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	<title>Schloonsee - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T10:39:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloonsee&amp;diff=1118980&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Maddl79: /* Lage und Größe */ wikilink</title>
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		<updated>2024-06-19T14:39:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Lage und Größe: &lt;/span&gt; wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox See&lt;br /&gt;
|NAME = Schloonsee&lt;br /&gt;
|BILD = Schloonsee.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Schloonsee, Standpunkt Waldstraße, Bansin&lt;br /&gt;
|LAGE = Insel [[Usedom]], [[Landkreis Vorpommern-Greifswald]]&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 0.14&lt;br /&gt;
|MAX-TIEFE = &lt;br /&gt;
|MED-TIEFE = 3.0&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = &lt;br /&gt;
|ABFLUSS = &lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=53/57/59.90172/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=14/8/45.02975/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=DE-MV&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=DE-HN&lt;br /&gt;
|HÖHE = 0&lt;br /&gt;
|UFERORT = [[Bansin]]&lt;br /&gt;
|NAHERORT = [[Heringsdorf]]&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = &lt;br /&gt;
|BILD1 = Schloonsee Winter.jpg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloonsee Sonnenuntergang.jpg|mini|[[Sonnenuntergang]] am Schloonsee]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloonsee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein im Gebiet der Gemeinde [[Heringsdorf]] auf der Insel [[Usedom]] im [[Landkreis Vorpommern-Greifswald]] gelegener [[Süßwassersee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Größe ==&lt;br /&gt;
Er befindet sich östlich des Ortes [[Bansin]] und nördlich der [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;111]] zwischen dem [[Gothensee]] und der [[Ostsee]] in der Schloonseesenke, einem Gebiet mit Schwemmsand, durch den die Lücke zwischen den ehemaligen Inseln mit [[Geestkern|Kernen]] um den Langen Berg im Westen und den [[Zirowberg]] im Osten geschlossen wurde. Die Gemeindestraße vom Seebad Bansin nach Heringsdorf führt unmittelbar am nördlichen Seeufer entlang. Das Gewässer hat eine ungefähre Länge von 750&amp;amp;nbsp;Metern, eine Breite von 400&amp;amp;nbsp;Metern und eine durchschnittliche Tiefe von 3&amp;amp;nbsp;Metern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Der See ist wie alle Seen auf der Insel Usedom in der letzten [[Eiszeitalter|Eiszeit]] entstanden. Sein Name, &amp;#039;&amp;#039;Schloonsee&amp;#039;&amp;#039;, verweist auf ein Gewässer namens &amp;#039;&amp;#039;Schloon&amp;#039;&amp;#039;. Laut [[Ludwig Wilhelm Brüggemann]] trug im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert der Schloonsee den Namen „Schloon“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Wilhelm Brüggemann: &amp;#039;&amp;#039;Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogthums Vor- und Hinterpommern&amp;#039;&amp;#039;. Stettin 1779, S. 262 ({{Google Buch |BuchID=IJRLAAAAcAAJ |Seite=262 |Hervorhebung=&amp;quot;der schloon&amp;quot; |Linktext=Digitalisat}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Theodor Fontane]]s Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Effi Briest]]&amp;#039;&amp;#039; (1895) hingegen, in dem der Schloon eine wichtige Rolle spielt, ist dieser ein Gewässer, das vom Gothensee zur Ostsee verläuft. Im Roman heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat |[D]ieser Schloon ist eigentlich bloß ein kümmerliches Rinnsal, das hier rechts vom Gothener See herunterkommt und sich durch die Dünen schleicht. Und im Sommer trocknet es mitunter ganz aus, und Sie fahren dann ruhig drüber hin und wissen es nicht einmal. […] [I]m Winter, da ist es was anderes; nicht immer, aber doch oft. Da wird es dann ein Sog. […] [U]nd am stärksten immer dann, wenn der Wind nach dem Lande hin steht. Dann drückt der Wind das Meerwasser in das kleine Rinnsal hinein, aber nicht so, daß man es sehen kann. Und das ist das Schlimmste von der Sache, darin steckt die eigentliche Gefahr. Alles geht nämlich unterirdisch vor sich, und der ganze Strandsand ist dann bis tief hinunter mit Wasser durchsetzt und gefüllt. Und wenn man dann über solche Sandstelle weg will, die keine mehr ist, dann sinkt man ein, als ob es ein Sumpf oder ein Moor wäre.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Theodor Fontane: [https://www.projekt-gutenberg.org/fontane/effi/effi019.html &amp;#039;&amp;#039;Effi Briest&amp;#039;&amp;#039;]. Kapitel 19&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
