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	<title>Schleswigsch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T09:17:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schleswigsch&amp;diff=59047&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Yoursmile: +Wikt</title>
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		<updated>2026-01-23T03:09:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Wikt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Sprache&lt;br /&gt;
| Sprache= Schleswigsch&lt;br /&gt;
| Länder= [[Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
| Sprecher= &lt;br /&gt;
| Klassifikation= &lt;br /&gt;
*[[Indogermanische Sprachen|Indogermanisch]]&lt;br /&gt;
*:[[Germanische Sprachen|Germanisch]]&lt;br /&gt;
*::[[Westgermanisch]]&lt;br /&gt;
*:::[[Niederdeutsch]]&lt;br /&gt;
*::::[[Niedersächsisch]]&lt;br /&gt;
| KSprache= Schleswigsch&lt;br /&gt;
| Amtssprache= &lt;br /&gt;
| ISO1= &lt;br /&gt;
| ISO2= &lt;br /&gt;
| ISO3= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schleswigsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Schleswigisch&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;schleswigisches Niederdeutsch&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet die im ehemaligen [[Herzogtum Schleswig]] beziehungsweise heute vorwiegend im [[Südschleswig|Landesteil Schleswig]] gesprochene Variante des [[Niederdeutsche Sprache|Niederdeutschen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterdialekte ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Wie auch die anderen Dialekte des Plattdeutschen teilt sich das Schleswigsche in viele Kleindialekte wie zum Beispiel das &amp;#039;&amp;#039;Angelner&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Angeliter Platt,&amp;#039;&amp;#039; das &amp;#039;&amp;#039;Schwansener Platt&amp;#039;&amp;#039;, das &amp;#039;&amp;#039;Husumer Platt&amp;#039;&amp;#039; und das &amp;#039;&amp;#039;Nordschleswiger Platt&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Nordschleswigsch&amp;#039;&amp;#039; (im Süden [[Dänemark]]s). In weiten Teilen Nordfrieslands wird eine vom [[Nordfriesische Sprache|Nordfriesischen]] beeinflusste Variante des Schleswigischen gesprochen. Das &amp;#039;&amp;#039;Eiderstedter Platt&amp;#039;&amp;#039; wird teilweise sogar als eigenständiger Dialekt des Plattdeutschen betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grob lässt sich das Schleswigsche in eine westliche und östliche Variante einteilen. Im westlichen Bereich lautet das Personalpronomen für die zweite Person Plural &amp;#039;&amp;#039;jüm&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;jem&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;jim&amp;#039;&amp;#039; als Übernahme aus dem Nordfriesischen. Im östlichen Bereich lautet es wie im Holsteinischen &amp;#039;&amp;#039;ji&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;jü&amp;#039;&amp;#039; oder wie im Dänischen &amp;#039;&amp;#039;i&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Laur |Titel=Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein |Auflage=2. Auflage |Verlag=Karl Wachtholtz Verlag |Ort=Neumünster |Datum=1992 |ISBN=3-529-02726-X |Seiten=29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen vom &amp;#039;&amp;#039;Eiderstedter Platt&amp;#039;&amp;#039; ist die benachbarte Variante des Schleswigschen das [[Holsteinisch]]e in seinen Varianten.&lt;br /&gt;
[[File:Verbreitungsgebiet der heutigen niederdeutschen Mundarten-2.PNG|mini|hochkant=1|Niederdeutsche Dialekte in Deutschland seit 1945. Schleswigsch ist in mittelorange mit der Nummer 1 dargestellt. Die Ausdehnung des Schleswigschen entspricht aber nicht exakt der Kartendarstellung&amp;lt;ref&amp;gt;Schleswigsch wird im gesamten heutigen Landesteil Schleswig gesprochen, also auch in Gebieten, die auf der Karte als nordfriesisch- oder dänischsprachig dargestellt werden; zusätzlich wird Schleswigsch auch von einem Teil der deutschen Minderheit im anschließenden dänischen Raum (Nordschleswig) gesprochen. Die Dialektgrenze zum Holsteiner/Dithmarscher Plattdeutsch verläuft nicht (wie auf der Karte angezeigt) auf Höhe der Meldorfer Bucht, sondern in Höhe der Eidermündung.&amp;lt;/ref&amp;gt; ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprachentwicklung in der Region ==&lt;br /&gt;
Beim Schleswigschen handelt es sich im Wesentlichen um einen niederdeutschen Dialekt auf ehemals dänischen und nordfriesischem Sprachgebiet und somit um eine [[Kolonialdialekt|Kolonialmundart]]. Auffallende Unterschiede zum [[Holsteinisch]]en und anderen niederdeutschen Varianten sind entsprechend zahlreiche Wörter [[Dänische Sprache|dänischer]] (&amp;#039;&amp;#039;Danismen&amp;#039;&amp;#039;) und nordfriesischer (&amp;#039;&amp;#039;Friesismen&amp;#039;&amp;#039;) Herkunft. Als eine solche [[Interferenz (Linguistik)|Interferenzerscheinung]] kann auch das anlautende scharfe &amp;#039;&amp;#039;s&amp;#039;&amp;#039; gegenüber dem sonstigen stimmthaften &amp;#039;&amp;#039;s&amp;#039;&amp;#039; genannt werden. Auch kennt das Schleswigsche die besondere Pluralform bei gebeugten Verben auf &amp;#039;&amp;#039;-en&amp;#039;&amp;#039; wie in &amp;#039;&amp;#039;we loopen&amp;#039;&amp;#039; statt &amp;#039;&amp;#039;we loopt&amp;#039;&amp;#039; in Holstein. Diese &amp;#039;&amp;#039;-en/-t-Linie&amp;#039;&amp;#039; verläuft heute längs der Schlei bis nördlich Bargum in Nordfriesland mit einer südlich anschließenden Mischzone. Ende des 19. Jahrhunderts lag diese Linie noch weiter südlich und verlief zwischen Eckernförde und Friedrichstadt. In vielen der Unterdialekte wird das anlautende &amp;#039;&amp;#039;g&amp;#039;&amp;#039; als [[Reibelaut]] &amp;#039;&amp;#039;ch&amp;#039;&amp;#039; ausgesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch heute werden im Bereich des Schleswigschen mehreren Sprachen gesprochen. Hierzu gehören [[Standarddeutsch|Hochdeutsch]] (zum Teil in der Variante des Nordschleswigdeutsch), [[Nordfriesische Sprache|Nordfriesisch]] und [[Dänische Sprache|Dänisch]] ([[Standarddänisch]] und Variante [[Sydslesvigdansk]]; [[Sønderjysk]]). Hinzu kommt die hochdeutsch-niederdeutsche Mischsprache [[Missingsch]] und die im Flensburger Raum verbreitete deutsch-dänische Mischsprache [[Petuh]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Linie Husum-Schwabstedt-Treene-Eckernförde wurde noch bis ins 19. Jh. der dänische Dialekt [[Sønderjysk]] in verschiedenen Varianten wie dem [[Fjoldemål]] und dem [[Angeldänisch|Angeldänischen]] gesprochen. Seit dem späten Mittelalter setzte jedoch durch Einflüsse aus dem deutschen Sprachraum ein schleichender [[Sprachwechsel (Linguistik)|Sprachwechsel]] zum [[Niedersächsisch]]en ein. Besonders die schleswigschen Städte waren hiervon betroffen. In Teilen [[Kreis Nordfriesland|Nordfrieslands]] wird noch Nordfriesisch gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Sprachen und Dialekte in Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4832990-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederdeutscher Dialekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Südschleswig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprache (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Schleswigsch dialect]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Yoursmile</name></author>
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