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	<title>Schlitztrommel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schlitztrommel&amp;diff=761374&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bertramz: + weblink, fix</title>
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		<updated>2024-12-27T18:35:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ weblink, fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:TamTam.jpg|mini|Hohlschlitztrommel der [[Bamileke]] in Westkamerun]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlitztrommel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Schlitzgong,&amp;#039;&amp;#039; früher &amp;#039;&amp;#039;Holztrommel,&amp;#039;&amp;#039; ist ein Aufschlag[[idiophon]] üblicherweise aus Holz oder Bambus von beliebiger Form, dessen Klang durch einen Schlitz bestimmt wird. Bei einer asymmetrischen Anordnung des Schlitzes lassen sich zwei Tonhöhen hervorbringen. Manche Schlitztrommeln haben zwei oder mehrere parallele Schlitze für ein mehrtöniges Spiel. Schlitztrommeln gehören nicht zu den [[Trommel]]n (Gruppe der [[Membranophon]]e); der Name bezieht sich darauf, dass sie mit Stöcken oder seltener mit den Händen geschlagen werden. Zutreffender ist die Bezeichnung „Schlitzgong“, denn der [[Gong]] ist wie die Schlitztrommel ein Idiophon mit dem Schwingungsmaximum in der Mitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlitztrommeln werden in der rituellen und religiösen Musik, als den Rhythmus festlegendes Perkussionsinstrument in Ensembles, als Signalinstrument und in zentralafrikanischen Kulturen mit [[Tonsprache]]n zur Übermittlung von Nachrichten verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauform ==&lt;br /&gt;
Vorläufer von Schlitztrommeln sind gestampfte oder geschlagene [[Schlagbalken]] und [[Stampfrohr]]e. Schlitztrommeln sind in [[Afrika]], [[Südamerika|Süd-]] und [[Mittelamerika]], [[Südostasien]] und [[Ozeanien]] verbreitet. Sie werden aus ausgehöhlten Baumstämmen, [[Bambus]]rohren oder (sehr selten) aus Metall mit einem oder mehreren Schlitzen als Öffnung hergestellt. Man spielt sie mit Hammerkopfschlägeln, Stöcken und teilweise auch mit den Händen. Ihre Größe variiert stark und reicht vom kleinen, ab vier Zentimeter langen &amp;#039;&amp;#039;[[Templeblock]]&amp;#039;&amp;#039;, der in der buddhistischen Ritualmusik verwendet wird, bis zu den größten Schlitztrommeln der [[Naga (Volk)|Nagas]] in [[Assam]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=KwBifwEwT1s &amp;#039;&amp;#039;Konyak Naga tribe musical instrument Log drum in North East India.&amp;#039;&amp;#039;] Youtube-Video&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese &amp;#039;&amp;#039;songkong&amp;#039;&amp;#039; bestehen aus elf Meter langen Stämmen, von denen mehrere zugleich bei drohender Gefahr als Signalinstrument oder zur Bekanntgabe wichtiger Nachrichten geschlagen werden. Ähnlich große Instrumente stellen einige [[Banda (Zentralafrikanisches Volk)|Banda]]-Volksgruppen in [[Zentralafrika]] her. Nach der Beschreibung von [[Max Schmidt (Ethnologe)|Max Schmidt]] 1905 bauten die brasilianischen [[Awetí]] bis zu sechs Meter lange Schlitztrommeln&amp;lt;ref&amp;gt;[[Curt Sachs]]: &amp;#039;&amp;#039;Geist und Werden der Musikinstrumente.&amp;#039;&amp;#039; (1928) Frits A.M. Knuf, Hilversum 1965, S. 44&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine in den 1960er Jahren auf der zum ozeanischen Inselstaat [[Vanuatu]] gehörenden Insel [[Ambrym]] vom [[Metropolitan Museum of Art]] erworbene Schlitztrommel (&amp;#039;&amp;#039;atingting kon&amp;#039;&amp;#039;) ist 4,27 Meter lang. Sie war senkrecht mit anderen Schlitztrommeln auf dem zentralen Tanzplatz (&amp;#039;&amp;#039;ranhara&amp;#039;&amp;#039;) des Dorfes aufgestellt, wo sie bei Initiationsriten (&amp;#039;&amp;#039;maghe&amp;#039;&amp;#039;) und anderen Ritualen geschlagen wurde&amp;lt;ref&amp;gt;Eric Kjellgren: &amp;#039;&amp;#039;From Fanla to New York and back: recovering the authorship and iconography of a slit drum from Ambrym Island, Vanuatu.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Museum Ethnography&amp;#039;&amp;#039;, No. 17, Pacific Ethnography, Politics and Museums, 2005, S. 118–129, hier S. 119f&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Schlitztrommeln aus Baumstämmen liegen meist am Boden, kleine Klanghölzer werden mit einer Schnur um den Hals getragen; als Nachrichtentrommel hängen sie auch senkrecht an Bäumen oder in eigens dafür errichteten Türmen. Schlitztrommeln können rund, dreieckig oder rechteckig sein, einige haben Tier- oder Menschengestalt. Die Bezeichnung als „[[Trommel]]“ ist irreführend, da es keine Membran gibt, die in Schwingung versetzt wird. Das Instrument ist eher mit einem metallenen [[Gong]] verwandt. Im Englischen hat sich daher die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;slit gong&amp;#039;&amp;#039; eingebürgert. Wird der Schlitz außerhalb der Mitte ausgeschnitten, lassen sich zwei Töne an den verschieden breiten Hälften anschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blockschlitztrommel ===&lt;br /&gt;
