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	<title>Schliffstopfen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T09:41:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schliffstopfen&amp;diff=71936&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lysippos: /* Einzelnachweise */ + commons</title>
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		<updated>2024-02-02T17:37:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; + commons&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Glass bottle plugs-set.jpg|mini|Ein Massiv- und zwei Hohlstopfen aus Glas ([[v.l.n.r.]]) mit 14,5 mm sowie 29 mm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schliffstopfen Kunststoff.png|mini|Schliffstopfen aus Kunststoff]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schliffstopfen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein in Form eines [[Kegelstumpf]]es geschliffener &amp;#039;&amp;#039;Glasstopfen&amp;#039;&amp;#039;, bei dem die Außenfläche angerauht ist, um einen besseren Halt und ein dichteres Abschließen zu gewährleisten. Er dient zum Verschließen von [[Glasgerät]]en und -gefäßen wie beispielsweise [[Messkolben]], [[Rundkolben]] oder [[Laborflasche]]n. Glasstöpselflaschen (&amp;#039;&amp;#039;Vitrum cum apistomeo vitro&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Vitrum tectum&amp;#039;&amp;#039;) werden auch in der [[Pharmazie]] eingesetzt. Der Schliffstopfen bildet mit seinem geschliffenen inneren Teil – dem &amp;#039;&amp;#039;Kern&amp;#039;&amp;#039; – das Gegenstück zum geschliffenen äußeren Teil – der &amp;#039;&amp;#039;Hülse&amp;#039;&amp;#039; – des Gefäßes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rol&amp;quot;&amp;gt;{{RömppOnline|ID=RD-19-01004|Name=Schliffe|Abruf=2011-07-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide Teile zusammen stellen einen Glas-auf-Glas-Verschluss dar. Verwendet wird diese Verschlussart u.&amp;amp;nbsp;a. bei Stand- oder Vorratsgefäßen im Chemiebereich, vielfach bei flüssigen oder kristallinen&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Bultmann: &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Arzneiformenlehre: ein Leitfaden zu Vorlesung und Praktikum.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage 2003, ISBN 978-3-8330-0794-1, S.&amp;amp;nbsp;25.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie insbesondere für aggressive Substanzen, die andere Deckelformen angreifen oder auflösen würden. Durch [[Schlifffett]] kann die [[Dichtheit]] des Verschlusses verbessert werden. Schliffverbindungen oder -stopfen sind nicht geeignet für starke [[Alkalische Lösung|Laugen]], da diese die Glasoberfläche angreifen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rol&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel entsprechen Kegelschliffe und dazugehörige Stopfen einer allgemeinen [[Normung|Gerätenorm]]. Man spricht dann von einem Normalschliff oder [[Normschliff]] (abgekürzt &amp;#039;&amp;#039;NS&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;rol&amp;quot;/&amp;gt; Normschliffe haben eine definierte Steigung von 1:10. Wird ein Gefäß oder Gerät mit Normschliff beschädigt, kann der obere Teil von einem [[Glasbläser]] bzw. [[Glasapparatebauer]] an ein neues Gefäß „angeblasen“ werden und spart somit den Neukauf des teuren Gerätes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauformen ==&lt;br /&gt;
Schliffstopfen aus Glas existieren in zwei Hauptbauformen, Massivstopfen und Hohlstopfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Massivstopfen werden aus einem Glasstab hergestellt, der erhitzt und durch Formpressen zu einem Glasrohling geformt wird, der in einem Stück bereits den Rohkern und den Griff des Stopfens enthält. In einem weiteren Arbeitsschritt wird durch Schleifen der eigentliche Normschliff auf dem Kern des Stopfens erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hohlstopfen gibt es mit Spitzboden oder Flachboden, sie werden aus Rohrglas gefertigt, welches durch Erhitzen in den zähflüssigen Zustand gebracht und anschließend manuell von einem Glasbläser in eine Stopfenform eingeblasen wird. Hohlstopfen zeichnen sich durch ein deutlich geringeres Gewicht aus, sind in der Fertigung jedoch viel aufwändiger und dadurch teurer. Auch Hohlstopfen bilden Griff und Kern des Schliffstopfens. Der Kern erhält wie beim Massivstopfen seinen Normschliff in der Schleiferei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kegelschliffstopfen gibt es auch aus [[Polypropylen]] (PP) hohl mit Dichtringen bis Größe NS 29/32 und die Größen NS 34/35, NS 45/40 und NS 60/46 aus [[PE-LD]]. Sie sind autoklavierbar (121 °C). Des Weiteren aus [[Polytetrafluorethylen]] (PTFE), massiv mit Dichtringen. Sie sind temperaturbeständig bis 270 °C und sind in den [[Normschliff]]größen NS 10/19, 14/23, 19/26, 24/29, 29/32 und 34/35 erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stopfengrößen nach DIN 12254 sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* NS 7/16, 10/19, 12/21, 14/23, 19/26, 24/29, 29/32&lt;br /&gt;
* NS 34/35 und NS 45/40 (nicht nach DIN)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Glass stoppers (laboratory equipment)|Schliffstopfen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Laborgerät]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glasprodukt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunststoffprodukt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verschluss (Abfülltechnik)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lysippos</name></author>
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