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	<title>Schlenze - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T00:16:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schlenze&amp;diff=1723521&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Peter Gröbner: „zu Recht“, Großschreibung nach dem Wörterverzeichnis im Amtlichen Regelwerk</title>
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		<updated>2025-06-09T20:25:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;„zu Recht“, Großschreibung nach dem Wörterverzeichnis im Amtlichen Regelwerk&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| NAME= Schlenze&lt;br /&gt;
| ALTERNATIVNAME= &lt;br /&gt;
| SORTNAME= Schlenze&lt;br /&gt;
| LAGE= [[Mansfelder Land]]&lt;br /&gt;
| GKZ= &lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM= Saale&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG= Saale//Elbe//Nordsee&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-PREFIX= &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET= &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE= 15&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE= {{GeoQuelle|DE-ST|SAV}}&lt;br /&gt;
| PEGEL1= &lt;br /&gt;
| PEGEL1-REIHE= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL1= &lt;br /&gt;
| QUELLE= Wüstung [[Rulsdorf]]&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE= 179&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE= DE-NHN&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLHÖHE= {{GeoQuelle|DE-ST|SAV}}&lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD= 51/34/27&lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD= 11/35/29&lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION= DE-ST&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG= [[Saale]] bei Friedeburg&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE= 69&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG= DE-NHN&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-MÜNDUNGSHÖHE= {{GeoQuelle|DE-ST|SAV}}&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD= 51/37/16&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD= 11/44/54&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION= DE-ST&lt;br /&gt;
| LINKE NEBENFLÜSSE= [[Lobach (Schlenze)|Lobach]], [[Griftbach#Ristebach|Ristebach]]&lt;br /&gt;
| RECHTE NEBENFLÜSSE= [[Fleischbach (Schlenze)|Fleischbach]]&lt;br /&gt;
| SEEN= &lt;br /&gt;
| STAUSEEN= &lt;br /&gt;
| EINWOHNER IM EINZUGSGEBIET= &lt;br /&gt;
| GROSSSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| GEMEINDEN= &lt;br /&gt;
| HÄFEN= &lt;br /&gt;
| SCHIFFBAR= nein&lt;br /&gt;
| ANMERKUNGEN= &lt;br /&gt;
| KARTE= KarteSchlenze.svg&lt;br /&gt;
| KARTE-BESCHREIBUNG= Verlauf der Schlenze (von links nach rechts)&lt;br /&gt;
| BILD= SchlenzeImWald.JPG&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= Die Schlenze im Wald bei Helmsdorf&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlenzequelle.JPG|mini|Die Schlenzequelle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SchlenzeLobach.JPG|miniatur|Mündung des Lobachs in die Schlenze bei Zabenstedt]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlenze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein 15&amp;amp;nbsp;km langer [[Bach (Gewässer)|Bach]] im [[Landkreis Mansfeld-Südharz]]. Sie entsteht südlich von [[Polleben]] bei der Wüstung [[Rulsdorf]] und mündet bei [[Friedeburg (Saale)|Friedeburg]] in die [[Saale]], zu deren Flusssystem sie gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
Zur Herkunft des Namens existieren zwei Theorien. Die eine bezieht sich auf nicht näher benannte urkundliche Belege als &amp;#039;&amp;#039;Silenza&amp;#039;&amp;#039;. Diese ist abgeleitet vom [[Silingen|Silingi]], was auf eine Ansiedlung dieses Stammes im [[Mansfelder Land|Mansfeldischen]] hindeutet. Dafür würden auch gleichlautenden Flussnamen in [[Schlesien]] hindeuten. Die zweite Theorie basiert darauf, dass entsprechende Flüsse nicht mit der Schlenze vergleichbar sind. Daher könnte der Name entstanden sein, indem das z in Schlen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;z&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e durch [[Assibilierung|Zetazismus]] aus dem k im [[Niederdeutsche Sprache|niederdeutschen]] &amp;#039;&amp;#039;Schlen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;k&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039; (Krümmung eines Bachs) entstand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Elfriede Ulbricht |Titel=Das Flussgebiet der thüringischen Saale|Jahr=1957 |Auflage=1. |Verlag=Max Niemeyer |Ort=Halle (Saale)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