Die einfachste Bauart hat einen geraden Schlitz, der in einen massiven Holzblock geschnitten wurde. Hierzu gehört der ostasiatische &amp;#039;&amp;#039;[[Holzfisch]]&amp;#039;&amp;#039; in der Form eines Fisches oder als Holzkugel. Kleinere runde Holzfische werden in der Hand gehalten, größere werden auf ein ringförmiges Polster gelegt oder aufgehängt. Vom Prinzip entspricht der Holzfisch dem rechteckigen Templeblock mit einem Schlitz, der einen Ton mit einem vollen Klang erzeugt. Eine spezielle Weiterentwicklung eines runden Holzfisches ist der &amp;#039;&amp;#039;song lang&amp;#039;&amp;#039;, der in der südvietnamesischen Musik &amp;#039;&amp;#039;tài tù’&amp;#039;&amp;#039; seit Ende des 19. Jahrhunderts als Taktgeber meist vom Spieler eines Saiteninstrumentes zusätzlich bedient wird. Am Holzkörper ist ein U-förmiger elastischer Streifen aus Büffelhaut mit einer Aufschlagkugel am Ende befestigt, der mit dem Fuß niedergedrückt werden kann. Der vietnamesische Holzfisch &amp;#039;&amp;#039;mō cá&amp;#039;&amp;#039; fungiert mit seiner gerillten Oberfläche zugleich als Schraper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Minangkabau]] im Westen [[Sumatra]]s gehört eine mehrere Meter lange Schlitztrommel aus einem an den Enden geschlossenen Baumstamm zur Tradition. Fotos von [[Jaap Kunst]] aus dem Jahr 1926 zeigen eine solche Riesenschlitztrommel auf einem Holzgestell etwa zwei Meter über dem Boden mit einem Pavillondach darüber. Sie wurde bei Ritualen an den Schlitzrändern angeschlagen und war kilometerweit zu hören. Kleinere, senkrecht aufgehängte Schlitztrommeln dienten den Minangkabau als Signalinstrumente und waren bootsförmig ausgehöhlt, wie es ansonsten auf einigen polynesischen Inseln üblich war.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Collaer: &amp;#039;&amp;#039;Südostasien.&amp;#039;&amp;#039; (Werner Bachmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Musikgeschichte in Bildern]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Musikethnologie&amp;#039;&amp;#039;. Lieferung 3) Deutscher Verlag für Musik, Leipzig 1979, S. 92&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[Holzblock]]&amp;#039;&amp;#039; wird eine Röhrenholztrommel oder in der ostasiatischen Tempelmusik ein Holzkörper genannt, der an zwei Seiten unterschiedlich tiefe Schlitze hat und dadurch verschiedene Tonhöhen mit einem insgesamt helleren und schärferen Klang erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hohlschlitztrommel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:COLLECTIE TROPENMUSEUM Wachthuisje met tong-tong Tosari oost Java TMnr 10013763.jpg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Tongtong&amp;#039;&amp;#039;, Hohlschlitztrommel im ost[[Java (Insel)|javanischen]] Bergort Tosari in der Nähe des [[Bromo|Gunung Bromo]]. 1900–1940. Solche Nachrichtentrommeln durften in der Regel nur von ihrem Eigentümer, meist dem Dorfoberhaupt, geschlagen werden]]&lt;br /&gt;
Hohlschlitztrommeln bestehen überwiegend aus Bambus oder aus ausgehöhlten Baumstämmen. Ein Beispiel ist die balinesische Bambusschlitztrommel &amp;#039;&amp;#039;koprak&amp;#039;&amp;#039;, die aus zwei langen Bambusrohren besteht, die horizontal auf Gestellen liegen und von mehreren Männern, die an jedem Rohr stehen, gespielt werden. In den einzelnen Bambussegmenten befindet sich jeweils ein gerader Schlitz. Die Bambusschlitztrommel &amp;#039;&amp;#039;ketuk&amp;#039;&amp;#039; der Pakpak-[[Batak]] auf [[Sumatra]] wird von zwei Musikern mit je zwei Schlägeln gespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Hohlschlitztrommeln gehören auch verschiedene &amp;#039;&amp;#039;Trogtrommeln&amp;#039;&amp;#039; in Ozeanien, wie die mittelgroße &amp;#039;&amp;#039;[[Lali (Trommel)|Lali]]&amp;#039;&amp;#039;, die sich von [[Fidschi]] aus mit hochseefähigen [[Auslegerkanu]]s mit Besegelung über [[Tonga]] nach [[Samoa]] und auf anderen Inseln [[Polynesien]]s verbreitet hat. Die ähnliche &amp;#039;&amp;#039;logo&amp;#039;&amp;#039; von Samoa hat seit der christlichen Missionierung eine neue Aufgabe als Ersatz für Kirchenglocken gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;MGG, Sp. 1106&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine seltene kleine Schlitztrommel im Norden von [[Bangladesch]] besteht aus einem Bambus[[Internodium (Botanik)|internodium]] mit einem schmalen Schlitz an einer Seite. Der Spieler schlägt die Röhre, während er sie mit einer Hand im Kreis dreht, mit zwei Schlägeln, die er wie [[Essstäbchen]] in der anderen Hand hält und produziert so unterschiedliche Klangfarben. Wird ein Bambusrohr von einer Seite durchgängig gespalten, so entsteht eine gabelförmige [[Klapper]], die in Assam &amp;#039;&amp;#039;[[Toka (Klapper)|toka]]&amp;#039;&amp;#039; heißt und bei [[Hinduismus|hinduistischen]] Jahresfesten gespielt wird. Bei den [[Khasi]] im benachbarten indischen Bundesstaat [[Meghalaya]] spielt ein Musiker auf drei vergleichbaren, unterschiedlich gestimmten Bambusschlitztrommeln, die &amp;#039;&amp;#039;kdor&amp;#039;&amp;#039; genannt werden. Eine Weiterentwicklung stellen die in derselben Region geschlagenen Bambusröhrenzithern dar wie die &amp;#039;&amp;#039;[[chigring]]&amp;#039;&amp;#039; der [[Garo (Volk)|Garo]].&amp;lt;ref&amp;gt;Roger Blench:  {{Webarchiv | url=http://www.rogerblench.info/Language/South%20Asia/NEI/General/Musicres/NE%20India%20musical%20instruments.pdf | wayback=20160304074816 | text=&amp;#039;&amp;#039;Musical instruments of Northeast India. Classification, distribution, history and vernacular names.&amp;#039;&amp;#039;}} (PDF-Datei; 4,85&amp;amp;nbsp;MB) Cambridge, Dezember 2011, S. 12f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus mehreren Teilen zusammengesetzte Hohlschlitztrommeln sind Kistentrommeln, englisch &amp;#039;&amp;#039;box drum&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;J. Richard Haefer: &amp;#039;&amp;#039;Box drum&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Grove Music Online&amp;#039;&amp;#039;, 13. Januar 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; die aus einem aus rechteckig verleimten Platten bestehenden Kasten mit einem Schallloch bestehen. Ursprünglich zur afro-amerikanischen Musik der Karibik gehörend sind sie unter dem spanischen Namen &amp;#039;&amp;#039;[[cajón]]&amp;#039;&amp;#039;, Plural &amp;#039;&amp;#039;cajones&amp;#039;&amp;#039;, bekannt. Bei den [[Inuit]] in [[Alaska]] heißen ähnliche zeremoniell verwendete Holzkästen &amp;#039;&amp;#039;kalukhaq&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Beverley Diamond, J. Richard Haefer: &amp;#039;&amp;#039;Kalukhaq.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Grove Music Online,&amp;#039;&amp;#039; 25. Mai 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zungenschlitztrommel ===&lt;br /&gt;
Es gibt traditionelle und moderne Varianten der Schlitztrommel mit vier bis acht Klangzungen. Diese entstehen, indem parallele oder keilförmige Schlitze aus einem Massivholz herausgeschnitten werden. Entsprechend der Anzahl an Klangzungen bringt das Instrument verschiedene Töne hervor. Es gehört wie das [[Xylophon]] zu den gestimmten Idiophonen, hat jedoch keine festgelegten Tonhöhen. Zungenschlitztrommeln sind überwiegend in Afrika verbreitet, besonders in Kulturen, die Tonsprachen zur Übermittlung von Nachrichten verwenden. So ist die &amp;#039;&amp;#039;nkumvi&amp;#039;&amp;#039; bei den [[Baluba]] im [[Demokratische Republik Kongo|Kongo]], die vier Töne hervorbringt und mit zwei gepolsterten Schlägeln gespielt wird, in einem Radius von 30 Kilometer zu hören. Eine andere große Zungenschlitztrommel im Kongo in der Gestalt eines Büffels oder einer Antilope heißt &amp;#039;&amp;#039;gugu&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;MGG, Sp. 1108&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Schlitztrommeln schlagen in der Unterhaltungsmusik den Takt und koordinieren den Einsatz von Tänzern. Spezifischer ist jedoch ihr Einsatz als Signalinstrument bei drohender Gefahr oder zu einem besonderen Anlass und bei religiösen Ritualen. In westlichen klassischen Kompositionen wurden seit Anfang des 20. Jahrhunderts Schlitztrommeln aus Asien aus ihrem kulturellen Umfeld herausgenommen und als Effektinstrumente dem Schlagzeug beigefügt. [[Sergei Sergejewitsch Prokofjew|Sergei Prokofjew]] verwendete in zwei Kompositionen Schlitztrommeln: in der 5. Symphonie von 1944 und der 6. Symphonie von 1945–1947. Ein hoher und ein tiefer Templeblock kommen in &amp;#039;&amp;#039;Music for a Great City&amp;#039;&amp;#039; von [[Aaron Copland]] (1964) vor, ebenso wie in zwei Werken von [[Benjamin Britten]] aus den 1960er Jahren. [[John Cage]] verwendet in &amp;#039;&amp;#039;Amores&amp;#039;&amp;#039; (1943) sieben verschieden große Schlitztrommeln. Gelegentlich wurden im [[Jazz]] und [[Ragtime]] Holzblöcke gespielt. Sie können auch in der [[Musikpädagogik]] angewandt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einige Schlitztrommeln ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pate Drum.JPG|mini|Pate aus [[Samoa]]]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bantula&amp;#039;&amp;#039; – Schlitztrommel aus einem an beiden Enden geschlossenen Bambussegment in der Provinz [[Bukidnon]] auf der philippinischen Insel [[Mindanao]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Brandeis:  {{Webarchiv | url=http://home.arcor.de/brandeis/bukid_music.html | wayback=20160304103136 | text=&amp;#039;&amp;#039;Music and Dance of the Bukidnon of Mindanao – A Short Introduction.&amp;#039;&amp;#039;}} Filipino Association of Berlin, 1993&amp;lt;/ref&amp;gt; In der westlich angrenzenden Provinz [[Maguindanao]] wird das Instrument &amp;#039;&amp;#039;agung a bentong&amp;#039;&amp;#039; genannt. Es ist dem Namen nach die billigere Variante des großen Buckelgongs &amp;#039;&amp;#039;[[agung]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Corazon Canave-Dioquino, Ramón P. Santos, José Maceda: &amp;#039;&amp;#039;The Philippines.&amp;#039;&amp;#039; In: Terry E. Miller, Sean Williams (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Garland handbook of Southeast Asian music.&amp;#039;&amp;#039; Routledge, New York 2008, S. 442&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein auf einer Seite zur Halbschale ausgeschnittenes Bambussegment heißt &amp;#039;&amp;#039;agung a tamlang&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ekwe&amp;#039;&amp;#039; – bei den [[Igbo (Ethnie)|Igbo]] in [[Nigeria]] zur Liedbegleitung verwendete kleine hölzerne Schlitztrommel.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Garamut]]&amp;#039;&amp;#039; – hölzerne Schlitztrommeln in der [[Musik Neuguineas]], die rituell und als Nachrichtentrommel überwiegend von Männern entweder mit der Spitze eines Stockes gestoßen oder mit der Seite geschlagen werden. Besonders bekannt sind die Schlitztrommeln am [[Sepik]] in [[Papua-Neuguinea]]. &amp;#039;&amp;#039;Garamut&amp;#039;&amp;#039; ist auch der [[Pidgin-Sprachen|Pidgin]]-Name der zum Bau verwendeten Baumart &amp;#039;&amp;#039;[[Vitex]] cofassus&amp;#039;&amp;#039; (englisch: New Guinea teak).&amp;lt;ref&amp;gt;Adrienne Kaeppler, Don Niles: &amp;#039;&amp;#039;The Music and Dance of New Guinea.&amp;#039;&amp;#039; In: J. W. Love, Adrienne Kaeppler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Garland Encyclopedia of World Music. Australia and the Pacific Islands.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 9. Routledge, New York 1998, S. 475&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Holzfisch]] – eine hölzerne Schlitztrommel in der Form eines Fisches oder in kugeliger Gestalt, die in China als &amp;#039;&amp;#039;Mùyú&amp;#039;&amp;#039;, in Japan als &amp;#039;&amp;#039;mokugyo&amp;#039;&amp;#039;, in Vietnam als &amp;#039;&amp;#039;mo&amp;#039;&amp;#039; und in Korea als &amp;#039;&amp;#039;moktak&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet und in [[Buddhismus|buddhistischen]] und [[Daoismus|daoistischen]] Ritualen eingesetzt wird.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Igogo&amp;#039;&amp;#039; sind Schlitztrommeln des Budu-Volks in der Provinz [[Orientale]] im Nordosten des Kongo. Die große &amp;#039;&amp;#039;igogo deja&amp;#039;&amp;#039; ist einschließlich der spitz auslaufenden Enden rund drei Meter lang und produziert Schläge in zwei Tonhöhen, mit denen Botschaften übertragen werden können. Die kleine &amp;#039;&amp;#039;igogo tade&amp;#039;&amp;#039; wird zur Tanzbegleitung geschlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Igogo&amp;#039;&amp;#039;. In: Laurence Libin (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Grove Dictionary of Musical Instruments.