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	<title>Schlendrian - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T21:27:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schlendrian&amp;diff=915891&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Fix Parameter lemid in Vorlage:Deutsches Wörterbuch (&quot;G&quot; nicht notwendig wenn danach ein Buchstabe folgt)</title>
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		<updated>2026-02-19T09:48:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Fix Parameter lemid in Vorlage:Deutsches Wörterbuch (&amp;quot;G&amp;quot; nicht notwendig wenn danach ein Buchstabe folgt)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlendrian&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird [[Umgangssprache|umgangssprachlich]] eine langsame, träge, nachlässige und dadurch [[Effektivität|ineffektive]] und [[fehler]]anfällige Arbeitsweise verstanden. Der Schlendrian entsteht meist durch mangelnde [[Motivation]] und/oder zu ausgeprägte Routine bei der Arbeit. Man spricht dann davon, bei der Arbeit habe sich „der Schlendrian eingeschlichen“. Ebenso spricht man nach einem vergeblichen innovativen Vorstoß vom „alten Schlendrian“, wenn sich anschließend nichts ändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Etymologie|Etymologisch]] leitet sich der erste Teil des Wortes vom Niederländischen &amp;#039;&amp;#039;slenteren&amp;#039;&amp;#039; (sehr langsam rumlaufen, schlendern) ab, das im Deutschen zur Bezeichnung eines gemächlichen, ziellosen Gehens wurde. Der zweite Wortbestandteil „ian“ entstammt vielleicht dem frühneuhochdeutschen „jan“ (Arbeitsgang).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Adaptionen ==&lt;br /&gt;
In der von [[Christian Friedrich Henrici|Picander]] getexteten und um 1734 von [[Johann Sebastian Bach]] vertonten heiteren [[Schweigt stille, plaudert nicht|Kaffeekantate]] ist „Herr Schlendrian“ der Vater eines jungen Mädchens namens Liesgen, der ihr das [[Kaffee]]trinken verbieten will. Liesgen willigt erst ein, als ihr der Vater eine Heirat verspricht. Heimlich lässt Liesgen jedoch verbreiten, dass sie nur einen Mann will, der nichts gegen Kaffee hat. Bei Liesgen will sich also erneut der „alte Schlendrian“ einschleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im &amp;#039;&amp;#039;Zeit-Marsch&amp;#039;&amp;#039; (Sang der Gesänge), Text: [[Wladimir Majakowski]] (dt.: [[Hugo Huppert]]); Musik: [[Hanns Eisler]] werden in der letzten Strophe „Faulheit und Schlendrian“ der alten Gewohnheit gleichgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://erinnerungsort.de/sang-der-gesaenge--28zeit-marsch-29-_146.html |text=erinnerungsort.de |wayback=20091205214759}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Punk]]-Band [[Feeling&amp;amp;nbsp;B]] verwendete das Wort in ihrem Song &amp;#039;&amp;#039;Schlendrian&amp;#039;&amp;#039; als Beschreibung für ihr nicht an die [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] angepasstes Lebensgefühl: „Wenn ich nicht bezahlen kann, so wird der Wirt gelinkt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im englischen Original des siebten Romans der [[Patrick O’Brian#Aubrey-Maturin-Serie|Aubrey-Maturin-Serie]] („The Surgeon’s Mate“, deutscher Titel „Verfolgung im Nebel“) ist &amp;#039;&amp;#039;Schlendrian&amp;#039;&amp;#039; der Name eines deutschen Naturforschers, den Stephen Maturin im Nachgang seines Vortrages am [[Institut de France]] kennenlernt. Ohne dass ein Vorname genannt würde, wird er als Mann mit langem schwarzen Bart, als tiefgründiger Gelehrter und herausragende deutsche Autorität für romanische Sprachen beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{&amp;quot;|[…] and among them he perceived the long black beard of Schlendrian, that profound scholar, the foremost German authority of Romantic languages.|Autor=Patrick O’Brian|Quelle=The Surgeon’s Mate, S. 158}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Schlendrian ist auffallend traurig und berichtet Maturin nach dem kurzen Austausch von Höflichkeiten vom Tod eines gemeinsamen Freundes, der für den weiteren Verlauf der Erzählung bedeutsam ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Deutsches Wörterbuch |Lemma=Schlendrian |Band=15 |Sp=631–333 |lemid=S11350}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meyers Enzyklopädisches Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039;. Band 32: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039; O–Z. Mannheim/Wien/Zürich 1981, ISBN 3-411-01833-X&lt;br /&gt;
* {{Zedler Online|35|Schlendrian|50|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Redewendung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
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