<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Schlangengift</id>
	<title>Schlangengift - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Schlangengift"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schlangengift&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T20:21:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schlangengift&amp;diff=174599&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Giftkomponenten aller Giftschlangen */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schlangengift&amp;diff=174599&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-30T02:34:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Giftkomponenten aller Giftschlangen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fierce Snake-Oxyuranus microlepidotus.jpg|mini|Das [[Tiergift]] des [[Inlandtaipan]]s ist das stärkste Schlangengift der Welt.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlangengifte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlangentoxine&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ophiotoxine&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) sind die physiologisch wirksamen Bestandteile des Giftapparates der [[Giftschlangen]]. Sie dienen hauptsächlich der Beutejagd und der Verdauung, daneben auch zur Verteidigung gegen Angreifer. Zur Anzahl der weltweit jährlich durch Giftschlangen verursachten Todesfälle gibt es keine sicheren Angaben, eine Schätzung vom Mai 2008 gibt 21.000 bis 94.000 Todesfälle pro Jahr an.&amp;lt;ref&amp;gt;Anuradhani Kasturiratne, A. Rajitha Wickremasinghe, Nilanthi de Silva, N. Kithsiri Gunawardena, Arunasalam Pathmeswaran1, Ranjan Premaratna, Lorenzo Savioli, David G. Lalloo, H. Janaka de Silva: &amp;#039;&amp;#039;The Global Burden of Snakebite: A Literature Analysis and Modelling Based on Regional Estimates of Envenoming and Deaths.&amp;#039;&amp;#039; [[PLoS Medicine]] Vol. 5, No. 11, e218, 4. November 2008. [[doi:10.1371/journal.pmed.0050218]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
Die systematische Erforschung und Analyse von Schlangengiften wird seit den 1960er Jahren betrieben. Von den etwa 4000 bekannten Schlangenarten sind etwa ein Viertel Giftschlangen. Dabei umfassen die [[Trugnattern|Boiginae (Trugnattern)]] die weitaus größte Gruppe, gefolgt von den [[Giftnattern|Elapidae (Giftnattern)]], den [[Seeschlangen|Hydrophiinae (Seeschlangen)]], den [[Vipern|Viperidae (Vipern)]] und den [[Grubenottern|Crotalinae (Grubenottern)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Biochemie|Biochemisch]] gesehen besteht die [[Trockenmasse]] von Schlangengiften zu über 90 % aus [[Protein]]en und [[Polypeptid]]en, darunter größere [[Enzym]]e mit Massen zwischen 13 und 150&amp;amp;nbsp;[[kDa]], die in biologische Funktionen der Bissopfer eingreifen und sie blockieren, und meist sehr kleine (&amp;lt;&amp;amp;nbsp;5&amp;amp;nbsp;kDa), durch [[Disulfidbrücke]]n stabilisierte toxische Peptide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Giftkomponenten aller Giftschlangen ===&lt;br /&gt;
In den meisten Schlangengiften kommen die folgenden Enzyme vor, die mit Ausnahme der [[Aminosäure-Oxireduktase]], die die Oxidation der [[L-Aminosäure]]n katalysiert, zur Gruppe der [[Hydrolase]]n gehören: [[ATPasen|Adenosintriphosphatase]], [[Desoxyribonuklease]] II, [[Hyaluronidase]], [[NAD-Nukleosidase]], [[5′-Nukleotidase]], [[Peptidase]], [[Phosphodiesterase]], [[Phospholipase A2]], [[Ribonuklease]] und [[Saure Phosphatase]]. Zusätzlich findet man die Metall-Ionen [[Magnesium|Mg&amp;lt;sup&amp;gt;2+&amp;lt;/sup&amp;gt;]], [[Kalzium|Ca&amp;lt;sup&amp;gt;2+&amp;lt;/sup&amp;gt;]], [[Zink|Zn&amp;lt;sup&amp;gt;2+&amp;lt;/sup&amp;gt;]] und seltener Kupfer, die in relativ hohen Konzentrationen bis zu 0,5 % vorkommen können und als Cofaktoren für die vorliegenden Enzyme