezirk Freistadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Aich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baugruppe (Städtebau) in Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baugruppe (Städtebau) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Bezirk Freistadt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wandelndes Lexikon</name></author>
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