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	<title>Schlingerdämpfer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T11:20:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schlingerd%C3%A4mpfer&amp;diff=892437&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Redonebird: Abschnittlink korrigiert</title>
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		<updated>2025-07-31T06:13:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Quellen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlingerdämpfer ICE3.jpg|mini|Schlingerdämpfer am [[Drehgestell#Drehgestelle mit Antrieb|Triebdrehgestell]] eines [[ICE 3|ICE&amp;amp;nbsp;3]] (rot markiert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlingerdämpfer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Drehdämpfer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine besondere Bauform des [[Stoßdämpfer]]s. Sie dämpfen die Relativbewegung zwischen [[Drehgestell]] und [[Wagenkasten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bei Schienenfahrzeugen ==&lt;br /&gt;
Drehdämpfer werden bei [[Schienenfahrzeug]]en für hohe Geschwindigkeiten (ab 120&amp;amp;nbsp;km/h) eingesetzt, um den [[Sinuslauf]] des Drehgestells zu optimieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= Jürgen Janicki, Horst Reinhard, Michael Rüffer |Titel=Schienenfahrzeugtechnik |Auflage= 4 |Reihe= DB-Fachbuch |Verlag= Bahn Fachverlag GmbH |Ort= Berlin |Datum= 2020-07 |ISBN= 978-3-943214-26-0 |Seiten= 139 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie gewährleisten die Stabilität des Schienenfahrzeugs in der Geraden und in großen Gleisbögen und gehören zur Standardausrüstung moderner Drehgestell-Lokomotiven.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Werner Breuer |Titel=Der Aktive Drehdämpfer (ADD) – Ein innovatives Dämpferkonzept im Betriebseinsatz |Sammelwerk=[[Eisenbahntechnische Rundschau]] |Nummer=Heft 04 |Verlag=Eurailpress |Datum=2007-04 |ISSN=0013-2845 |Seiten=186-189}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;Querkoppeldämpfer&amp;#039;&amp;#039; wird er zwischen zwei benachbarten [[Wagenkasten|Wagenkästen]] eingesetzt, um Lateralschwingungen der Wagenkästen untereinander, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Gierachse|Gieren]] und gegen[[Phasenwinkel|phasiges]] [[Wanken]] bei Geradeausfahrt und leichten [[Kurvenradius|Gleisbögen]], zu minimieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktiver Drehdämpfer ===&lt;br /&gt;
[[Datei:91 81 1293 200-2 Leoben 20210721.jpg|mini|Lokomotive der Reihe 1293 mit Aktiven Drehdämpfern]]&lt;br /&gt;
Ein Aktiver Drehdämpfer (ADD) ist eine spezielle Art von Drehdämpfer, der zusätzlich zur stabilisierenden Wirkung eines konventionellen Drehdämpfers als [[Elektrohydraulik|elektrohydraulischer]] [[Aktor|Aktuator]] wirkt. Dieser erzeugt in engen Bögen ein [[Drehmoment]] und verbessert damit das Ausdrehverhalten der Drehgestelle. Dadurch werden die quasistatischen Führungskräfte der einzelnen Radsätze reduziert und die Gleisverschiebekräfte innerhalb eines Drehgestells gleichmäßig aufteilt. Dies reduziert den Verschleiß an Rad und Schiene und verbessert die Traktion in engen Bögen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=H. Tisch, R. Schmid, P. Mittermayr, D. Salvenmoser |url=https://www.schienenfahrzeugtagung.at/download/PDF2016/DiN02_Schmid.pdf |titel=Der Einfluss intelligenter Fahrzeugkomponenten auf den Rad-Schiene-Verschleiß |hrsg=Schienenfahrzeugtagung Graz |datum=2016 |abruf=2024-04-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Entwickelt wurde das System von [[Siemens TS]] und [[Liebherr Transportation Systems]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Patent&lt;br /&gt;
 | Land = EP&lt;br /&gt;
 | V-Nr = 2039582B1&lt;br /&gt;
 | Titel = Aktiver hydraulischer Dämpfer und hydraulischer Stellantrieb&lt;br /&gt;
 | A-Datum = 2008-09-05&lt;br /&gt;
 | V-Datum = 2017-08-23&lt;br /&gt;
 | Erfinder = Anton Gaile&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aktive Drehdämpfer besteht aus einem [[Hydraulikzylinder#Doppelt wirkende Zylinder|doppeltwirkenden Hydraulikzylinder]], dessen zwei Kammern über eine Ventilsteuerung so geschaltet werden können, dass wahlweise eine Zug- oder eine Druckkraft erzeugt wird. Alle Hydraulikelemente und die Steuerung sind in einem vollständig gekapselten Gehäuse am Dämpfer montiert. In die Kolbenstange ist ein berührungsloser [[Wegsensor]] integriert, mit dem die Längenänderung des Drehdämpfers gemessen und daraus der Ausdrehwinkel der Drehgestelle berechnet werden kann. Eine im Maschinenraum der Lokomotive untergebrachte Steuereinheit erzeugt auf Basis des berechneten Ausdrehwinkels und der aktuellen Fahrtrichtung zentral die Ansteuerimpulse für alle vier Aktiven Drehdämpfer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das System verfügt über drei Betriebsmodi: passiv, semi-aktiv und aktiv. Im passiven Betriebsmodus hat der Aktive Drehdämpfer mit Hilfe geeigneter Drosseln die Dämpfungscharakteristik eines konventionellen Drehdämpfers; dies ist beispielsweise beim Ausfall der Stromversorgung der Fall. Im semi-aktiven Betriebsmodus befindet sich der Aktive Drehdämpfer in der Geraden bzw. in Gleisbögen mit Radien größer 400&amp;amp;#x202F;m und wirkt weiterhin wie ein konventioneller Drehdämpfer. Die Hydraulikpumpe ist dabei abgeschaltet. Im aktiven Betriebsmodus, bei Gleisbögen mit Radien kleiner 400&amp;amp;#x202F;m, sind die Drosseln geschlossen und über die Hydraulikpumpe und das Steuerventil wird immer eine der beiden Kammern des Hydraulikzylinders mit Druck beaufschlagt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Paul Hofbauer, Christian Deutsch |url=https://www.schienenfahrzeugtagung.at/download/PDF2016/MoN03_Hofbauer.pdf |titel=Elektrohydraulische Aktuatorik |werk= |hrsg=Schienenfahrzeugtagung Graz |datum=2016 |seiten=1–22 |format=PDF |abruf=2024-04-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das System ist seit Herbst 2004 für Lokomotiven des Typs [[Siemens ES64F4]] und seit Mai 2006 für Lokomotiven des Typs [[Siemens ES64U2]] zugelassen. Im Jahr 2007 wurden jeweils drei Fahrzeuge mit aktiven Drehdämpfern ausgerüstet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Die erste größere Serie von Lokomotiven mit aktiven Drehdämpfern sind die Lokomotiven der Reihe [[ÖBB 1293|1293]] der ÖBB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bei Kraftfahrzeugen ==&lt;br /&gt;
Bei Kraftfahrzeugen werden Schlingerdämpfer zwischen [[Zugfahrzeug]] und [[Wohnwagen]] eingesetzt, um die Pendelbewegungen des Wohnwagens zu dämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schlingerdampfer}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenfahrzeugtechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nutzfahrzeugtechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Redonebird</name></author>
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