wirken. Weiterhin liegen – besonders in Giften von Vipern und Grubenottern – kleine [[Peptide]] (&amp;lt; 1,5 kDa) mit hohem [[Prolin]]- und [[N-Terminus|N-terminalem]] [[Pyroglutaminsäure|Pyroglutamin]]-Anteil vor, die als Enzyminhibitoren wirken, und schließlich konnte man auch noch [[Lipide]], [[Nukleoside]], [[Kohlenhydrate]], [[Amine]], [[Serotonin]] und [[Acetylcholin]] in kleineren Mengen nachweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Giftkomponenten bei Grubenottern und Vipern ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Agkistrodon contortrix laticinctus Venom - 001.JPG|mini|Giftsekret von &amp;#039;&amp;#039;[[Agkistrodon contortrix]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Bei Grubenottern und Vipern wurden Argininester-[[Hydrolase]], [[Endopeptidasen]], [[Factor X Aktivator]], [[Kininogenasen]], [[Prothrombin-Aktivator]] und [[Thrombin-artige Protease]] (Ancrod), die [[Fibrinogen]] und [[Thrombin]] spaltet und damit einen Einfluss auf die Blutgerinnung hat, nachgewiesen. Weiterhin sind für diese Giftschlangen kleine [[Myotoxin]]e (5–10 kDa) charakteristisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Giftkomponenten bei Giftnattern ===&lt;br /&gt;
Bei Giftnattern konnten die Enzyme [[Acetylcholinesterase]], [[Glycerinphosphatase]] und [[Phospholipase B]] nachgewiesen werden. Speziell in dieser Spezies findet man an toxischen Peptiden (5–10 kDa) α-[[Neurotoxin]]e, [[Cardiotoxine]] (in [[Echte Kobras|Kobras]]) und [[Dendrotoxin]]e (in [[Mambas]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;{{Anker|Bungarotoxin}} Bungarotoxin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sogenannten Bungarotoxine ([[α-Bungarotoxin|alpha]], [[β-Bungarotoxin|beta]], [[γ-Bungarotoxin|gamma]] und [[κ-Bungarotoxin|kappa]])&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bungarotoxins&amp;#039;&amp;#039;. Medical Subject Headings; [https://www.nlm.nih.gov/cgi/mesh/2011/MB_cgi?mode=&amp;amp;term=Bungarotoxins nlm.nih.gov] abgerufen am 21. Januar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; finden sich bei den in Südostasien verbreiteten [[Kraits]] aus der Familie der Giftnattern. Es sind [[Neurotoxin]]e. Das alpha-Bungarotoxin blockiert die [[Nikotinischer Acetylcholinrezeptor|nikotinischen Acetylcholinrezeptoren]] irreversibel und führt so zur Lähmung der Muskulatur (nicht depolarisierendes [[Muskelrelaxans]]). Dagegen forcieren beta- und gamma-Bungarotoxin präsynaptisch die Freisetzung von Acetylcholin und wirken so als depolarisiendes Muskelrelaxans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Giftkomponenten bei Seeschlangen ===&lt;br /&gt;
Seeschlangengift enthält eine Vielzahl von sehr stark toxischen α-[[Neurotoxin]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seltene Giftkomponenten ===&lt;br /&gt;
In den Giften einiger Giftschlangen wurden die Enzyme [[Alanin-Aminotransferase]], [[Amylasen]], [[β-Glucosaminidase]] und [[Katalase]] gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung ==&lt;br /&gt;
Die Gifte der verschiedenen [[Schlangen]] bzw. ihre Komponenten lassen sich nach ihrer chemischen Zusammensetzung und ihrem Ansatzpunkt bzw. ihrer Wirkung im Organismus in verschiedene Gruppen einteilen: (der kursiv geschriebene Text beschreibt direkte Symptome beim Menschen)&lt;br /&gt;
# Entzündungserscheinungen&lt;br /&gt;
#* &amp;#039;&amp;#039;[[Schmerz]]en&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Ödem]]e&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# [[Zytotoxisch|Zytotoxizität]]: Schädigung von Zellen und Gewebe&lt;br /&gt;
#* [[Hämorrhagie]]: Schädigung der Blutzellen und -gefäße&lt;br /&gt;
#** &amp;#039;&amp;#039;innere [[Blutung]]en&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Schock (Medizin)|Kreislaufschock]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Niereninsuffizienz]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
