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	<title>Schleuskau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schleuskau&amp;diff=2309690&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AQ am 15. Juli 2024 um 06:58 Uhr</title>
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		<updated>2024-07-15T06:58:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               =&lt;br /&gt;
| Alternativname         =&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            =&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Frauenprießnitz&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename =&lt;br /&gt;
| Ortswappen             =&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung=&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51.035133&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11.739639&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 275&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               =&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 =&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 46&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  =&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Frauenprießnitz&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.gemeinde-frauenpriessnitz.de/seiten/ortsteil-schleuskau.htm | titel=Schleuskau auf der Website von Frauenprießnitz | abruf=2021-04-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1961-09-17&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      =&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 07774&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          =&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 036421&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               =&lt;br /&gt;
| Lagekarte              =&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung =&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Thüringen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemeindesiegel Schleuskau 2014.jpg|mini|Gemeindesiegel von Schleuskau. Es wurde im Schriftverkehr der Gemeinde von 1946 bis zur Eingemeindung nach Frauenprießnitz im Jahre 1960 verwendet.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schleuskau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Frauenprießnitz]] im Nordosten des [[Saale-Holzland-Kreis]]es in [[Thüringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Etwas abseits zwischen Feldern und einem kleinen Wald liegt der [[Weiler]] Schleuskau nahe der Grenze zu [[Sachsen-Anhalt]] etwa zwei Kilometer nördlich von Frauenprießnitz entfernt. Nachbarorte sind im Norden [[Kleinprießnitz]], im Nordosten [[Graitschen auf der Höhe]], im Osten [[Thierschneck]], im Süden Frauenprießnitz, im Südwesten [[Dorndorf-Steudnitz]], im Westen [[Wichmar]] und im Nordwesten [[Rodameuschel (Frauenprießnitz)|Rodameuschel]]. Die nächstgelegene Bundesstraße ist die [[Bundesstraße 88|B&amp;amp;nbsp;88]] ([[Jena]]–[[Naumburg (Saale)|Naumburg]]), der nächstgelegene Bahnhof der Bahnhof [[Camburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche in Schleuskau.JPG|mini|Dorfgemeinschaftshaus „Kirche“ in Schleuskau (2012)]]&lt;br /&gt;
Lange Zeit galt 1198 als das Jahr der Ersterwähnung des Dorfes&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Dobenecker]] [Bearb.]: &amp;#039;&amp;#039;Regesta diplomatica nec non epistolaria historiae Thuringiae&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 2: 1152–1227, Jena 1900, Nr. 1092.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Neuere Forschungen legen jedoch nahe, dass es sich bei der entsprechenden Urkunde um eine Fälschung handelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andrei Zahn |Titel=Die Urkunde der Ersterwähnung Elsterbergs im Jahre 1198 – eine Fälschung? |Sammelwerk=Jahrbuch des Museums Reichenfels-Hohenleuben |Nummer=Heft 67 |Datum=2022 |Seiten=79-96}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dass der Ort zu Beginn des 13. Jahrhunderts bereits bestand, belegen eine Urkunde aus dem Zeitraum 1210 bis 1219&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Otto Dobenecker |Titel=Regesta diplomatica necnon epistolaria historiae Thuringiae |Band=2 (1152-1227) |Verlag=Verlag Gustav Fischer |Ort=Jena |Datum=1900 |Seiten=270-271, Nr. 1459}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie eine weitere von 1219, in der auch die Kirche zu Schleuskau erstmals genannt wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Otto Dobenecker |Titel=Regesta diplomatica necnon epistolaria historiae Thuringiae |Band=2 (1152-1227) |Verlag=Verlag Gustav Fischer |Ort=Jena |Datum=1900 |Seiten=335-337, Nr. 1849}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Schleuskau 1868a.jpg|mini|Historische Ansicht von Schleuskau aus östlicher Richtung (ca. 1868)]]&lt;br /&gt;
