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	<title>Schleimünde - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schleim%C3%BCnde&amp;diff=435803&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Awistreich am 22. November 2025 um 15:51 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-22T15:51:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Insel&lt;br /&gt;
|NAME=Schleimünde&lt;br /&gt;
|BILD1=Sliminde Lodsø 02.jpg&lt;br /&gt;
|BILD1-TEXT=Die Lotseninsel 2025 mit (von re. n. li.): Schiffsanleger, Giftbude, Hafenmeisterhaus und Lotsenhaus &lt;br /&gt;
|BILD2= Karte des Deutschen Reiches von 1893 (39) Kappeln 5820039c, Ausschnitt.jpg&lt;br /&gt;
|BILD2-TEXT=Karte von 1893, Die Lotseninsel ist noch eine Insel&lt;br /&gt;
|GEWAESSER= [[Schlei]]&lt;br /&gt;
|GRUPPE=&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=54.67363&lt;br /&gt;
|LAENGENGRAD=10.03376&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= DE-SH&lt;br /&gt;
|KARTE= &lt;br /&gt;
|POSKARTE=Deutschland Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
|LAENGE= &lt;br /&gt;
|BREITE= &lt;br /&gt;
|FLAECHE=1.12&lt;br /&gt;
|ERHEBUNG= &lt;br /&gt;
|HOEHE=5&lt;br /&gt;
|HOEHE-BEZUG= &lt;br /&gt;
|EINWOHNER=&lt;br /&gt;
|EINWOHNER-ART=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schleimünde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Dänische Sprache|dänisch]] &amp;#039;&amp;#039;Sliminde&amp;#039;&amp;#039;) wird die ehemalige &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lotseninsel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (dänisch &amp;#039;&amp;#039;Lodsø&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet, welche sich nördlich der [[Fahrrinne|Zufahrtsrinne]] zur [[Schlei]] befindet. Dort waren bis 1980 die Schleilotsen untergebracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hafen&amp;quot; /&amp;gt; Heute ist das Gelände das südliche Ende eines [[Nehrung]]shakens, der die früher nördlich gelegenen Inseln miteinander verbunden hat und heute als Halbinsel die Schlei von der [[Ostsee]] trennt. Sie gehört zum [[Kreis Schleswig-Flensburg]] in Schleswig-Holstein. Seit 1871 befindet sich dort als [[Wahrzeichen]] ein kleiner [[Leuchtturm]] und ein kleiner [[Nothafen]] für [[Sportboot]]e.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Presse&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Halbinsel und Naturschutzgebiet ==&lt;br /&gt;
Der größte Teil der 112 Hektar großen [[Halbinsel]] besteht aus dem [[Naturschutzgebiet Schleimündung]], das 2011 nach Süden um den Nordhaken bei Olpenitz erweitert wurde. Das Gebiet wird vom [[Verein Jordsand]] durch einen Vogelschutzwart betreut und kann nur im Rahmen von Führungen des Vereins betreten werden. Da es keinen offiziellen Weg durch das [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] gibt, können die Lotseninsel und der Leuchtturm nur per Schiff von [[Kappeln]] oder [[Maasholm]] aus erreicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Halbinsel war bis 2008 in [[Bundesebene (Deutschland)|Bundesbesitz]] und ging auf einer [[Versteigerung]] an die [[Lighthouse Foundation]], eine [[Stiftung]] mit Sitz in [[Hamburg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schlei&amp;quot; /&amp;gt; Seitdem hat die Stiftung erhebliche Mittel für den Anlagen- und [[Küstenschutz]] an dieser Stelle aufgebracht. Da die Flächen kaum fünf Meter höher liegen als der Wasserspiegel wird die Halbinsel durch [[Ostseesturmhochwasser]] immer wieder unter Wasser gesetzt. Zuletzt hat das [[Ostseesturmhochwasser 2023]] erhebliche Schäden angerichtet und erneut [[Investition]]en erforderlich gemacht, weshalb die Stiftung schon über einen Rückzug nachdenkt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Folgen&amp;quot; /&amp;gt; An der Lotseninsel liegt direkt hinter der Zufahrt im Binnenbereich der Schlei ein kleiner [[Wasserwanderrastplatz]], der auch als [[Nothafen]] genutzt werden darf. Er wird von [[Wassersportverein]]en für die Segelausbildung genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hafen&amp;quot; /&amp;gt; Für eine Übernachtung darf die „Paddelwiese“ neben dem Hafen zum Zelten genutzt werden. Der Hafen wie auch die Gebäude auf der Insel gehören der Stiftung. Für die Erhaltung des Hafens hat sich der &amp;quot;Förderverein naturnaher Wasserwanderplatz Schleimünde e.V.