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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Schlauchlining</id>
	<title>Schlauchlining - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T15:36:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schlauchlining&amp;diff=698003&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MichaOtG: /* Weblinks */ den am 9. März 2026, 18:21 Uhr entfernten PDF Weblink zu www.aarsleff-gmbh.de wiedergefunden bei YUMPU, eingefügt</title>
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		<updated>2026-03-14T12:29:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; den am 9. März 2026, 18:21 Uhr entfernten PDF Weblink zu www.aarsleff-gmbh.de wiedergefunden bei YUMPU, eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlauchlining&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: Schlauchrelining) ist ein gängiges Verfahren zur grabenlosen [[Kanalsanierung|Sanierung]]  von erdverlegten, drucklosen Entwässerungsnetzen wie etwa der [[Kanalisation]]. Es wird oft als &amp;#039;&amp;#039;No-Dig-Verfahren&amp;#039;&amp;#039; ({{EnS|&amp;#039;&amp;#039;No-Dig&amp;#039;&amp;#039;}}, &amp;#039;&amp;#039;kein Graben&amp;#039;&amp;#039;), also grabenloses Verfahren bezeichnet. Hierbei wird ein mit Kunstharz getränkter Kunststoffschlauch ([[Schlauchliner]] oder &amp;#039;&amp;#039;Inliner&amp;#039;&amp;#039;) in den Kanal eingezogen oder eingestülpt, der anschließend aushärtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bau.bi/umweltbau/bauverfahren/schlauchlining |titel=Schlauchlining |werk=bau.bi Online-Nachrichtenportal für die Bauwirtschaft |sprache=de |abruf=2026-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlauch ==&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Siehe Hauptartikel:&amp;#039;&amp;#039; [[Schlauchliner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schlauch besteht meist aus einem [[Polyester]]nadelfilz (Vliesstoff), [[Polyamid]]- oder [[Glasfaserverstärkter Kunststoff|GFK]]-(Glasfaser)gewebe. Er ist für den zu sanierenden Kanal [[Konfektionierung|konfektioniert]]. Die Länge und der Durchmesser entsprechen dem Altrohr und die Wanddicke richtet sich nach den statischen Vorgaben und wird berechnet. Der Schlauch wird im Werk (UP-Nadelfilz/GFK) oder in einer mobilen Tränkungsanlage vor Ort (vor allem EP-Nadelfilz wegen der schnelleren, nicht steuerbaren Reaktion des EP-Harzes) mit dem Harz imprägniert. Das Harz ist überwiegend ein [[ungesättigtes Polyesterharz]] (ISO-NPG) oder ein [[Epoxydharz]]. In besonderen Fällen (Temperatur, [[pH-Wert]]) kommen andere Harze zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einbau ==&lt;br /&gt;
Der getränkte Liner wird über vorhandene Schachtöffnungen ([[Schachtdeckel]]) in den zu sanierenden Kanal eingezogen (&amp;#039;&amp;#039;inversiert&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;eversiert&amp;#039;&amp;#039;). Nach der Tränkung wird bei der Eversion der Schlauchanfang über einen Rahmen gespannt auf einem 2–3&amp;amp;nbsp;m hohen Gerüst über dem Anfangsschacht. Dabei wird der Schlauch „umgekrempelt“ und mit Wasser befüllt. Dadurch zieht (krempelt) sich der Schlauch selbst in den Kanal. Vorteil dabei ist, dass die Reibung gegenüber dem Altrohr vernachlässigt werden kann, der nachrutschende Schlauch gleitet durch das Wasser und legt sich formschlüssig an das Altrohr an.&lt;br /&gt;
