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	<title>Schlatenkees - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T21:11:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schlatenkees&amp;diff=2416982&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2025-07-16T11:24:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gletscher&lt;br /&gt;
| NAME               = &lt;br /&gt;
| BILD               = Alte prager huette pano.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG   = Schlatenkees von Nordosten, von der [[Alte Prager Hütte|Alten Prager Hütte]] (2005)&lt;br /&gt;
| LAGE               = [[Osttirol]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
| GEBIRGE            = [[Venedigergruppe]]&lt;br /&gt;
| TYP                = [[Talgletscher]]&lt;br /&gt;
| LÄNGE              = 6.1&lt;br /&gt;
| LÄNGE-ANMERKUNG    = (2010)&amp;lt;!--6.3 - 0.18--&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoGDB&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.zora.uzh.ch/id/eprint/73833/1/2012_WGMS_wgms_2012_fogX.pdf |titel=Fluctuations of Glaciers 2005–2010 (Vol. X)|hrsg=World Glacier Monitoring Service (WGMS) bzw. Universität von Zürich (UZH)|datum=2012 | abruf=2024-12-30|format=pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| FLÄCHE             = 9&lt;br /&gt;
| FLÄCHE-ANMERKUNG   = &amp;lt;ref name=&amp;quot;NP Hohe Tauern Ex&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| EXPOSITION         = Nordost&lt;br /&gt;
| HÖHE-MAX           = 3670&lt;br /&gt;
| HÖHE-MIN           = 2100&lt;br /&gt;
| HÖHE-BEZUG         = &lt;br /&gt;
| HÖHE-ANMERKUNG     = &lt;br /&gt;
| NEIGUNG            = &lt;br /&gt;
| NEIGUNG-ANMERKUNG  = &lt;br /&gt;
| BREITE             = &lt;br /&gt;
| BREITE-MAX         = &lt;br /&gt;
| BREITE-ANMERKUNG   = &lt;br /&gt;
| DICKE              = 41&lt;br /&gt;
| DICKE-MAX          = 105&lt;br /&gt;
| DICKE-ANMERKUNG    = (1987)&amp;lt;ref name=&amp;quot;UniWien1987&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| VOLUMEN            = 0.378&lt;br /&gt;
| VOLUMEN-TOLERANZ   = &lt;br /&gt;
| VOLUMEN-ANMERKUNG  = (1987)&amp;lt;ref name=&amp;quot;UniWien1987&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD        = 47/6/37/N&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD         = 12/22/48/E&lt;br /&gt;
| REGION-ISO         = AT-7&lt;br /&gt;
| ENTWÄSSERUNG       =  Schlatenbach → [[Gschlößbach]] → [[Tauernbach (Isel)|Tauernbach]] → [[Isel]] → [[Drau]]&lt;br /&gt;
| BESONDERHEITEN     = &lt;br /&gt;
| BILD2              = Nationalpark Hohe Tauern - Gletscherweg Innergschlöß - 33 - Schlatenkees (oder was im Sommer 2020 noch davon übrig ist).jpg&lt;br /&gt;
| BILD2-BESCHREIBUNG = Schlatenkees (2020), links im Bild die große Seitenmoräne von 1850&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlatenkees&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Gletscher]] in der [[Venedigergruppe]] und liegt in der Kernzone des [[Nationalpark Hohe Tauern|Nationalparks Hohe Tauern]], östlich des [[Großvenediger]]s. Er befindet sich auf dem Gebiet der [[Osttirol]]er Gemeinden [[Matrei in Osttirol|Matrei]] und [[Prägraten am Großvenediger|Prägraten]]. Mit einer Fläche von etwa 9&amp;amp;nbsp;km² ist das Schlaten[[Kees (Toponym)|kees]] der größte [[Talgletscher]] Osttirols und nach dem [[Obersulzbachkees]] der zweitgrößte Gletscher der Venedigergruppe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NP Hohe Tauern Ex&amp;quot;&amp;gt;Nationalpark Hohe Tauern, Osttirol: &amp;#039;&amp;#039;Exkursionsbericht Gschlösstal.