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 3, Oxford University Press, Oxford/New York 2014, S. 10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kabisa&amp;#039;&amp;#039; ist eine ausschließlich rituell verwendete Schlitztrommel der [[Diola]] in der Region [[Casamance]] im [[Senegal]]. Ihr Durchmesser beträgt 80 bis 120 Zentimeter bei einer Länge von 150 bis 180 Zentimetern. Die &amp;#039;&amp;#039;kabisa&amp;#039;&amp;#039; darf nur von Männern mit den Händen oder mit Stöcken geschlagen werden, um herausragende Ereignisse im Dorf anzukündigen. Ansonsten lagert die &amp;#039;&amp;#039;kabisa&amp;#039;&amp;#039; in einem überdachten Schrein, aus dem sie nur nach einem Opfer herausgeholt werden darf.&amp;lt;ref&amp;gt;Lucy Durán, David Font-Navarrete: &amp;#039;&amp;#039;Kabisa.&amp;#039;&amp;#039; In: Laurence Libin (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Grove Dictionary of Musical Instruments.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 3, Oxford University Press, Oxford/New York 2014, S. 94&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kentongan&amp;#039;&amp;#039; – auch &amp;#039;&amp;#039;kenthongan&amp;#039;&amp;#039;, [[Java (Insel)|Java]], in hindu-javanischer Zeit aus Bronze.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.metmuseum.org/art/collection/search/37699 &amp;#039;&amp;#039;Slit Gong (Kentongan).&amp;#039;&amp;#039;] The Metropolitan Museum of Art (Abbildung einer ostjavanischen Bronzeschlitztrommel aus dem 13. Jahrhundert)&amp;lt;/ref&amp;gt; Allgemein bezeichnet &amp;#039;&amp;#039;kentongan&amp;#039;&amp;#039; indonesische Schlitztrommeln aus Holz oder Bambus als Signalinstrumente in den Dörfern mit dem Kopf eines Wildtiers oder des menschengestaltigen Geistwesens &amp;#039;&amp;#039;gendruwo&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Wessing: &amp;#039;&amp;#039;A Community of Spirits: People, Ancestors, and Nature Spirits in Java:&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Crossroads: An Interdisciplinary Journal of Southeast Asian Studies,&amp;#039;&amp;#039; Band 18, Nr. 1, 2006, S. 11–111, hier S. 42&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Set mit gestimmten &amp;#039;&amp;#039;kentongan&amp;#039;&amp;#039; kann als Melodieinstrument dienen.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Keprak&amp;#039;&amp;#039; – in Java eine kleine kastenförmige hölzerne Schlitztrommel, die im Tanzdrama (&amp;#039;&amp;#039;[[wayang]]&amp;#039;&amp;#039;) auf gleiche Weise wie die Metallplatten &amp;#039;&amp;#039;kecrek&amp;#039;&amp;#039; die rhythmische Orientierung vorgibt, die Bewegungen der Tänzer oder Puppen akzentuiert und das Signal zum Tempowechsel den Musikern vorgibt.&amp;lt;ref&amp;gt;Terry E. Miller, Sean Williams (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Garland handbook of Southeast Asian music.&amp;#039;&amp;#039; Routledge, New York 2008, S. 364&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Kerantung]]&amp;#039;&amp;#039; – in [[Malaysia]], dient außerhalb der Moscheen zum Gebetsruf&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Kiringi]]&amp;#039;&amp;#039;, auch Krin – Holztrommel mit drei Schlitzen in [[Guinea]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;K’look&amp;#039;&amp;#039; – 50 cm lange Bambusschlitztrommel der [[Khmu]], die im Süden von China und in Nordlaos leben. Sie wird im Gemeinschaftshaus aufbewahrt und beim Einsatz als Aufruf zu einer Versammlung an einen Baum gehängt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hakan Lundström, Damrong Tayanin: &amp;#039;&amp;#039;Kammu Gongs and Drums (II). The Long Wooden Drums and Other Drums.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Asian Folklore Studies&amp;#039;&amp;#039;, Band 40, Nr. 2, 1981, S. 173–189. hier S. 183&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yangere slit drum Louvre MH96-28-72.jpg|mini|Schlitztrommel der Yangere, ein Banda-Volk in Zentralafrika. Ende 19. Jahrhundert. Standort [[Louvre]]]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kontho&amp;#039;&amp;#039;, Plural &amp;#039;&amp;#039;konthoing&amp;#039;&amp;#039;, eine Schlitztrommel der [[Limba (Sprache, Sierra Leone)|Limba]]-Sprecher in [[Sierra Leone]], mit der die Mitglieder der Gbangbani-Geheimgesellschaft zusammengerufen werden. Wenn sie nicht rituell gemeinsam mit den Schlitztrommeln &amp;#039;&amp;#039;nkali&amp;#039;&amp;#039; geschlagen werden, lagern sie üblicherweise in der Nähe der Dorfschmiede, wo die Limba magische Kräfte vermuten, oder sie liegen scheinbar achtlos am Weg zum Versammlungsort der Gesellschaft im Busch.&amp;lt;ref&amp;gt;W. A. Hart: &amp;#039;&amp;#039;Woodcarving of the Limba of Sierra Leone.