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	<title>Schleuderschiff - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T18:43:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schleuderschiff&amp;diff=1686392&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ambross07: /* Geschichte */Linkfix mit AWB</title>
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		<updated>2023-08-23T14:38:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt;Linkfix mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schleuderschiff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war die von der deutschen [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] 1938 bis 1945 gebrauchte Bezeichnung für speziell für sie gebaute Schiffe, die per [[Flugzeugkatapult]] („Schleuder“) [[Wasserflugzeug]]e und [[Flugboot]]e für [[Seeaufklärer|Fernaufklärung]] oder Seenotrettungsaufgaben starten konnten. Schleuderschiffe waren somit eine Untergruppe von [[Katapultschiff]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die [[Lufthansa|Deutsche Lufthansa]] hatte ab 1933 mit dem zum Katapultschiff umgebauten [[Frachtschiff]] &amp;#039;&amp;#039;[[Westfalen (Schiff, 1905)|Westfalen]]&amp;#039;&amp;#039; und danach mit drei weiteren Schiffen (&amp;#039;&amp;#039;[[Schwabenland (Schiff)|Schwabenland]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Ostmark (Schiff, 1936)|Ostmark]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Friesenland (Schiff, 1937)|Friesenland]]&amp;#039;&amp;#039;) in ihrem Südatlantik Post- und Liniendienst erfolgreich das Katapultieren von relativ schweren und für Langstreckenflüge geeigneten und ausgerüsteten Flugbooten von Schiffsdecks demonstriert. Die Flugboote landeten auf einem sogenannten [[Stausegel]] beim Schiff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies führte bei der Luftwaffe zu Überlegungen, die Technik schwimmender Stützpunkte mit Katapult, Kran, Betankungs- und Wartungseinrichtungen für Fernaufklärungsaufgaben zu nutzen. Demgemäß lief im Jahre 1938 bei der [[Stülcken-Werft]] in [[Hamburg]] als erstes Schleuderschiff der Luftwaffe die 1.086 Tonnen große &amp;#039;&amp;#039;[[Sperber (Schiff, 1938)|Sperber]]&amp;#039;&amp;#039; vom Stapel. Auf diese folgten 1942 zwei auf der [[Schichau-Werke|F. Schichau-Werft]] in [[Baltijsk|Pillau]] gebaute erheblich größere Schiffe, die &amp;#039;&amp;#039;[[Bussard (Schiff, 1942)|Bussard]]&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;[[Aeronaft|Falke]]&amp;#039;&amp;#039;, beide mit 2.040 t [[Schiffsmaße#Verdrängung|Wasserverdrängung]]. Alle drei basierten in vieler Hinsicht auf dem Design der 1936 für die Lufthansa gebauten &amp;#039;&amp;#039;Ostmark&amp;#039;&amp;#039;, bei der nahezu das gesamte Oberdeck zur Aufnahme der Katapultanlage und einer zusätzlichen Flugzeugstellfläche diente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Schiffe hatten ein langes, flaches Oberdeck mit einem [[Ernst Heinkel Flugzeugwerke|Heinkel]]-[[Flugzeugkatapult]] auf dem Vorderschiff, einer Flugzeugstellfläche dahinter und einem [[Kran]] der Firma [[Kampnagel]] am Heck. Die Startschleuder konnte [[Flugboot]]e der Typen [[Dornier Do 18]], [[Dornier Do 24]] und [[Blohm &amp;amp; Voss BV 138]] innerhalb von 2,5 Sekunden mit bis zu 4 [[Schwerebeschleunigung|g]] beschleunigen, sodass sie am Ende des Katapultvorganges eine Geschwindigkeit von 180&amp;amp;nbsp;km/h erreichten. Die &amp;#039;&amp;#039;Sperber&amp;#039;&amp;#039; hatte ein 18-Tonnen-Katapult und einen 18-Tonnen-Kran; die &amp;#039;&amp;#039;Bussard&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Falke&amp;#039;&amp;#039; hatten jeweils ein 20-t-Katapult und einen 20-t-Kran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden diese drei Schleuderschiffe, wie auch drei der vier von der Luftwaffe requirierten Katapultschiffe der Lufthansa,&amp;lt;ref&amp;gt;Das vierte, die &amp;#039;&amp;#039;Ostmark&amp;#039;&amp;#039;, war schon am 24. September 1940, noch ehe es zum Einsatz kommen konnte, vor der westfranzösischen Küste von einem britischen [[U-Boot]] [[Torpedo|torpediert]] und versenkt worden.&amp;lt;/ref&amp;gt; von der Luftwaffe in der Nord- und Ostsee und an der norwegischen Küste eingesetzt. Alle drei überlebten den Krieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Simon Mitterhuber: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Katapultflugzeuge und Schleuderschiffe: Entwicklung, Einsatz und Technik&amp;#039;&amp;#039;. Bernard &amp;amp; Graefe, Bonn, 2003, ISBN 3-7637-6244-2.&lt;br /&gt;
* Erich Gröner: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945&amp;#039;&amp;#039;; Band 7.&lt;br /&gt;
* Dieter Jung, Berndt Wenzel, Arno Abendroth: &amp;#039;&amp;#039;Schiffe und Boote der deutschen Seeflieger, 1912–1976&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage, Motor Buch Verlag, Stuttgart, 1977, ISBN 3-87943-469-7.&lt;br /&gt;
* Jörg-M. Hormann: &amp;#039;&amp;#039;Flugbuch Atlantik: Deutsche Katapultflüge 1927–1939&amp;#039;&amp;#039;. Delius Klasing, Bielefeld, 2007, ISBN 3-7688-1973-6.&lt;br /&gt;
* Elmar Wilczek: „Deutsche Schleuderschiffe, Heinkelkatapulte und Katapultflugboote“.  In: &amp;#039;&amp;#039;Luft und See&amp;#039;&amp;#039;, Heft III/2008, Deutsches Luftschiff- und Marinefliegermuseum Aeronauticum, Nordholz, 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.ww2.dk/articles/catapult.htm  Luftwaffenkatapultschiffe (engl.)]&lt;br /&gt;
* [http://historisches-marinearchiv.de/projekte/luftwaffen_schiffe/beschreibung.php  Historisches Marinearchiv: Schiffe und Boote der Luftwaffe]&lt;br /&gt;
* [http://www.luftarchiv.de/index.htm?/gerat/kata.htm Luftwaffen-Katapultschiffe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katapultschiff|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärschiffstyp]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ambross07</name></author>
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