&amp;#039;&amp;#039; 2003 ({{Webarchiv|url=https://www.hohetauern.at/de/online-service/downloads/exkursionsberichte/688-exkursionsbericht-gschloesstal-matrei.html |wayback=20151222195059 |text=online |archiv-bot=2019-05-12 13:40:41 InternetArchiveBot }})&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Exposition ist vorwiegend östlich, im obersten Bereich auch südöstlich.&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlatenkees und Schwarze Wand.jpg|mini|links|&amp;#039;&amp;#039;Oberer Keesboden&amp;#039;&amp;#039; des Schlatenkeeses, von der Kristallwand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SchlatenkeesLobeAndMouth.jpg|mini|links|Zunge und Gletschertor im Jahr 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlatenkees 2020 2025.jpg|mini|links|Unterer Keesboden 2020 (oben) und 2025 (unten)]]&lt;br /&gt;
Das relativ flache Nährgebiet des Gletschers wird als &amp;#039;&amp;#039;Oberer Keesboden&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, es wird von den höchsten Gipfeln der Venedigergruppe umrahmt: [[Großvenediger|Groß-]] sowie [[Kleinvenediger]] ({{Höhe|3667}} bzw. {{Höhe|3470}}), [[Hohes Aderl]] ({{Höhe|3504}}), [[Rainerhorn]] ({{Höhe|3559}}), [[Schwarze Wand (Venedigergruppe)|Schwarze Wand]] ({{Höhe|3511}}) und [[Hoher Zaun]] ({{Höhe|3467}}). In einem mächtigen [[Gletscherbruch|Eisbruch]] fließt der Gletscher zum &amp;#039;&amp;#039;Unteren Keesboden&amp;#039;&amp;#039;, einem flachen Bereich auf einer Höhe von etwa 2300 Metern. Am &amp;#039;&amp;#039;Unteren Keesboden&amp;#039;&amp;#039; fließt von Süden, von der [[Kristallwand]] kommend, ein Teilstrom zu. Das wenig zerklüftete Zungenende befindet sich auf einer Höhe von 2100 Metern, oberhalb einer Steilstufe. Der nördliche Teil der Zunge ist weitgehend schuttfrei, während das südliche Zungenende, das das Ende des aus dem von der Kristallwand kommenden Stroms bildet, vollkommen von Schutt bedeckt ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;StüberWinding2003&amp;quot;&amp;gt;Eberhard Stüber, Norbert Winding: &amp;#039;&amp;#039;Erlebnis Nationalpark Hohe Tauern. Band Tirol.&amp;#039;&amp;#039; Seite 69, Tiroler Nationalparkfonds Hohe Tauern, siehe Literatur&amp;lt;/ref&amp;gt; Am Ende der Zunge befand sich bis zum Sommer 2014 ein gut zu sehendes Gletschertor, aus dem der Schlatenbach austrat. Dieser vereinigt sich am Talboden des [[Gschlösstal]]es mit dem Viltragenbach und diese bilden den [[Gschlössbach]], der über [[Tauernbach (Isel)|Tauernbach]], [[Isel]], [[Drau]] und [[Donau]] ins [[Schwarzes Meer|Schwarze Meer]] entwässert. Das Gletschertor stürzte im Spätsommer 2014 ein, eine Gletscherstirn gibt es seit 2017 nicht mehr, der Untere Keesboden zeigte sich zerfurcht und spaltenreich, statt der einstigen Wölbung zeigen sich großflächige, tiefe Trichter. Deshalb wird vor dem Betreten des Eises gewarnt – die Ränder können brüchig sein und zum Fels hin gibt es oft breite Randklüfte. Ein Ausrutschen auf dem schuttübersäten Fels birgt die Gefahr, unter die Eisdecke zu rutschen. Zwischen 1988 und 2018 hat sich das Schlatenkees [[Gletscherschwund seit 1850|um 470 Meter zurückgezogen]], davon zwei Drittel nach 2005 und allein von 2014 bis 2017 um 180 Meter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hannes Schlosser |Hrsg=Österreichischer Alpenverein, Abteilung Raumplanung und Naturschutz |Titel=Gletscherweg Innergschlöß Venedigergruppe |Reihe=Naturkundlicher Führer |Auflage=5. |Ort=Innsbruck |Datum=2018 |ISBN= |Seiten=94–99}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2019 betrug der Rückzug knapp 70 Meter&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Susanne Schaber |url=https://www.faz.net/aktuell/reise/mit-dem-ranger-unterwegs-im-nationalpark-hohe-tauern-16840549.