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;African Arts&amp;#039;&amp;#039;, Band 23, Nr. 1, November 1989, S. 44–53, hier S. 51&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Korro&amp;#039;&amp;#039; – eine Signaltrommel der [[Dogon]] in [[Mali]] mit einem Ton&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Koturka&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;kotor,&amp;#039;&amp;#039; nennen die Hill Marias, eine Untergruppe der zentralindischen [[Gond]]s in [[Madhya Pradesh]], eine kurze Schlitztrommel aus &amp;#039;&amp;#039;[[Gmelina arborea]]&amp;#039;&amp;#039;, die an einer Schnur um den Hals getragen wird. Das Instrument ist ebenso selten wie das von ihnen gespielte einfache Streichinstrument &amp;#039;&amp;#039;kikir&amp;#039;&amp;#039; (ähnlich der &amp;#039;&amp;#039;[[Bana (Lauteninstrument)|bana]]&amp;#039;&amp;#039;) und die Bambusflöte &amp;#039;&amp;#039;huluri&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;mohri&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;S. K Jain: &amp;#039;&amp;#039;Wooden Musical Instruments of the Gonds of Central India.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ethnomusicology,&amp;#039;&amp;#039; Band 9, Nr. 1, Januar 1965, S. 39–42, hier S. 39&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Kulkul]]&amp;#039;&amp;#039; – balinesische Schlitztrommel aus Holz, die im Tempelbereich aufgehängt wird und als Signalinstrument zu Versammlungen und Zeremonien ruft.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kröng&amp;#039;&amp;#039; – eine bis zu zwei Meter lange Bambusschlitztrommel. Sie wurde früher besonders in der thailändischen Unterhaltungsmusik zur Neujahrsfeier &amp;#039;&amp;#039;([[Songkran]])&amp;#039;&amp;#039; und im klassischen thailändischen Piphat-Ensemble zur Begleitung von Schattenspielen verwendet. Heute treten Straßenmusikanten mit ihr auf.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Lali (Trommel)|Lali]]&amp;#039;&amp;#039; ist eine große Schlitztrommel auf Fidschi, die früher geschlagen wurde, um besondere Ereignisse (Todesfälle, Kriegsbeginn) anzukündigen. Heute wird mit ihr die Gemeinde zum Kirchgang gerufen. Die kleinere Version &amp;#039;&amp;#039;lali ni meke&amp;#039;&amp;#039; besitzt ein kleines rechteckiges Loch mittig an der Unterseite und wird bei Festen gespielt. Der am Boden sitzende Musiker legt sich das ansonsten ungeformte Holz quer über die Füße, um die beste Resonanz zu erzeugen.&amp;lt;ref&amp;gt;Raymond F. Kennedy: &amp;#039;&amp;#039;Music of Oceania.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Music Educators Journal,&amp;#039;&amp;#039; Band 59, Nr. 2 (Music in World Cultures) Oktober 1972, S. 59–72, hier S. 61&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Samoa heißt die große der immer paarweise gespielten Schlitztrommeln &amp;#039;&amp;#039;tatasi&amp;#039;&amp;#039; und die kleine &amp;#039;&amp;#039;talua&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Moyle: &amp;#039;&amp;#039;Samoan Musical Instruments.&amp;#039;&amp;#039; In &amp;#039;&amp;#039;Ethnomusicology&amp;#039;&amp;#039;, Band 18, Nr. 1, Januar 1974, S. 57–74, hier S. 59&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Linga&amp;#039;&amp;#039; – in Gruppen von drei oder vier Instrumenten bei den Bandalinda in Zentralafrika gespielt&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nafa&amp;#039;&amp;#039;, hölzerne, über einen Meter lange Schlitztrommel in West-Polynesien ([[Tonga]], Samoa, [[Tuvalu]]) mit geraden Seiten&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mo lang&amp;#039;&amp;#039; – In Vietnam dient die Bambusschlitztrommel &amp;#039;&amp;#039;mo lang&amp;#039;&amp;#039; in derselben Funktion wie der Holzfisch und wird auch als Signalinstrument bei Diebstahl, Feuer oder einem anderen Notfall verwendet. In der buddhistischen Liturgie in Vietnam wird das Instrument zusammen mit Glocken und Trommeln gespielt.&amp;lt;ref&amp;gt;Terry E. Miller, Sean Williams (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Garland handbook of Southeast Asian music.&amp;#039;&amp;#039; Routledge, New York 2008, S. 282, 456&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mondo&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;mbudikidi&amp;#039;&amp;#039; – schmale hölzerne Schlitztrommel im [[Demokratische Republik Kongo|Kongo]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ogidigbo&amp;#039;&amp;#039;, meist aus [[Iroko]]holz gefertigte Schlitztrommel bei den [[Edo (Volk)|Edo]] im Südwesten [[Nigeria]]s mit 60 bis 70 Zentimetern Länge und etwa 30 Zentimetern Durchmesser. Der Schlitz ist etwa 5 Zentimeter breit und vergrößert sich an beiden Enden zu einer quadratischen Öffnung von etwa 10 Zentimetern Seitenlänge. Die beiden Schlitzkanten sind unterschiedlich dick. Wird mit dem Stöckchen auf die dickere Kante geschlagen, so ergibt dies einen im Vergleich zur anderen Kante höheren Ton. Durch Abdecken einer der quadratischen Öffnungen mit der linken Hand ergibt sich ein tieferer Ton. Die &amp;#039;&amp;#039;ogidigbo&amp;#039;&amp;#039; wird als Signalinstrument verwendet, ein besonders großes Modell (&amp;#039;&amp;#039;okha&amp;#039;&amp;#039;) auch bei Zeremonien.