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	<title>Schlipsheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schlipsheim&amp;diff=2421192&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-11-22T09:21:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Schlipsheim&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Neusäß&lt;br /&gt;
| Ortswappen              = DEU Schlipsheim (Neusäß) COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 48.377285&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 10.785332&lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-BY&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 486&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug              = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                  = &lt;br /&gt;
| Einwohner               = 441&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 1987&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1972-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 86356&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 0821&lt;br /&gt;
| Lagekarte               = Neusäß-stadtteile.jpg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = Karte von Neusäß mit seinen Stadtteilen&lt;br /&gt;
| Bild                    = St. Nikolaus Schlipsheim.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       = Kapelle St. Nikolaus von Tolentino Schlipsheim&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlipsheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Dorf]] und [[Gemeindeteil]] der Stadt [[Neusäß]] im [[Schwaben (Bayern)|schwäbischen]] [[Landkreis Augsburg]] in [[Bayern]] ([[Deutschland]]). Schlipsheim gehört zur katholischen Pfarrei Sankt Stephanus in [[Hainhofen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im 10. Jahrhundert schenkte Bischof [[Ulrich von Augsburg]] den [[Zehent]] seines Kirchengutes &amp;#039;&amp;#039;Schlipsesheim&amp;#039;&amp;#039; dem Hospital [[Kloster Heilig Kreuz (Augsburg)|Heilig-Kreuz]] in Augsburg. Die zersplitterte Güterbesitz befand sich zeitweise in Händen des [[Domkapitel Augsburg|Augsburger Domkapitels]], der [[Markgrafschaft Burgau]] (die auch die [[Blutgerichtsbarkeit|Hochgerichtsbarkeit]] ausübte) sowie [[Patriziat (Augsburg)|Augsburger Patriziergeschlechter]], darunter bis 1747 den [[Rehlingen (Adelsgeschlecht)|Rehlinger]]. Seit 1785 war das Schloss und die Herrschaft Schlipsheim im Besitz des Augsburger Klosters Heilig-Kreuz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1789 zählte das Dorf 48 Häuser und 88 Familien. Nach der [[Säkularisation]] kam der Ort an Bayern. In den 1860er Jahren finden sich in Schlipsheim drei Großbegüterte und vier Söldner, welche Feldgründe besitzen. Die übrigen Bewohner wohnten in kleinen, ärmlichen Häusern und verdienten ihren Lebensunterhalt meist als Taglöhner, Maurer, Besenbinder und Hirten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Anton von Steichele]] |Titel=Das Bistum Augsburg. Historisch und statistisch beschrieben von Anton Steichele (5-8: fortgesetzt v. Alfred Schröder; 9-10: beschrieben v. Friedrich Zoepfl). Bd 2-10, Lfg 2. [Mehr nicht vorh.] |Verlag=Schmid |Datum=1864 |Seiten=64}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Schlipsheim war eine selbstständige Gemeinde und wurde im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern]] am 1. Juli 1972 nach Neusäß eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=424}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüdische Gemeinde ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Jüdische Gemeinde Schlipsheim}}&lt;br /&gt;
Wenigstens seit dem späten 17. Jahrhundert bis Ende 1865 bestand in Schlipsheim eine eigenständige [[Kehillah|jüdische Gemeinde]] mit dem „Judenhaus“ als Synagoge und Gemeindezentrum (heute Schlipsheimer Straße 124 – 128). Der Flurname „Judendauche“ deutet auf die [[Mikwe]]. Im Jahr 1809 wurden 104 Juden in Schlipsheim registriert, ein halbes Jahrhundert später ging durch Abwanderung die Zahl auf 20 zurück. 1865 löste sich die Gemeinde auf. Die Einrichtung der [[Synagoge]] wurde verkauft. Aus Schlipsheim stammt der jüdische Maler und Kunsthändler [[David Heinemann]], der in München eine der bedeutendsten Kunsthandlungen Europas etablierte. Die Online-Datenbank der „Galerie Heinemann“ umfasst heute weit über 40.000 bedeutende Gemälde aller Epochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baudenkmäler ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlipsheim.jpg|mini|400px|Schlipsheim]]&lt;br /&gt;
* Kapelle [[St. Nikolaus von Tolentino (Schlipsheim)|St. Nikolaus von Tolentino]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Joseph Leopold]] (1810–1868), deutscher Räuber, Sträfling und Strohhutfabrikant&lt;br /&gt;
* [[David Heinemann]] (1819–1902), jüdischer Porträtmaler und Kunsthändler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Israel Schwierz]]: &amp;#039;&amp;#039;Steinerne Zeugnisse jüdischen Lebens in Bayern. Eine Dokumentation.&amp;#039;&amp;#039; Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit (Hrsg.), München 1988, ISBN 3-87052-393-X, S. 276.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.neusaess.de/ Stadt Neusäß, offizielle Homepage]&lt;br /&gt;
* https://jhva.wordpress.com/2011/11/17/uber-die-juden-im-schwabischen-schlipsheim/&lt;br /&gt;
* http://www.neusaess.de/de/Unsere-Stadt/Stadtteile/Schlipsheim-&lt;br /&gt;
* https://www.alemannia-judaica.de/schlipsheim_synagoge.htm&lt;br /&gt;
* [https://heinemann.gnm.de/ Galerie Heinmann online]&lt;br /&gt;
* {{Bavarikon Ort|objekt=Schlipsheim |ID= ODB_S00005217 |abruf=2023-01-06}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile der Stadt Neusäß}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4331043-6|VIAF=239171151}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Augsburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neusäß]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Augsburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;/div&gt;</summary>
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