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	<title>Schlieker-Werft - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T11:11:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schlieker-Werft&amp;diff=645368&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ambross07: Linkfix mit AWB</title>
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		<updated>2024-08-26T15:43:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkfix mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schliekerwerft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war von 1954 bis 1962 eine [[Werft|Großwerft]] in Hamburg. Ihr Begründer, [[Willy Schlieker|Willy H. Schlieker]], galt als umstrittene Persönlichkeit der [[Wirtschaftswunder]]zeit. Der schnelle Aufstieg der Werft zu einer der modernsten Europas und der ebenso schnelle Abstieg in den [[Insolvenz|Konkurs]] sowie dessen Umstände waren ein vieldiskutiertes Politikum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Willy Schlieker.jpg|mini|Willy Schlieker 1962]]&lt;br /&gt;
== Der Gründer ==&lt;br /&gt;
Willy Schlieker, der aus einer Arbeiterfamilie stammte –&amp;amp;nbsp;sein Vater war [[Kesselschmied]] bei [[Blohm + Voss|Blohm &amp;amp; Voss]]&amp;amp;nbsp;–, hatte in der [[Nachkriegszeit in Deutschland|Nachkriegszeit]] unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Willy H. Schlieker KG Hamburg-Düsseldorf&amp;#039;&amp;#039; einen Industriekonzern der Metall- und Elektrobranche aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlieker wurde von den [[Werftarbeiter]]n nahezu verehrt, wegen hoher Löhne, guter Verdienstmöglichkeiten und Arbeitsbedingungen galt die Belegschaft als hoch motiviert. In der Hamburger Unternehmerschaft blieb er ein Außenseiter, sowohl seine Preispolitik bei Schiffsbauaufträgen wie sein Ausscheren aus der Lohnpolitik wurden als starke Konkurrenz gesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Arnold Kludas]], Dieter Maass, Susanne Sabisch: &amp;#039;&amp;#039;Hafen Hamburg. Die Geschichte des Hamburger Freihafens von den Anfängen bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg 1988, ISBN 3-8225-0089-5, S. 360 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Schlieker-Werft ging aus der Übernahme der &amp;#039;&amp;#039;[[Ottensener Eisenwerk]] AG&amp;#039;&amp;#039; hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===  1889: Ottensener Eisenwerk ===&lt;br /&gt;
Vorgänger der Ottensener Eisenwerke war die 1880 als Kesselschmiede gegründete Firma &amp;#039;&amp;#039;Pommée &amp;amp; Nicolay&amp;#039;&amp;#039;, mit der Umwandlung zu einer [[Aktiengesellschaft (Deutschland)|Aktiengesellschaft]] ab 1889 firmierend als &amp;#039;&amp;#039;Ottensener Eisenwerk vorm. Pommée &amp;amp; Ahrens&amp;#039;&amp;#039;. 1907&amp;amp;nbsp;benannte sich das Unternehmen in &amp;#039;&amp;#039;Ottensener Eisenwerk Aktiengesellschaft&amp;#039;&amp;#039; um und übernahm verschiedene Metallbetriebe in Ottensen und Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1920: Errichtung einer Werft auf der Peute ===&lt;br /&gt;
Auf der [[Peute]] im Stadtteil Hamburg-[[Veddel]] wurde 1920 ein Grundstück durch Erbbaurecht zur Errichtung einer Werft zum Bau von [[Binnenschiff]]en und kleinen Seeschiffen übernommen. Das Bauprogramm erweiterte sich bald und es wurden vorwiegend [[Schute (Schiffstyp)|Schuten]], [[Barkasse]]n, Motorschlepper, Motorfrachter, Fischdampfer, [[Küstenmotorschiff]]e, kleine [[Fahrgastschiff|Fahrgast- und Fährschiffe]] für die [[HADAG Seetouristik und Fährdienst|HADAG]] und einige Minensucher für die Marine gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1952: Schlieker übernimmt die Ottensener Eisenwerke ===&lt;br /&gt;