&amp;lt;ref&amp;gt;Åke Norborg: &amp;#039;&amp;#039;Musikinstrumente der Bini in Südwest-Nigeria.&amp;#039;&amp;#039; In: Erich Stockmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Musikkulturen in Afrika.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Neue Musik, Berlin 1987, S. 201&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Pate (Musikinstrument)|Pate]]&amp;#039;&amp;#039; – in [[Polynesien]] verbreitete kleine Schlitztrommel aus Hartholz. Sie wurde früher in der [[Musik von Tuvalu]] und auf anderen pazifischen Inseln zur rhythmischen Begleitung von Steh-  oder [[Sitztanz|Sitztänzen]] verwendet.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ratahigi&amp;#039;&amp;#039;, die größte und am tiefsten klingende von drei Schlitztrommeln der Pazifikinsel [[Ambae]] (Republik Vanuatu) gibt im &amp;#039;&amp;#039;dingidingi&amp;#039;&amp;#039;-Ensemble (Ost-Ambae) und im &amp;#039;&amp;#039;tingitingi&amp;#039;&amp;#039;-Ensemble (West-Ambae) den Rhythmus für die mittelgroße &amp;#039;&amp;#039;simbegi&amp;#039;&amp;#039; und die kleine &amp;#039;&amp;#039;valagi&amp;#039;&amp;#039; vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Raymond Ammann: &amp;#039;&amp;#039;Sounds of Secrets: Field Notes on Ritual Music and Musical Instruments on the Islands of Vanuatu.&amp;#039;&amp;#039; (Sound Culture Studies) LIT Verlag, Münster 2012, S. 243&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Inselgruppe Vanuatu war von Norden nach Süden in drei traditionelle Kultursphären eingeteilt: Zur Nordgruppe (einschließlich Ambae) gehörten große liegende Schlitztrommeln, für die mittlere Inselgruppe waren die heute musealen 6 bis 7 Meter hohen stehenden und einige kleinere liegende Schlitztrommeln charakteristisch, während auf den südlichen Vanuatu-Inseln keine Schlitztrommeln vorkamen.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Crowe: &amp;#039;&amp;#039;Vanuatu (Nouvelles-Hébrides / New Hebrides). Singsing-Danis Kastom. Musiques coutumières / Custom Music.&amp;#039;&amp;#039; AIMP XXXIV (CD-796) 1994, Booklet, S. 20, 22&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aztec drums, Florentine Codex..jpg|mini|[[Azteken|Aztekische]] Blumenzeremonie im &amp;#039;&amp;#039;[[Codex Florentinus]]&amp;#039;&amp;#039;, Mitte 16. Jahrhundert. Die Musiker spielen die Schlitztrommel &amp;#039;&amp;#039;teponaztli&amp;#039;&amp;#039;, dahinter die große einfellige Standtrommel &amp;#039;&amp;#039;huéhuetl&amp;#039;&amp;#039; und links oben die Kürbisgefäß[[rassel]] &amp;#039;&amp;#039;ayacachtli&amp;#039;&amp;#039;.]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Teponaztli]]&amp;#039;&amp;#039; war ein Kultinstrument der [[Azteken]] in [[Mexiko]]. Nach Berichten aus der spanischen Kolonialzeit war die &amp;#039;&amp;#039;teponaztli&amp;#039;&amp;#039; in Nord- und Zentralmexiko weit verbreitet. Die &amp;#039;&amp;#039;teponaztli&amp;#039;&amp;#039; besaß zwei Zungen und wurde mit zwei Schlägeln geschlagen. Heutige Schlitztrommeln in [[Hidalgo (Bundesstaat)|Hidalgo]] sind zwischen 20 und 150 Zentimeter lang.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Collaer: &amp;#039;&amp;#039;Musikgeschichte in Bildern.&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Musikethnologie.&amp;#039;&amp;#039; Lieferung 2: &amp;#039;&amp;#039;Amerika. Eskimo und indianische Bevölkerung.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Verlag für Musik, Leipzig 1966, S. 39&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Hochland von [[Chiapas]] wird bei einem Jahresfest die Schlitztrommel &amp;#039;&amp;#039;t’ent’en&amp;#039;&amp;#039; gespielt.&amp;lt;ref&amp;gt;Mark Howell: &amp;#039;&amp;#039;Concerning the Origin and Dissemination of the Mesoamerican Slit-Drum.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Music in Art&amp;#039;&amp;#039;, Band 28, Nr. 1/2, Frühjahr–Herbst 2003, S. 45–54, hier S. 46&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tohere,&amp;#039;&amp;#039; auch &amp;#039;&amp;#039;to’ere&amp;#039;&amp;#039; – eine hölzerne Schlitztrommel im Trommelensemble auf [[Tahiti]]&amp;lt;ref&amp;gt;Patrick O’Reilly: &amp;#039;&amp;#039;Dancing Tahiti.