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	<title>Schlebuscher Erbstollen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Leuni am 23. Oktober 2024 um 15:23 Uhr</title>
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		<updated>2024-10-23T15:23:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bergwerk&lt;br /&gt;
 |BILD=Karte Schlebuscher Erbstollen.png&lt;br /&gt;
 |BILDBESCHREIBUNG1=Verlauf des Schlebuscher Erbstollens (rote Linie)&lt;br /&gt;
 |NAME=Schlebuscher Erbstollen&lt;br /&gt;
 |ALTERNATIVNAME=Trapper Erbstollen&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF1=Steinkohle&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF2=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF3=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF4=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF5=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF6=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 |UNTERNEHMEN=&lt;br /&gt;
 |BESCHÄFTIGTE=&lt;br /&gt;
 |ABBAUTECHNIK=&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_VON=1804&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_BIS=&lt;br /&gt;
 |NACHFOLGENUTZUNG=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME1=&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT1=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFFGEHALT1=&lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE=&lt;br /&gt;
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 |GRÖSSTE_TIEFE6=&lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE6=&lt;br /&gt;
 |ABRAUM=&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNG=&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNGGESAMT=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF_FÖRDERUNGGESAMT=&lt;br /&gt;
 |MINERALIEN=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 |BREITENGRAD=51/23/19/N&lt;br /&gt;
 |LÄNGENGRAD=7/22/3/E&lt;br /&gt;
 |REGION-ISO=DE-NW&lt;br /&gt;
 |STANDORT=Wengern&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE=Wetter (Ruhr)&lt;br /&gt;
 |NUTS3_1=Ennepe-Ruhr-Kreis&lt;br /&gt;
 |NUTS3_BEZEICHNUNG=Kreis&lt;br /&gt;
 |REVIER=[[Ruhrrevier]]&lt;br /&gt;
 |POSKARTE=Deutschland_NRW_Ruhrgebiet&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlebuscher Erbstollen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (ursprünglich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trapper Erbstollen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt) ist mit seiner Verlängerung, dem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dreckbänker Erbstollen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, der längste [[Stollen (Bergbau)#Erbstollen|Erbstollen]] im [[Steinkohle]]n-[[Bergbau]] des [[Ruhrgebiet]]s ([[Ruhrbergbau]]). Der Stollen beginnt südlich der [[Ruhr]] in der Gemarkung [[Wengern]], einem Stadtteil von [[Wetter (Ruhr)]], von wo aus er mit leichter Steigung nach Südwesten in Richtung [[Haßlinghausen]] vorgetrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benannt ist der „Schlebuscher Erbstollen“ nach der Schlebuscher Gewerkschaft, die ihn erbaut hat. Der Name „Dreckbänker Erbstollen“ weist dagegen auf die Gewerkschaft Dreckbank hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbaut wurde der Stollen ab den 1780er Jahren bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Der untere Teil des Stollens wurde bereits 1765 begonnen. Er diente einzig dem Zweck, die an ihn angeschlossenen [[Zeche]]n [[Grundwasser|wasserfrei]] zu halten, ohne dass das Wasser [[Wasserhaltungsmaschine|abgepumpt]] werden musste. Im Jahr 1804 erreichte der Stollen die [[Zeche Trappe]] und damit auch die Kohlenfelder. In den nächsten Jahren wurde der Stollen durch die [[Berechtsame]] der Zeche Trappe weitergebaut und hinter [[Gevelsberg]] [[Verstufung|verstuft]]. Hier endet der Schlebuscher Erbstollen. Im Jahr 1841 setzte eine andere [[Bergrechtliche Gewerkschaft|Gewerkschaft]] den Stollen als &amp;#039;&amp;#039;Dreckbänker Erbstollen&amp;#039;&amp;#039; fort, um die [[Sprockhövel]]er Zechen zu entwässern und enterbte dadurch den [[Herzkämper Erbstollen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stollen erreichte eine Gesamtlänge von etwa 13&amp;amp;nbsp;km und reichte bis zur heutigen Stadtgrenze bei [[Wuppertal]] in der Nähe von Sprockhövel-Herzkamp. Sein [[Mundloch]] liegt auf 87 