Das zähflüssige Harz reagiert (härtet) durch Erwärmen (mit Warmwasser) in einer exothermen Reaktion und es entsteht ein festes, faserverstärktes „Rohr im Rohr“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Verfahren, die mit Druckluft eversieren oder den Schlauch mittels Seilwinde einziehen und anschließend aufstellen. Die Reaktion des Harzes kann mit Dampf oder UV-Licht angeregt und unterstützt werden. Vorteile dieser Verfahren sind die kurze Aushärtungszeit und ein geringerer Energiebedarf, da das Aufheizen des gesamten Wasservolumens im Schlauch entfällt. Nachteilig ist die geringere Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten, die Sanierung von Leitungen im Grundwasser oder bei Dükern ist oft nicht möglich. Zudem liegt die praktikable Grenze für derartige Einzugsverfahren derzeit etwa oberhalb von DN 900 beziehungsweise oberhalb einer Wanddicke von ungefähr 14&amp;amp;nbsp;mm. Es können größere Durchmesser hergestellt werden, die Verfahrenstechnik sowie die im Standardschacht herrschende Enge stellt die Kanalarbeiter jedoch vor größere technische und körperliche Herausforderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Liner muss einige Zeit aushärten (je nach Durchmesser und Länge zwischen 2 Stunden und mehreren Tagen) bevor der Kanal wieder in Betrieb gehen kann. Er hat danach eine von der [[Statik (Physik)|Statik]] abhängige Wanddicke von mindestens 3&amp;amp;nbsp;mm bis typisch 12&amp;amp;nbsp;mm (oder mehr je nach Nennweite). Anschließend werden die vorhandenen Hausanschlüsse mittels Kanalroboter aufgefräst und sollten mittels so genannter „Hutprofile“ mit dem sanierten Kanal verbunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Solche Verfahren wurden in begehbaren Kanälen (so genannten Sammlern) in England bereits 1971 erstmals eingesetzt und anfänglich mit dem Begriff InSitu-Verfahren bezeichnet ({{LaS|[[In situ]]}}, vor Ort). In den 1990er Jahren wurden diese Verfahren zunehmend weiterentwickelt. Die Haltbarkeit ist noch nicht über die angestrebten Zeiträume erprobt, da das Verfahren noch nicht genügend lange eingesetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzbereiche ==&lt;br /&gt;
Neben den Hauptkanalnennweiten (DN 200 bis etwa DN 1200, Kreis- und Eiprofile) hat sich der Markt in Richtung des Hausanschluss- und Grundleitungsbereichs sowie Abwasser- und Regenfallrohre innerhalb eines Gebäudes (DN 200 und kleiner) mit besonders bogengängigen Linern weiterentwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größer als DN 1200 dimensionierte Kanäle sind schon renoviert worden (Rekord: 427 m DN 2500 am Flughafen San Diego, Kalifornien). Dies ist in erster Linie ein Kapazitätsproblem. Die Aushärtung der Schlauchliner erfolgt dabei mit der thermischen Warmwasserhärtung. Große Anbieter müssen hierzu mehrere Heizanlagen zusammenziehen. Die logistischen Probleme bei derart großen Kanälen sind üblicherweise enorm, da die Sicherung des Betriebes während der Arbeiten gewährleistet werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es können Risse, Brüche, Scherbenbildungen oder Muffenversätze repariert werden. Bei Rohrabsackungen, Kontergefällen oder Einsturz muss die offene Bauweise angewandt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Normen und Standards ==&lt;br /&gt;
* ISO 11296-4 – Kunststoff-Rohrleitungssysteme für die Renovierung von erdverlegten drucklosen Entwässerungsnetzen (Freispiegelleitungen) – Teil 4: Vor Ort härtendes Schlauchlining&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.yumpu.com/de/document/view/23434878/40-jahre-schlauchlining-insituform-rohrsanierungstechniken-gmbh Jörg Brunecker, Insituform Rohrsanierungstechniken GmbH: 40 Jahre Schlauchlining in Europa – 40 Jahre Insituform] zur historischen und technischen Entwicklung der Schlauchliner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kanalisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauverfahren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MichaOtG</name></author>
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