Aus der Zeit um 1420 stammt die erstmalige namentliche Erwähnung von sieben Schleuskauer Einwohnern&amp;lt;ref&amp;gt; Andrei Zahn: &amp;#039;&amp;#039;Die Einwohner der Ämter Burgau, Camburg und Dornburg. Ein Beteregister aus der Zeit um 1421–1425.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe der AMF.&amp;#039;&amp;#039; 55). Als Manuskript gedruckt. Arbeitsgemeinschaft für mitteldeutsche Familienforschung, Mannheim 1998.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Im Sächsischen Bruderkrieg (1446–1451) wurde das Dorf vollständig zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Herbert Koch |Titel=Der Sächsische Bruderkrieg (1446-1451) |TitelErg=Ausbruch des Krieges |Verlag=Verlag Fr. Bartholomäus |Ort=Erfurt |Seiten=69-102}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Steuerverzeichnissen des 16. Jahrhunderts sind zwischen 10 und 14 zinspflichtige Bauern verzeichnet. Die Schleuskauer Pfarrei wurde um 1526 aufgelöst und ging als &amp;#039;&amp;#039;Filial&amp;#039;&amp;#039; nach Sieglitz. Das Amtsbuch von 1674 verzeichnet 10 Feuerstätten und 66 Seelen, Anfang des 20. Jahrhunderts waren es 13 bäuerliche Wirtschaften und 83 Einwohner. Bemerkenswert ist, dass die Schleuskauer Einwohner zusammen mit den hier eingepfarrten Kleinprießnitzern nach langjährigem Ringen mit der Superintendentur und der herzoglichen Regierung bereits im Jahre 1695 die Einrichtung einer eigenen Lehrerstelle erreichten. Der Dorfschullehrer fand jedoch damals ärmliche Verhältnisse vor: Schleuskau konnte weder eine Lehrerwohnung noch ein Schulhaus vorweisen. Stattdessen fanden die Schulstunden der Reihe nach in den Wohnhäusern statt, und dort erhielt der Schulmeister Verpflegung und Unterkunft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Konrad K.W. Sachse |Titel=Abseits der Hauptstraßen - Ein Exkurs in die Geschichte von Schleuskau und Kleinprießnitz |TitelErg=Schleuskau bekommt ein &amp;quot;Schulhaus&amp;quot; und einen eigenen Lehrer |Verlag=Selbstverlag |Ort=Jena-Kunitz |Datum=2022 |Seiten=50-54}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Bau eines Schulhauses kam es erst 1847. Der von 1871 bis 1900 amtierende Schleuskauer Lehrer Tuiskon Rotteck war als langjähriges Vorstandsmitglied des Meiningischen Lehrervereins, Herausgeber einer Lehrerzeitung und Autor mehrerer Schulbücher ein hoch geschätzter Pädagoge, dessen Name im Herzogtum und weit darüber hinaus bekannt war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Konrad K.W. Sachse |Titel=Abseits der Hauptstraßen - Ein Exkurs in die Geschichte von Schleuskau und Kleinprießnitz |TitelErg=Tuiskon Rotteck - der Schleuskauer Lehrer engagiert sich landesweit für die Verbesserung der Volksschulbildung |Verlag=Selbstverlag |Ort=Jena-Kunitz |Datum=2022 |Seiten=160-166}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. November 1910 wurde die ortseigene Wasserleitung mit Pumpwerk in Betrieb genommen. Ans elektrische Stromnetz war das Dorf zu dem Zeitpunkt schon angeschlossen. Der erste telefonische Fernsprecher wurde 1908 eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort gehörte bis ins 19. Jahrhundert zum [[Wettiner|wettinischen]] [[Amt Camburg]], welches aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit verschiedener [[Wettiner|wettinischer]] Herzogtümer stand. Bei der Leipziger Teilung 1485 dem albertinischen Sachsen zugeschlagen, fiel das Amt nach dem Schmalkaldischen Krieg 1547 an die Ernestiner und 1572 an das Herzogtum Sachsen-Weimar. Im weiteren Verlauf gelangte es ins Herzogtum S.-Altenburg (1603), S.-Gotha-Altenburg (1672 und 1707), S.-Eisenberg (1680–1707).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1826 kam Schleuskau als Teil der Exklave Camburg vom Herzogtum [[Sachsen-Gotha-Altenburg]] zum [[Herzogtum Sachsen-Meiningen]]. Von 1922 bis 1939 gehörte der Ort zur [[Kreisabteilung Camburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
Die Kirche in Schleuskau war ursprünglich eine [[Romanik|romanische]] Kirche mit fast quadratischem Grundriss. Erstmals erwähnt wird sie im Jahre 1219&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;. Bereits zu dieser Zeit war es wohl eine Pfarrkirche. Um 1500 wurde ein Chor mit polygonalem Abschluss in gleicher Breite ergänzt. Bis zur ersten Visitation 1539 war Schleuskau katholisch und zählte zum [[Erzbistum Magdeburg]]. Nachfolgend wurde erstmals ein evangelischer Pfarrer eingeführt. Im Laufe des 17. Jahrhunderts erfolgten mehrere Umbauten darunter der Einbau großer Rechteckfenster. 1811 wurde der Innenraum mit einer dreiseitigen Empore, Orgel und Kanzelaltar ergänzt. In der [[DDR]] verfiel die Kirche und wurde ab 1968 nicht mehr genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Wende (DDR)|Wende]] wurden in den 1990er Jahren der [[Dachstuhl]] mit Dachreiter saniert und später auch der Innenausbau durch die Gemeinde vorgenommen. Heute beherbergt die Kirche das [[Dorfgemeinschaftshaus]] „Schleuskauer Kirchlein“ und wird gemeinsam von Kirchen- und Zivilgemeinde genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;O.V.: &amp;#039;&amp;#039;Ev. Kirche in Mitteldeutschland - Kirchenkreis Eisenberg&amp;#039;&amp;#039;: {{Webarchiv|url=http://eisenberg.ekmd-online.de/kirchenkreis/pfarraemter-und-gemeinden/Frauenpriessnitz/Schleuskau/ |wayback=20111113132633 |text=Die Kirche zu Schleuskau}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | url=http://www.gemeinde-frauenpriessnitz.de/seiten/ortsteil-schleuskau.htm | titel=Schleuskau auf der Website von Frauenprießnitz | abruf=2021-04-10}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Frauenprießnitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1164995529|VIAF=6940153532477948820008}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Saale-Holzland-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauenprießnitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Saale-Holzland-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1198]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1961]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AQ</name></author>
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