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	<title>Schleppbahn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T00:12:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schleppbahn&amp;diff=1850456&amp;oldid=prev</id>
		<title>144.85.144.219: /* Beispiele */ Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2024-05-09T05:50:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Beispiele: &lt;/span&gt; Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schleppbahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine dem [[Bergwerk]]sbetrieb entnommene Bezeichnung für eine Güterbahn, auf der Verkehr analog zu den Schleppzügen zur Kohlen- und Erzförderung auf [[Grubenbahn]]en abgewickelt wird. Schleppbahnen dienen somit der Beförderung von Massengütern. Die Schleppzüge durchlaufen die Bahn von ihrem Anfangspunkt bis zum Endpunkt ohne Änderung in ihrer Zusammensetzung, also ohne nennenswerte [[Rangieren|Verschiebebewegungen]] zu erfordern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich und Tschechien bezeichnet man auch einen privaten [[Gleisanschluss]] beziehungsweise ein [[Industriestammgleis]] als Schleppgleis oder Schleppbahn (tschechisch: vlečka) und einen auf diesen [[Gleis]]en verkehrenden [[Zug (Schienenverkehr)|Zug]] als Schleppzug. Die Bezeichnung als „Schleppbahn“ wird auf den Sprachgebrauch der österreichischen Eisenbahnbehörden im 19. Jahrhundert zurückgeführt: Als Schleppbahnen wurden damals Werks-, Anschluss-, Industrie- und ähnliche Bahnanlagen bezeichnet, die in öffentliche Bahnen einmündeten.&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Moser: &amp;#039;&amp;#039;Anschluss-, Schlepp- und Werksbahnen im Eigenbetrieb.&amp;#039;&amp;#039; Unter Berufung auf eine Verordnung des Handelsministeriums aus dem Jahr 1879. In: &amp;#039;&amp;#039;Schienenverkehr Aktuell&amp;#039;&amp;#039; (SVA), Verlag Pospischil, Wien. {{ZDB|568412-2}}. Heft 8/2002, S. 46. Bei dieser Verordnung handelt es sich um die &amp;#039;&amp;#039;[https://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=rgb&amp;amp;datum=1879&amp;amp;page=153&amp;amp;size=45 Verordnung des Handelsministeriums vom 25. Jänner 1879 betreffend die Verfassung der auf Eisenbahnen bezüglichen Projecte und die damit zusammenhängenden Amtshandlungen.]&amp;#039;&amp;#039; [[Reichsgesetzblatt (Österreich)|Reichsgesetzblatt]] für die [[Cisleithanien|im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder]]. VIII. Stück, ausgegeben und versendet am 5. Februar 1879. RGBl.&amp;amp;nbsp;Nr.&amp;amp;nbsp;19/1879 (abgerufen am 23. April 2017): Die Schleppbahnen sind dort in den §§&amp;amp;nbsp;35&amp;amp;nbsp;ff. (S.&amp;amp;nbsp;141&amp;amp;nbsp;ff.) behandelt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Österreich ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fürstenfeld ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Fürstenfeld]] wurde um 2010 das etwa 500 m lange Bahngleis vom Bahnhof zur ehemaligen Tabakfabrik entfernt. Es lief nur bis zum südöstlich der Feistritzgasse liegenden Teil des Betriebsgeländes mit den Lagern. Über die etwa 20 m tiefer liegende Feistritzgasse führt bis heute&amp;lt;!--Stand 2016--&amp;gt; eine verstrebte Stahlbrücke mit Schienen nur für sehr leichte,&amp;lt;!--von Hand geschobene?--&amp;gt; innerbetrieblich genutzte Transportwagen in die Produktionsstätten 250 m weiter im Nordwesten nahe dem Direktionsgebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Graz ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der steirischen Landeshauptstadt [[Graz]], Bezirk [[Andritz]] gibt es eine &amp;#039;&amp;#039;Schleppbahngasse&amp;#039;&amp;#039;, wo das Schleppbahngleis noch heute von der [[Maschinenfabrik Andritz]], Statteggerstraße/Andritzer Reichsstraße westwärts abgeht und in einer Linkskurve südwestwärts über die [[Weinzöttlbrücke|Weinzöttl-Straßenbrücke]] über die [[Mur (Fluss)|Mur]] in den Bezirk [[Gösting]] und beim Weidweg zur [[Südbahn (Österreich)|Südbahn]] führt. Mit angeschlossen war die ehemalige Papierfabrik Kranz&amp;lt;!