=== Orte am Bachlauf ===&lt;br /&gt;
* [[Polleben]] &amp;#039;&amp;#039;0 km&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Helmsdorf (Gerbstedt)|Helmsdorf]] &amp;#039;&amp;#039;4,2 km&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Heiligenthal (Gerbstedt)|Heiligenthal]] &amp;#039;&amp;#039;5,3 km&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Lochwitz]] &amp;#039;&amp;#039;6,5 km&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Zabenstedt]] &amp;#039;&amp;#039;8,3 km&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Friedeburgerhütte]] &amp;#039;&amp;#039; 9,2 km&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Adendorf (Gerbstedt)|Adendorf]] &amp;#039;&amp;#039;10,9 km&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Friedeburg (Saale)|Friedeburg]] &amp;#039;&amp;#039;14,7 km&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zuflüsse ===&lt;br /&gt;
Die größten Zuflüsse sind bei Helmsdorf der [[Griftbach#Ristebach|Ristebach]] aus [[Siersleben]], bei Heiligenthal der Sohlbach aus der Wüstung [[Nienstedt (Wüstung)|Nienstedt]], bei Zabenstedt der Lobach aus [[Gerbstedt]] und bei der Kläranlage Freist der [[Fleischbach (Schlenze)|Fleischbach]] aus [[Bösenburg]]. Außerdem münden noch einige Rinnsale in die Schlenze: in Polleben die Donau, bei Heiligenthal eines, bei Zabenstedt eines, bei [[Friedeburgerhütte]] ein größeres aus [[Ihlewitz]], bei [[Adendorf (Gerbstedt)|Adendorf]] ein kleineres und auch bei [[Friedeburg (Saale)|Friedeburg]] eines.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
* Um 1400 wird das Gewässer &amp;#039;&amp;#039;Slenz&amp;#039;&amp;#039; genannt. Der Name ist vermutlich slawischen Ursprungs.&lt;br /&gt;
* [[Cyriacus Spangenberg]] bezeichnete den aus Heiligenthal kommenden Arm der Lobachmündung bei Zabenstedt als &amp;#039;&amp;#039;Schleinitz&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
*Die Quelle der Schlenze ist heute ein ca. einen Meter hoher [[Artesischer Brunnen]]. Dieser steht neben einem ausgetrockneten Graben und der Ausstoß des Brunnens fließt in den Graben.&lt;br /&gt;
*Zwei Bahnstrecken kreuzten den Verlauf der Schlenze. Zum einen bei Polleben die [[Bahnstrecke Halle Klaustor–Hettstedt]]. Der dortige Abschnitt wurde am 11. März 1968 stillgelegt. Außerdem gab es noch die 1899/1900 erbaute [[Bahnstrecke Gerbstedt–Friedeburg|Zweigbahn Gerbstedt–Friedeburg]], die die Schlenze in Zabenstedt überbrückte und von dort an parallel zum Bach bis Friedeburg verlief. Sie wurde bereits 1962 stillgelegt und 1974 abgebaut.&lt;br /&gt;
*Der heutige Bachlauf galt nicht immer vollständig als Schlenze, zu verschiedenen Zeiten waren verschiedene Bäche als Oberlauf des Flusses bekannt. So waren dies zum Beispiel der Sohlbach und der Lobach. Dies ist damit zu begründen, dass diese Bäche, heute Rinnsale, früher beachtlich mehr Wasser führten. Welcher Teil dieser Gewässer der wahre Oberlauf der Schlenze war, ist unklar. Der &amp;#039;&amp;#039;Pollebener Mühlenbach&amp;#039;&amp;#039;, wie der heutige Oberlauf der Schlenze auch genannt wird, kann heute zu Recht als Oberlauf der Schlenze bezeichnet werden, denn er führt deutlich mehr Wasser als Lobach und Sohlbach.&lt;br /&gt;
*Bei km 12 mündet der schwermetallhaltige Abfluss des [[Schlüsselstollen]]s&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.ufz.de/export/data/1/20373_1210_Bl3_12_Mages.pdf|titel=Schwermetallanreicherung in Biofilmen eines bergbaubeeinflussten Gewässers|zugriff=5. Dezember 2010|offline=ja|archiv-bot=2019-05-12 14:05:49 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in die Schlenze.&lt;br /&gt;
*Bei Lochwitz befanden sich die Lochwitzer Seelöcher, drei tiefe Teiche, zwei große und ein kleinerer, die miteinander unterirdisch verbunden waren (siehe [[Lochwitz]]).&lt;br /&gt;
*Die Schlenze kann bei starkem Regen sehr schnell sehr stark ansteigen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.eisleben.eu/eisleben_website/CMSContent2014.nsf/content/homepage_kultur_u_bildung_stadtgeschichte_ortschaft_polleben.html?Open&amp;amp;lang= |titel=Die Ortschaft Polleben |zugriff=19. Mai 2011}}&amp;lt;/ref&amp;gt;; Grund ist die Kessellage von Polleben auf der [[Mansfelder Platte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Erich Neuß: &amp;#039;&amp;#039;Wanderungen durch die Grafschaft Mansfeld.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Im Herzen der Grafschaft.&amp;#039;&amp;#039; Fliegenkopf-Verlag, Halle (Saale) 2001, ISBN 3-930195-34-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fließgewässer im Landkreis Mansfeld-Südharz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Peter Gröbner</name></author>
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