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	<title>Schlanstedt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T20:03:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schlanstedt&amp;diff=52744&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einw. update</title>
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		<updated>2025-09-19T13:00:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einw. update&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Schlanstedt&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Einheitsgemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Huy (Gemeinde)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Huy&lt;br /&gt;
| Ortswappen              = Wappen Schlanstedt.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Wappen von Schlanstedt&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 52/00/38/N&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 11/01/51/E&lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-ST&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 91&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 18.27&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 890&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2024-06&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeindehuy.de/Gemeinde-Politik/Ortschaften/Schlanstedt/ |titel=Ortsteil Schlanstedt |werk=Webauftritt |hrsg=Einheitsgemeinde Huy |abruf=2025-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 2002-04-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach       = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 38838&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 039401&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                = &lt;br /&gt;
| Lagekarte               = Schlanstedt in Huy.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = Lage von Schlanstedt in der Gemeinde&lt;br /&gt;
| Bild                    = Schlanstedt Burg.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       = Burg Schlanstedt&lt;br /&gt;
| Bilderwunsch            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlanstedt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der gleichnamigen Ortschaft der [[Einheitsgemeinde]] [[Huy (Gemeinde)|Huy]] im [[Landkreis Harz]] in [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Schlanstedt liegt im [[Harz (Mittelgebirge)|Harzvorland]] nördlich vor [[Halberstadt]] und 50 km westlich von [[Magdeburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ortschaft Schlanstedt gehören die Wohnplätze Grasmühle und Thiemühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Sage interpretiert den Ortsnamen als „Schlammstedt“:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|by Slammstedt is sump und kot&amp;lt;br /&amp;gt;do fand de grave sinen dod;&amp;lt;br /&amp;gt;up ören höhen wasst gut brod}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Schlanstedt.JPG|mini|[[Burg Schlanstedt]], Außenansicht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlanstedt mit Burg.jpg|mini|Schlanstedt, Ansicht aus Richtung SW]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schlamm, dem [[Großes Bruch|Großen Bruch]], sei danach 933 unter König [[Heinrich I. (Ostfrankenreich)|Heinrich I.]] in der großen Schlacht gegen die räuberischen [[Hunnen]], wie die Ungarn damals genannt wurden, Graf Stefan von Regenstein umgekommen. Seine Gattin Theuthelinde habe zu seinem Andenken hier eine kleine hölzerne Kapelle errichtet, das erste Gebäude von Schlanstedt. Später habe sich ein Sohn westlich davon ein [[Festes Haus]] gebaut, die eigentliche [[Burg Schlanstedt]], die noch heute steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ältestes nachweisliche Nennung &amp;#039;&amp;#039;Slanstetens&amp;#039;&amp;#039; datiert auf das Jahr 1056, als Papst [[Victor II.]] dem [[Goslarer Dom|Stift Sankt Simon und Judä]] in [[Goslar]] hier Besitz bestätigt. Weitere Erwähnungen gibt es aus den Jahren 1084, als das Kloster [[Huysburg]] in &amp;#039;&amp;#039;Slanstidde&amp;#039;&amp;#039; eine halbe und 1193 als das Stift „Unserer Lieben Frau“ in &amp;#039;&amp;#039;Slonstide&amp;#039;&amp;#039; zweieinhalb Hufen erhält. Aufgrund seiner Lage beherrschte Schloss Schlanstedt von seiner Anhöhe aus die Region zwischen Huy und dem Bruche; bis 1344 die [[Regenstein (Adelsgeschlecht)|Grafen von Regenstein]] Schloss und Dorf in Besitz nahmen. Noch im 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde die Burg von den Halberstädter Domherren den Regensteiner Grafen abgejagt und zum [[Renaissance]]schloss umgestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlanstedt gilt als eine der Wiegen der deutschen Pflanzenzüchtung. Die günstigen bodenmäßigen und klimatischen Bedingungen des Harzvorlandes und der Magdeburger Börde, der vergleichsweise hohe Stand des Acker- und Pflanzenbaues in dieser Gegend waren ideale Voraussetzungen für die praktischen Landwirte, durch verbesserte Sorten und neue Technik ökonomisch vertretbare Erträge zu erzielen. Maßgeblichen Anteil hatten [[Wilhelm Rimpau (Landrat)|Wilhelm Rimpau]], Friedrich Strube und Heinrich Christoph Behrens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volkszählung vom 16. Juni 1926 ergab für das Gut 138 und für das Dorf Schlanstedt 1796 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Müllers Großes Deutsches Ortsbuch. Vollständiges Gemeindelexikon.&amp;#039;&amp;#039; Bearbeitet von Postmeister Friedrich Müller. Post- und Ortsbuchverlag, Barmen-Nächstebreck 1926, S. 835&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. November 1928&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt der Regierung zu Magdeburg, 1928, S. 254&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde der Gutsbezirk Schlanstedt in Teilen mit der Landgemeinde Schlanstedt (Domäne Schlanstedt) und der Landgemeinde Neuwegersleben (Vorwerk Neudamm) vereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. April 2002 bildete die Gemeinde Schlanstedt zusammen mit den anderen zehn Gemeinden der aufgelösten [[Verwaltungsgemeinschaft Huy]] die neue Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Huy&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2002.html StBA: Gebietsänderungen vom 01.01. bis 31.12.2002]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortschaftsrat ===&lt;br /&gt;
Als Ortschaft der Einheitsgemeinde Huy übernimmt ein so genannter [[Ortschaftsrat]] die Wahrnehmung der speziellen Interessen des Ortes innerhalb bzw. gegenüber den Gemeindegremien. Er wird aus sieben Mitgliedern gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Als weiteres ortsgebundenes Organ fungiert der Ortsbürgermeister, dieses Amt wird zur Zeit von Waltraud Beck wahrgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Wappenbild      = Wappen Schlanstedt.png&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = &lt;br /&gt;
|Blasonierung    = In Rot eine gezinnte silberne Mauer mit geschlossenem goldenen Tor, dahinter aufsteigend ein gezinnter silberner Mittelturm; über dem Torbogen gekreuzt ein schwarzes Schwert und eine schwarze Turnierlanze mit den goldenen Griffen nach unten, an der goldenen Lanzenspitze eine rot-silberne Quaste, belegt mit einem goldenen Helm geschmückt mit drei senkrechten silbern-roten Federn; der Turm belegt mit einem schrägrechts liegenden silbern-rot gespaltenen Schild.&lt;br /&gt;
|Zusatz          = Das Wappen wurde von der Heraldikerin Erika Fiedler aus Magdeburg gestaltet und am 21. August 1995 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.&lt;br /&gt;
|Quelle          = &lt;br /&gt;
|Begründung      = Die Farben des Ortes sind Weiß (Silber) - Rot. Das Wappen ist eine heraldische Überarbeitung eines gebräuchlichen alten, nicht bestätigten Wappens. Die Mauer wie der zinnenbewehrte Turm symbolisieren die Burg Schlanstedt, in der Ortsmitte gelegen. 1056 erstmals erwähnt, 1349 als „castrum Slanstedde“ im Besitz der Grafen von Regenstein, ging die Burg in der 2.