--in Andritz (Papierfabrikgasse, Arlandgrund (Arland hiess eine Papierfabrik) oder doch Gösting?--&amp;gt;. Vor dem Einkaufszentrum Shopping Nord&amp;lt;!--Eigentümer: Kovac--&amp;gt; steht als Landmark eine kleine Dampflok.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl A. Kubinzky]]: Die Straßen von Graz. Schleppbahngasse. Kronenzeitung, Steirerkrone, 10. April 2016, S. 21.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Schleppbahngleis zweigt westlich der Mur im Bereich Lagergasse/Viehmarktgasse südwärts von der [[Steirische Ostbahn|Ostbahn]] ab, läuft durch einen Schrottplatz nächst der Mur, vorbei am Schlachthof, wo bis 2014 noch eine zweistöckige Rampe zum Ausladen von Vieh existierte und zum Fernheizkraftwerk Puchstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren der [[Graz-Köflacher Bahn und Busbetrieb|GKB (Graz-Köflach-Bahn)]]-Kurve südwestlich des Hauptbahnhofs zweigt ein Gleis zur [[Siemens Verkehrstechnik]], ehemals Simmering-Graz-Pauker (SGP) ab, wo Drehgestelle für Bahnfahrzeuge entwickelt werden. Etwa 1 km weiter südlich zweigt von der Südbahn ein Gleis zur Stahlschmelze Marienhütte ab. Eine nördlich des Ostbahnhofs gelegene Gleiskurve wurde erst 2015 mit dem Bau des &amp;#039;&amp;#039;Styria Media Centers&amp;#039;&amp;#039;, Gadollaplatz 1, an der Conrad-von-Hötzendorfstraße, entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Innsbruck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Tirols Landeshauptstadt [[Innsbruck]] besteht ein signifikantes Netz aus großteils nicht mehr genutzten Schleppbahngleisen im Industriegebiet am [[Innsbruck Westbahnhof|Westbahnhof]]. Sie sind mit der [[Arlbergbahn|Arlberg]]- und [[Mittenwaldbahn]] verbunden. Auch im östlich der Stadt auf Thaurer und Haller Gemeindegebiet gelegenen Industriegebiet Logistikzone existieren Schleppbahngleise, verbunden mit der [[Bahnstrecke Kufstein–Innsbruck|Unterinntalbahn]]. Inzwischen nur noch lückenhaft vorhanden ist die ehemalige Schlachthofschleppbahn im Stadtteil Saggen; ihre Anschlussrampe auf das Viadukt der Unterinntalbahn musste 2020 dem Neubau des S-Bahnhofs Innsbruck-Messe weichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Linz ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Landeshauptstadt Oberösterreichs [[Linz]] besteht ein weit verästeltes Netz im industriell genutzten Osten der Stadt, rechts der Donau. In der [[Tabakfabrik Linz|Tabakfabrik]] ist heute noch der Platz einer Drehscheibe erhalten. Ein Gleis, das vom Nordosten zur Franck-Kathreiner-Kaffeefabrik (heute [[Nestlé]]) führte, wurde um 2000 als Bahntrasse aufgelöst, ohne sie als Trasse für ein anderes Verkehrsmittel, etwa Radverkehr, zu nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wien-Liesing ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Schleppbahn Liesing]] bestand aus zwei insgesamt etwa 10 km langen Ästen, die in unterschiedlichen Gleislagen von 1860 bis 2003 über 140 Jahre lang betrieben wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ratten – Birkfeld ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelte sich um eine Bahnstrecke mit 760 mm Spurweite, welche ab 1922 zunächst die Kohle aus den [[Bergbau Ratten-St. Kathrein|Braunkohlegruben bei Ratten]] über eine ca. 18 km lange Industriebahnanlage zum Bahnhof [[Birkfeld]] gebracht hatte. Dort wurde, weil eine direkte Weiterfahrt wegen der Bauweise der Industriebahn (Kupplungen, Bremsen etc.) nicht möglich war, die Kohle in die Waggons der [[Feistritztalbahn]] umgeladen. 1930 wurde diese ursprüngliche Industrieschleppbahn, nunmehr vom Land Steiermark erworben, als öffentliche Bahnlinie ausgebaut und der Lokalbahn Weiz–Birkfeld (der ursprünglichen Feistritztalbahn) angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{RöllEnzyklopädie |Band=8 |Seiten=348–349 |Lemma=Schleppbahn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnbetrieb]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>144.85.144.219</name></author>
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