&amp;quot; gegründet, dem auch die Stiftung und der Verein Jordsand angehören. Er bemüht sich darum, dass der Besuch der Insel uneingeschränkt möglich bleibt. Viele freiwillige Arbeitseinsätze des Vereins haben den Hafen und die Gebäude nach dem letzten Hochwasser 2023 wieder nutzbar gemacht. Die ehemalige und legendäre Gastwirtschaft „[[Giftbude]]“ kann aber seitdem nicht mehr betrieben werden. Über den Kiosk am Hafenmeisterhaus bietet nun der Verein ein kleines [[Gastronomie|gastronomisches]] Angebot.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Yacht&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Schleischifffahrt und die Besucher ist an der Schleieinfahrt ein [[Schiffsanleger]] vorhanden. Daneben steht das Gebäude für den Hafenmeister. Etwas weiter nördlich liegt drei Meter über dem Wasser das ehemalige Lotsenhaus, das nun als Tagungshaus für Seminare genutzt wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hafen&amp;quot; /&amp;gt; Hinter dem Lotsenhaus und der Paddelwiese beginnt das Naturschutzgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Naturschutzgebiet Schleimünde.jpg|Naturschutzgebiet Schleimünde hinter der Paddelwiese&lt;br /&gt;
  Oehe-Schleimünde P5300845.JPG|Hinweis auf Naturschutzgebiet&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leuchtturm ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Leuchtturm Schleimünde 2015.JPG|mini|Der Leuchtturm im Jahr 2015]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Leuchtturm Schleimünde}}&lt;br /&gt;
Schleimünde ist seit 1871 Standort eines [[Leuchtturm]]s und dient der Schifffahrt als ein wichtiges Ansteuerungs- und Orientierungsfeuer bei der Passage der Lotseninsel. Der 14,3&amp;amp;nbsp;Meter hohe Turm ist seit 2014 als [[Molenfeuer]] in der [[Tageskennung]] grün-weiß angestrichen. Mit seiner grünen [[Laterne]] steht er an der Nordseite der [[Fahrrinne|Zufahrtsrinne]] am Ende einer rund 300&amp;amp;nbsp;m langen [[Mole]], die nach Südosten in die Ostsee ragt. Seit vielen Jahren wohnen keine Lotsen oder [[Leuchtfeuerwärter|Leuchtturmwärter]] mehr auf der Halbinsel. Das [[Leuchtfeuer]] wird durch das [[Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Ostsee]] von [[Lübeck-Travemünde]] aus ferngesteuert und überwacht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Presse&amp;quot; /&amp;gt; Der Leuchtturm steht unter [[Denkmalschutz]] und wurde als [[Baudenkmal]] in die Kreisdenkmalliste des [[Kreis Schleswig-Flensburg|Kreises]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eindrücke von der Lotseninsel ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;100&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Schleimuende1.jpg|Leuchtturm, „Giftbude“ und Lotsenhaus von See aus (2009)&lt;br /&gt;
  LOTSENINSEL.jpeg|Blick vom Leuchtturm nach Westen auf Sportboothafen und Lotsenhaus (2014)&lt;br /&gt;
  Schleimuende.jpg|[[Leuchtturm Schleimünde]] am Ende der Mole (2009)&lt;br /&gt;
  Anleger Schleimünde.jpg|Schiffsanleger&lt;br /&gt;
  Sliminde lystbdehavn 01.jpg|Nothafen (2025)&lt;br /&gt;
  Schleimünde Haus.jpg|Ehemaliges Lotsenhaus&lt;br /&gt;
  Leuchtturm Schleimünde.JPG|Der Leuchtturm im Jahr 2005&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Die Strandwalllandschaft in der Schleimündung ist seit der letzten [[Weichsel-Kaltzeit|Eiszeit]] in ständiger Veränderung ihrer Form entstanden. Das Gebiet ist aus [[Sediment]]en aufgebaut, die durch Meeresströmungen vor allem vom südlich gelegenen Schönhagener Kliff abgetragen wurden. Der ständige Wechsel von Anlandung und Abtrag, von Dünenneu- und -rückbildung hat hier einen der wenigen noch intakten natürlichen Bereiche der deutschen Ostseeküste geschaffen. Daran beteiligt sind besonders die heftigen [[Ostseesturmhochwasser|Ostseehochwässer]], die bisweilen [[Katastrophe|katastrophale]] Auswirkungen zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Schleimünde