1952 kaufte Willy Schlieker die Ottensener Eisenwerke (OEW), Hersteller von Kesselanlagen und Schiffsmaschinen in [[Hamburg-Altona|Altona]] mitsamt deren kleiner Werft auf der Peute. Weil sie oberhalb der [[Hamburger Elbbrücken|Elbbrücken]] lag, waren an diesem Standort keine größeren Schiffsbauten möglich. Da Schlieker das Geschäft im industriellen Großschiffbau sah, suchte er einen geeigneten Bauplatz ohne Beschränkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F013043-0007, Hamburg, Staatsbesuch Präsident von Zypern retouched.jpg|mini|Willy Schlieker und [[Makarios III. (Zypern)|Makarios&amp;amp;nbsp;III.]] bei der Werftbesichtigung im Mai 1962]]&lt;br /&gt;
=== 1954: Schlieker verlegt die Werft nach Steinwerder ===&lt;br /&gt;
Zum Ausbau des Werftgeschäfts erwarb Schlieker 1954 einen Teil des seit dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] brachliegenden Geländes von Blohm &amp;amp; Voss, direkt an der Norderelbe in [[Hamburg-Steinwerder]] am Schanzenweg, mitsamt drei [[Schwimmdock]]s und dem Nutzungsrecht am [[Trockendock Elbe&amp;amp;nbsp;17]], das im Eigentum der Stadt Hamburg stand. Er erweiterte daraufhin den Werftbetrieb mit dem schnellen Ausbau der Werft für den Großschiffbau auf Steinwerder. Die dortige Fertigung lief anfangs unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Ottensener Eisenwerke&amp;#039;&amp;#039; weiter. Ab Jahresbeginn 1959 firmierten die bisherigen Betriebe des Unternehmens unter dem Namen Schlieker-Werft. Die letzten Fabrikanlagen in Ottensen wurden 1960 stillgelegt und nach Steinwerder verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Blütezeit um 1960 machte das Unternehmen einen Umsatz von 800&amp;amp;nbsp;Millionen&amp;amp;nbsp;[[Deutsche Mark|DM]] und beschäftigte allein in Hamburg 4000&amp;amp;nbsp;Arbeiter. Viel beachtet war auch die [[Öffentlichkeitsarbeit]] von Willy Schlieker. So wurden in Hamburg zyprische Werftarbeiter für den Bau einer Werft auf [[Zypern]] ausgebildet. Pressewirksam wurden diese im Mai 1962 durch den damaligen zyprischen Präsidenten und Erzbischof [[Makarios III. (Zypern)|Makarios&amp;amp;nbsp;III.]] während einer Besichtigung der Schliekerwerft begrüßt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.abendblatt.de/archiv/article.php?xmlurl=/ha/1962/xml/19620526xml/habxml62_25615.xml |wayback=20140728193318 |text= &amp;#039;&amp;#039;Ein Händedruck für die Landsleute&amp;#039;&amp;#039;. }} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburger Abendblatt]]&amp;#039;&amp;#039;, 26. Mai 1962, S. 4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1962: Konkurs ===&lt;br /&gt;
Mit der [[Werftenkrise]] Anfang der 1960er Jahre aber brach das Schlieker-Imperium zusammen, da die Kapitaldecke mit 20&amp;amp;nbsp;Millionen&amp;amp;nbsp;DM Eigenkapital zu gering und keine [[Ausfallbürgschaft]] für das unter hanseatischen Kaufleuten unbeliebte Unternehmen zu erlangen war.&amp;lt;ref&amp;gt;Felix Fabian: [https://www.zeit.de/1966/10/nicht-einmal-der-name-blieb?page=1 &amp;#039;&amp;#039;Nicht einmal der Name blieb&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 10/1966&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Werftgelände in Steinwerder wurde nach dem Konkurs 1962 wieder von Blohm &amp;amp; Voss übernommen. Die Ottensener Eisenwerke gingen in die [[Stülckenwerft|&amp;#039;&amp;#039;Maschinenbau GmbH Stülcken&amp;#039;&amp;#039;]] über, die 1966 mit der Stülckenwerft von Blohm &amp;amp; Voss übernommen wurde. Die kleine Werft auf der Peute wurde für 1½&amp;amp;nbsp;Millionen&amp;amp;nbsp;DM aus der Konkursmasse verkauft. Insgesamt wurden rund 125 Schiffe mit fast 450.000&amp;amp;nbsp;[[Bruttoregistertonne|BRT]] abgeliefert, darunter vier [[Versorgungsschiff|Tender]] der [[Rhein-Klasse (1961)|&amp;#039;&amp;#039;Rhein&amp;#039;&amp;#039;-Klasse]] für die [[Bundesmarine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Werften in Hamburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Werft (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rüstungshersteller (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburger Hafen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburg-Steinwerder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1962]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ambross07</name></author>
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