&amp;#039;&amp;#039; (Dossier 22) Nouvelles éditions latines, Paris 1977, S. 23&amp;lt;/ref&amp;gt; und den [[Cookinseln]], die mit einem Hartholzstab geschlagen wird. Im Trommeltanz (&amp;#039;&amp;#039;’ura p’au&amp;#039;&amp;#039;) leitet sie den Tänzer an. Die größere Schlitztrommel &amp;#039;&amp;#039;ka’ara&amp;#039;&amp;#039; dient zusammen mit einer [[Schneckentrompete]] zur Gesangsbegleitung.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tongtong&amp;#039;&amp;#039; – [[Indonesische Sprache|indonesisch]] und [[Javanische Sprache|javanisch]] für Schlitztrommeln aus Holz oder Bambus auf [[Java (Insel)|Java]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tuddukat&amp;#039;&amp;#039; – die Schlitztrommel der indonesischen Insel [[Siberut]] wird zu dreien oder vieren im Ensemble gespielt. Sie besteht aus einem Stammstück, das auf Querhölzern am Boden liegt. Die Kante des Schlitzes wird in der Mitte mit einem Hammer geschlagen, wobei dem Rhythmus eine semantische Bedeutung beikommt. Es lassen sich knappe Botschaften übertragen („es ist jemand gestorben“, „das Haus brennt“...)&amp;lt;ref&amp;gt;Terry E. Miller, Sean Williams (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Garland handbook of Southeast Asian music.&amp;#039;&amp;#039; Routledge, New York 2008, S. 342&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Idiophone aus Holz ==&lt;br /&gt;
Klangbretter, Schlagbretter oder [[Schlagbalken]] sind keine Schlitztrommeln, sondern meist lange, mit einem Hammer oder einem biegsamen Stab angeschlagene Holzbretter, die stationär an Seilen aufgehängt sind oder von einer Person getragen werden. Sie heißen auf Griechisch &amp;#039;&amp;#039;[[semantron]]&amp;#039;&amp;#039; und dienen in orthodoxen osteuropäischen Klöstern als Gebetsglocken. Christen in arabischen Ländern nannten diese dort heute verschwundenen Klangbretter &amp;#039;&amp;#039;[[naqus]]&amp;#039;&amp;#039;. Sie entsprechen den in tibetisch-buddhistischen Klöstern geschlagenen &amp;#039;&amp;#039;[[Gandi (Schlagbalken)|gandi]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reisstampftrog &amp;#039;&amp;#039;[[Lesung (Stampftrog)|lesung]]&amp;#039;&amp;#039; in Indonesien und Malaysia wird von mehreren Frauen mit Stampfstöcken innen am Boden oder am Rand angestoßen und produziert unterschiedliche Tonhöhen für eine polyrhythmische Musik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Reibholz ist unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;[[lounuat]]&amp;#039;&amp;#039; von der Insel [[Neuirland]] bekannt. Der hölzerne Klangkörper besitzt drei Zungen, die mit den Händen gerieben werden und drei klare Töne produzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Cooke: &amp;#039;&amp;#039;Slit-drum.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Grove Music Online&amp;#039;&amp;#039;, 2001&lt;br /&gt;
* Gisa Jähnichen: &amp;#039;&amp;#039;Schlitztrommeln.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ludwig Finscher]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Die Musik in Geschichte und Gegenwart]]&amp;#039;&amp;#039;. (MGG) Sachteil 8, 1998, Sp. 1101–1110; auch in: &amp;#039;&amp;#039;MGG Online&amp;#039;&amp;#039;, November 2016&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Slit drums|Schlitztrommeln}}&lt;br /&gt;
* [http://music.africamuseum.be/instruments/english/congo%20drc/bakpekpe.html &amp;#039;&amp;#039;Slit drums.&amp;#039;&amp;#039;] music.africamuseum.be&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://www.pnc.com.au/~helix/posters/slit.htm|wayback=20160306061713|text=&amp;#039;&amp;#039;Slit drums.&amp;#039;&amp;#039;}} Helix Music Education Resources&lt;br /&gt;
* Palmer Keen: [https://www.auralarchipelago.com/auralarchipelago/tongtong &amp;#039;&amp;#039;Sounds of Madurese East Java, Pt. 1: Tong Tong Kerapan.&amp;#039;&amp;#039;] Aural Archipelago (melodisches Spiel: Set von gestimmten &amp;#039;&amp;#039;kentongan&amp;#039;&amp;#039; auf der indonesischen Insel [[Madura (Insel)|Madura]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlagidiophon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trommel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Afrikanisches Musikinstrument]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bertramz</name></author>
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