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	<title>Schlinig - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T11:23:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schlinig&amp;diff=956052&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-39401-75 am 28. Dezember 2025 um 02:34 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-28T02:34:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Fraktion in Italien&lt;br /&gt;
|Tipo = Fraktion&lt;br /&gt;
|nomeFrazione = Schlinig&lt;br /&gt;
|immagine = 20090816-Schlinig Kirche.jpg&lt;br /&gt;
|didascalia = Die Pfarrkirche von Schlinig&lt;br /&gt;
|nomeUfficiale = Slingia&lt;br /&gt;
|Vorsteher = Erwin Saurer&lt;br /&gt;
|regione = Trentino-Südtirol&lt;br /&gt;
|provincia = Südtirol&lt;br /&gt;
|siglaProvincia = BZ&lt;br /&gt;
|nomeDelComune = Mals&lt;br /&gt;
|nomeDelComune2 = &lt;br /&gt;
|nomeDelComune3 = &lt;br /&gt;
|latitudineGradi = 46&lt;br /&gt;
|latitudineMinuti = 42&lt;br /&gt;
|latitudineSecondi = 18&lt;br /&gt;
|longitudineGradi = 10&lt;br /&gt;
|longitudineMinuti = 28&lt;br /&gt;
|longitudineSecondi = 25&lt;br /&gt;
|altitudine = 1726&lt;br /&gt;
|superficie = &lt;br /&gt;
|abitanti = 188&lt;br /&gt;
|anno = 2011&lt;br /&gt;
|nomeAbitanti = &lt;br /&gt;
|patrono = [[Antonius der Große]]&lt;br /&gt;
|festivo = [[17. Jänner]]&lt;br /&gt;
|prefisso = 0473&lt;br /&gt;
|cap = 39024&lt;br /&gt;
|linkSito = [http://www.gemeinde.mals.bz.it/system/web/zusatzseite.aspx?menuonr=218885840&amp;amp;detailonr=219408219 Infos über die Fraktion]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlinig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{itS|Slingia}}, {{rmS|{{Audio|Roh-vallader-Schlingia.ogg|&amp;#039;&amp;#039;Schlingia&amp;#039;&amp;#039;}}}}) ist eine [[Fraktion (Italien)|Fraktion]] der [[Italienische Gemeinden|Gemeinde]] [[Mals]] in [[Südtirol]] ([[Italien]]) in der Nähe der [[Grenze zwischen Italien und der Schweiz|italienisch-schweizerischen Grenze]]. Die Fraktion befindet sich im [[Schlinigtal]], einem Seitental des [[Vinschgau]]s. Sie umfasst neben dem gleichnamigen Dorf im Talinneren auch den [[Weiler]] Prämajur an den Hängen des [[Watles]] über dem Talausgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mühle schlinig.jpg|mini|Die alte Mühle in Schlinig]]&lt;br /&gt;
Erwähnt wurde Schlinig erstmals in einer urkundlichen Aufzeichnung [[Goswin von Marienberg|Goswins von Marienberg]] aus den Jahren 1161–1164 als &amp;#039;&amp;#039;Sliniga&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Huter]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Tiroler Urkundenbuch]].&amp;#039;&amp;#039; Abt. I: &amp;#039;&amp;#039;Die Urkunden zur Geschichte des deutschen Etschlandes und des Vintschgaus.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Bis zum Jahre 1200&amp;#039;&amp;#039;. Innsbruck: Ferdinandeum 1937, S. 127–128, Nr. 276c.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Christian Schneller (Philologe)|Christian Schneller]] führt den Namen auf Salinica zurück und vermutet, dass das Tal ursprünglich von den Söles-Höfen (1178: &amp;#039;&amp;#039;Salina&amp;#039;&amp;#039;) südlich von Glurns urbar gemacht und bewirtschaftet wurde. Diether Schürr hält es für näherliegend, dass Schlinig mittels einer [[Suffix]]erweiterung nach der Ortschaft [[Schleis]] am Talausgang benannt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Diether Schürr |Hrsg= |Titel=Der Tartscher Bichl und die Deutung von Ortsnamen im Obervinschgau |Sammelwerk=Österreichische Namenforschung |Band=3 |Nummer=Jg. 36 |Ort= |Datum=2008 |ISBN= |Seiten=53-83 |Online=https://www.academia.edu/14429673/Der_Tartscher_Bichl_und_die_Deutung_von_Ortsnamen_im_Obervinschgau}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem 12. Jahrhundert stammt auch die kleine [[Burgruine Kastellatz (Mals)|Burgruine Kastellatz]] bei Prämajur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlinig gehörte früher zur Urpfarre [[Abtei Marienberg|St. Stefan]]. Das ist ein sicherer Hinweis, dass es zumindest schon in karolingischer Zeit besiedelt gewesen sein muss. Nach der Gründung des [[Abtei Marienberg|Klosters Marienberg]] wurde die seelsorgliche Betreuung von dessen Mönchen übernommen. Das Kloster wurde 1220 der fast alleinige Grundherr des Tales und übte zudem die niedere Gerichtsbarkeit bis 1875 aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 15. Jahrhundert erhielt Schlinig eine kleine, gotische, dem hl. [[Antonius der Große|Antonius Abbas]] geweihte Kirche, die 1775 umgebaut wurde und einen Zwiebelturm angebaut bekam.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Josef Rampold]]: &amp;#039;&amp;#039;Vinschgau.&amp;#039;&amp;#039; Athesia, Bozen 1971.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der spätbarocke Altar (1763), zwei Altarbilder mit geschnitztem Rahmen, [[Anna selbdritt]] (um 1700) und [[Antonius von Padua]] 1679, ein Weihwasserstein aus weißem Marmor (16. Jahrhundert) und eine in [[Sterzing]] gegossene Glocke von 1587 gehören zur Einrichtung.