&amp;amp;nbsp;Hälfte des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts in den Besitz des Domkapitels von Halberstadt über. Von letzterem zeugen die Farben Weiß - Rot der Helmzier und der Lanzenquaste, wie auch der Belegung des Turms mit einem geschrägten Schild in den Halberstädter Farben. Die Belegung der Mauer durch Helm, Schwert und Turnierlanze und das geschlossene Tor symbolisieren die einstige Wehrhaftigkeit Schlanstedts und spielen auf die Sage des „Tempelherrenmordes“ an, nach der 1311 unter Graf Heinrich von Regenstein zwölf Tempelherren nach einem Mahl in der „roten Tempelherrenstube“ auf Burg Schlanstedt von seinen Mannen getötet wurden.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Flagge ist weiß - rot (1:1) gestreift mit dem aufgelegten Ortswappen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Dorfkirche Schlanstedt.JPG|mini|Kirche St. Martin Schlanstedt]]&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Kirche St. Martini ===&lt;br /&gt;
Die Kirche in Schlanstedt ist ein spätgotischer Bruchsteinbau; von einem romanischen Vorgängerbauwerk ist der querrechteckige Westturm erhalten. Nach 1684 wurde das Bauwerk zu einer barocken Saalkirche umgebaut; der [[Dachreiter]] wurde im Jahr 1713 aufgesetzt. Im Chor ist noch ein stabwerkverziertes Portal erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren war das Turmuntergeschoss ursprünglich mit zwei Rundbögen zum einschiffigen Langhaus geöffnet. Das Innere ist mit einer Holztonne abgeschlossen; im Norden, Westen und Osten sind zweigeschossige Emporen eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hauptstück der Ausstattung ist ein zweigeschossiger Altaraufsatz aus dem Jahr 1710, der mit weinlaubumrankten Säulen gegliedert ist. Im Hauptfeld sind ein zentrales Kreuzigungsgemälde und die darüber angeordnete Darstellung des Jonas mit dem Walfisch angeordnet, auf dem darüber angeordneten gesprengten Giebel sind Engel mit den Marterwerkzeugen und der auferstandene Christus zu sehen; die Wangen sind aus kräftigem [[Akanthus (Ornament)|Akanthus]] gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Chor ist eine spätgotische [[Sakramentsnische]] mit Astwerkrahmung erhalte. Die reich geschmückte hölzerne Kanzel wurde 1621 von der Familie von Merretich gestiftet. Sie zeigt am Korb vier Reliefs mit Darstellungen der Geburt, Kreuzigung, Auferstehung und der Himmelfahrt Jesu Christi; vor den Ecksäulchen stehen die Freifiguren der betenden Stifter auf Kopfkonsolen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Chorsüdwand ist ein gewaltiges [[Epitaph]] des Hauptmanns von Wildenstein († 1673) mit Ahnenprobe erhalten. In der nördlichen Vorhalle befinden sich ein figürlicher Grabstein für Dorothea Sidonie von Bothmer († 1586) sowie mehrere barocke Inschrift- und Wappengrabsteine.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Dehio]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Sachsen-Anhalt I. Regierungsbezirk Magdeburg.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 2002, ISBN 3-422-03069-7, S. 836–837.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Feldbahnmuseum Schlanstedt (12413127594).jpg|mini|Feldbahnlok der Strube-Bahn]]&lt;br /&gt;
Ein Teilstück der ehemaligen [[Strube-Bahn]] wird heute als [[Museumsbahn]] betrieben. Der Ort beheimatet ebenfalls die [[Burg Schlanstedt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Henning Arnisaeus]] (um 1575–1636), Mediziner, Philosoph und Reichspublizist&lt;br /&gt;
* [[Ernst Vollrad von Vieregge]] (1744–1816), preußischer Generalmajor; 1802 Amtshauptmann in Schlanstedt&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Rimpau (Agrarwissenschaftler)|Wilhelm Rimpau]] (1842–1903), Landwirt und Pflanzenzüchter&lt;br /&gt;
* Heinrich Christoph Behrens (* 22. Juni 1842 Schlanstedt; † Schlanstedt) Landwirt und Pflanzenzüchter&lt;br /&gt;
* Friedrich Strube (* 18. März 1847 Schlanstedt; † 14. Dezember 1897 Schlanstedt) Landwirt, Gutsbesitzer  und Pflanzenzüchter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Huy (Landkreis Harz)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Harz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Huy (Gemeinde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Harz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2002]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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