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	<title>Schlesischer Konvent - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schlesischer_Konvent&amp;diff=1894529&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wietek: überarb. + weitere lf, format u. a.</title>
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		<updated>2025-03-23T07:16:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;überarb. + weitere lf, format u. a.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlesische Konvent&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Parlament]] in [[Österreichisch-Schlesien]] nach der [[Deutsche Revolution 1848/1849|Märzrevolution]] 1848.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im [[Heiliges Römisches Reich|HRR]] bestand seit dem Mittelalter der [[Schlesischer Fürstentag|Schlesische Fürstentag]]. Mit dem [[Erster Schlesischer Krieg|Ersten Schlesischen Krieg]] fiel der größte Teil [[Schlesien]]s 1742 an [[Preußen]]. Lediglich das [[Herzogtum Troppau]] und das [[Herzogtum Teschen]] blieben bei Österreich und wurden als &amp;#039;&amp;#039;Herzogtum Schlesien&amp;#039;&amp;#039; zusammengefasst. 1782 wurde Österreichisch-Schlesien mit [[Mähren]] zusammengefasst. Es bestand damit ein Fürstentag, der die Stände der vier schlesischen Fürstentümer ([[Herzogtum Bielitz|Bielitz]], [[Herzogtum Teschen|Teschen]], [[Herzogtum Neisse|Neisse]], [[Herzogtum Zator|Zator]]) sowie die [[Herzogtum Troppau|Troppauer]] und [[Herzogtum Jägerndorf|Jägerndorfer]] [[Ständegesellschaft|Stände]] repräsentieren sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Märzrevolution wurde auch in Schlesien die Forderung nach einer frei gewählten Volksvertretung laut. Mit kaiserlichen [[Reskript]]en vom 18. und 28. März 1848 wurde die Umwandlung des Fürstentags in eine Landesvertretung (und zugleich die Umbenennung in „Schlesischer Konvent“) sowie die Schaffung einer Provinzialverfassung genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Mai 1848 beschloss der Konvent die Aufstockung auf 27 Mitglieder. Davon sollten je neun Sitze auf die Großgrundbesitzer, auf die Vertreter der Städte und auf die der Dörfer entfallen. In den drei [[Kurie]]n sollten folgende Wahlbestimmungen gelten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Großgrundbesitz: fünf Abgeordnete sollte der bisherige Fürstentag stellen, fünf sollten aus den Fürstentümern Teschen und Bielitz und sechs aus den Fürstentümern Troppau, Jägerndorf und Neisse bestimmt werden.&lt;br /&gt;
* Bei den Städten sollten drei Abgeordnete aus [[Troppau]], jeweils zwei aus [[Teschen]], [[Bielsko-Biała|Bielitz]] sowie gemeinsam auf [[Jeseník|Freiwaldau]], [[Vidnava|Weidenau]] und [[Javorník|Jauernig]] gewählt werden. Einen Abgeordneten stellten [[Frýdek-Místek|Friedek]] und [[Fryštát|Freistadt]] gemeinsam, und jeweils einen [[Krnov|Jägerndorf]], [[Zlaté Hory|Zuckmantel]], [[Wagstadt]], [[Bruntál|Freudenthal]], [[Bennisch]] und [[Wigstadtl]].&lt;br /&gt;
* Die Dörfer waren in drei Wahlkreise aufgeteilt. Zwei Abgeordnete stellte das Fürstentum Neisse, die Fürstentümer Troppau und Jägerndorf sowie acht die Bezirke Bielitz und Teschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Mai 1848 wurde der Konvent gemäß diesen Regeln gewählt und trat am 20. Juni 1848 zu seiner ersten Sitzung zusammen. Am 26. Juni beschloss der Konvent eine Vergrößerung auf 16 Abgeordnete je Wählergruppe. Anfang Juli 1848 bzw. in Teschener Schlesien am 13. Juli fanden die Ergänzungswahlen statt. Die erste Sitzung des erweiterten Schlesischen Konvents fand am 13. Juli statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Session fand vom 20. Juni bis 19. Juli 1848 statt. Der Konvent beschloss seine Geschäftsordnung, die Provinzialverfassung und eine Gemeindeordnung. Er behandelte den Haupt-Domestikalfond, die Ablösung des [[Frondienst|Robot]], die Stellung zu [[Böhmen]] und [[Mähren]] und anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. Juli erfolgte die Wahl des großen Ausschusses des erweiterten Schlesischen Konventes. Gewählt wurden fünf Vertreter der Fürsten und acht andere Abgeordnete. Dieser legte am 29. August 1848 dem Innenministerium die einstimmig verabschiedete Verfassung vor und bereitete die zweite Session vom 13. bis 18. November 1848 vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Erstarken der [[Reaktionsära|Reaktion]] endete die Wirksamkeit des Konventes. Am 30. Dezember 1849 wurde vom Kaiser eine [[oktroy]]ierte Verfassung erlassen. Danach sollten 30 Abgeordnete (10 Höchstbesteuerte, 10 Städte, 10 Dörfer) gewählt werden. Aber selbst diese Verfassung, die weit hinter die 1848er Forderungen zurückfiel, sollte keine Anwendung finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Silvesterpatent]] wurde der große Ausschuss aufgehoben. Vom 22. März 1852 bis zum 3. April 1861 regierte der Statthalter [[Josef von Kalchberg|Josef Ritter von Kalchberg]] und der engere Ausschuss des verstärkten öffentlichen Konventes (&amp;#039;&amp;#039;Konventualausschuß&amp;#039;&amp;#039;). 1861 wurde der [[Schlesischer Landtag|Schlesische Landtag]] als Legislative ins Leben gerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dan Gawrecki]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Schlesische Landtag.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Helmut Rumpler]], [[Peter Urbanitsch]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Die Habsburgermonarchie 1848–1918]]. Band VII/2: Verfassung und Parlamentarismus. Die regionalen Repräsentativkörperschaften.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2000, ISBN 3-7001-2871-1, S. 2105–2130.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches subnationales Parlament (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Schlesien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Revolution 1848/1849]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wietek</name></author>
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