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	<title>Schlickermalerei - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schlickermalerei&amp;diff=1710011&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Literatur */ bereits in Unterkategorie enthalten</title>
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		<updated>2023-03-21T21:30:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; bereits in Unterkategorie enthalten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ornament Kamares-Stil asb 2004 PICT3365.JPG|mini|Ornament im Kamares-Stil an einem Gefäß]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlickermalerei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird eine Technik zur Bemalung von [[Keramik]]erzeugnissen bezeichnet, bei der mit einem Pinsel eine andersfarbige, dickflüssige Tonsuspension ([[Schlicker]]) auf eine ausgeformte, lederharte, aber noch nicht gebrannte Tonware aufgebracht wird. Bei [[Irdenware]] ist dies eine gebräuchliche Dekortechnik.&lt;br /&gt;
Wenn dieser Schlicker mit einem [[Malhorn]] oder ähnlichem Gerät aufgebracht wird, so spricht man von einem Malhorndekor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Barbotine-Technik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Terra sigillata-Teller in Gießen 2.jpg|mini|Römischer Terra-sigillata-Teller mit Barbotinedekor]]&lt;br /&gt;
Im archäologischen Kontext wird für die Schlickermalerei auch der Begriff Barbotine-Technik verwendet. Besonders gebräuchlich ist diese Bezeichnung in der Ansprache [[Minoische Keramik|minoischer Keramik]] des [[Kamares-Stil]]s&amp;lt;ref&amp;gt;C. Zervos: &amp;#039;&amp;#039;L’art de la Crete neolithique et minoenne.&amp;#039;&amp;#039; 1956, S. 234 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; und in der [[Attische Vasenmalerei|attischen Vasenmalerei]] des 4. Jahrhunderts v. Chr., wo sie in der so genannten [[Schwarzfirnis-Keramik]] weit verbreitet ist.&amp;lt;ref&amp;gt;G. Köpcke: &amp;#039;&amp;#039;Studie zur attischen Schwarzfirniskeramik&amp;#039;&amp;#039;. (Diss.) München 1962.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bekannt sind barbotineverzierte Gefäße aber vor allem aus der [[Römisches Reich|römischen Epoche]]. Die Technik wurde bei einer Vielzahl unterschiedlicher Warenarten angewandt. Barbotinedekor findet sich auf [[Terra Sigillata]], [[Terra Nigra|Belgischer Ware]] ebenso wie auf der so genannten [[Wetterauer Ware]]. Prominent sind weiterhin [[Engobierte Ware|schwarz-engobierte]] Becher mit schwarzer (sogenannte „[[Jagdbecher]]“) oder weißer Auflage, die sogenannten [[Trierer Spruchbecher]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Samaniden|Samanidische]] Töpfer entwickelten eine &amp;#039;&amp;#039;slip painting&amp;#039;&amp;#039; genannte Maltechnik mit buntem, flüssigem Ton, wozu sie flüssigen Ton unter die Pigmente aus Metalloxiden mischten. Der als Haftmittel dienende Ton bewirkt, dass der Dekor nicht verrinnt, wenn er mit der Glasur in Kontakt kommt. Beispiele solcher Töpferware &amp;lt;!-- slip ware?--&amp;gt; sich in großer Menge in [[Samarra]].&amp;lt;ref&amp;gt;Maria Vittoria Fontana: &amp;#039;&amp;#039;Frühislamische Kunst.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wilfried Seipel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;7000 Jahre persische Kunst. Meisterwerke aus dem Iranischen Nationalmuseum in Teheran: Eine Ausstellung des Kunsthistorischen Museums Wien und des [[Iranisches Nationalmuseum|Iranischen Nationalmuseums]] in Teheran.&amp;#039;&amp;#039; Kunsthistorisches Museum, Wien 2001, S. 297–325, hier: S. 299 und 311–312.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Pâte sur Pâte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wolfgang Hackspiel: &amp;#039;&amp;#039;Die Herstellung der niederrheinischen Irdenware&amp;#039;&amp;#039;. In: Joachim Naumann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Keramik vom Niederrhein.&amp;#039;&amp;#039; Köln 1988. S. 255ff. ISBN 3-927396-00-1&lt;br /&gt;
* [[Ingeborg Scheibler]]: &amp;#039;&amp;#039;Barbotine-Technik&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon der Alten Welt]]&amp;#039;&amp;#039; S. 436.&lt;br /&gt;
* Ingeborg Scheibler: &amp;#039;&amp;#039;Griechische Töpferkunst. Herstellung, Handel und Gebrauch der antiken Tongefäße.&amp;#039;&amp;#039; München 1995. ISBN 978-3-406-39307-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike Vasenmalerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fachbegriff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Slipware]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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