Metern über [[Normalnull|NN]], er entwässert 38 [[Quadratkilometer|km²]] kohleführende Gesteinsschichten. Mit seiner Hilfe verschafften sich die Bergleute noch in 140 Metern Tiefe Zugang zur [[Steinkohle]]. Eine weitere Aufgabe des Stollens war die Heranführung frischer Luft (&amp;#039;&amp;#039;[[Wetter (Bergbau)|frische Wetter]]&amp;#039;&amp;#039;) zu den Arbeitsplätzen der [[Bergmann|Bergleute]]. Der „Schlebuscher Erbstollen“ ist seit nunmehr 250 Jahren in Betrieb, obwohl die angeschlossenen [[Bergwerk]]e längst stillgelegt sind. Aus seinem Mundloch strömen große Mengen Wasser, die in etwa einem Kilometer Entfernung in die [[Ruhr]] münden. Nach starken [[Regen]]fällen wird seine Wasserführung so groß, dass die benachbarte Wiese komplett überschwemmt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:SchlebuscherErbstollenMundlochStollenbach.jpg|[[Mundloch]] im [[Stollenbach (Ruhr)|Stollenbach]] mit deutlicher [[Eisenhydroxide|Eisenockerfällung]]&lt;br /&gt;
Datei:Schlebuscher erbstollen02.jpg|[[Gezähe]]kammer (links) und [[Schacht (Bergbau)|Fahrschacht]] (rechts) des Schlebuscher Erbstollens&lt;br /&gt;
Datei:SchlebuscherErbstollenFahrschachtBeginn.jpg|Beginn des Fahrschachts&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1986 wurde der Stollenmundlochbereich mit Gezähekammer und Fahrschachtzugang unter [[Denkmalschutz]] gestellt. Er ist als Baudenkmal Nr. 113 in der [[Liste der Baudenkmäler in Wetter (Ruhr)|Baudenkmalliste von Wetter]] eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Schlebusch-Harkorter Kohlenbahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen == &lt;br /&gt;
* [[Joachim Huske]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier. Daten und Fakten von den Anfängen bis 1997&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen aus dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum&amp;#039;&amp;#039; 144). 2. überarbeitete und erweiterte Auflage. Selbstverlag des Deutschen Bergbau-Museums, Bochum 1998, ISBN 3-921533-62-7.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Hermann, Gertrude Hermann: &amp;#039;&amp;#039;Die alten Zechen an der Ruhr. Vergangenheit und Zukunft einer Schlüsseltechnologie. Mit einem Katalog der „Lebensgeschichten“ von 477 Zechen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Die blauen Bücher&amp;#039;&amp;#039;). 6. um einen Exkurs erweiterte und aktualisierte Auflage. Langewiesche, Königstein im Taunus 2008, ISBN 978-3-7845-6994-9, S.&amp;amp;nbsp;300.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
* Oliver Glasmacher: Schlebuscher Erbstollen (Wetter/Ruhr). Montanhistorische Einordnung und Erforschung in: Tagungsband (Alt) Bergbau- und -Forschung in NRW 2012 [http://www.bgvr.org/tagung/tagungsband]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.route-industriekultur.ruhr/standorte-der-route/themenrouten/12-geschichte-und-gegenwart-der-ruhr/ Beschreibung aller Standorte auf dieser Themenroute] als Teil der [[Route der Industriekultur]]&lt;br /&gt;
* [http://www.bergbau-wetter.de/index.php/zechen/wetter/schlebuscher-erbstollen-geschichte-und-gegenwart Der Schlebuscher Erbstollen Geschichte und Gegenwart] (zuletzt abgerufen am 5. November 2012)&lt;br /&gt;
* [http://www.ruhrkohlenrevier.de/ob2001.html ruhrkohlenrevier.de zum Schlebuscher Erbstollen / Dreckbänker Erbstollen] (zuletzt abgerufen am 5. November 2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Route der Industriekultur&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Route der Industriekultur – Themenroute 9: Industriekultur an Volme und Ennepe&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Route der Industriekultur – Themenroute 12: Geschichte und Gegenwart der Ruhr&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbstollen in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbau (Wetter (Ruhr))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk im Ennepe-Ruhr-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Route der Industriekultur (Ennepe-Ruhr-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Wetter (Ruhr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Wetter (Ruhr))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserbauwerk im Ennepe-Ruhr-Kreis]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leuni</name></author>
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