ist bereits in der altnordischen [[Jómsvíkinga saga]] als &amp;#039;&amp;#039;Slømynna&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Slødyr&amp;#039;&amp;#039; sowie im [[Waldemar-Erdbuch|Erdbuch Königs Waldemars]] von 1231 schriftlich dokumentiert. Im Dänischen wird die Halbinsel als Sliminde bezeichnet. Der Name geht auf [[altdänisch]] &amp;#039;&amp;#039;mynnæ&amp;#039;&amp;#039; ([[Altnordische Sprache|altnordisch]] &amp;#039;&amp;#039;mynni&amp;#039;&amp;#039;) für eine Mündung zurück, in der Jómsvíkinga saga auch durch &amp;#039;&amp;#039;dýrr&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Tür, Tor&amp;#039;&amp;#039; ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= Wolfgang Laur|Titel=Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein|Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= 2|Verlag=Wachholtz|Ort=|Datum=1992 |ISBN=9783529027260 |Seiten=575}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sliminde 1858.png|mini|Auf der dänischen Landesaufnahme von 1858 sind sowohl noch die Lotseninsel (&amp;#039;&amp;#039;Lodsø&amp;#039;&amp;#039;) als auch Mindholm als eigenständige Inseln bzw. Holme erkennbar.]]&lt;br /&gt;
Ursprünglich war die Halbinsel ein Teil des Gutes [[Olpenitz]] und gehörte zu der südlich gelegenen Halbinsel [[Schwansen]], die bis zur [[Eckernförder Bucht]] reicht. Die alte Zufahrt zur Schlei lag weiter nördlich als heute. Um 1418 verschlossen [[Holstein]]er die Einfahrt der Schlei, indem sie zehn bis zwölf Schiffe versenkten. Als die alte Schleimündung versandete, erwies sich der Bau einer neuen, weiter südlich zu errichtenden Einfahrt als notwendig. Nachdem die [[Arnis]]ser und [[Kappeln]]er Schiffer über Jahre Appelle an die Landesregierung gerichtet hatten, wurde die eigentlich zuständige Stadt [[Schleswig]] 1770 aufgefordert, das Stück Land nördlich der ehemaligen Festungsanlage &amp;#039;&amp;#039;Oldenburg&amp;#039;&amp;#039; vom damaligen Besitzer des Gutes Olpenitz zu kaufen. Der Kauf wurde erst 1780 vollzogen, im gleichen Jahr erfolgte ein erster Durchstich an der Stelle der heutigen Schleimündung, die sich in den Winterstürmen erweiterte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erste Befestigung mit Pfählen wurde 1782 unter Leitung der Stadt Schleswig angelegt. Diese hatte aber keinen Bestand, und die Schiffer aus Arnis und Kappeln mussten erneut die Landesregierung um Hilfe bitten. Da Schleswig kein weiteres Geld geben wollte, wurde eine Befestigung aus Stein in den Jahren 1795 bis 1796 unter der Leitung der neu gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Combinierten Schiffergesellschaft zu Kappeln und Arnis&amp;#039;&amp;#039; gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Christopher Scharf: Beschreibung und Geschichte der Insel und des Fleckens Arnis. Schleswig 1838, S. 104 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für den Bau kam aus Kopenhagen ein Hafenbaumeister angereist. Die Finanzierung übernahm allein die &amp;#039;&amp;#039;Combinierte Schiffergesellschaft zu Kappeln und Arnis&amp;#039;&amp;#039;, die dafür von den passierenden Schiffen einen Zoll einnehmen durfte.&amp;lt;ref&amp;gt;Nicolaus Schmidt, Arnis 1667–2017, Deutschlands kleinste Stadt, Wachholtz Verlag, 2017, S. 114.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die heutige Mündung basiert immer noch auf der damaligen Anlage, die man später weiter vertiefte und befestigte. Durch diese neue Wasserstraße wurde Schleimünde vom Festland Schwansen abgeschnitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar vor Schleimünde befand sich im Mittelalter noch der Ort &amp;#039;&amp;#039;Mynnaesby&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Mynnæsby&amp;#039;&amp;#039; (Mindesby, auch: &amp;#039;&amp;#039;Slaesmynnae&amp;#039;&amp;#039;, vgl. heute Sliminde), der zur [[Nieharde]] (&amp;#039;&amp;#039;Niehaereth&amp;#039;&amp;#039;, dän. Nyherred) in Angeln gezählt wurde und zum [[Gelting]]er Krongut des Königs gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archive.org/stream/libercensusdani00waldgoog O. Nielsen: &amp;#039;&amp;#039;Liber Census Daniæ. Kong Valdemar den Andens Jordebog&amp;#039;&amp;#039;; København 1873.