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2 |titel=Bis ans Ende der Welt |werk=Frankfurter Allgemeine |datum=2020-07-03 |abruf=2020-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, 2020 50 Meter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.osttirol-heute.at/chronik/alpenvereins-gletscherbericht-schlatenkees-in-osttirol-zog-sich-um-50-meter-zurueck/ |titel=Alpenvereins-Gletscherbericht: Schlatenkees in Osttirol zog sich um 50 Meter zurück osttirol-heute.at |sprache=de-DE |abruf=2021-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2022 war das Schlatenkees der österreichische Gletscher, der sich am weitesten zurückzog. Er verlor 89,5 Metern an Länge.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stephanie Geiger |url=https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gletscher-in-oesterreich-schwinden-so-stark-wie-noch-nie-18791289.html |titel=Gletscher schwinden so stark wie noch nie |werk=Frankfurter Allgemeine Zeitung |datum=2023-03-31 |abruf=2023-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2025 zeigt sich der Untere Keesboden weitgehend eisfrei, an die Stelle des Gletschers ist ein See getreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim letzten Gletscherhöchststand um 1850 floss der Gletscher noch über die unterhalb des heutigen Zungenendes liegende Steilstufe bis in den Talboden des Gschlösstales hinab, er überschritt den Gschlössbach in der ganzen Breite und reichte am Gegenhang noch 20&amp;amp;nbsp;bis 25&amp;amp;nbsp;Meter hinauf. Das Zungenende lang damals auf einer Höhe von 1720 Metern und war das am tiefsten gelegene Gletscherende der gesamten Ostalpen. Seither ist der Gletscher bis auf kurze Unterbrechungen kontinuierlich zurückgegangen. In diesem damals noch vom Gletscher bedeckten Gebiet, im [[Gletschervorfeld|Vorfeld]] des heutigen Gletschers, wurde 1978 der [[Gletscherweg Innergschlöß]] errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;StüberWinding2003&amp;quot;/&amp;gt; Dieser führt aktuell nicht mehr bis an der Gletscher heran, die Eismassen können nur noch aus der Entfernung gesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Karten ==&lt;br /&gt;
* Eberhard Stüber, Norbert Winding: &amp;#039;&amp;#039;Erlebnis Nationalpark Hohe Tauern. Band Tirol.&amp;#039;&amp;#039; Seite 69, Tiroler Nationalparkfonds Hohe Tauern, 2. Auflage, Matrei in Osttirol 2003, ISBN 3-7022-1937-4.&lt;br /&gt;
* Alpenvereinskarte Blatt 36, 1:25.000, &amp;#039;&amp;#039;Venedigergruppe.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-928777-49-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;UniWien1987&amp;quot;&amp;gt;Universität Wien, Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik:&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Seismische Eisdickenmessungen österreichischer Gletscher.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Lagerstättenforschung der Geologischen Bundesanstalt.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1987, Band 8, S. 27f ({{ZOBODAT |pfad=pdf/ArchivLagerst-GBA_8_0027-0028.pdf |KBytes=320}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Venedigergruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gletscher in den Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Tauernbach (Isel)|GSchlatenkees]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Matrei in Osttirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Prägraten am Großvenediger)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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