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Josef Weingartner]]: &amp;#039;&amp;#039;Bozen und Umgebung, Unterland, Burggrafenamt, Vinschgau.&amp;#039;&amp;#039; Athesia, Bozen 1991. (= &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler Südtirols,&amp;#039;&amp;#039; 2. Band.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert ist eine Gemeindeordnung aus dem Marienberger Archiv vom Jahre 1532, die in deutscher Sprache abgefasst ist: Die Hofgemeinschaft wählte jährlich am 1. Mai nicht nur einen Dorfmeister und einen [[Saltner]] (Fluraufseher), sondern auch einen Wirt. Dem Schutz des Waldes vor [[Raubbau (Natur)|Raubbau]] und der Weidewirtschaft wird darin große Aufmerksamkeit gewidmet.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Der Schlern]]&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 1964, S. 26 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Deutsch als Sprache dieses Dokuments ist deshalb bemerkenswert, weil das Umfeld des Klosters im oberen Vinschgau damals noch stark von der [[Bündnerromanisch|rätoromanischen Sprache]] geprägt war. Das Kloster war aber nach dem [[Schwabenkrieg]] und nach dem Vordringen der [[Reformation und Gegenreformation in der Schweiz|Reformation]] im [[Engadin]] –&amp;amp;nbsp;auch als starker Arm der weltlichen Behörden&amp;amp;nbsp;– maßgeblich daran beteiligt, eine gezielte Eindeutschungspolitik durchzusetzen, mit der das Rätoromanische im Vinschgau als gesprochene Sprache letztlich ausstarb. Mit diversen –&amp;amp;nbsp;auch Druck und Zwang beinhaltenden –&amp;amp;nbsp;Maßnahmen sollte die Vinschger Bevölkerung von den politisch nun faktisch unabhängigen [[Drei Bünde|Bündnern]] und vom reformatorischen Gedankengut, das sich in der Nachbarschaft jenseits der Grenze ausbreitete, sprachlich isoliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 wurde das bis dato eigenständige Schlinig der Gemeinde Mals zugeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010 wurde die [[Grundschule (Südtirol)|Grundschule]] aufgrund zu geringer Einschreibungszahlen geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Schul-Aus für drei Zwergschulen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Dolomiten (Zeitung)|Dolomiten]]&amp;#039;&amp;#039;, 20. April 2010, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Früher war Schlinig ganz auf die Berglandwirtschaft ausgerichtet. Um 1900 begann der Alpintourismus sich auch in diese Gegend zu erstrecken. Der Fremdenverkehr spielt heute neben der nach wie vor dominierenden Landwirtschaft eine immer wichtigere Rolle. Großer Impulsgeber dafür ist im Winter der [[Skilanglauf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 erbaute die Sektion Pforzheim des [[Deutscher und Österreichischer Alpenverein|Deutsch-Österreichischen Alpenvereins]] die [[Alte Pforzheimer Hütte|Pforzheimer Hütte]] nahe dem [[Schlinigpass]]. Um 1910 wurde der Passübergang durch den Bau des Felsensteiges durch die [[Val d’Uina|Uina-Schlucht]] in das [[Engadin]] (Gemarkung der Gemeinde [[Sent GR|Sent]]) begehbar gemacht. Nach dem Krieg diente die Hütte als Stützpunkt für italienische Zöllner, die den regen Schmuggel über den Pass durch ihre Präsenz bis 1972 vergeblich einzudämmen versuchten. Für die Gäste wurde eine neue Hütte, die [[Sesvennahütte]], errichtet: {{Höhe|2256|IT}} hoch gelegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Schlinig ist ein beliebtes Wandergebiet und Ausgangspunkt für Touren in die [[Sesvennagruppe]] ([[Piz Sesvenna]], {{Höhe|3205|IT}} und [[Muntpitschen]], {{Höhe|3162|IT}} im Talhintergrund) und ins Unterengadin. Es ist ein Eldorado für Langlaufsportler. Leicht erreichbar ist das nahegelegene Skigebiet [[Watles]]. Außerdem befindet sich in der Ortschaft eine anspruchsvolle Rollerskaterbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlinig erhielt im Jahr 2008 kurzfristig den Zuschlag für die Ausrichtung der [[Nordische Junioren-Skiweltmeisterschaften 2008|Junioren-Weltmeisterschaft]] im Langlauf (23.–29. Februar 2008).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.xc-ski.de/353-Startschuss_zu_Junioren_und_U23_Weltmeisterschaf-,e_38441,r_7036.htm |text=Bericht von der Eröffnung |archive-is=20130212203753}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Abart]], ein in Schlinig geborener, mit 14 Jahren in die Schweiz ausgewanderter und dort bekannt gewordener Bildhauer&lt;br /&gt;
* [[Barbara Moriggl]], Langläuferin der italienischen Nationalmannschaft&lt;br /&gt;
* [[Thomas Moriggl]], Langläufer der italienischen Nationalmannschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde.mals.bz.it/de/Eigenverwaltung_B_N_R_Schlinig Schlinig] auf der Website der Gemeinde Mals&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1159]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-39401-75</name></author>
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