Der Standort, an dem Sidonie von Grasenabb ihre Geschichte erzählt, dürfte sich am Ostseestrand an der Stelle befinden, an der seit 1818 der [[Sackkanal]] in die Ostsee mündet. Dieser wurde über den Schloonsee geführt, um Wasser aus dem [[Thurbruch]] und dem [[Gothensee]] abzuleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1978 und 1979 erfolgte eine Sanierung des Sees. Ab 1981 ließ die [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] am Südufer des Schloonsees geologische Untersuchungen durchführen. Probebohrungen ergaben in 3900&amp;amp;nbsp;Metern Tiefe ein Erdgasvorkommen mit einer geschätzten Kapazität von 9&amp;amp;nbsp;Millionen Kubikmetern Erdgas. Der große Anteil von [[Schwefelwasserstoff]] am Gasgemisch hätte jedoch für eine Förderung einen hohen technischen und finanziellen Aufwand bedeutet, so dass die Regierung davon Abstand nahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] wurde die im Besitz der Lagerstätte befindliche, inzwischen privatisierte [[Erdöl-Erdgas Gommern]] (EEG) von der [[Treuhandanstalt|Treuhand]] an den französischen Konzern [[Gaz de France]] verkauft. Die EEG beantragte 1996 die Fördergenehmigung für das Erdgas. Das Projekt, das eine tägliche Fördermenge von einer Million Tonnen vorsah, stieß in der Umgebung auf breite Ablehnung. 2002 erteilte die Landesregierung [[Mecklenburg-Vorpommern]]s schließlich der Erdgasgewinnung eine Absage, da sie dem Tourismus in der Region und insbesondere in den [[Dreikaiserbäder]]n größte Priorität einräumte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Marina (Hafen)|Marina]] mit Direktzugang zur Ostsee wird am Sackkanal östlich vom Schloonsee in Heringsdorf geplant.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.slideshare.net/Usedomspotter/marina-schloonsee-herinhsdorf?ref=http://www.usedomspotter.de/letzter-anlauf-fur-eine-zweite-marina-auf-usedom/ Marina am Schloonsee in Heringsdorf], Konzept von Dr. Wulf Böttger und Tankred Lenz, 1. Juli 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zunächst solle dafür das dortige Betriebsgrundstück des Unternehmens [[Engie]] vom Schloonsee an das Bansiner Klärwerk bzw. die ehemalige sowjetische Kaserne in Ahlbeck verlegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.ostsee-zeitung.de/Vorpommern/Usedom/Wirtschaft/Luxus-Marina-in-den-Kaiserbaedern-geplant |wayback=20161116142005 |text=Bansin/Heringsdorf: Luxus-Marina in den Kaiserbädern geplant |archiv-bot=2024-05-05 13:53:56 InternetArchiveBot }}, [[Ostsee-Zeitung]], 9. März 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Ursprünglich war auch eine Marina an der [[Seebrücke Heringsdorf|Heringsdorfer Seebrücke]] vorgesehen, jedoch aufgrund logistischer Herausforderungen zunächst verworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Seen in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|269349340}}&lt;br /&gt;
* [http://de.slideshare.net/Usedomspotter/heringsdorf-leitbild-2006 Gemeinde Seebad Heringsdorf: &amp;#039;&amp;#039;Integriertes Städtebauliches Leitbild&amp;#039;&amp;#039;. 2006] (Pläne für die Zukunft des Schloonsees und seines Umfeldes)&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.berliner-zeitung.de/archiv/ein-konzern-will-zwischen-den-ostseebaedern-bansin-und-heringsdorf-erdgas-foerdern--fuer-den-tourismus-auf-usedom-waere-das-eine-katastrophe--die-saegen-an-dem-ast--auf-dem-wir-sitzen-,10810590,9179954.html |titel=Die sägen an dem Ast, auf dem wir sitzen |autor=[[Liane von Billerbeck]] |werk=[[Berliner Zeitung]] |datum=1996-09-17 |zugriff=2015-06-11}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.zeit.de/1996/39/Zimmer_mit_Blick_auf_den_Bohrturm |titel=Zimmer mit Blick auf den Bohrturm |autor=Winand Wernicke |werk=[[Die Zeit]] 39/1996 |datum=1996-09-20 |zugriff=2015-06-11}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See im Landkreis Vorpommern-Greifswald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Heringsdorf)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Maddl79</name></author>
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