#* [[Zytolyse]]: Schädigung von Muskel-, Haut- und Bindegewebe&lt;br /&gt;
#** &amp;#039;&amp;#039;starke Schmerzen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Nekrose]]n&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Sehstörungen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
#* [[Myotoxin|Myotoxizität]]: Schädigung von Muskelgewebe&lt;br /&gt;
#** &amp;#039;&amp;#039;Muskelschwäche&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
#* [[Cardiotoxin|Cardiotoxizität]]: Schädigung der Herzzellen&lt;br /&gt;
#** &amp;#039;&amp;#039;[[Herzrhythmusstörung|Arrhythmie]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Herzstillstand]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# [[Neurotoxisch|Neurotoxizität]]: Wirkung auf das Nervensystem&lt;br /&gt;
#* &amp;#039;&amp;#039;[[Lähmung]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Krampf|Krämpfe]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Delirium|Delirien]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# [[Hämotoxisch|Hämotoxizität]], Wirkung auf die Blutgerinnung ([[Thrombocyten]])&lt;br /&gt;
#* Herabsetzung der Blutgerinnung durch Verminderung des [[Fibrinogen]]s&lt;br /&gt;
#* [[Thrombose]]n&lt;br /&gt;
# [[Allergie|Giftallergie]]&lt;br /&gt;
#* &amp;#039;&amp;#039;[[Anaphylaxie|Anaphylaktischer Schock]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erscheinungen werden oft (aber nicht unbedingt) von allgemeinen Symptomen wie [[Fieber]], [[Übelkeit]], [[Kopfschmerz]]en, [[Erbrechen]] und Ähnlichem begleitet. Die Wirkung des Giftes auf den Organismus wird nicht nur durch eine einzige, sondern oft durch viele Komponenten gebildet. Dabei ist nicht nur die Zusammensetzung der Anteile, sondern auch deren Verhältnis zueinander entscheidend. In vielen Fällen finden sich mehrere Komponenten mit verschiedener Wirkung (hämotoxisch, neurotoxisch etc.) kombiniert in einem Gift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Giftigkeit und Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Die Wirkung von Giften wird allgemein anhand der [[Letale Dosis|mittleren letalen Dosis]] (LD&amp;lt;sub&amp;gt;50&amp;lt;/sub&amp;gt;-Wert) beurteilt. Die giftigsten Schlangen der Welt sind überwiegend in Australien heimisch. Als giftigste aller Schlangen gilt allgemein der ebenfalls in [[Australien]] vorkommende [[Inlandtaipan]], dessen „Taipoxin“ bei Mäusen einen LD&amp;lt;sub&amp;gt;50&amp;lt;/sub&amp;gt;-Wert von 2&amp;amp;nbsp;μg/kg Körpergewicht bei [[subkutan]]er Gabe hat.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Taipoxin&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Neurowissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Wissenschaft-Online-Lexika; abgerufen am 8. Juni 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;J. Fohlman, D. Eaker, E. Karlsoon, S. Thesleff: &amp;#039;&amp;#039;Taipoxin, an extremely potent presynaptic neurotoxin from the venom of the australian snake taipan (Oxyuranus s. scutellatus). Isolation, characterization, quaternary structure and pharmacological properties&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Eur J Biochem]]&amp;#039;&amp;#039;, 1976 Sep 15, 68(2), S. 457–469.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
In [[Deutschland]] kommen in freier Natur nur zwei Giftschlangen vor: Die [[Aspisviper]] (bis zu 1&amp;amp;nbsp;m lang) und die [[Kreuzotter]] (ebenfalls bis zu 1&amp;amp;nbsp;m lang). Das Gift der Kreuzotter ist zwar relativ stark, jedoch besitzt sie davon nur bis maximal 18&amp;amp;nbsp;mg. Daher ist ein Biss für einen gesunden Erwachsenen in kaum einem Fall tödlich (dafür müsste er Bisse von mehreren Schlangen auf einmal erleiden, was extrem unwahrscheinlich ist); bei Kindern, die weniger als rund 30&amp;amp;nbsp;kg schwer sind, oder älteren Menschen ist allerdings Vorsicht geboten. Nach einem Biss sollte in jedem Fall sofort ein Arzt aufgesucht werden, da es häufig auch zu Infektionen durch im Maul der Schlangen lebende Bakterien kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schweiz ===&lt;br /&gt;
