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	<title>Schlechten - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T17:40:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schlechten&amp;diff=2220173&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;CommonsDelinker: SL500_01.jpg entfernt, auf Commons von Krd gelöscht. Grund: No permission since 17 January 2026</title>
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		<updated>2026-01-25T11:44:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=C:File:SL500_01.jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:File:SL500 01.jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;SL500_01.jpg&lt;/a&gt; entfernt, auf Commons von &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:User:Krd&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:User:Krd (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Krd&lt;/a&gt; gelöscht. Grund: No permission since 17 January 2026&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Schlechte|* Zu dem deutschen Bauingenieur und Hochschullehrer Erhard Schlechte (1911–1979) siehe [[Erhard Schlechte]].&lt;br /&gt;
* Zu dem deutschen Historiker und Archivar siehe [[Horst Schlechte]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-46780-0001, Oelsnitz, Steinkohlewerk, Bergarbeiter bohrend.jpg|300px|mini|Kohlengewinnung mit dem Abbauhammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlechten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind natürliche Trennflächen des [[Flöz]]körpers. Sie treten hauptsächlich in [[Steinkohle]]nflözen, aber auch in der oberbayerischen [[Pechkohle]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Schlechten entstehen bei der [[Tektonik|tektonischen]] Beanspruchung einer [[Sedimentation|sedimentären]] [[Lagerstätte]] durch [[Gebirgsbildung]]sprozesse infolge des auf den Flözkörper einwirkenden [[Gebirgsdruck]]s. Sie durchziehen den Flözkörper in verschiedenen Richtungen. In der Praxis wird zwischen &amp;#039;&amp;#039;Druck-&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Dehnungsschlechten&amp;#039;&amp;#039; unterschieden. Druckschlechten haben glatte und glänzende Rutschflächen, Dehnungsschlechten einen feinen Belag aus Kohlenstaub oder [[Kalkspat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlechten, die sich im Nebengestein fortsetzen, werden &amp;#039;&amp;#039;[[Kluft (Geologie)|Klüfte]]&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung bei der Kohlengewinnung ==&lt;br /&gt;
Als die Kohle noch hauptsächlich manuell mit der [[Keilhaue]] oder dem [[Abbauhammer]] [[Gewinnung (Bergbau)|gewonnen]] wurde, im „Handstreb“, war die Lage der Schlechten entscheidend für die individuelle Arbeitsgestaltung der [[Hauer (Bergbau)|Häuer]]. Zu Beginn der Schicht musste der Hauer zunächst über das Fördermittel ([[Schüttelrutsche]] oder [[Panzerförderer]]) einen &amp;#039;&amp;#039;Einbruch&amp;#039;&amp;#039; in der [[Strebbau|Strebfront]] herstellen. Danach arbeitete er sich rechtwinklig zum Einbruch, parallel zum Förderer bis zum Einbruch des nächsten Hauers. Je nachdem, wie die Schlechten zur Arbeitsrichtung liegen, lässt sich die Kohle leichter oder schwerer aus dem Gebirgsverbund lösen (die Kohle „geht“, „Kohlengang“). Dies wirkte sich unmittelbar auf die Menge der in einer Mannschicht geförderten Kohle aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeit parallel zu den Schlechten ===&lt;br /&gt;
Wird der [[Kohlenstoß]] parallel zu den Schlechten gestellt, so löst sich die Kohle am leichtesten. Allerdings können sich große Blöcke (&amp;#039;&amp;#039;Riegel&amp;#039;&amp;#039;) ablösen und die Schlechten unter Umständen bis ins [[Hangendes|Hangende]] aufreißen. Letzteres ist unerwünscht, da unnötig [[Bergematerial|Berge]] anfallen und das Dach zusätzlich ausgebaut werden muss. Bei relativ weicher Kohle kommt noch ein erhöhter Feinkohleanfall hinzu.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu Zeiten des manuellen Abbaus versuchte man Feinkohle zu vermeiden und hauptsächlich Stückkohle zu gewinnen, da diese sich leichter fördern ließ. Im modernen, vollmechanisierten Steinkohlenbergbau spielt das keine Rolle mehr, da die Kohle bei der Gewinnung mit dem Walzenschrämlader sowieso sehr fein anfällt und moderne Kraftwerke nicht mit Stückkohle, sondern mit Kohlenstaub feuern. Daher wird die Rohkohle über Tage auf eine bestimmte Korngröße gemahlen und ein etwaiger oder höherer Feinkohleanteil spielt keine Rolle.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeit quer zu den Schlechten ===&lt;br /&gt;
Stellt man den Kohlenstoß quer zu den Schlechten, so bricht die Kohle schlecht und der Hauer „macht sich tot“, ohne wirklich voranzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeit schräg zu den Schlechten ===&lt;br /&gt;
Dies ist die effektivste Methode, bei der sowohl die Kohle gut bricht als auch die Gefahr des Aufreißens des Hangenden vermieden wird. Am günstigsten ist ein spitzer Winkel zwischen den Schlechten und dem Kohlenstoß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heutige Situation ===&lt;br /&gt;
Da der manuelle Abbau (zumindest in den Industriestaaten) nahezu vollständig Vergangenheit ist und der vollmechanisierte Abbau, entweder Strebbau („Maschinenstreb“) mit dem [[Walzenschrämlader]], dem [[Kohlenhobel]] oder (in den USA) Kammerpfeilerbau dem [[Continuous Miner]] die ausschließliche Abbaumethode ist, haben Schlechten heute kaum noch praktische Bedeutung. Moderne Strebe werden so konzipiert, dass die Maschinen am effektivsten eingesetzt werden können, und ob die Kohle gut oder weniger gut geht, spielt für eine Maschine keine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=G. Leithold et al.&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Kammer der Technik, Fachverband Bergbau&lt;br /&gt;
   |Titel=Taschenbuch Bergbau&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Tiefbau&lt;br /&gt;
   |Band=Band III&lt;br /&gt;
   |Verlag=Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie&lt;br /&gt;
   |Ort=Leipzig&lt;br /&gt;
   |Datum=1962&lt;br /&gt;
   |Seiten=489}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Kurt Hoffmann et al.&lt;br /&gt;
   |Hrsg=&lt;br /&gt;
   |Titel=Fachkunde für den Steinkohlenbergbau&lt;br /&gt;
   |TitelErg=&lt;br /&gt;
   |Band=1&lt;br /&gt;
   |Verlag=Volk und Wissen&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1952&lt;br /&gt;
   |ISBN=&lt;br /&gt;
   |Seiten=205}}&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Erich Lewien, Peter Hartmann&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Hochschule der Deutschen Gewerkschaften „Fritz Heckert“&lt;br /&gt;
   |Titel=Technologie des Bergbaues&lt;br /&gt;
   |Verlag=Fachbuchverlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Leipzig&lt;br /&gt;
   |Datum=1958&lt;br /&gt;
   |ISBN=&lt;br /&gt;
   |Seiten=210}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Montangeologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;CommonsDelinker</name></author>
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