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut [[Waldemar-Erdbuch|Erdbuch von König Waldemar]] von 1231 bildete Mindesby ein eigenes Kirchspiel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=P. Lauridsen |Titel=Om Bispedømmet Slesvigs sognetal i middelalderen |Sammelwerk=Historisk Tidsskrift |Reihe=5 |Band=6 |Ort=Kopenhagen |Datum=1895 |ISBN= |Seiten=216}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südöstlich der jetzigen Schleieinfahrt und unmittelbar neben dem früheren Dorf Mindesby befand sich im Mittelalter die Burg &amp;#039;&amp;#039;Oldenburg&amp;#039;&amp;#039; (dän. &amp;#039;&amp;#039;Gammelborg&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;Gamleborg&amp;#039;&amp;#039;). Die Burg stammt vermutlich aus dem frühen 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert und soll eine Gründung des damaligen Herzogs von Schleswig, [[Knud Laward]], sein. Sie gehörte zusammen mit Arnis und der [[Schwonsburg]] zu einem größeren Verteidigungssystem, um den wichtigen Handelsweg auf der Schlei in Richtung Schleswig zu schützen. Vermutlich zahlten in die Schlei einlaufende Schiffe hier einen Schiffszoll, während auslaufende Schiffe diesen in Schleswig zahlten. Die Burg besaß einen charakteristischen Rundturm sowie einen Kirchenraum. Laut Überlieferung sollen die Einwohner von [[Brodersby (Schwansen)|Höxmark]] (&amp;#039;&amp;#039;Høgsmark&amp;#039;&amp;#039;) damals in einem Turm bei Schleimünde zur Kirche gegangen sein. Der Turm soll 1132/1134 auch als Gefängnis für Christiern Svendsen gedient haben, der auf Seite von [[Erik II. (Dänemark)|Erik II.]] am Aufstand gegen König [[Niels (Dänemark)|Niels Svensson]] teilgenommen hatte. Im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurden bei niedrigem Wasserstand vor Schleimünde Reste eines kreisrunden Turms, eine Mauer sowie Särge entdeckt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kappeln.de/PDF/Mynnaesby_das_untergegangene_Dorf_in_Schleim%C3%BCnde.PDF?ObjSvrID=1760&amp;amp;ObjID=165&amp;amp;ObjLa=1&amp;amp;Ext=PDF&amp;amp;WTR=1&amp;amp;_ts=1264501209 Hans-Peter Wengel: &amp;#039;&amp;#039;Mynnaesby, das untergegangene Dorf in Schleimünde.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Schleimünde soll im Jahr 1065 eine Seeschlacht zwischen dem Neffen des Königs Svens Estridsen, Asmund, und Hakon Iversen stattgefunden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Lage ==&lt;br /&gt;
Seit einigen Jahren wird ein deutlicher Sandabtrag in längeren Strandabschnitten der Halbinsel nach Norden hin beobachtet. Deshalb traf sich am 30. November 2019 im Arnisser Rathaus eine neue Bürgerinitiative zum Küstenschutz in der Schleiregion zu einer Auftaktversammlung. Eine Petition wurde vorgestellt: „Wir fordern die Landesregierung von Schleswig-Holstein auf, Schleimünde mit allen erforderlichen Maßnahmen zu schützen und in seiner Funktionalität in Bezug auf Hochwasserschutz und Naherholung wiederherzustellen.“ An der Versammlung nahmen unter anderem Kappelns Bürgermeister Heiko Traulsen, mehrere Kappelner und Arnisser Stadtvertreter sowie politische Vertreter aus Maasholm und der Kreispräsident Ulrich Brüggemeier teil.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.shz.de/lokales/schleibote/schleimuende-retten-buergerinitiative-formuliert-petition-id26548067.html Der Schlei Bote, 1. Dezember 2019, „Schleimünde retten“: Bürgerinitiative formuliert Petition.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Initiator war Philipp Zülsdorff vom Verein Naturnaher Wasserwanderplatz Schleimünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hannes Truelsen Wiese.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Hannes-Truelsen-Wiese&amp;#039;&amp;#039;, 2018 umbenannte Paddelwiese]]&lt;br /&gt;
Anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Fördervereins &amp;#039;&amp;#039;Naturnaher Wasserwanderplatz Schleimünde e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; wurde die dortige Paddelwiese am 26. August 2018 in &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Hannes-Truelsen-Wiese&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.segelclub-baltic.de/aktuelles/termine/termindetail/news/einladung-schleimuende/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;amp;cHash=6d9a57c299c5645107f4df77dd37c796 Einladung zur Einweihung], abgerufen am 4. Oktober 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 2. Juli 2020 hat die [[Deutsche Post AG]] eine [[Sonderbriefmarke]] zu 60 Eurocent mit dem Bild des Leuchtturms Schleimünde herausgeben. Die Briefmarke gehört zur Serie „[[Leuchttürme]]“. Der Entwurf stammt vom Grafiker Hanno Schabacker aus Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Bilderstrecken/Sondermarken/Programm_2020/Juli-2020.html?notFirst=true&amp;amp;docId=a412542b-57d6-47e7-9a23-73118f0d0ace Bundesfinanzministerium], abgerufen am 27. August 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Leuchtturm Schleimünde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hafen-schleimuende.de/die-geschichte/ Förderverein naturnaher Wanderrastplatz Schleimünde e.&amp;amp;nbsp;V.] zum Erhalt der ehemaligen Lotseninsel&lt;br /&gt;
* [http://www.lotseninsel.de/ Lotseninsel] Website der Lighthouse Foundation&lt;br /&gt;
* [http://jordsand.jimdo.com/vor-ort/schleimündung/ Naturschutzgebiet Schleimündung] Verein Jordsand&lt;br /&gt;
* Hans-Peter Wengel: [http://www.kappeln-eschmidt.de/seiten/pdf/kappeln-stadtarchiv-2004-08.pdf &amp;#039;&amp;#039;Schleimünde&amp;#039;&amp;#039;] PDF auf &amp;#039;&amp;#039;kappeln-eschmidt.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://www.ostseefjordschlei.de/regionen/kappeln/schleimuende Die Lotseninsel Schleimünde] auf &amp;#039;&amp;#039;ostseefjordschlei.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hafen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.hafen-schleimuende.de/die-geschichte/&lt;br /&gt;
 |titel= Hafen Schleimünde-Geschichte&lt;br /&gt;
 |werk=hafen-schleimuende.de&lt;br /&gt;
 |hrsg=&lt;br /&gt;
 |datum=&lt;br /&gt;
 |abruf=2025-11-14}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Folgen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle &lt;br /&gt;
 |url=https://www.yacht.de/reisen-chartern/deutschland/schleimuende-rueckzug-bis-2050/&lt;br /&gt;
 |titel=Die Folgen der Ostsee-Sturmflut – Rückzug bis 2050?&lt;br /&gt;
 |werk=yacht.de&lt;br /&gt;
 |hrsg=&lt;br /&gt;
 |datum=&lt;br /&gt;
 |abruf=2023-11-16}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Presse&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=https://www.wsa-ostsee.wsv.de/Webs/WSA/Ostsee/DE/SharedDocs/Pressemitteilungen/2021_10_28_150_Jahre_Leuchtturm_Schleimuende_PM.html&lt;br /&gt;
 |titel=150 Jahre Leuchtturm&lt;br /&gt;
 |werk=wsv.de&lt;br /&gt;
 |hrsg=Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Ostsee&lt;br /&gt;
 |datum=2021-10-28&lt;br /&gt;
 |abruf=2025-11-04}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Yacht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle &lt;br /&gt;
 |url=https://www.yacht.de/reisen-chartern/deutschland/schleimuende-neues-konzept-fuer-inselhafen/&lt;br /&gt;
 |titel=Neues Konzept für Inselhafen&lt;br /&gt;
 |werk=yacht.de&lt;br /&gt;
 |hrsg=&lt;br /&gt;
 |datum=&lt;br /&gt;
 |abruf=2025-03-03}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schlei&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle &lt;br /&gt;
 |url=https://www.schlei-ostsee-urlaub.de/data/schlei-ostsee-urlaub_1433.html&lt;br /&gt;
 |titel=Die Lotseninsel Schleimünde&lt;br /&gt;
 |werk=schlei-ostsee-urlaub.de&lt;br /&gt;
 |hrsg=&lt;br /&gt;
 |datum=&lt;br /&gt;
 |abruf=2025-11-20}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schleimunde}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kappeln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Halbinsel (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Halbinsel (Ostsee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Halbinsel (Europa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Insel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Awistreich</name></author>
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