Der letzte Todesfall durch einen Giftschlangenbiss datiert in der [[Schweiz]] von 1961. Seither gab es dort durch [[Kreuzotter]] oder [[Aspisviper]] keine tödlichen Bissunfälle mehr.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.snakeparadise.ch/pdf/sac_giftschlangen_alpen.pdf |titel=Giftschlangen in den Schweizer Alpen |werk=Die Alpen |hrsg=Eidgenössisches Institut für Schnee- und Lawinenforschung |datum=1999-09 |format=PDF |abruf=2024-08-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlangengift in der Medizin ==&lt;br /&gt;
Wie viele andere Gifte kann Schlangengift in geringer Dosierung für medizinische Zwecke eingesetzt werden. Neben der direkten Anwendung als [[Arzneimittel]] kann es zur Suche nach neuen Medikamenten beitragen. So kann es helfen, physiologische Vorgänge aufzuklären und besser zu verstehen sowie neue [[Wirkstoff]]e zu finden. So dienten Schlangengifte als Vorlage für einige [[Antihypertensivum|blutdrucksenkende Arzneimittel]] aus der Gruppe der [[ACE-Hemmer]] (Captopril, Enalapril).&lt;br /&gt;
In folgenden Bereichen der Therapie werden Schlangengifte verwendet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* bei [[Arterielle Hypertonie|arterieller Hypertonie]] (Bluthochdruck), erblich bedingten und erworbenen Störungen des [[Hämostase|Gerinnungssystems]] und zur Herstellung von [[Antidot]]a (Gegengifte)&lt;br /&gt;
* in der [[Homöopathie]] zur Behandlung von Schmerzzuständen&lt;br /&gt;
* Einige von Hämatologen angewendete Blutgerinnungstests basieren auf Schlangengiften wie [[Reptilase]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Gewinnung erfolgt in [[Schlangenfarm]]en durch &amp;quot;Melken&amp;quot; der Giftdrüsen. Dafür werden die Zähne durch eine Membran über einem Behälter gesteckt und die Giftdrüsen massiert. Das ablaufende Gift wird tiefgefroren, gefriergetrocknet und zu Granulat vermahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Antivenin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans-Ulrich Siebeneick: &amp;#039;&amp;#039;Die Biochemie der Schlangengifte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Chemie in unserer Zeit]].&amp;#039;&amp;#039; 10. Jahrgang, 1976, Nr. 2, S.&amp;amp;nbsp;33–41; [[doi:10.1002/ciuz.19760100202]].&lt;br /&gt;
* Roland Bauchot (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schlangen.&amp;#039;&amp;#039; Weltbild Verlag, 1994, ISBN 3-8289-1501-9.&lt;br /&gt;
* Alan L. Harvey (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Snake Toxins.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;International Encyclopedia of Pharmacology and Therapeutics.&amp;#039;&amp;#039; Sect. 134, Pergamon Press, New York / Oxford / Beijing /  Frankfurt / São Paulo / Sydney / Tokyo / Toronto 1991.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.praxis-helms.de/schlangengift.htm |text=Schlangengift in der Naturheilkunde. |wayback=20050206184443}} praxis-helms.de&lt;br /&gt;
* [http://science.orf.at/science/news/145259 Mastzellen bauen Schlangengift ab.] science.orf.at&lt;br /&gt;
* [http://www.seanthomas.net/oldsite/ld50tot.html LD50-Werte für Schlangen.] seanthomas.net (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4179692-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herpetologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tierisches Gift|!Schlangengift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlange als Thema]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fan-vom-Wiki</name></author>
	</entry>
</feed>